Alex Rasmussen (Garmin-Sharp) heißt der Auftaktsieger der 34. Internationalen Bayern-Rundfahrt (UCI-Kat. 2.HC).
Der 34-jährige Däne konnte sich bei strömenden Regen nach 193,8 Kilometern von Pfaffenhofen nach Mühldorf am Inn im Sprint vor dem Briten Ben Swift (Sky) und dem Spanier Juan José Lobato (Euskaltel-Euskadi) durchsetzen.
Mailand-San Remo-Gewinner Gerald Ciolek (MTN-Qhubeka) sprintet als bester Deutscher vor dem Italiener Davide Cimolai (Lampre-Merida) und seinen Landsleuten Nikias Arndt (Argos-Shimano) und Andreas Schillinger (NetApp-Endura) auf Platz vier.
“Das war ein furchtbarer Tag heute”, kommentierte Rasmussen seinen erstn Saisonsieg, mit dem er gleichzeitig das Gelbe Trikot des Gesamtführenden übernahm. “Es gab Seitenwind und Regen den ganzen Tag lang. Es war einfach einer dieser Tage die niemals enden wollen. Aber als wir auf den Zielkurs gekommen sind, habe ich meine Motivation wiedergefunden, mich auf das Finale zu konzentrieren und ich hatte großartige Beine und dann habe ich gewonnen – das war perfekt.”
Der zweite Tagesabschnitt führt am Donnerstag über 192,6 Kilometer von Mühldorf am Inn nach Viechtach und ist zugleich die Königsetappe der fünftägigen Rundfahrt durch den Freistaat.
Foto: SCHAAF / © Bayern Rundfahrt
Webseite des Rennens: www.bayern-rundfahrt.com
Giovanni Visconti (Movistar) hat beim 96. Giro d’Italia seinen zweiten Tagessieg eingefahren.
Drei Tage nach seinem Sieg auf dem Col du Galibier konnte der 30-jährige Italiener auch die 16. Etappe als Solist für sich entscheiden.
Nach 214 Kilometern von Caravaggio nach Vicenza konnte sich Visconti mit einem Vorsprung von 19 Sekunden auf den Litauer Ramunas Navardauskas (Garmin-Sharp) und den Slowenen Luka Mezgec (Argos-Shimano) behaupten. Danilo Hondo (RadioShack-Leopard) sprintete hinter dem Italiener Filippo Pozzato (Lampre-Merida) auf Platz fünf.
“Ich fühlte mich furchtlos heute”, kommentierte Visconti den vierten Tagessieg seiner spanischen Movistar-Mannschaft bei der diesjährigen Italien-Rundfahrt. “Die letzten Kilometer floss eine nach dem anderen – es war wunderbar. Ich kann es nicht beschreiben. Die Massen riefen meinen Namen. Heute war etwas Besonderes für mich”, erklärte der gebürtige Turiner weiter.
Keine Veränderungen gab es an der Spitze der Gesamtwertung. Dort führt weiterhin der Italiener Vincenzo Nibali (Astana) mit 1:26 Minuten vor dem Australier Cadel Evans (BMC Racing). Rang drei bleibt mit 2:46 Minuten Rückstand im Besitz des Kolumbianers Rigoberto Uran (Sky). Michele Scarponi (Lampre-Merida), Gesamtsieger im Jahr 2011, rangiert mit 03:53 Minuten Rückstand auf seinen Landsmann Nibali auf Platz vier.
Foto: Team Movistar / www.movistarteam.com
André Greipel (Lotto-Belisol) hat die Auftaktetappe der 83. Belgien-Rundfahrt gewonnen.
Nach mustergültiger Vorbereitung seiner Teamkollegen konnte sich der 30 Jahre alte Rostocker im Massensprint souverän vor dem Belgier Tom Boonen (Omega Pharma-Quick-Step) und dem Niederländer Ramon Sinkeldam (Argos-Shimano) durchsetzen.
“Das war ein Sieg wie aus dem Lehrbuch. Die Jungs haben mir den Sprint perfekt vorbereitet”, kommentierte Greipel seinen achten Saisonsieg. “Mein Zug ist hier das erste Mal seit Tirreno-Adriatico wieder komplett am Start Wir sind hier, um die Abstimmung für die Tour zu üben. Das heut heute trotz der vielen Kurven im Finale schon sehr gut geklappt.”
Im Vorjahr gewann Greipel insgesamt drei Etappen bei der traditionsreichen Rundfahrt, den Gesamtsieg sicherte sich der Cottbuser Tony Martin (Omega Pharma-Quick Step). Der Titelverteidiger erreichte zeitgleich wie Greipel als 22. das Tagesziel.
Foto: Christopher Jobb / www.christopherjobb.de
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