Vincenzo Nibali (Astana) hat seine Gesamtführung beim 96. Giro d’Italia nach der 14. Etappe weiter ausgebaut.
Der 28 Jahre Italiener überließ auf dem 180 Kilometer langen Teilstück von Cervere nach Bardonecchia zur Bergankunft am Monte Jafferau den Tagessieg seinem Landsmann Mauro Santambrogio (Vini-Fantini), konnte seinen Vorsprung in der Gesamtwertung auf den Australier Cadel Evans (BMC Racing) jedoch auf 1:26 Minuten ausbauen.
Tagesdritter in 1.908 Metern Höhe wurde mit neun Sekunden Rückstand auf Santambrogio der Kolumbianer Carlos Alberto Betancur (Ag2R) vor dem Spanier Samuel Sanchez (Euskaltel-Euskadi/+0:26) und seinem Landsmann Rigoberto Uran (Sky/+0:30). Drei Sekunden nach Uran erreichten Evans, der Italiener Domenico Pozzovivo (Ag2R) und der Pole Robert Kiserlovski (RadioShack-Leopard) auf den Plätzen sechs bis acht das Tageziel.
Tagessieger Santambrogio konnte sich dank seines zweiten Saisonsieges auf Platz vier der Gesamtwertung verbessern. Uran rangiert hinter Evans mit einem Rückstand von 2:46 Minuten auf Nibali auf Platz drei.
Weil der Anstieg in den 2.035 Meter hoch gelegenen Skiort Sestrière wegen Schneefalls nicht zu befahren war, musste die Streckenführung der sprünglich auf 168 Kilometer angesetzten verändert und um zwölf Kilometer verlängert werden.
Foto: Laurent Brun / Lizenzbedingungen
Einen Tag nach seinem 100. Profisieg hat Mark Cavendish (Omega Pharma-Quick Step) auf der 13. Etappe beim Giro d’Italia erneut zugeschlagen.
Der 27 Jahre alte Brite konnte sich nach 254 Kilometern von Busseto nach Cherasco im Massensprint gegen den Italiener Giacomo Nizzolo (RadioShack-Leopard) und den Slowenen Luka Mezgec (Argos-Shimano) durchsetzen. Der Rostocker Paul Martens (Blanco) sprintete als bester Deutscher auf Platz 13.
“Ich musste 350 Meter vor dem Ziel nach diesem langen Tag loslegen. Das war wirklich hart”, kommentierte Cavendish seinen vierten Tageserfolg der diesjährigen Italien-Rundfahrt. Mit seinem 101. Profsieg konnte der Weltmeister von 2011 seine Führung im Kampf um das Rote Trikot des Punktbesten weiter ausbauen.
Nibali weiter vor Evans und Uran
Unverändert das Bild an der Spitze der Gesamtwertung: Dort führt weiterhin der Italiener Vincenzo Nibali (Astana) mit 41 Sekunden Vorsprung auf den Australier Cadel Evans (BMC Racing). Rang drei bleibt mit 2:04 Minuten Rückstand im Besitz des Kolumbianers Rigoberto Uran (Sky). Der Niederländer Robert Gesing (Blanco) folgt weitere acht Sekunden dahinter auf Platz vier.
Dessen britische Teamkollege und Kapitän Bradley Wiggins (Brustkorb-Infektion) war wie auch der kanadische Titelverteidiger Ryder Hesjedal sowie der Französische Meister Nacer Bouhanni (FDJ) nicht mehr zum Start des längsten Teilstücks des Giro 2013 erschienen.
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