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Triathlon

Lukas Gstaltner und Magdalena Früh erstmals Sprint-Staatsmeister

Triaguide - Mo, 2018-06-04 07:13

Im Rahmen des Tulln Triathlons wurden heute die Triathlon Staatsmeisterschaften auf der Sprintdistanz ausgetragen. Bei idealen Bedingungen krönten sich nach spannenden Wettkämpfen auf hohem Niveau Magdalena Früh und Lukas Gstaltner zum Staatsmeister. 

Magdalena Früh bewältigte nach dem Schwimmen die Radstrecke weitestgehend alleine. Die Tirolerin musste nach der zweiten Wechselzone auf den abschließenden 5 Laufkilometern über eine Minute auf die zu diesem Zeitpunkt Führende, Beatrice Weiß aufholen. Mit der schnellsten Laufzeit (17:37 min) holte sich Früh ihren ersten Staatsmeistertitel vor Weiß und Lena Baumgartner.

„Es ist unglaublich! Ich habe gewusst, dass es möglich ist, so einen Titel muss man aber erst einmal gewinnen!“, so eine überglückliche Magdalena Früh in einem ersten Statement.

Ergebnis Österreichische Staatsmeisterschaften, Tulln, Damen

Sprintdistanz (750 m Schwimmen, 20 km Radfahren, 5 km Laufen)

1. Magdalena Früh (1. TTC Innsbruck, T), 1:05:58 h 

2. Beatrice Weiß (pewag racing team, K), 1:06:28 h

3. Lena Baumgartner (PSV Tri Linz, OÖ), 1:07:30 h

Auch bei den Herren kam es zur Laufentscheidung. Während sich nach dem Schwimmen Martin Demuth und der (für die Staatsmeisterschaftswertung nicht zu berücksichtigende) Tscheche Lukas Cervenka vorne am Rad absetzen konnte, bildete sich dahinter eine Gruppe um Philip Pertl, Lukas Gstaltner und unter anderem Tjebbe Kaindl. Mit nur mehr zehn Sekunden Rückstand auf die beiden Führenden ging es dann für die Gruppe auf Laufstrecke. 

300 m vor dem Ziel konnte sich Gstaltner entscheidend von Philip Pertl absetzen und nach drei Vize-Staatsmeistertitel in einer Zeit von 57:59,6 seinen ersten Staatsmeistertitel erlaufen. 

„Es ist super! Ich bin sehr glücklich und versuche nun die Energie zu den internationalen Bewerben mitzunehmen!“, so der frischgebackene Staatsmeister.

Ergebnis Österreichische Staatsmeisterschaften, Tulln, Herren

Sprintdistanz (750 m Schwimmen, 20 km Radfahren, 5 km Laufen)

1. Lukas Gstaltner (Triathlonclub Kagran, W), 57:59 min

2. Philip Pertl (TRI TEAM Hallein, S), 58:08 min

3. Tjebbe Kaindl (Wave Tri Team TS Wörgl, T), 58:18 min

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Kategorien: Triathlon

Frodeno und Philipp gewinnen IRONMAN 70.3 Kraichgau

Triaguide - Mo, 2018-06-04 07:07

Sie kamen, sahen und siegten. Jan Frodeno holt sich seinen ersten Titel im Kraichgau – Laura Philipp verteidigt ihren ersten Platz aus dem Vorjahr.

Jan Frodeno, IRONMAN Weltmeister 2016 & 2015, hat den Sparkasse IRONMAN 70.3 Kraichgau powered by KraichgauEnergie souverän nach Hause geholt. Mit einem überragenden Schwimmstart geht Frodeno als erster aufs Rad und kann seinen Vorsprung auf den Zweitplatzierten auch auf der Laufstrecke noch ausbauen. 6:30min vor Patrick Lange kommt Frodeno ins Ziel. „Ich danke vor allem meiner Konkurrenz, die mir beim Schwimmstart auf der linken Seite viel Platz gelassen haben. Da konnte ich 20 Meter mehr laufen als schwimmen“, scherzt Frodeno im Interview mit Till Schenk. „Aber Spaß bei Seite, ich war heut super drauf und das Rennen war einfach spitze. Ich weiß gar nicht wieso ich mir so lange Zeit gelassen habe für meinen ersten Start im Kraichgau“.

Auch Patrick Lange hat heute wieder alles gegeben und kam in unter vier Stunden ins Ziel. Allerdings muss er sich eingestehen: „Jan war heute einfach unschlagbar. Ich ziehe meinen Hut vor seiner Leistung – und vor den Zuschauern, die Stimmung war einfach nur sensationell“.

Bei den Frauen wurde ebenfalls ein hoch beeindruckendes Rennen abgeliefert. Nachdem Laura erst auf der Radstrecke die Führung übernommen hatte kommt Philipp mit einer Zeit von nur 04:20:50 durch die IRONMAN Finish line. „Ich freu mich wirklich riesig, dass ich meinen Titel hier verteidigen konnte. Die Zuschauer auf der Laufstrecke tragen einen einfach nur ins Ziel“, freut sich Laura.

Eine starke Leistung haben heute auch Daniela Sämmler und Yvonne van Vlerken gezeigt. Die Zweit- und Drittplatzierte des heutigen Tages konnten zwar nicht an Laura vorbei ziehen, jedoch haben auch sie gezeigt, wie gut ihre Saisonvorbereitungen laufen.

Björn Steinmetz, Managing Director IRONMAN Germany, freut sich: „Das war mal wieder ein erfolgreicher Tag für die Region und die Menschen im Land der 1000 Hügel. Wir als Veranstalter freuen uns riesig über die Zustimmung hier im Kraichgau – vor allem die 40 000 Leute an der gesamten Strecke sind beeindruckend“. „Auch aus organisatorischer Sicht läuft alles nach Plan. Ich freue mich, dass die Athleten viel Spaß haben und wir alle zusammen dieses Wochenende ein Triathlonfestival gefeiert haben – dabei möchte ich noch ein großes Dankeschön an alle Helfer aussprechen für ihren unermüdlichen Einsatz“, fügt Renndirektor Simon Jung hinzu.

Top-5 Männer:
1. Jan Frodeno 00:23:29 | 02:11:03 | 01:11:01 | 03:49:05
2. Patrick Lange 00:25:25 | 02:14:19 | 01:12:20 | 03:55:35
3. Nicholas Kastelein 00:23:21 | 02:15:38 | 01:14:33 | 03:57:13
4. Andi Boecherer 00:24:34 | 02:14:37 | 01:15:44 | 03:58:43
5. Marc Duelsen 00:25:45 | 02:14:04 | 01: 17:10 | 04:00:18

Top-5 Frauen:
1. Laura Philipp 00:28:31 | 02:27:28 | 01:21:13 | 04:20:50
2. Daniela Sämmler 00:28:44 | 02:33:10 | 01:25:48 | 04:31:16
3. Yvonne van Vlerken* | 01:28:33 | 04:34:58
4. Tine Deckers 00:30:48 | 02:35:30 | 01:27:58 | 04:38:20
5. Katharina Grohmann 00:34:21 | 02:37:35 | 01:27:19 | 04:42:57

*Chip im Wasser verloren und während des Rennens neuen bekommen

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Kategorien: Triathlon

Lisa Perterer feiert ersten ÖTRV-Weltcupsieg in der Geschichte

Triaguide - Sa, 2018-06-02 20:47

Erstmals in der Geschichte des österreichischen Triathlon konnte mit Lisa Perterer eine österreichische Athletin einen Weltcupsieg feiern. Die Kärntnerin sicherte sich diesen heute beim ITU-Weltcup in Cagliari (ITA) in einem abschließenden Sprint hauchdünn vor der US-Amerikanerin Taylor Spivey und der Britin India Lee. Julia Hauser kam als 22. und Tanja Stroschneider als 41. ins Ziel. Im Herrenrennen fehlten Lukas Pertl nur fünf Sekunden auf eine Top 10-Platzierung.

„Heute oder nie“

Lisa Perterer konnte sich gleich nach dem Schwimmen beim ersten Anstieg in der 10-köpfigen Führungsgruppe am Rad positionieren. Fünf Runden galt es auf der anspruchsvollen Radstrecke mit einem steilen Anstieg und einer technisch anspruchsvollen Abfahrt zu absolvieren. Die Führungsgruppe arbeitete gut zusammen und holte knapp eineinhalb Minuten Vorsprung auf die Verfolger heraus.

Auch die Laufstrecke hatte es mit vielen Höhenmetern in sich. Perterer hatte aber noch genügend Reserven für den Zielsprint: „50 Meter vor dem Ziel lag ich noch an der dritten Position und dann dachte ich mir: Heute oder nie! Ich bin voll glücklich! Nach einigen Podiumsplätzen war das für mich schon seit Jahren ein Ziel ganz oben auf dem Podium bei einem Weltcup zu stehen!“, so Perterer, die als erste österreichische Athletin einen Sieg in der zweithöchsten ITU-Triathlonliga erzielen konnte.

Die Wienerin Julia Hauser hatte am Rad anfängliche Probleme mit der Schaltung, konnte aber auf den fünf Laufkilometern noch einige Plätze gutmachen. Hauser überquerte auf dem 22. Platz die Ziellinie. Die dritte Österreicherin, Tanja Stroschneider, landete auf Rang 41.

Ergebnis ITU Weltcup Cagliari (ITA), Damen

Sprintdistanz (750 m Schwimmen, 19 km Radfahren, 5 km Laufen)

1. Lisa Perterer (HSV Triathlon Kärnten, K), 1:00:13 h

2. Taylor Spivey (USA), 1:00:13 h

3. India Lee (GBR), 1:00:14 h

22. Julia Hauser (Triathlonclub Kagran, W), 1:03:12 h

41. Tanja Stroschneider (team.bikepirat.at, NÖ), 1:06:11 h 

Fünf Sekunden fehlten auf die Top 10

Im Herrenrennen ging Lukas Pertl heute als einziger Österreicher an den Start. Der Salzburger absolvierte die fünf Radrunden in der 22-köpfigen Führungsgruppe. Er stellte sein Rad mit vier Sekunden Rückstand als 12. in der zweiten Wechselzone ab. Diesen Platz gab er auch bis ins Ziel nicht mehr ab. Pertl fehlten letztendlich nur fünf Sekunden auf einen Top 10-Platz. Der Italiener Delian Stateff feierte einen Heimsieg.

1. Delian Stateff (ITA), 54:45 min

2. Hayden Wilde (NZL), 54:49 min

3. Davide Uccellari (ITA), 54:54 min

12. Lukas Pertl (TRI TEAM Hallein, S), 55:29 min 

Die Gesamtergebnisse der beiden Rennen gibt es hier

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Kategorien: Triathlon

Großartiges Starterfeld für THECHAMPIONSHIP

Triaguide - Fr, 2018-06-01 17:45

In Samorin wird es jede Minute spannender. Dieses Wochenende ist es in Samorin Zeit für THECHAMPIONSHIP. Werden es Lionel Sanders und Lucy Charles sein, die ihre hart erkämpften Titel des letzten Jahres verteidigen werden, oder geht jemand anderes mit dem Sieg nach Hause.
 
Bei den Männern ist es schwer zu sagen. Wenn man Sebastian Kienle, Nummer zwei im letzten Jahr, fragt, ist er mehr als bereit für das Rennen und den Sieg. „Wenn ich nicht glaubte, dass ich eine Chance hatte, werde ich nicht hier sein.“ Natürlich tritt er auch gerne gegen Athleten wie Lionel Sanders, Michael Raelert, Sam Appleton und Mauricio Mendez an. „Diese Jungs halten dich immer motiviert, das Limit zu überschreiten. Für mich ist die Meisterschaft das wichtigste Mittelstreckenrennen in diesem Jahr.

Sanders scherzt: vielleicht ein Sprint-Finish

Sanders erinnert sich an das Rennen im letzten Jahr, in dem er lange mit Kienle kämpfte. Am Ende hat er den Sieg errungen. „Das sind die Rennen, denen ich meinen Enkeln erzählen werde. Kienle war so felsenfest, so stark. Aber dann, nach ein paar km Laufen, hörte ich ihn atmen und ich wusste, dass es ihm genauso schlecht geht wie mir. In diesem Moment erkannte ich, dass ich ihn schlagen könnte. Aber komm schon, sieh dir all diese großartigen Kandidaten an, die am Start dieses Jahres stehen. Vielleicht wird es ein Massensprint-Finale“, scherzte der Titelverteidiger und Hawaii-Zweite.

Lucy Charles „liebt es hier“

Die Vorjahressiegerin Lucy Charles freut sich sehr auf das Rennen am kommenden Sonntag. „Ich liebe es hier sehr. Das Rennen und die Umgebung sind fantastisch. Letztes Jahr habe ich den Lauf von hinten begonnen und den Sieg von dort geholt, also hat es mir viel Selbstvertrauen gegeben.“
 
Heather Wurtele an ihrer Stelle strebt nach Rache. Letztes Jahr übernahm sie die Führung, aber im letzten Teil des Rennens brach sie und wurde schließlich Dritte. ,,Es war ein herzzerreißendes Drama mit einem aufregenden Ende. Hoffentlich enttäuschen mich meine Lauffähigkeiten auch in diesem Jahr nicht. Es ist ein fairer Kurs, und ich mag die 20-Meter-Regel, die kein Zeichnen erfordert. Es kommt alles zusammen mit einem guten, soliden Lauf und für diejenigen, die bereit sind für die hohen Temperaturen. Bis zum Ende wird es hart. “

Lokalmatador Varga

Wie jeder Profi kann auch der Lokalmatador Richard Varga das Rennen nicht erwarten. „Das Rennen ist verdammt cool, es ist so ein tolles Event und es ist so schön gegen diese Jungs zu fahren. Ich möchte der Challenge Family dafür danken, dass sie zu Samorin und X-Bionic zurück gekommen ist, um diese Meisterschaft zu veranstalten.“

Challenge Family CEO Zibi Szlufcik erklärt: „Das ist ein Kronjuwel“
 An diesem Wochenende starten rund 1000 Athleten aus über 60 Nationen bei THECHAMPIONSHIP. Ein Rennen wie dieses muss spektakulär sein. Sie brauchen eine spektakuläre Umgebung. Sehen Sie her – viele große Profisportler. Die Meisterschaft ist wirklich ein Kronjuwel für uns.“

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Kategorien: Triathlon

Auftakt im Kraichgau! Die IRONMAN Germany Saison kann starten

Triaguide - Fr, 2018-06-01 17:04

Zwei Tage vor dem Rennen sieht die Prognose für den Sonntag hervorragend aus. Die Sportler sind optimal vorbereitet und der Veranstalter hat alles im Griff.  Norbert Grieshaber, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Kraichgau freut sich: „Es ist das größte Outdoor Event in der Region – damit wird der IRONMAN 70.3 zur wichtigsten Veranstaltung im Kraichgau.“ Die Sparkasse  unterstützt in diesem Jahr nicht nur den Profi Markus Rolli mit neuem Sponsoring-Vertrag, auch die Altersklassenathleten können sich dieses Jahr über einen Regionalpreis freuen. „Wir vergeben 250€ für den oder die schnellste Athleten/-in aus der Region“, erklärt Grieshaber.

Detlev Huge, Bürgermeister von Bad Schönborn kann diese Euphorie nur teilen: „Das Event verbindet die Region – es ist das Aushängeschild für alle Gemeinden im Kraichgau“.  Ebenfalls aus der Region, aber auf IRONMAN Germany Seite ist Björn Steinmetz, Managing Director IRONMAN Germany, voller Vorfreude: „Wir sind zum 14. Mal hier in meiner Heimat. Der Kraichgau ist in der Triathlon Szene nun ein Begriff. Wir freuen uns das ganze Jahr auf diesen Auftakt in die Triathlon Saison“. Das Wochenende wird nicht nur von dem Hauptevent geprägt. Am Freitagabend wird mit den IronGirls gestartet und am Samstag, nach den IRONKIDS, mit der 1. Bitburger 0,0% Triathlon-Bundesliga der Tag beendet.
IRONMAN Germany und die Deutsche Triathlon Union arbeiten dieses Jahr wieder „Gemeinsam gegen Doping“. Rainer Jung, Vizepräsident Kampfrichter- und Veranstaltungswesen DTU, engagiert sich: „Es gibt keinen besseren Partner als IRONMAN um diese Kampagne umzusetzen – ganz nach dem Motto: Alles geben, nichts nehmen!“ Dem kann Bundesliga Athletin Sophia Saller nur zustimmen. Sie wird am Samstag bei der Triathlon-Bundesliga am Start sein: „In dieser Saison habe ich noch kein Rennen mit vollen Kräften absolviert, daher freu ich mich auf meinen Start im Kraichgau mit 100%“.

Am Sonntag morgen um 9 Uhr stehen dann auch die IRONMAN Profis an der Startlinie im Hardtsee. In diesem Jahr ist das Rennen so hochklassig besetzt wie noch nie. Bei den Männer können wir uns auf ein Kopf an Kopf Rennen freuen. Patrick Lange, amtierender IRONMAN Weltmeister freut sich auf ein „cooles Rennen auf dem Weg zur Titelverteidigung“ in Kona. Auch Jan Frodeno, IRONMAN Weltmeister 2015 & 2016, steht mit großer Vorfreude am Start: „Ich hab meine Wettkampfplanung leicht angetrunken, ganz spontan gemacht. Da hab ich gesagt, in den Kraichgau ‚da will ich unbedingt hin‘.“ Es ist zwar Frodenos erster Besuch im Land der 1000. Hügel, aber er freut sich schon vor heimischen Publikum zu stehen. Auch 2018 Sieger des IRONMAN 70.3 Aix en Provence, Andi Boecherer wird ein Wörtchen mitreden wollen: „Das nächste Rennen nach einem Sieg ist immer das Härteste, aber ich bin in guter Form und will das auch zeigen.“ Zweitplatzierter vom letzten Jahr, Markus Rolli versucht bei den „Stars der Triathlon-Szene“ am Ball zu bleiben: „Ich nehme den Druck gerne an, man will es immer besser machen als im Vorjahr, daher versuche ich den Heimvorteil auszunutzen“.

Auch bei den Frauen wird es spannend. Yvonne van Vlerken ist in Topform nach Lanzarote, muss aber eingestehen, dass „Laura am Sonntag vermutlich ganz oben auf dem Podium steht“. Laura Philipp allerdings sagt bescheiden: „Das Rennen letzte Woche steckt mir noch in den Knochen, aber ich hoffe natürlich trotzdem, dass es wieder eine Punktlandung wird“. Und auch IRONMAN Hamburg Siegerin Daniela Sämmler tippt auf ein Podium mit Laura, Yvonne und sich selbst.

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Kategorien: Triathlon

Austria-Triathlon-Organisator Daniel Döller im großen Interview

Triaguide - Fr, 2018-06-01 12:24
In knapp drei Monaten ist es wieder soweit – von 31. August bis 2. September 2018 wird der AUSTRIA TRIATHLON in Podersdorf zum bereits 31. Mal ausgetragen! Für uns ein guter Grund, ein ausführliches Interview mit dem Organisator Daniel Döller zu führen! Hallo Dani! Von 31. August bis 2. September 2018 ist es wieder soweit, dann wird der AUSTRIA TRIATHLON in Podersdorf zum bereits 31. Mal ausgetragen werden! Mit welchen Gefühlen blickst du dem ersten Rennen nach dem 30er-Jubiläum letztes Jahr entgegen?

Dani Döller: „Hallo! Letztes Jahr war durch das Jubiläum ein sehr erfolgreiches, aber auch intensives Jahr. Diese Jahr wird mindestens ebenso intensiv, haben wir uns doch hohe Ziele gesteckt! Wir wollen das Rennen weiterhin sicher gestalten – das ist der oberste Vorsatz. Deshalb sind wir seit Jahreswechsel im engen Austausch mit den Behörden und es wird heuer eine Teilsperre für den Verkehr geben, sodass die Autofahrer großräumig ausweichen können und unsere AthletInnen geschützt werden. Dadurch sollte es zu keinen Staus kommen, Unfälle hatten wir letztes Jahr zum Glück sowieso fast keine. Des Weiteren deutet alles darauf hin, dass wir auch 2018 viele Starter haben werden, die Anmeldezahlen liegen über dem Vorjahr. Darum gilt der Vorsatz, jeder Starterin und jedem Starter ihren ganz persönlichen „LEGENDARY MOMENT“ zu verschaffen.“

2017 war für den AUSTRIA TRIATHLON ein ganz besonderes Jahr: Die Veranstaltung fand zum 30. Mal statt, es waren erstmals mehr als 2.500 Athletinnen und Athleten am Start und Kurt Mitschko hat posthum einen Stern am Walk-of-Fame in Podersdorf erhalten. Welches Bild hast du im Kopf, wenn du an die Jubiläumsveranstaltung 2017 zurück denkst?

Dani Döller: „Genau dieses Bild der Feier, eine riesen Ehre für Kurt und sein Lebenswerk. Ich erinnere mich gerne daran zurück, wie ich oft mit ihm am „Platz der Champions“ gestanden bin und er mit von Eddy Merckx geschildert hat, was für ein unglaublicher Sportler dieser war. Diese Ehrung war mit der schönste Moment an diesem Wochenende, ein großer Dank an dieser Stelle an die Frau Bürgermeisterin. Das zweite Bild das ich sofort im Kopf habe, ist das Video, das wir mit dem gesamten Team aufgenommen haben. Ich bin so stolz auf alle, die mich unterstützen und diese Veranstaltung so herzlich und einzigartig machen.“

Neben den erwähnten Highlights gab es 2017 auch organisatorisch einige Neuerungen, etwa die Gestaltung des Zielbereiches, des Festzeltes und der Expo. Wie warst du damit zufrieden?

Dani Döller: „Ich war sehr zufrieden! Wir haben jetzt eine Eventmeile vom Ziel bis zum Festzelt, dazwischen die Messe und Foodtrucks. Apropos Foodtrucks: Diese mussten frühzeitig abreisen, da sie ausverkauft waren. Sprich wir werden heuer das kulinarische Angebot erweitern und ausbauen, sodass jeder Athlet und jeder Zuseher neben der angestammten, guten Gastronomie auch neue Dinge ausprobieren können. Außerdem erhalten wir vermehrte Ausstelleranfragen, sprich auch von dieser Seite war der neue Aufbau ein voller Erfolg.“

Vielleicht ganz generell die Frage: Auf welche Besonderheiten und Highlights dürfen sich die Athletinnen und Athleten 2018 freuen?

Dani Döller: „Der wichtigste Punkt ist sicher die großteils gesperrte Strecke, gefolgt vom Durchgreifen bei besonders hartnäckigen Gehern. Hier sind natürlich auch die Wettkampfrichter gefordert, eine strikte Linie zu fahren. Von meiner Seite gibt es dafür vollste Unterstützung. Fairness ist für mich das oberste Gebot, im Sport wie auch im Leben. Natürlich ist unser Rahmenprogramm für die ganze Familie attraktiv, mit dem Kids Aquathlon am Freitag, wo wir 2017 knapp 150 Kinder am Start hatten. An dem halten wir natürlich fest.“

Ein wichtiges Thema, das im Vorjahr im wahrsten Sinne des Wortes Wellen geschlagen hat, ist der Schwimmbewerb. Bei der Jubiläumsauflage wurde bedauerlicherweise auf der Schwimmstrecke nicht nur geschwommen, sondern wurde der Neusiedler See von vielen auch gehend bezwungen. Bevor wir auf die Auswirkungen für 2018 kommen, vielleicht die Frage, warum diese Situation bei der Jubiläumsauflage entstanden ist?

Dani Döller: „Der Neusiedlersee ist der größte Steppensee Europas. Das ist er schon seit wir 1988 den ersten AUSTRIA TRIATHLON veranstaltet haben. Auch kommt es nicht zum ersten Mal vor, dass nach einem besonders heißen Sommer, wie 2017, der Wasserstand sehr niedrig war. Das Problem waren leider einige wenige, unfaire Athleten, die das Gehen dem Schwimmen vorgezogen haben. Dadurch kamen auch jene, die schwimmen wollten, in einen Stau. Und wie sich das auswirkt, kann man sich gut tagtäglich auf Autobahnen ansehen. Wie man es richtig und fair macht, hat unser Weltrekordhalter „Tiggertom“ bewiesen. In Anbetracht seiner Lähmung hat er den kompletten Kurs schwimmend zurück gelegt, es ging also.“

Im Nachgang auf diese Situation hast du in einem sehr klaren Statement bereits angekündigt, dass diesbezügliche Regelüberschreitungen 2018 rigoros bestraft werden sollen und ihr als Veranstalter auch sonst einige Vorkehrungen treffen werdet. Welche sind das?

Dani Döller: „Zuerst werden wir den Start von Lang- und Halb-Distanz zeitlich trennen, um so das Gedränge zu reduzieren. Auch wenn es immer der Wunsch von Kurt war am Massenstart wie in Hawaii festzuhalten, werden wir dies nun ändern und alleine dadurch schon die Situation entschärfen. Des Weiteren werden Badekappen noch früher bestellt und beschriftet werden. Das ist zwar ein riesiger Mehraufwand, ich bin aber zuversichtlich, dass die AthletInnen diesen Aufwand schätzen werden. Sollte doch jemand – trotz Verwarnung – das Bedürfnis haben zu Gehen, werden wir Strafen ähnlich wie in Roth aussprechen, wo ein zusätzlicher Kilometer auf der Laufstrecke absolviert werden muss. Diesbezüglich bin ich mit dem ÖTRV in Abstimmung.“

2017 waren wie schon erwähnt erstmals mehr als 2.500 Athletinnen und Athleten am Start. Soll diese Zahl weiter ausgebaut werden oder ist ein erneuter Teilnehmerrekord kein Ziel des AUSTRIA TRIATHLON?

Dani Döller: „Dadurch, dass wir ja vier Teilbewerbe haben, sehe ich das Ende der Fahnenstange noch lange nicht erreicht. Wenn ich mir die aktuellen Anmeldezahlen zudem ansehe, steuern wir wieder auf einen neuen Rekord zu! Das bedeutet eine Erweiterung der Anlagen und Kapazitäten, die wir in Podersdorf zum Glück haben. Dementsprechend schaffen wir auch neue Infrastruktur an.“

Im letzten Jahr gab es einen Countdown über 30 Wochen, in denen ihr auf der Webseite und über Social Media die Highlights der abwechslungsreichen Geschichte des AUSTRIA TRIATHLON dargestellt habt. Heuer ist es ein 31-Wochen-Countdown mit 31 Tipps für die Vorbereitung und das Rennen selbst. Wollt ihr damit auch symbolisieren, dass der Triathlon-Sport eine ganz-Jahres-Aktivität ist und die Vorbereitung für die Organisatoren und die Athletinnen im Prinzip das ganze Jahre läuft?

HIER geht’s zur Facebook-Seite mit dem 31-Wochen-Countdown!

Dani Döller: „Vor dem Triathlon ist nach dem Triathlon! Nach einer kurzen Phase des Regenerierens geht es bei uns auch wieder voll los und wir profitieren natürlich davon, dass wir das Rennen schon 30 Jahre veranstalten. Sprich: Erfahrung erleichtert das Leben und im Triathlon ist es nichts anderes. Durch unsere Trainingscamps haben wir sehr viele Fragen aufgeschnappt und wollen mit dem einen oder anderen Tipp auch den Rookies helfen. Zudem hatten wir ja auch heuer wieder unser Trainingscamp, das sich großer Beliebtheit erfreut und von Mario Fink perfekt geleitet wurde.“

1988 fand der 1. AUSTRIA TRIATHLON in Podersdorf statt. 2018 wird der AUSTRIA TRIATHLON bereits zum 31. Mal stattfinden. Rekord für einen Triathlon in Österreich. Was ist das besondere am AUSTRIA TRIATHLON? Und was ist das Geheimnis für die Erfolgsserie?

Dani Döller: „Permanentes streben danach, besser zu werden. Gepaart mit einer herzlichen Atmosphäre unter Sportlern, wie es bei uns schon vor 30 Jahren mit 36 Finishern war. Jeder aus meinem Team, inklusive mir, nimmt sich Zeit für die Athletinnen und Athleten, viele sind über die Jahre gute Freunde geworden. Wenn ich mir unsere Entwicklung der letzten fünf Jahre ansehe bin ich stolz darauf, wie wir uns weiter entwickelt haben. Nicht nur ist unser Claim „FAST. HARD. LEGENDARY.“ entstanden, diese DNA gab es schon vorher. Aber wir kommunizieren das nun auch stolz, denn wir müssen uns vor niemandem verstecken, im Gegenteil. Das Athleten- und Medienecho zeigt, dass der Triathlon an sich und der AUSTRIA TRIATHLON in Podersdorf am See im speziellen ganz oben mitspielt.“

Vorletzte Frage: Wann werden wir dich selbst – als Athlet – mal am Start des AUSTRIA TRIATHLON sehen? 

Dani Döller: „Diesbezüglich ziehe ich meine Lehren aus der Geschichte und verweise gerne auf Kurt, der als Organisator einmal selbst teilgenommen hat. Natürlich waren wir damals noch nicht so groß, aber kurz gesagt: es war teilweise Chaos. Nachdem ich mich nicht in einem Büro verstecke, sondern selbst auch immer auf der Strecke stehe und alles im Überblick behalten möchte, kommt das für mich nicht in Frage. An diesen Tagen gehört meine Aufmerksamkeit zu 100% unseren Athletinnen und Athleten.“

Letzte Frage: Was wünscht Du Dir für den AUSTRIA TRIATHLON 2018?

Dani Döller: „Gesunde AthletInnen, glückliche SportlerInnen, faires Verhalten und darum machen wir es ja: jede Menge Freude an dem, was jeder einzelne an diesem Wochenende leistet. FAST. HARD. LEGENDARY. halt.“

HIER geht’s zur ANMELDUNG für 2018!

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Kategorien: Triathlon

Frodeno vs. Lange vs. Böcherer – Spitzenfeld beim IRONMAN 70.3 Kraichgau

Triaguide - Fr, 2018-06-01 07:22

Bevor ein Großteil der besten deutschen Langdistanz-Triathleten in Frankfurt bei der Ironman-EM aufeinander trifft, lädt dieses Wochenende beim Ironman 70.3 Kraichgau auf der halben Distanz schon einmal zum Spitzenduell. Dort treffen die letzten beiden Hawaii-Sieger Patrick Lange und Jan Frodeno unter anderem auf Andi Böcherer, dessen Saisonaufbau ein heißes Rennen verspricht. Nach einem knappen zweiten Platz bei der Challenge Gran Canaria und Siegen beim legendären Buschhütten Triathlon und zuletzt beim Ironman 70.3 Pays d’Aix in Frankreich, reist Böcherer mit breiter Brust ins Kraichgau: „Ich bin mit meiner Formentwicklung sehr zufrieden. Bisher gab es bei jedem Rennen eine klare Steigerung. Trotzdem bin ich bisher nicht bei meiner Topform angekommen – es läuft also genau so, wie wir es geplant haben.“

Letzte Woche hat sich Böcherer gemeinsam mit dem Freiburger Profikollegen Marc Duelsen die Strecken im Kraichgau schon einmal genau angeschaut. „Ich hätte die Radstrecke etwas schwerer erwartet – und auch darauf gehofft. Aber die Bezeichnung ‚Land der 1000 Hügel‘ passt schon gut. Es sind tatsächlich eher Hügel als Berge. Sie sollte mir trotzdem liegen und ich werde ein bisschen Risiko eingehen, um zu sehen, wo ich stehe.“

Die oft gestellte Frage nach der Konkurrenz beantwortet Böcherer so: „Ich schaue ehrlich gesagt nicht allzu sehr auf die anderen. Patrick Lange habe ich in diesem Jahr bereits zweimal geschlagen. Jan Frodeno ist in den letzten Jahren klar der beste Triathlet der Welt gewesen und ist sind noch einige andere gute Athleten gemeldet. Aber Renntag ist Renntag – und auf den freue ich mich!“

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Kategorien: Triathlon

Live-Übertragung von THECHAMPIONSHIP

Triaguide - Fr, 2018-06-01 06:58

Mit der CHAMPIONSHIP 2018 nähert sich die CHALLENGE FAMILY demnächst dem spannenden , am 3. Juni stattfindenden Rennen, das auf der offiziellen CHALLENGE FAMILY- Website und auch auf triaguide.com live übertragen wird . Dieser exklusive Stream wird es Triathlon-Fans aus der ganzen Welt ermöglichen, ein Teil von THECHAMPIONSHIP zu sein und die Action live zu verfolgen.

CEO von CHALLENGE FAMILY, Zibi Szlufcik, sagte: “ CHALLENGE FAMILY hat sich immer für die Unterstützung von Triathlon-Fans weltweit eingesetzt, und unser Live-Stream von THE CHAMPIONSHIP2018 gibt denjenigen, die es nicht zu Samorin schaffen, die Möglichkeit, den Profisportlern und AG-Athleten zu folgen lebe, wie sie konkurrieren. „

Das Championship-Rennen, das nun in seiner zweiten Auflage stattfindet, wird wieder in der spektakulären x-bionic®-Sphäre in Samorin, Slowakei, ausgetragen und beherbergt eine herausragende Reihe von Profi-Athleten, darunter die zurückkehrenden Champions Lionel Sanders und Lucy Charles.

Zusätzlich zur Durchsetzung des 20-Meter-No-Drawing-Regels auf der Fahrradstrecke, betreibt THECHAMPIONSHIP 2018 auch gestaffelte Rennen, um sowohl Profi- als auch Altersgruppen-Athleten ein faires Rennen zu ermöglichen. THE CHAMPIONSHIP wird auch Gastgeber für eine Reihe familienfreundlicher Side-Events sein, die die ganze Familie in den Triathlon-Spirit entführen.

„Das Live-Streaming des Rennens unterstreicht nicht nur die bemerkenswerten Athleten, sondern zeigt auch den unglaublichen Veranstaltungsort, zusätzlich zu der wundervollen elektrischen Atmosphäre von THE CHAMPIONSHIP 2018 als Ganzes. Die Eröffnungsveranstaltung wurde von einem weltweiten Publikum von 100.000 Zuschauern verfolgt. Wir sind zuversichtlich, dass das diesjährige Rennen diese Zahl übertreffen und einen neuen Standard im Triathlon setzen wird. „

Der Verlauf des Mittelsdistanz-Bewerbs (1,9 km Schwimmen, 90 km Radfahren und 21,1 km Laufen) wurde sorgfältig geplant, so dass die Start-, Übergangs- und Zieleinläufe des Rennens den Zuschauern einen hervorragenden Blick auf die x-bionic®-Kugel geben.

Um die gesamte Action zu verfolgen, besuche www.challenge-family.com/live?utm_source=rss&utm_medium=rss

Weitere Informationen über das Rennen, den Kurs und die vollständige Startliste findest du unter www.thechampionship.de?utm_source=rss&utm_medium=rss

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Kategorien: Triathlon

Dokumentation Tim Don – „The man with the Halo“

Triaguide - Do, 2018-05-31 07:56

Eine beeindruckende Dokumentation über Tim Dons Leidensweg nach dem Genickbruch einige Tage vor den IRONMAN World Championship 2018.

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Kategorien: Triathlon

Hattrick für Zan Rihter beim 3. Bewerb der Austrian Swim Open am Klopeiner See – mit Video

Triaguide - Mi, 2018-05-30 13:24

Zan Rihter, der bisher dominierende Schwimmer der Austrian Swim Open, gewann am 26.05.2018 nach den Bewerben in Wien und Klosterneuburg nun am Klopeiner See zum dritten Mal in Folge. Mit einem Respektabstand von 5:30 Minuten ließ er die Konkurrenz hinter sich.

Bei den Damen siegte Lisa Watschinger, die goldene Badehaube für die führende Cup-Schwimmerin ging jedoch an Jana Bartunek!

Für alle Teilnehmerinnen fand das Klopeiner Swim Open bei perfekten Bedingungen statt. Windstille und strahlender Sonnenschein pünktlich zum Start machten das Schwimmen im türkisblauen Wasser über die Distanzen 1,5 km, 3 km und 4,5 km zum Highlight.

Mit den Austria Swim Open geht es am 14.06.2018 am Neufelder See weiter, wo mit 1,5 km die kürzeste Cup Distanz ausgetragen wird. Wir sind schon gespannt, wer diese Sprintstrecke für sich entscheiden wird!“

 

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Musik im Sport – die Vor- und Nachteile

Triaguide - Mi, 2018-05-30 10:51

Musik kann uns nicht nur emotional, sondern auch körperlich beeinflussen. Der beste Beweis dafür ist die therapeutische Nutzung von Geräuschen und Tönen. Musiktherapie wird äußerst vielseitig eingesetzt, unter anderem zum Beispiel bei der Behandlung von Autismus, Hyperaktivität, Schmerz, Depression, Stress und Demenz. Doch Musik kann auch noch in anderen Bereichen eingesetzt werden. Da sie unseren Körperrhythmus beeinflussen kann, hat unsere Lieblingsmusik nämlich auch im Sportbereich ein riesiges Motivationspotenzial.

Der Sportpsychologe Hanspeter Gubelmann spricht bei Sportanfängern, die für ihr Training die richtige Musik auswählen, von Leistungssteigerungen von bis zu 20 Prozent. Was gut ankommt, hängt natürlich vom persönlichen Geschmack ab, doch ist man nicht schlecht damit beraten, wenn man seinen Trainingssoundtrack nach BPM (beats per minute) auswählt. Beim lockeren Laufen sind Songs mit 100 BPM zu empfehlen, bei forderndem Training 140 BPM und bei einer Trainingseinheit, in der man sich vollkommen verausgaben möchte, können Songs bis zu 160 BPM gespielt werden. Wählt man Musik, die zu schnell ist, dann kann es passieren, dass man sich zu sehr verausgabt. Es lohnt sich also, eine Playliste zusammenzustellen, die auf das individuelle Trainingsprogramm abgestimmt ist, um das Beste aus sich herauszuholen.

Vor allem Geduldsspiele und Ausdauersportarten, zu denen auch Triathlon gehört, können durch langsame, rhythmisch gleichmäßige Musik gut komplementiert werden. Nicht zu viele Schlageffekte und viele durchgängige Klangschemen sorgen dafür, dass man bei langen Turnieren länger konzentriert bleiben kann und weniger schnell die Lust verliert. Letztendlich liegt die Wahl aber natürlich bei jedem selbst.

Für viele Sportler ist Training ohne Musik fast unvorstellbar. Doch bei Veranstaltungen sieht man das oftmals etwas anders. Der US-Amerikanerin Jennifer Goebel wurde 2009 zum Beispiel der Sieg des Lakefront Marathons aberkannt, da sie zwischen Meile 19 und 21 Musik hörte. Die Veranstalter sprachen von „Musik-Doping“, wobei es nicht klar ist, ob die Musik wirklich einen Unterschied gemacht hat. Denn ein Forscherteam der University of North Carolina hat einen interessanten Trend feststellen können: Die Leistungen von starken Sportlern lassen sich wenig oder gar nicht von Musik beeinflussen. Es sind also vor allem die noch schwächeren Athleten, die von Musik als Leistungsverstärker profitieren können.

Einige Sportler empfinden Musik sogar nicht als Hilfe, sondern als Störfaktor, da sie von der eigenen Körperwahrnehmung ablenken kann. Viele Profisportler möchten zum Beispiel nicht abgelenkt werden, wenn sie versuchen, ihre Herzfrequenz zu kontrollieren oder auf ihre Lauftechnik zu achten. Auch wer noch weniger erfahren ist, kann negativ von Musik beeinflusst werden. So kann es nämlich passieren, dass man versucht, sein Tempo einem sehr schnellen Beat anzupassen und auf diese Weise zu lange über seine eigenen Verhältnisse rennt

Musik kann im Sport unter bestimmten Voraussetzung durchaus leistungsfördernde Wirkungen haben. Es kann deshalb von Vorteil sein, sie mit in seinen Trainingsplan einzubauen. Wichtig ist aber, dass man auf den eigenen Körper achtet, und immer genau weiß, wie weit man sich pushen kann, und wann die Grenzen erreicht sind.

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Kategorien: Triathlon

Bundesliga-Saisonstart im Kraichgau

Triaguide - Mi, 2018-05-30 10:35

Das Rennen um den Deutschen Mannschaftsmeistertitel 2018 kann beginnen. Die höchste deutsche Triathlonliga startet diesen Samstag (2. Juni) in ihre 23. Saison. Die Triathlon-Hochburg Kraichgau ist zum dritten Mal nach 2016 und 2017 Gastgeber des Auftakts zur 1. Bitburger 0,0% Triathlon-Bundesliga – erneut eingebettet in den Sparkasse IRONMAN 70.3 Kraichgau. Auch dieses Mal werden internationale und deutsche Topathleten, sowie viele Nachwuchstalente am Hardtsee für ihre Teams um Meisterschaftspunkte kämpfen. Darunter die Niederländerin Rachel Klamer (EJOT Team Buschhütten), Lars Pfeifer (Triathlon Potsdam) aus dem Perspektivkader der Deutschen Triathlon Union und die Youngster Franca Henseleit (ProAthletes KTT 01) und Tim Hellwig (KiologIQ Team Saar).

Favoritenrolle klar, Nachwuchs im Anflug 

Traditionell beginnt die Saison mit einem Rennen über die Sprintdistanz von 750 Metern Schwimmen, 20 Kilometern Radfahren und einem 5-Kilometerlauf. Insgesamt 30 Teams, 14 Frauen- und 16 Männermannschaften, eröffnen im Rahmen des IRONMAN-70.3-Wochenendes die Jagd nach dem DTU Deutschen Mannschaftsmeistertitel 2018. Wie im vergangenen Jahr werden fünf Rennen ausgetragen – eine knifflige Aufgabe für die Frauen und Männer vom EJOT Team TV Buschhütten, die einmal mehr als Titelverteidiger und Gejagte in die Saison gehen. Die Siegerländer sind erneut Favorit auf die Meisterschaft – auch wenn sich einige Konkurrenten mit hoffnungsvollen Nachwuchsathleten verstärkt haben. Neuland ist die höchste Liga der Deutschen Triathlon Union (DTU) für die insgesamt sieben Aufsteiger. Bei den Frauen wollen das MRRC Triathlon Team aus München, SC Bayer 05 Uerdingen, Mey Post-SV Tübingen und das 3defacto Team asc Darmstadt das Projekt Klassenerhalt angehen. Das gebioMized Team W+F Münster, das Team Nikar Heidelberg und das SPANNRIT Team TSG Kleinostheim mischen bei den Männern erstmals in Liga 1 mit.

Die beiden Auftaktrennen werden am Samstag 18:30 Uhr (Damen) und 20:00 Uhr (Herren) am Hardtsee in Ubstadt-Weiher gestartet.

Buschhütten zuversichtlich – Witten, Köln und Potsdam lauern

Frauen-Vorjahressieger Triathlon Witten muss beim Kick-off im Kraichgau den Ausfall von Anja Knapp verkraften. Angeführt von der Olympia erfahrenen Ungarin Zsófia Kovács und Neuzugang Anabel Knoll will das Traditionsteam aus dem Ruhrgebiet dennoch um den Tagessieg mitkämpfen. Mehr als prominent kompensiert Titelverteidiger Buschhütten die kurzfristige Absage von Lena Meißner (Neubrandenburg). Rachel Klamer (NED), Siegerin des World Triathlon Abu Dhabi 2018, soll den amtierenden Deutschen Meister zum Tagessieg führen. An ihrer Seite stehen Sophia Saller (Oxford) sowie Emmie Charayron (FRA) und Theresa Baumgärtel im Aufgebot. Die beiden jüngsten Teams schicken Triathlon Potsdam und ProAthletes KTT 01 an den Start. Die A-Jugendlichen Nadine Klive und Tabea Gehrke (beide Jahrgang 2002) feiern für Potsdam ihre Bundesliga-Premiere. In Franca Henseleit (Nürnberg, Jahrgang 2002) kann Kölns Teamleiter Gerhard Herrera am Hardtsee auf eins der hoffnungsvollsten Triathlontalente Deutschlands bauen. Dazu gehen die Deutsche A-Jugendmeisterin von 2017, Sophie Rohr, sowie Tanja Neubert und Lena Neuburg für die Rheinländer ins Rennen. 

Wer stoppt den Siegerland-Express?

Buschhüttens Teamleiter Marco Göckus kann bei seinen Männern auch ohne seinen Topstar und Vorjahressieger Richard Murray (Südafrika) ein schlagkräftiges Quintett aufbieten. Neben Neuzugang Felix Duchampt und Anthony Pujades (beide FRA) hat er Thomas Springer (AUT), Linus Stimmel und Eigengewächs Jonas Hoffmann nominiert. Nach dem Rückzug von Vizemeister ROWE Triathlon gehen 2018 erneut die jungen Teams aus Potsdam und dem Saarland (KiologIQ Team Saar) auf die Jagd nach dem achtmaligen DTU Deutschen Meister. Auch das Aufsteigerteam aus Heidelberg mit den DTU-Talenten Chris Ziehmer und Nick Ziegler, ProAthletes KTT01 und das Schunk Team TV Mengen wollen den übermächtigen Siegerländern im Saisonverlauf einen harten Kampf liefern.

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Kategorien: Triathlon

Mentalcoach Wolfgang Seidl: „War nicht mein Tag“ – bringt Dich nicht weiter

Triaguide - Mi, 2018-05-30 10:26

Der IRONMAN 70.3 St. Pölten ist Geschichte und ich freue mich besonders, dass alle Athleten, die ich mit mentalem Training begleiten darf, ihre persönlichen Ziele erreicht haben. Und nicht nur dass, viele von ihnen wuchsen wieder über sich hinaus, erreichten Siege, Podestplätze und holten zusätzlich noch ihren Qualifikations- Slot für die kommende WM in Südafrika. HERZLICHE GRATULATION!!!

Für viele andere hingegen lief es nicht so gut. Nicht selten höre ich nach schlechten Rennen die
Aussage – „war nicht mein Tag heute!“ – Das lasse ich als Mentalcoach nicht gelten!

Es gibt immer einen Grund, warum es nicht so lief wie du es geplant hast. Entscheidend ist, die Ursachen deines Misserfolgs ausfindig zu machen, und diese Erkenntnisse ins nächste Rennen mitzunehmen.

Der Kluge lernt aus allem und von jedem, der Normale aus seinen
Erfahrungen und der Dumme weiß alles besser.
(
Sokrates)

Es gibt viele Einflussfaktoren, warum ein Rennen nicht wie geplant läuft. Du hast es in der Hand, diese Einflussfaktoren BEWUSST zu steuern.
Werfen wir einen Blick auf die mentale Seite und ihre Einflussgrößen, anhand einiger Beispiele:

Äußere Einflussfaktoren

  • Stressige Tage vor dem Rennen…
  • Wetterbedingungen die du nicht magst
  • Private Probleme
  • uvm.

Auch wenn es oft nicht möglich ist äußere Einflüsse zu ändern, kannst du dennoch jederzeit deine Einstellung dazu verändern. Bedenke, jeder negative Gedanke und jede negative Emotion entzieht dir Energie und verhindert, dass du dich auf die wesentlichen Dinge konzentrieren kannst.
Mein Tipp – analysiere im Detail was dich ablenkt und dir Energie kostet!

Neben den äußeren Einflussfaktoren, spielen die mentalen Kräfte ebenfalls eine gewichtige Rolle.

Mentale Störfaktoren

  • „falsche“ Einstellung vor dem Rennen (z.B. ich muss unbedingt…. )
  • Fehlende Entschlossenheit beim Schwimmstart
  • Zeit – statt Handlungsorientiert ins Rennen gestartet
  • Negative Gedanken und wie du damit umgehst
  • Fokus nicht 100% bei dir selbst
  • Zu hohe Anspannung vor dem Start führt zu Verkrampfungen…
  • uvm.

Du hast sicher schon bemerkt, wenn du mit einer gewissen Lockerheit und der richtigen Einstellung in den Wettkampf gehst, dann ist plötzlich eine ganz andere Qualität im Spiel. Die innere Einstellung ist einer deiner wichtigsten Erfolgsfaktoren, sowohl im Training als auch im Wettkampf. Analysiere deine Einstellung ganz ehrlich und beschäftige dich mit den Konsequenzen.

Ich erlebe in meiner Arbeit mit Sportlern täglich, wie sich ihre Leistung im positiven Sinne verändert, wenn Sie an den Störfaktoren bewusst ansetzen!

Es gibt eine hilfreiche Formel, die besagt:

Leistung = Potential – Störfaktoren

Es ist eine einfache Rechnung! Am Ende wird mehr Leistung herauskommen, wenn du deine Störfaktoren reduzieren bzw. vermeiden kannst!
Schau dir das nachfolgend Beispiel an, vielleicht findest du einige persönliche Faktoren, die deine Leistung mindern. In diesem Beispiel reduzieren 20 Prozent Störungen die Leistung auf 80 Prozent.

In diesem Sinne, analysiere deine Störfaktoren, und reduziere bzw. vermeide diese BEWUSST mit mentalen Techniken. Als Mentalcoach kann ich dich dabei begleiten!

Be strong!

Wolfgang

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Kategorien: Triathlon

Wihlidal und Hütthaler siegen bei Mostiman

Trinews.at - So, 2016-07-10 22:43
Heiss - heisser - Mostiman! Tolles Triathlonbewerbe am Wallsee und packende Duelle um die Platzierungen.
Kategorien: Triathlon, Web News

Knockout und Aufholjagd von Hollaus

Trinews.at - So, 2016-07-10 22:25
Nach der erfolgreichen Qualifikation im gestrigen Semifinalbewerb, startete Lukas Hollaus heute im Finale der besten 30 Athleten des Weltcupklassikers in Tiszaujvaros (HUN). Nachdem er auf den ersten Metern beim Schwimmen übel ausgeknockt wurde, war für ihn das Rennen jedoch vorbei, bevor es richtig begonnen hat.
Kategorien: Triathlon, Web News

Top Platzierungen für Junioren im Europacup

Trinews.at - So, 2016-07-10 22:21
Wie auch bei den Elitebewerben mussten sich die Junioren über Semifinalläufe für das Finale qualifizieren. Mit guten Leistungen schafften dies auch alle fünf ÖTRV-Athleten. Auch heute konnten sie wieder überzeugen
Kategorien: Triathlon, Web News

Alle Junioren im Europacup Finale!

Trinews.at - So, 2016-07-10 09:11
Gestern fanden bei sommerlichen Temperaturen (30,7° C Außentemperatur, 25,9° C Wassertemperatur) die Semifinalläufe beim Junioren Europacup beim Triathlonfestival in Tiszaujvaros (HUN) statt.
Kategorien: Triathlon, Web News

IRONMAN Austria-Kärnten ausverkauft

Trinews.at - Do, 2016-07-07 16:47
Der IRONMAN Austria-Kärnten 2017 am 02. Juli ist nur wenige Tage nach der Öffnung der Anmeldung ausverkauft. Die Veranstalter mussten am gestrigen Mittwoch die Anmeldung schon wieder schließen - das Limit ist erreicht.
Kategorien: Triathlon, Web News