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Triathlon

Österreichs Triathlon Elite startet beim Klosterneuburg-Triathlon

Triaguide - Mi, 2018-05-16 11:36

Am kommenden Wochenende, vom 19.-20.05.2018, verwandelt sich Klosterneuburg zur Triathlon-Hauptstadt Österreichs. Erstmals werden getreu dem Motto „Get your Crown“ zwei Tage lang Könige(innen) aller Altersklassen gekürt. Am Samstag, den 19. Mai, werden erstmalig Kinder & Nachwuchsbewerbe – der dritte Stopp des ÖTRV-Nachwuchscups 2018 ausgetragen. Am Sonntag finden ein Sprintbewerb und ein Bewerb über die Olympische Distanz statt. Das Starterfeld der zweiten Auflage des Triathlons ist hochklassig. Die Vorjahressieger Niko Wihlidal und Jacqueline Kallina versuchen die Krone gegen die starke Konkurrenz zu verteidigen.  Als Ehrengast wird die niederösterreichische Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner den Startschuss für die olympische Distanz geben.

Österreichs Triathlon-Stars zu Gast in Klosterneuburg

Am Sonntag kommt es bei der Sprint- und Olympischen Distanz zum Aufeinandertreffen Österreichs bester Triathleten. So treten über die Sprintdistanz unter anderem Julian und Kilian Höllmüller, Lukas Kollegger, Stefan Leitner, Wolfgang Mangold und ITU-Starter Oliver Gorges (LUX) an. Bei den Damen starten die mehrfache Staatsmeisterin Tanja Strohschneider sowie Weltcup-Starterin und Topfavoritin Sara Vilic. Über die olympische Distanz gibt sich ebenfalls Österreichs Elite ein Stelldichein. Unter anderem kämpfen Alexander Gräf, Lukas Gstaltner, Christoph Sauseng, Michael Szymoniuk und der Vorjahressieger über die Sprinzdistanz Niko Wihlidal um die Krone. Bei den Damen sind Simone Fürnkranz und Jacqueline Kallina, die Vorjahressiegerin über die Sprintdistanz, die Favoritinnen.Österreichs aktuell bester Triathlet auf der Mittel- und Langdistanz, XTerra Weltmeister Michael Weiss tritt sogar in beiden Bewerben an.

Der Kampf um die Krone

Das Triathlonfestival mit dem Sprintbewerb und der Olympischen Distanz wird als Start für die österreichische Triathlonsaison gesehen und bietet allen TeilnehmerInnen ein erstes Kräftemessen nach der Trainingsvorbereitung. Als besonderen Anreiz bekommen alle Teilnehmer, getreu dem Motto „Get your Crown“, eine Krone aufgesetzt und werden somit zu Königinnen & Königen von Klosterneuburg gekürt. Womit die symbolische Verbindung mit dem Stift Klosterneuburg, dem Wahrzeichen der Gegend, hergestellt wird. Die zwei Kuppeln des Stiftes präsentieren die Krone und den österreichischen Erzherzogshut, die die Herrschaftstitel des Hauses Habsburg symbolisieren. Für die Sieger gibt es dieses Mal ein besonderes Ambiente bei die Kronenübergabe. Die Siegerehrungen aller Bewerbe finden dieses Jahr am Rooftop des Barracuda Resorts im VIP Bereich statt. Zusätzlich bietet der zuschauerfreundliche Event ein tolles Entertainment-Programm und kulinarische Köstlichkeiten für die ganze Familie.

Triathlon von A-Z

Das zweitätige Festival bietet alles, was das Triathletenherz begehrt: Neben den Bewerben findet auch eine Triathlonexpo statt. Dort können unter anderem Sailfish Neoprenanzüge getestet oder das Rennrad einem Check unterzogen werden. Die Veranstalter Philipp Kennedy, Lukas Kaiser, die selbst Profitriathleten sind, und Christoph Vetchy möchten mit den zahlreichen Erneuerungen ein breiteres Publikum ansprechen: „Wir möchten mit der Ausweitung auf ein zweitätiges Triathlonfestival und mit der Einbindung des Nachwuchs (3. Station des ÖTRV-Nachwuchscups) allen Alters- und Leistungsgruppen optimale Bedingungen bieten und gemeinsam ein großes Triathlonfest feiern.“ Der Geschäftsführer des Barracuda Resorts Michael Müllner-Baatz freut sich schon auf zwei Tage Triahlonspektakel: „Die attraktive Strecke in der malerischen Donaulandschaft Klosterneuburgs, und unser neu geschaffenes Sport- und Lifestyle Resort „Barracuda“ bieten alles, was ein Triahletenherz höherschlagen lässt. Wir haben hier die optimalen Voraussetzungen für ein zweitägiges Festival und freuen uns auf viele Teilnehmer.“

Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner eröffnet olympische Distanz

Die niederösterreichische Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, sie ist in Klosterneuburg beheimatet, hat den Ehrenschutz des Triathlons übernommen und wird am 20.5.2018 um 14:00 Uhr den Startschuss für die olympische Distanz durchführen: „Sport hat in Niederösterreich einen hohen Stellenwert. Egal ob Spitzen- und Leistungssport oder Breitensport, jede körperliche Betätigung unterstütze ich mit vollster Zustimmung. Deswegen freut es mich umso mehr, dass von 19. – 20.5.2018 zum zweiten Mal das Triathlonfestival in Klosterneuburg stattfindet. Ich wünsche allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern ein erfolgreiches Rennen.“

Attraktivste Triathlonstrecke Österreichs

Die Bewerbe finden laut Veranstalter auch dieses Jahr wieder auf der attraktivsten Triathlonstrecke Österreichs statt. Die Schwimmstrecke verläuft direkt im idyllischen Strandbad Klosterneuburg im ruhigen Seitenarm der Donau – mit einer Wassertiefe von durchschnittlich 1,50m. Nach dem Schwimmen geht es auf die Radrunde mit Highway-Feeling, rasanten Abfahrten und technisch anspruchsvollen Passagen. Zum Abschluss geht es auf eine flache schnelle Laufstrecke durch die Klosterneuburger Auen.

Information und Anmeldung

Alle Informationen sowie die Anmeldung sind auf der Website verfügbar: www.klosterneuburg-triathlon.at?utm_source=rss&utm_medium=rss

Information und Anmeldung
Alle Informationen, sowie die Anmeldung sind auf der Website verfügbar:
www.klosterneuburg-triathlon.at?utm_source=rss&utm_medium=rss

Klosterneuburg Triathlon
19.-20.5.2018
Strandbad, 3400 Klosterneuburg

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Kategorien: Triathlon

Mentalcoach Wolfgang Seidl: Träumst du noch oder handelst du schon?

Triaguide - Di, 2018-05-15 20:46

Träumst du noch oder handelst du schon?

Die ersten Triathlon Wettkämpfe 2018 sind Geschichte und als Mentalcoach achte ich besonders auf die Reaktionen und Analysen von Athleten auf ihren Social Media Kanälen.

Einige berichten:
„… ich hätte mir mehr erwartet. Leider wurde es dann nur ein xx. Gesamtplatz.“

andere wiederum schreiben….
„Ich konnte meine Trainingsleistungen im Wettkampf leider nicht umsetzen.“

Der mentale Prozess wird noch immer zu sehr dem Zufall überlassen

Ich bin überzeugt, dass viele Enttäuschungen mit gezielten, mentalen Training vermieden werden können. Leider überlassen viele Athleten den mentalen Prozess immer noch dem Zufall, anstatt diesen bewusst zu beeinflussen.

Ein Punkt auf den ich heute etwas näher eingehen möchte sind die bewussten Handlungen und Prozesse in den einzelnen Disziplinen. Anstatt von Ergebnissen und Zeiten zu träumen, wäre es zweckmäßiger sich auf die richtigen Handlungen zu konzentrieren.

Dabei sollte eine gründliche Auseinandersetzung mit Zielen nicht nur bei leistungsorientierten Sportlern eine Selbstverständlichkeit sein. Wie ich in meiner Praxis jedoch bemerke, ist das selten der Fall. Manche hetzten unrealistisch hohen Zielen hinterher und werden ständig enttäuscht. Andere sind so sehr auf das Ergebnis oder die Zeit fokussiert, dass sie die zu tätigen Handlungen vernachlässigen. Und andere wiederrum starten relativ ziellos in ein Rennen.

Die richtige Zielsetzung ist eine herausfordernde Sache und sehr individuell. Um dich dabei etwas zu unterstützen, möchte ich dir zwei wichtige Zielarten vorstellen:

  • Ergebnisziele
  • Handlungsziele

Ein gutes Beispiel ist ein Bogenschütze, der zumindest zwei Zielarten verwendet. Dieser Bogenschütze braucht nicht nur ein Ergebnisziel – in die Mitte treffen, sondern er muss auch konkrete Handlungsziele definieren- den Bogen optimal spannen und halten, richtig atmen usw.

Handlungsziele

Handlungsziele beschreiben, wie du dein Ergebnis erreichen sollst. Handlungsziele leiten deine Aufmerksamkeit auf einen begrenzten und überschaubaren Bereich deiner Aufgabe im hier und jetzt. Sie unterstützen dich, damit du im jeweiligen Moment das Optimale aus dir herausholen kannst und den Fokus nicht verlierst.

Zum Beispiel, Konzentration auf den Armschwung oder die Körperhaltung beim Laufen.
Handlungsziele unterstützen dich, negative Gedanken zu unterbinden, weil du deine Aufmerksamkeit auf die Handlung lenkst und keine Zeit zum „negativen“ denken hast.

Ergebnisziele

Ergebnisziele beschreiben, welches Ergebnis (z.B. Platzierung) du im Wettkampf anstrebst. Sie haben einen großen Einfluss auf deine Motivation. Sie erhöhen deine Anstrengungs- und Durchhaltebereitschaft, sowohl im Training als auch im Wettkampf. Dabei solltest du dir aber realistische Ziele setzten. Unrealistisch hoch gesteckte Ziele können Stress und Versagensängste auslösen. Dadurch wird deine Konzentration auf die sportliche Handlung gestört. Mache dir auch bewusst, Ergebnisziele sind abhängig von anderen Sportlern. Du weißt nie, welche Konkurrenz am Start steht. Aus diesem Grund solltest du dir neben Ergebnis- auch Handlungsziele setzen.

In sports, results matter, but to get them, ignore them
(Jim Taylor)

Ich mache sehr oft die Erfahrung, dass Sportler zu sehr Ergebnis fokussiert sind. Dadurch setzen sie sich unter Druck und vergessen dabei, dass es die Handlungen sind, die sie ans Ziel bringen. Ähnlich wie beim Bogenschützen, der sich auch auf seinen Bewegungsablauf (=Handlungsziel) konzentrieren muss, um in die Mitte der Scheibe zu treffen.

Natürlich ist es wichtig auch Ergebnisziele im Kopf zu haben, aber die richtige Kombination von Handlungs- und Ergebniszielen machen den entscheidenden Unterschied.

Als Mentalcoach unterstütze ich dich unter anderem bei deiner individuellen Zielsetzung. Gerade am Saisonbeginn ist es wichtig, dass du dir dafür Zeit nimmst. Ich versichere dir, mit den richtig definierten Zielen machst du einen großen Schritt in deiner persönlichen Entwicklung. Und hab keine Sorge, für mentales Training musst du nicht sehr viel Zeit extra aufbringen. Mit meinen Methoden kannst du die Übungen sehr gut in deinen Trainingsalltag integrieren.

Bei Fragen dazu und zu weiteren mentalen Themen kannst du mich gerne persönlich kontaktieren.

In diesem Sinne, setze die richtigen Handlungen!

Be strong,

Wolfgang

MANA4YOU
Akademischer Mentalcoach
Dipl. Lebens- und Sozialberater
HeartMath Coach ®
mind@mana4you.at
www.mana4you.at?utm_source=rss&utm_medium=rss

Mentalcoach von IRONMAN Austria und der Austrian Trail Running Assoziation – ATRA

 

 

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Kategorien: Triathlon

Böcherer gewinnt IRONMAN 70.3 Pays d’Aix, Hütthaler wird Zweite

Triaguide - So, 2018-05-13 18:43

Beim Ironman 70.3 Pays d‘Aix in Südfrankreich durfte der Freiburger Andi Böcherer eine Woche nach seinem Sieg beim Buschhütten Triathlon erneut jubeln. Bei schwierigen Wetterbedingungen gewann er das Rennen nach 3:53:09 Stunden souverän vor den Franzosen Denis Chevrot (3:58:27 Stunden) und Kevin Maurel (3:58:43 Stunden).

Nach taktischem Schwimmen in der Spitzengruppe fiel die Vorentscheidung schon nach wenigen Radkilometern der anspruchsvollen Strecke mit 1.200 Höhenmetern. Zunächst blieb eine größere Gruppe auf den flachen ersten 15 Kilometern zusammen, doch dann kam der erste Anstieg des Tages. Und plötzlich war Böcherer allein vorn. „Ich habe nicht attackiert, sondern einfach in meinen Klettermodus geschaltet. Und damit habe ich die anderen unerwartet früh und klar stehen lassen.“

Nach 31 Kilometern hatte der 35-Jährige bereits einen Vorsprung von 90 Sekunden, nach 60 Kilometern waren es drei Minuten und am Ende der Radstrecke, die er in 2:09:44 Stunden mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 41,6 km/h fuhr, über sechs Minuten – trotz einsetzenden Regens. „Ich hatte bergab das Glück, dass ich die ersten schwierigen Kurven noch bei einsetzendem Regen nehmen konnte, danach ging es dann richtig los.“ 

Da allerdings war Böcherer bereits auf dem Halbmarathon. „Beim Laufen habe ich mich richtig gut gefühlt und bin auch erstmal ein hohes Tempo angegangen.“ Die erste Zwischenzeit nach fünf Kilometern erreichte Böcherer dann in strömendem Regen auch in weniger als 16 Minuten. „Irgendwann bekam ich von meinem Coach Lubos Bilek die Ansage, ein wenig Tempo rauszunehmen und konnte so die letzten Kilometer ziemlich stressfrei herunterspulen. Ich bin sehr zufrieden mit dem Rennen und meiner Form. Buschhütten und Aix haben gezeigt, dass ich auf dem richtigen Weg bin. Vor allem beim Laufen habe ich mich heute sehr stark gefühlt. Das waren Welten im Vergleich zum ersten Rennen auf Gran Canaria.“

 In den nächsten Wochen stehen jetzt erst einmal Erholung und Training an, bevor mit dem Ironman 70.3 Kraichgau, der Challenge Heilbronn und der Ironman-EM in Frankfurt die deutschen Highlights warten.

Top 10 Männer

1 Andreas Boecherer 3:53:09

2 Denis Chevrot 3:58:27 3 Kevin Maurel 3:58:43 4 Mark Buckingham 3:59:23 5 Marcus Herbst 3:59:45
6 Cyril Viennot 4:01:23 7 David Breuer 4:03:36 8 Robin Pasteur 4:07:01 9 Ashley Hurdmann 4:07:11
10 Albert Moreno Molins 4:07:27 Genet gewinnt bei den Damen, Hütthaler Zweite

Bei den Damen feiert die Französin Manon Genet einen Heimsieg. Sie gewinnt mit einer Endzeit von 4 Stunden und 24 Minuten mit rund 4 Minuten  Vorsprung auf Lisa Hütthaler. Das Podium komplettiert die Britin Fenella Landridge.

Top 10 Frauen:

1 Manon Genet 4:24:22 2 Lisa Huetthaler 4:27:08 3 Fenella Landridge 4:28:24 4 Lucy Gossage 4:31:44 5 Sonia Bracegirdle 4:40:59 6 Maria Czesnik 4:42:34 7 Karen Schultheiss 4:47:41 8 Mikaela Persson 4:49:11

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Kategorien: Triathlon

WTS Yokohama – Lindemann sprintet in die Top-10

Triaguide - So, 2018-05-13 07:18

Mit einem famosen Endspurt auf der langen Zielgeraden hat sich Laura Lindemann (Potsdam) im dritten Saisonrennen der ITU World Triathlon Series als Zehnte einen weiteren Top-Ten-Platz gesichert. Beim erneut überlegenen Sieg von Weltmeisterin Flora Duffy (BER) lag die 21-Jährige nach starkem Schwimmen und Radfahren zwischenzeitlich sogar noch weiter vorn. Lindemann sammelte damit die ersten wertvollen Punkte fürs Olympia-Ranking. Dass Podium im Yamashita Park von Yokohama komplettierten Katie Zaferes (USA) und die Britin Non Stanford.

Bestes Schwimmen der Saison

Lindemann kam zwei Wochen nach dem 15. Platz von Bermuda gut aus den Startlöchern. Nach den 1.500 Metern im Hafenbecken von Yokohama hatte die gebürtige Berlinerin als Elfte nur etwas mehr als 20 Sekunden Rückstand auf Duffy, die knapp vor Summer Cook (USA) aus dem Wasser kam. Damit schaffte die einzige DTU-Starterin im Feld den Sprung in eine neunköpfige Radgruppe, die den Fluchtversuch von Duffy und der US-Amerikanerin Katie Zaferes in der dritten von neun Runden stoppte. „Ich denke, dass ich in dieser Saison noch nie so gut geschwommen und Rad gefahren bin wie heute“, freute sich Lindemann nach dem Rennen.

Endspurt in die Top Ten

Mit ihrem Lauf war Lindemann dann nicht ganz zufrieden: „Ich habe mich einfach nicht gut gefühlt. Was genau los war, weiß ich noch nicht“, erklärte sie kurz nach dem Zieleinlauf. Als Dritte hatte sie das Radfahren beendet und auch auf den ersten fünf Kilometern noch weit vorn mitgemischt. Danach schlossen bei guten äußeren Bedingungen einige Konkurrentinnen auf. Doch Lindemann kämpfte und schob sich nach einem langen Zielsprint noch an der Australierin Gillian Backhouse vorbei auf den zehnten Platz. Damit stellte sie ihr Yokohama-Ergebnis aus 2016 ein und verteidigt im Gesamtranking der World Triathlon Series ihre gute Ausgangsposition für die weiteren Rennen.

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Kategorien: Triathlon

WTS Yokohama – Feuersinger und Knabl starten Olympiaquali in Top-20

Triaguide - So, 2018-05-13 07:13

Für Österreichs Triathleten startete heute beim WM-Serienrennen in Yokohama (JPN) die zweijährige Olympiaqualifikation. Im hochkarätig besetzten Starterfeld konnten dabei die beiden Tiroler Triathleten Alois Knabl und Therese Feuersinger mit zwei Top 20-Plätzen aufzeigen. Die Siege gingen an die beiden amtierenden Weltmeister Mario Mola (ESP) und Flora Duffy (BER).

Zweitbestes WM-Serienergebnis für Knabl

Der Tiroler Alois Knabl stieg heute als 20. im Hafen von Yokohama aus dem Wasser. Er schaffte damit den Sprung in das große 44-köpfige Hauptfeld am Rad. Der zweite Österreicher, Lukas Hollaus, musste nach dem Schwimmen zuerst die Verfolgungsjagd alleine aufnehmen, bevor er ab Kilometer 26 in einer 10-köpfigen Gruppe Boden gutmachte. In einer Laufentscheidung ging Knabl als 19. und Hollaus als 41. auf die abschließenden 10 Laufkilometer.

Nach dem 15. Platz in Abu Dhabi (VAE) im Vorjahr konnte Knabl sein zweitbestes WM-Serienergebnis erzielen. Der Sieg ging an den Spanier und amtierenden Weltmeister Mario Mola.

ITU Triathlon WM-Serie 2018, Yokohama (JPN), Elite Herren
Olympische Distanz (1.500 m Schwimmen, 40 km Radfahren, 10 km Laufen)

1. Mario Mola (ESP), 1:44:59 h
2. Jacob Birtwhistle (AUS), 1:45:40 h
3. Fernando Alarza (ESP), 1:45:51 h
16. Alois Knabl (Raika Tri Telfs, T), 1:46:51 h
28. Lukas Hollaus (TV Zell/See, S), 1:47:56 h

Feuersinger bei erstem WM-Serienrennen in Top 20

Zuvor starteten mit Lisa Perterer, Julia Hauser und Therese Feuersinger heute drei Österreicherinnen bei den Damen. Auf den 1.500 Schwimmmetern zog sich das 53-köpfige Feld der weltbesten Triathletinnen stark auseinander. Die Tirolerin Therese Feuersinger konnte bei ihrem ersten Rennen in der hochkarätigen WM-Serie auf ihrer ersten Olympischen Distanz ihre Schwimmstärke ausspielen und als 15. aus dem Wasser steigen.

Ein schneller Wechsel verschaffte der 19-Jährigen einen Platz in der 13-köpfigen Verfolgergruppe, die Jagd auf die beiden Führenden, Weltmeisterin Flora Duffy (BER) und Katie Zaferes (USA), machten. Lisa Perterer und Julia Hauser nahmen die Verfolgung in der dritten Radgruppe auf. Nach zehn Kilometern konnte die Gruppe mit Feuersinger Duffy und Zaferes auf der flachen und schnellen Radstrecke stellen. Nach einem Sturz der Italienerin Betto und der US-Amerikanerin Kasper bestand die Führungsgruppe am Rad nur mehr aus neun Athletinnen. Unter ihnen die junge ÖTRV-Athletin, die mit der zweitbesten Radzeit mit ihrer Gruppe einen Vorsprung von über einer Minute auf die Verfolger herausfuhr.

Während Weltmeisterin Flora Duffy ungefährdet ihren zweiten Saisonsieg nach Hause lief und sich die Führung im WM-Ranking zurückholte, überquerte Feuersinger auf dem starken 20. Platz die Ziellinie. Julia Hauser und Lisa Perterer landeten mit einem beherzten abschließenden Lauf auf den Plätzen 31. und 32.

ITU Triathlon WM-Serie 2018, Yokohama (JPN), Elite Damen
Olympische Distanz (1.500 m Schwimmen, 40 km Radfahren, 10 km Laufen)

1. Flora Duffy (BER), 1:53:25 h
2. Katie Zaferes (USA), 1:53:58 h
3. Non Stanford (GBR), 1:54:41 h
20. Therese Feuersinger (Wave Tri Team TS Wörgl, T), 1:57:37 h
31. Julia Hauser (Triathlonclub Kagran, W), 2:00:36 h
32. Lisa Perterer (HSV Triathlon Kärnten, K), 2:00:39 h

Das Gesamtergebnis gibt es hier

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Kategorien: Triathlon

ÖTRV-Präsidium nach Wirtschaftsprüfung rückwirkend entlastet

Triaguide - Mi, 2018-05-09 11:49

Vor zwei Jahren sah sich der Österreichische Triathlonverband mit massiven Vorwürfen über die Finanzgebarung des Verbandes und deren Tochterfirma, der TRI AUSTRIA Event- und Management GmbH, konfrontiert. Seitdem läuft ein Aufarbeitungsprozess, der mit der Generalversammlung am vergangenen Wochenende einen Abschluss gefunden haben dürfte. Anbei die Aussendung des ÖTRV im Wortlaut:

Der Österreichische Triathlonverband (kurz ÖTRV) darf aus gegeben Anlass kurz über die am vergangenen Samstag, den 5.5.2018, in Hall/Tirol stattgefundene Generalversammlung des ÖTRV berichten. Im März 2016 wurde der ÖTRV mit massiven Vorwürfen betreffend der Finanzgebarung des ÖTRV und seiner 100 % Tochterfirma, der TRI AUSTRIA Event‐ und Management GmbH (kurz TRI AUSTRIA GmbH), konfrontiert.

Die damalige Diskussion gipfelte vorerst in einer Neuwahl des Verbandspräsidiums im Rahmen einer außerordentlichen Generalversammlung, welche am 04.06.2016 in Linz stattgefunden hat. Dabei wurde nach einer mehrstündigen Generalversammlung das im Amt befindliche Verbandspräsidium nahezu unverändert mittels Mehrheitsbeschluss für die Funktionsperiode 2016 bis 2020 wiedergewählt.

Das neu gewählte Präsidium wurde dabei von der außerordentlichen Generalversammlung auch aufgefordert, die geäußerten Vorwürfe gegen die Verbandsführung und die Finanzgebarung des Verbandes lückenlos aufzuklären und ggf. eine externe Wirtschaftsprüfung in Auftrag zu geben. In dem danach folgenden Aufarbeitungsprozess wurden mehrere interne Prüfungshandlungen durchgeführt. Das Verbandspräsidium beauftragte zusätzlich eine externe Wirtschaftsprüfung und folglich Rechtsanwalt Mag. Gernot Schaar, den Prüfauftrag auszuschreiben und den Bestbieter vorzuschlagen.

Nach erfolgter Ausschreibung und Prüfung wurde letztlich als externe Steuerberatungs‐ und Wirtschaftsprüfungskanzlei die Kanzlei Frühwirt aus St. Pölten als Bestbieter damit beauftragt, die gesamte Finanzgebarung des ÖTRV und der TRI AUSTRIA GmbH einer Prüfung zu unterziehen, welche im Oktober 2017 begann.

Geprüft wurden dabei die Finanzjahre 2012, 2013, 2014, 2015, 2016 und 2017. In einem umfangreichen Prüfungsverfahren mit Prüfungshandlungen vor Ort in Linz bzw. in den Räumlichkeiten des Wirtschaftsprüfers wurden beide Organisationen (ÖTRV/TRI AUSTRIA GmbH) einer intensiven Prüfung unterzogen.

Nunmehr wurde der Generalversammlung in Hall das Ergebnis der Prüfungshandlungen vom beauftragten Wirtschaftsprüfer, Mag. Werner Frühwirt, präsentiert. Der Prüfbericht sprach dabei dem ÖTRV bzw. der TRI AUSTRIA GmbH eine ordnungsgemäße Finanzgebarung aus, womit aus Sicht des Wirtschaftsprüfers, die vom ÖTRV, der Kontrollkommission zur Verfügung gestellten Unterlagen, eine geeignete Grundlage für vereinsgesetzliche Prüfungen darstellten.

Basierend auf den dieser weitergeleiteten Prüfbericht führte die im November neu gewählte Kontrollkommission noch am 23.4.2018 die ergänzende Rechnungsprüfung für den Zeitraum 05.06.2016 bis 31.12.2017 durch, um sodann der Generalversammlung am 5.5.2018 ihr Prüfergebnis berichten zu können. Das daraus resultierende positive Prüfergebnis und die den jeweiligen Generalversammlungen vorgelegten Prüfberichte der Jahre zuvor, dienten folglich als Grundlage für die Entlastung des Präsidiums im Rahmen der Generalversammlung in Hall bis einschließlich 31.12.2017.

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Kategorien: Triathlon

„Eine Frage der Leidenschaft“ – Jan Frodeno-Biografie erscheint am 14. Mai

Triaguide - Mi, 2018-05-09 10:57

25 km Schwimmen, 650 km Radfahren und 100 km Laufen. So sieht die Arbeitswoche von Jan Frodeno aus, dem erfolgreichsten deutschen Triathlet aller Zeiten. Frodeno gibt tiefgehende Einblicke in sein Leben, in alle sportlichen und privaten Höhen und Tiefen: vom überraschenden Olympiasieg in Peking über den nachfolgenden Karrieretiefpunkt mit Verletzungen und Burnout bis zu seinen bislang zwei Siegen bei der legendären Ironman Weltmeisterschaft auf Hawaii 2015 und 2016 – sicher nicht den letzten Höhepunkten seiner Karriere. Er erzählt, wie er die Niederlage bei der WM 2017 verarbeitet hat und welche Prinzipien ihn zu seinen Erfolgen als Sportler geführt und ihn zu dem Menschen gemacht haben, der er heute ist: Mut, harte Arbeit, Verzicht, Motivation – und vor allem: Leidenschaft.

Seine Leidenschaft für den Triathlon entdeckt der in Köln geborene und in Südafrika aufgewachsene Jan Frodeno aus einer Reihe von Zufällen, erstmals nimmt er im Jahr 2000 in Südafrika an einem Wettkampf teil. Heute ist das tägliche und konsequente Training seine Bestimmung, im Sommer am Standort und Lebensmittelpunkt Girona in Spanien, im Winter in Noosa an der Ostküste Australiens, der Heimat seiner Ehefrau Emma. Frodeno erzählt über seinen Tagesablauf, über die richtige Ernährung, über Freunde und Familie, Trainer und Konkurrenten und sein kleines Team, aber auch darüber, wie er mit den körperlichen und mentalen Herausforderungen dieses Sports zurechtkommt. Hautnah schildert er die Etappen des Ironman auf Hawaii und lässt die Leser den über acht Stunden dauernden Kampf gegen den Schmerz und inneren Schweinehund miterleben. Offen spricht er über sein historisches Scheitern und sein „am Boden liegen“, wie er sich zurückgekämpft hat und welche wichtige Rolle sein mentales Training für ihn spielt. Aktuell, nach der Niederlage auf Hawaii 2017, steht er für die Saison 2018 erneut vor einer großen Herausforderung: wiederum gestärkt zurückzukommen. Durchhaltevermögen, Sportlichkeit und Respekt hat Frodeno beim Drama 2017 so eindrücklich unter Beweis gestellt, dass er dafür mindestens so viel Zuspruch erntete wie für seine Siege in den Jahren zuvor. Von seinem „Mindset“ und seinen Charaktereigenschaften, nämlich Begeisterungsfähigkeit, Engagement, echte Zielsetzung, Spaß, Mut und Motivation, aber auch von der Idee, jeden Tag besser werden zu können, kann jeder lernen bzw. etwas für sich mitnehmen. Leidenschaft definiert Jan Frodeno als bedingungslose Hingabe für ein Ziel, dem er alles unterordnet und nach dem alles ausgerichtet und optimiert wird – eine Eigenschaft, die ihn als Ausnahmesportler mit allen Menschen verbindet, die in ihrem Bereich bzw. Beruf nach hochgesteckten Zielen streben.

Mehr Infos zum Buch gibt es hier

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Kategorien: Triathlon

Der LINZTRIATHLON steht vor der Tür!

Triaguide - Mo, 2018-05-07 20:11

Eines der ersten großen Triathlon-Highlights der Saison steht in knapp vier Wochen am 2. Juni am Programm. Der FH OÖ Linz-Triathlon glänzt heuer mit einer Reihe von Meisterschaftsentscheidungen und zeigt sich erneut sehr international. So kommen bereits ein Viertel aller Teilnehmer aus dem Ausland.

Wie auch im Vorjahr wird das maximale Teilnehmerkontingent im Mai ausgeschöpft sein. In den letzten Wochen werden noch die restlich 140 Startplätze vergeben. Damit ist wieder ein volles Haus und tolle Stimmung garantiert.

Internationale Bedeutung

Auch zeigt der FH OÖ Linz-Triathlon immer mehr sein internationales Ansehen. Heuer werden über ein Viertel der Starter aus allen Herren Länder antreten. Von Brasilien über Ukraine bis Spanien sind 24 Nationen vertreten. Die größten Teilnehmernationen neben Österreich sind unsere Nachbarn aus Deutschland (136) vor Tschechien (76).

Meisterschaften in Linz

Die Sprint-Distanz ist in Linz heuer auch Teil des neuen und sehr interessanten Modus der Landesmeisterschaften. Dabei werden in einer Cupform mit den Bewerben in Braunau, Garsten und am Pichlinger See die besten Sprinter von OÖ. ermittelt. Auf der Halbdistanz wird ebenfalls wieder der Titel des Landesmeisters vergeben.

Die Fachhochschulen OÖ richten dazu zum bereits fünften mal die österreichweiten Staatsmeisterschaften im Triathlon aus um die besten Studierenden und Mitarbeiter zu küren. Für volles Programm ist also gesorgt.

Kinder-Triathlon am Freitag

Veranstalter TriRun Linz richtet am Tag vor dem großen Linz-Triathlon schon traditionell den HYPO Kids-Triathlon aus. Dabei steht der Nachwuchs im Rampenlicht. Kompakt am Pleschinger See und mit echtem Triathlonfeeling in der Wechselzone und dem Zieleinlauf durch das große Finisher Gate. Beim Linzer Kids-Triathlon wird den 6-17jähringe Jugendlichen wieder ein Spektakel geboten!

Alle Infos zum LINZTRIATHLON am 2. Juni findest du unter www.linztriathlon.at?utm_source=rss&utm_medium=rss

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Kategorien: Triathlon

Testmöglichkeiten für Swim-Run-Anzüge

Triaguide - Mo, 2018-05-07 10:50

Die Swim-Run-Bewerbe sind in Österreich stark im Kommen, an diesem Wochenende (12. Mai) steigt in Klosterneuburg der erste Swim-Run-Bewerb der Saison.

Auch andere Veranstalter haben das Potential der Bewerbe auf den Spuren des schwedischen Ötillö längst erkannt. So steigt am 12. August die Premiere der „Aquadays“ in der „Seeschlacht“ in Langenzersdorf.

Testcenter in der „Seeschlacht“

Die SEESCHLACHT in Langenzersdorf wurde übrigens von HEAD, als den führenden SwimRun Anbieter im Schwimmbereich, als Testlocation ausgewählt. In Kooperation mit Österreichs größten Triathlongeschäft X-Sport Worldstore, der von HEAD als Premium Partner und offizielles Testcenter etabliert wurde, sind die Produkte nun auch in Österreich erhältlich.

Regelmäßig können in der SEESCHLACHT die spezifischen SwimRun Produkte aus dem Schwimm- und Laufbereich in natürlicher, unverbauter Natur getestet werden. Zusätzlich wird der Erfahrungsaustausch durch erfahrene SwimRun Athleten und SwimRun Coaches forciert.

Die Testlocation steht allen Vereinen, Trainern und Individualisten gegen Voranmeldung zur Verfügung. Dabei kann geeignetes SwimRun Material getestet werden oder auch nur Informationen und Insights beschafft werden.

Testtermine: 

11.5., 21.5., 26.5., 8.6.,
jeweils von 17 – 19.30
ab 17 h freier Eintritt in die SEESCHLACHT
Anfahrtsplan zur „Seeschlacht

Testlocation „Barracuda-Resort“

Auch bei unserem Partner in Klosterneuburg, dem Barracuda-Resort, können die Anzüge im Rahmen der Swim-Run-Bewerbe getestet werden. Die Bewerbstermine findet ihr unter www.austria-swimrun.com?utm_source=rss&utm_medium=rss

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Kategorien: Triathlon

Böcherer gewinnt in Buschhütten, Lange Dritter

Triaguide - So, 2018-05-06 19:34

Mit dem Triathlon Buschhütten fand der erste ernszunehmende Schlagabtausch der Top-Athleten auf deutschem Boden statt. Die Besetzung war schlagkräftig – vor allem das erneute Duell zwischen Patrick Lange und Andi Böcherer, das Letzterer vor wenigen Wochen beim Challenge Mogan Gran Canaria für sich entscheiden konnte, sorgte für Spannung. Auch dieses Mal hieß der Sieger des Duells Andi Böcherer. Der amtierende Hawaii-Champion Patrick Lange kam heute auf Platz 3 ins Ziel. Pünktlich um 14.30 Uhr fiel bei sommerlichen Temperaturen im Freibad Buschhütten der Startschuss. Mit 15 Sekunden Rückstand auf Andi Böcherer wechselte Lange nach 12:31 Minuten auf die Radstrecke. Dort nahm er die Verfolgung auf Andi Böcherer und den Schwimmspezialisten Florian Angert auf.

Allerdings blieb das Duo vorne und Lange gelang es nicht, den Abstand zu verkleinern. Zweieinhalb Minuten Vorsprung hatte Andi Böcherer zu Beginn des 10 Kilometer-Laufs. Trotz der schnellsten Laufzeit des Tages (33:12 Minuten) und einer Gesamtzeit von 01:40:58 konnte Lange keinen Platz mehr gut machen und beendete das Rennen auf Platz 3 hinter dem strahlenden Andi Böcherer und Florian Angert. 

Beim Führungsduo war es eine enge Angelegenheit.  Fast die kompletten zehn Kilometer lief Böcherer vorn und Angert knapp dahinter. „Ich bin mein Tempo gelaufen und habe immer wieder damit gerechnet, dass er abreißen lässt. Hat er aber nicht.“ Erst 300 Meter vor dem Ziel konnte sich Böcherer etwas lösen und gewann am Ende nach 1:38:52 Stunden nur drei Sekunden vor Angert. 

Andi Böcherer im Ziel: „Ich liebe solche engen Rennen, bei denen man sich erst 20 Meter vor dem Ziel sicher sein kann, ob es reicht. Das war heute hart und hat richtig viel Spaß gemacht. Und obwohl die wichtigen Rennen in Frankfurt und auf Hawaii noch weit weg sind, bin ich mit meiner jetzigen Form schon sehr zufrieden.“

Patrick Lange nach dem Rennen: „Ich habe beim Schwimmen nach 500m durch eine Unachtsamkeit den Anschluss an die beiden führenden Athleten verloren. Auf dem Rad konnte ich dann heute nicht den Druck entwickeln, den ich gerne gehabt hätte. Beim abschließenden 10km-Lauf habe ich zwar wieder beweisen können, dass ich zu den schnellsten Läufern gehöre, allerdings reichte es nicht, um noch einen Platz weiter nach vorn zu rutschen. Somit muss ich mich heute mit den dritten Rang zufrieden geben“

Platz Pl.AK Startnr. Name AK Verein Swim Bike Run Ziel 1 1 900 » Böcherer, Andi (GER) MAK4 TriTeam Kaiserstuhl 00:12:15 00:52:45 00:33:53 01:38:52 2 1 902 » Angert, Florian (GER) MAK2 Team Erdinger Alkoho… 00:11:51 00:53:14 00:33:51 01:38:55 3 1 901 » Lange, Patrick (GER) MAK3 Team Erdinger Alkoho… 00:12:31 00:55:16 00:33:12 01:40:58 4 2 907 » Schuster, Paul (GER) MAK3 TuS Griesheim 00:12:34 00:55:20 00:35:27 01:43:20 5 1 905 » Hoffmann, Jonas (GER) MAK1 EJOT Team TV Bu… 00:13:04 00:56:32 00:35:36 01:45:12 6 2 923 » Stollenwerk, Yannic (GER) MAK2 Weicon TriFinish Münst… 00:12:49 00:59:23 00:34:00 01:46:11 7 3 924 » Rink, Marc (GER) MAK2 Trivolutions Action … 00:14:11 00:57:06 00:36:48 01:48:04 8 3 929 » Schramm, Till (GER) MAK3 SV Bergisch Gladbach 00:14:39 00:58:31 00:35:13 01:48:22 9 4 909 » Mühlnikel, Marco (GER) MAK3 KTT 01 ProAthletes 00:12:48 00:56:56 00:39:07 01:48:50 10 1 908 » Niedrig, Andreas (GER) MSen3 Rückenwind Geckos 00:12:47 00:56:54 00:41:11 01:50:51

Alle Ergebnisse gibt es hier

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Kategorien: Triathlon

Steger Zweiter, Steurer Dritte bei Challenge Riccione

Triaguide - So, 2018-05-06 16:25

Ein starkes Ergebnis lieferten die österreichischen Athleten bei der Premiere des Challenge Riccione. Im Herrenrennen strahlten die heimischen Athleten in den grün-weißen Farben des pewag racing team.

Nach 4 Stunden, einer Minute und 50 Sekunden musste sich der Tiroler Thomas Steger lediglich dem Italiener Giulio Molinari gechlagen geben. Lediglich 52 Sekunden fehlten Steger letztlich zum Sieg. Das Podium komplettierte mit Frederic Funk ein deutscher Athlet. Auf Platz 5 landete mit Christian Birngruber ein weiter Österreicher im Dienste des pewag racing team.

Pos. Pos. M/F Pos. Cat. Pett. Cognome Nome Societa‘ Naz. Cat. Risultato  1  1  1  1 MOLINARI GIULIO  C.S.CARABINIERI  EL  04:00:58  2  2  2  2 STEGER THOMAS  AUT-  EL  04:01:50  3  3  3  19 FUNK FREDERIC  GER-TRIATHLON GRASSA  EL  04:04:31  4  4  4  26 KOVACIC JAROSLAV  SLO-SD POSAVJE  EL  04:06:01  5  5  5  17 BIRNGRUBER CHRISTIAN  AUT-PEWAG RACING TEA  EL  04:07:14  6  6  6  25 KALASHNIKOV IVAN  PPRTEAM  EL  04:08:56  7  7  7  32 DIRKSMEIER PATRICK  TRI FINISH MUNSTER  EL  04:10:39  8  8  8  22 HÖRMANN MARKUS  GER-WSV BAD TÖLZ  EL  04:10:46  9  9  9  23 IRVINE HENRY  GBR-  EL  04:11:45  10  10  10  4 FACHBACH MARKUS  GER-PRO TEAM MOHRENW  EL  04:13:09 Steurer bei den Damen am Podium

Nach einer vielversprechenden Vorbereitung reiste Bianca Steurer mit hohen Erwartungen nach Italien und peilte insgeheim einen Podestplatz an, nachdem die letzten Trainings sehr gut verliefen.

Beim Schwimmen nur wenige Sekunden hinter der großen Favoritin Yvonne van Vlerken aus dem Wasser, fuhr Steurer auf dem Rad von Beginn an ein hohes Tempo, nur wenige Sekunden hinter Trainingskollegin van Vlerken. Schnell arbeitete sie sich auf Platz 3 vor und konnte gegen Ende der Radstrecke sogar noch Van Vlerken ein und überholen und wechselte somit dank der schnellsten Radzeit auf Rang 2 liegend auf die Laufstrecke. Nur wenige Sekunden davor lag die Italienerin Santamaria und nur wenige Sekunden dahinter, van Vlerken. Auf der Laufstrecke dominierte dann wie erwartet die Wahlvorarlbergerin Yvonne van Vlerken und auch Santamaria konnte Steurer etwas distanzieren. Auf den Plätzen 4 & 5 lauerten die Amerikanerin Lisa Roberts, sowie die Polin Ewa Komander, die Steurer jedoch nicht mehr gefährlich werden konnten und so gelang ihr in einer Zeit von 4:42:44 direkt beim Saisonauftakt der Sprung auf das Podium.

Pos. M/F Pos. Cat. Pett. Cognome Nome Societa‘ Naz. Cat. Risultato  1  25  36 VAN VLERKEN YVONNE  AUT-RV DJ’S BIKESHOP  EL  04:37:18  2  26  49 SANTIMARIA MARGIE  PPRTEAM  EL  04:41:30  3  27  48 STEURER BIANCA  AUT-SKINFIT RACING T  EL  04:42:44  4  28  40 ROBERTS LISA  USA-TIMEX MULTISPORT  EL  04:45:50  5  29  45 KOMANDER EWA  POL-LUFT TRI TEAM  EL  04:46:05  6  30  37 SCHAERER CÉLINE  SUI-3LIFE ASD  EL  04:51:14  7  11  133 BAUMANN MELANIE  SUI-CALOUNDRA TRI CL  S4  04:52:37  8  31  46 LEHRIEDER CAROLIN  GER-  EL  04:55:14  9  32  42 DE NICOLA FEDERICA  TRIATHLON CREMONA ST  EL  04:55:47  10  33  47 SPIMI SHARON  TTR  EL  04:55:47

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Kategorien: Triathlon

Sandrina Illes ist Duathlon-Europameisterin!

Triaguide - So, 2018-05-06 16:12

Sandrina Illes, Österreichs Aushängeschild im Duathlon, kürte sich heute in Vejle (DEN) erstmalig zur Europameisterin. Bei der Duathlon-EM auf der Mitteldistanz verwies die fünffache Duathlon-Staatsmeisterin ihre Konkurrentinnen aus der Schweiz und den Niederlanden mit über drei Minuten Vorsprung auf die Plätze. 

ETU Powerman Mitteldistanz Duathlon EM, Vejle (DEN), Elite Damen

Mitteldistanz (10 km Laufen, 60 km Radfahren, 10 km Laufen)

1. Sandrina Illes (Team Ausdauercoach, NÖ), 3:03:24 h

2. Melanie Maurer (SUI), 3:07:16 h

3. Marina van Dijk (NED), 3:09:17 h

Das Gesamtergebnis gibt es hier

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Kategorien: Triathlon

IRONMAN 70.3 St. George – Sanders schlägt Kienle – Weiss Dritter

Triaguide - So, 2018-05-06 08:33

Bei den IRONMAN 70.3 North American Championship in St. George kam es zum lange erwarteten Aufeinandertreffen des Hawaii-Zweiten Lionel Sanders und dem lange Zeit mit ihm Seite an Seite kämpfenden Sebastian Kienle. Kienle, der nach seiner Teilnahme am Cape Epic seinen Start beim IRONMAN 70.3 Texas krankheitsbedingt kurzfristig absagen musste, war natürlich heiß auf einen erfolgreichen Start in seine Triathlonsaison. Am Ende war nur einer schneller – Lionel Sanders. Der Canadier kam gemeinsam mit dem Hawaii-Sieger 2014 in die zweite Wechselzone, am Ende hatte er aber die schnelleren Beine. Nach und nach vergrößerte er seinen Vorsprung auf der Laufstrecke und sicherte sich mit einem 1:11-Halbarathon den Sieg vor Kienle.

(c)atozion

Mit der schnellsten Laufzeit konnte der Österreicher Michael Weiss sich am Ende noch den verbleibenden Platz auf dem Podium sichern. Nach dem Radfahren noch auf Platz 4 gelegen, fing Weiss den Australier Sam Appleton noch ab und holte damit ein weiteres Top-Ergebnis bei einem IRONMAN 70.3-Rennen.

Platz 8 für Herlbauer bei Comeback

Im Damenrennen waren die europäischen Athletinnen nicht in den Top-10 zu finden – mit einer Ausnahme – Michi Herlbauer, die nach ihrer langen Verletzungspause in Utah ihr Comeback versuchte, schaffte es am Ende in einem stark besetzten Feld auf Rang 8. Es gewann die Canadierin Paulf Findlay vor der Südafrikanerin Jeanni Seymour und der Amerikanerin Sarah True.

ErgebnisseIRONMAN 70.3 St. George Herren 1 Lionel Sanders CAN 3:41:11 2 Sebastian Kienle GER 3:42:38 3 Michael Weiss AUT 3:43:14 4 Sam Appleton AUS 3:46:51 5 Tim Reed AUS 3:50:25

1 Paula Findlay CAN 4:15:52 2 Jeanni Seymour RSA 4:17:18 3 Sarah True USA 4:17:45 8 Michaela Herlbauer AUT 4:28:59

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Kategorien: Triathlon

Sieg beim IRONMAN Australia – Vanhoenacker schafft den Grand-Slam!

Triaguide - So, 2018-05-06 07:52

Marino Vanhoenacker hat an diesem Wochenende Geschichte geschrieben. Der Belgier, der für das österreichische pewag racing team startet, hat mit heutigen Sieg beim IRONMAN Australia als erster Athlet der Welt auf jedem Kontinent mindestens einen IRONMAN gewonnen. Er sicherte sich nach 8 Stunden und 14 Minuten den Sieg vor dem ehermaligen Hawaii-Zweiten Luke McKenzie. Damit verbucht der 8-malige Sieger des IRONMAN Austria einen weiteren Rekord für sich. Vanhoenacker, vor 7 Jahren der erste Athlet, der die damals magische 7:50-Marke durchhbrach und lange Zeit die IRONMAN-Weltbestzeit hielt, ist nun auch an IRONMAN-Gesamtsiegen Redkordhalter. Stand 2018 hält der bald 42-jährige Belgier bei 17 Siegen.

„Diese Geschichte auch noch schreiben zu können, ist für mich aber etwas ganz Besonderes“, sagt Marino in einer ersten Reaktion kurz nach dem Rennen.

IRONMAN-Siege Marino Vanhoenacker

2018

Ironman Australia Port Macquarie 08:14:37

2017

Ironman Canada  Mont-Tremblant 08:21:29

2016

Ironman Chattanooga  Chattanooga 08:12:22 2016 Ironman Austria  Klagenfurt 08:04:18 2015 Ironman Austria  Klagenfurt 07:48:45 2015 Ironman Brasil  Florianópolis 07:53:44 2014 Ironman Canada  Whistler 08:16:10 2012 Ironman Germany  Frankfurt 08:03:31 2011 Ironman Austria  Klagenfurt 07:45:58 2010 Ironman Austria  Klagenfurt 07:52:05 2010 Ironman Malaysia  Langkawi 08:22:31 2009 Ironman Austria  Klagenfurt 08:01:38 2009 Ironman South Africa  Port Elizabeth 08:17:32 2008 Ironman Austria  Klagenfurt 08:06:11 2007 Ironman Austria  Klagenfurt 08:06:39 2006 Ironman Austria  Klagenfurt 08:07:59 2005 Ironman Florida  Panama City

08:28:26

Die besten Bilder von Marino Vanhoenacker

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Kategorien: Triathlon

Lienhart und Kumhofer gewinnen Großsteinbach, Ruttmann und Polak Obergrafendorf

Triaguide - Sa, 2018-05-05 20:36

Der erste Triathlon-Renntag der österreichischen Saison 2018 brachte gleich zwei Klassiker mit sich. Beim Traditionsbewerb in Obergrafendorf durften sich die Teilnehmer über beste Wetterbedingungen freuen. Ein gut besetztes Starterfeld mit dem siegverwöhnten Niko Wihlidal, dem nach einer durchwachsenen Saison 2017 hoch motivieren Paul Ruttmann und dem frisch gebackenen Duathlon-Staatsmeister Andreas Silberbauer wollte bereits früh erfolgreich in die Saison starten. Dieses Trio war es auch, das den Sieg unter sich ausmachte. Paul Ruttmann war letztlich der der Mann mit den schnellsten Armen und Beinen – er legte bereits am Rad den Grundstein für den Sieg und ließt seinen ersten Verfolger, Niko Wihlidal, letztlich nicht mehr als 40 Sekunden an ihn heran. Das Podium komplettierte Andreas Silberbauer mit der schnellsten Laufzeit. Bei den Damen setzte sich Kamila Polak durch. Sie gewann mit mehr als 3 Minuten Vorsprung von Susamme Aumair und Ivett Nagy. Michaela Rudolf wurde Vierte.

Ergebnis Triathlon Obergrafendorf

Lienhart und Kumhofer in Großsteinbach vorne

Unter einem neuen Veranstalterteam (b-active.com) ging der mittlerweile auch als Traditionsbewerb zu bezeichnende steirische Saisonauftakt in Großsteinbach los. Einiges hatte sich dabei geändert – von der Schwimm- bis hin zur Radstrecke. Die Radstrecke wurde etwas entschärft und sorgte trotz der Überlänge von 23 Kilometern für schnelle Zeiten. Das Rennen selbst war eine One-Man-Show des Steirers Florian Lienhart, der sich bereits beim Schwimmen von seinen Verfolgern absetzen konnte. Sein erster Verfolger war der Wahl-Villacher Chris Nindl. Mit einem starken Radplit ging er als Zweiter auf die abschließenden 5 Laufkilometer und verteidigte seinen 2. Platz. Das Podium komplettierte Lienharts Teamkollege Georg Schrank. Das Damenrennen war ähnlich geprägt wie bei den Herren. Nach dem Schwimmen führte noch die starke Schwimmerin Vanessa Urbanz, doch auf dem Rad war Rad-Spezialisten Simone Kumhofer in ihrem Element. Die Mitteldistanz-Staatsmeisterin 2016 meldet sich nach einer schwierigen Saison 2017 wieder auf dem obersten Podest zurück. Knapp 4 Minuten nach Kumhofer kam Urbanz auf Rang 2 ins Ziel, das Podium komplettierte die Kärntnerin Babsi Scheck.

Ergebnis Triathlon Großsteinbach

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Kategorien: Triathlon

Back to Business – Herlbauer-Comeback bei IRONMAN 70.3 Utah

Triaguide - Fr, 2018-05-04 07:24

Nach ihrer verletzungsbedingten Pause, verursacht durch ihr tapferes Finish bei den IRONMAN World Championship in Kona, startet die Salzburger Triathletin Michi Herlbauer am kommenden Wochenende bei den nordamerikanischen Kontinentalmeisterschaften in die neue Saison. „Vielleicht ist es etwas heftig, gleich mit einem Championship-Rennen zu starten aber ich habe gut trainiert und mein Fuß scheint OK“, so Michi Herlbauer. Der Genesungsprozess nach dem Bruch des Mittelfußknochens beim Ironman auf Hawaii 2017 hat sich länger hingezogen als ursprünglich vermutet. „Ich weiß, dass ich aktuell noch einen Trainingsrückstand habe – vor allem was die Laufform betrifft bin ich noch nicht da, wo ich sein möchte – aber ich bin schmerzfrei und will jetzt einfach wissen, wo ich stehe. Utah wird für mich eine Art Reality-Check“, so Herlbauer.

„Wir konnten bislang nur von einem Tag auf den nächsten schauen – eine Saisonplanung war nicht möglich, da nicht einschätzbar war, wie schnell ich wieder voll einsatzbereit sein würde“, so Herlbauer. „Nach dem Rennen in Utah werde ich entscheiden, ob ich der WM Qualifikation 2018 noch eine Chance geben möchte oder mich auf die Vorbereitung für 2019 konzentriere. Aber ich habe gut trainiert, mein Fuß passt und ich habe bereits ein paar Punkte von zwei Rennen, so dass ich Hawaii eigentlich nicht kampflos aufgeben möchte.“

Der Start beim IRONMAN St. George 70.3 in Utah wurde von Herlbauer und ihrem Team spontan entschieden. „Es ist für mich eine Art Test und Standortbestimmung – vielleicht auch ein kleines Risiko. Aber ich habe nichts zu verlieren. Schauen wir mal was dabei rauskommt.“

Michi Herlbauer freut sich auf den ersten Wettbewerb nach ihrer Verletzungspause: „Es soll am Renntag heiß werden – das liegt mir; es wird eine Herausforderung, vor allem auch weil ich nicht einschätzen kann ob ich beim Laufen schon zu 100% renntauglich bin – aber wenn ich es nicht probiere , dann werde ich es auch nicht wissen. Und wer nicht wagt, der nicht gewinnt.“

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Kategorien: Triathlon

Keszthely Triathlon – 5 Jahre Triathlon vom Feinsten am Plattensee

Triaguide - Mo, 2018-04-30 07:21

Im Rahmen der Keszthely Triathlon haben sich ehemalige Triathleten ihren Traum verwirklicht. Ihr Ziel war, im Herzen Ungarns, am wunderschönen Plattensee, ein Sporterreignis auf einem europäischen Top-Niveau zustande zu bringen. So beschreiben die Veranstalter das Rennen: „Von Jahr zu Jahr verbessern wir etwas und machen den Wettkampf genussreich für die hierher kommenden Sportler. An diesem Wochendende bewegt sich in der Stadt und in der naheliegenden Umgebung alles um die Triathlon; der Strand am Seeufer und die Restaurants sind voll mit Triathleten. Auf diesem Wettkampf ist es ausgeschlossen, daß du ein Auto auf der Fahrradstrecke triffst oder dass das HIGH5-Angebot auf den Erfrischungsstellen ausgeht. An den Wettkampfstrecken sind tausende von Anhänger dabei, die dich immer an dein Maximum treiben und bei den schwersten Minuten mit ihren Anfeuerungen helfen können”. Von Jahr zu Jahr nimmt die Zahl der Wettkämpfer zu. Im ersten Jahr waren es 175 Starter, ein Jahr später fast 300, und in 2016 waren es schon 600. Das Teilnehmerlimit war schon 3 Monaten vor dem Wettkampf erreicht.) Dieses Jahr wird es ein Teilnehmerlimit von 1000 Startern geben. Die für ungarische Athleten bestimmten 700 Startplätze sind in einer Rekordzeit voll geworden, so hat sich der Veranstalter entschieden, weiteren 50 ungarischen Triathleten die Möglichkeit zur Nominierung geben. Wir sind in dieser glücklichen Lage, dass uns immer mehr ausländische Sportler besuchen. Die restlichen 250 Plätze sind für sie freigehalten.

Am Wochenende des 9. und 10. Juni 2018 feiert der Keszthely Triathlon sein 5. Jubiläum. Angeboten wird neben der traditionellen Mitteldistanz auch ein Bewerb über die Olympische Kurzdistanz. Am Samstag konnten sich die nach Sport sehnenden Zuschauer mit einem Sprint Wettkampf aufwärmen. Hier starteten auch viele Begleitpersonen von Triathleten, die den Sport ebenso aktiv miterleben wollten oder sich gar mit den jungen ungarischen Nationalteam-Athleten messen wollen. Das Wetter war auch gnädig zu den Startern, sie konnten den schönen Sonnenschein während des ganzen Wettkampfs genießen. Nach dem Wettkampf konnten alle, mit der Familie oder mit den Freunden in guter Laune einen wunderschönen Samstag Nachmittag verbringen.

Nach den ersten Jahren ist letztes Jahr eine bedeutende Anzahl von Profi Triathleten an den Plattensee gekommen. Sehr berühmte Triathleten hatten den Wettkampf besucht, wie z.B. Diana Riesler (dreimaligen Ironman Gewinnerin WTC Serie), Timo Bracht (neunmalige Ironman Gewinner WTC Serie, zweimalige Ironman Europameister, 5. auf dem Hawai Ironman Weltmeisterschaft in 2011), David Plese (der Gewinner der Ironman Barcelona in 2015 und 16. auf dem Hawai Ironman Weltmeisterschaft in 2016) und Andreas Raelert (Mehrmaliger Hawaii-Podiums-Finisher).  Vom Anfeuern der Zuschauer konnte dann jeder neue Kraft für den übrig gebliebenen 800 Meter sammeln. Jaroslav Kovacic (CRO) und Csőke Balázs (HUN) haben das Schwimmen Kopf an Kopf an der Spitze beendet, Timo Bracht (GER) kam mit 30 Sekunden und David Plese (SLO) mit eineinhalb Minuten Rückstand aus dem Wasser und begaben sich auf die hügelige, aber nicht bergige Radstrecke. Vorne an der Spitze formierte sich ein Führungstriu rund um Timo Bracht. Zu Beginn des Laufens hatten noch 5-6 Athleten eine realistische Siegeschance. Der Halbmarathon führte über 4 Runden durch das restaurierte, wunderschöne Schloss Festetics. In jeder Laufrunde war ein einzelner schwerer Anstieg auf dem Kopfsteinpflaster zu bewältigen, doch die vielen Anhänger machten es für die leidenden Athleten erträglicher. Zur großn Überraschung ging der Sieg an den Lokalmatador Dávid Hankó, der sich im Finish gegen David Plese und Timo Bracht durchsetzen konnte. Bei den Damen hieß die große Favoritin Diana Riesler (GER). Sie wurde ihrer Favoritenrolle mehr als gerecht und dominierte den Bewerb von Beginn an und brachte ihren ersten Kesztely-Sieg sicher nach Hause. Zweite wurde in der Schweiz lebende Ungarin Anna Halász, die mit einem sehr guten Lauf diesen Platz erreicht hat. Dritte wurde in der X-TERRA Wettkämpfen glänzende Leistungen zeigende Poór Brigitta (HUN).

Diana Riesler nach dem Rennen: „Die Stimmung war großartig. Das Anfeiern der Anhänger war fantastisch! Die Wettkampfstrecke ist ausgezeichnet, es ist eine schnelle Strecke und es ist sehr genussvoll, hier am Wettkampf teilzunehmen. Als ich von den Anhängern angefeiert wurde, haben sich meine Geschwindigkeit und mein Puls erhöht. Als ich auf einen Teil der Strecke war, wo es keine Anhänger gegeben hat, wurde beides wieder niedriger. Es war eine riesige Hilfe von den Anhängern, ihre Energie hat mir sehr geholfen.

Mehr Infos gibt es auf der Homepage des Veranstalters

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Kategorien: Triathlon

Frodeno in Taiwan, Philipp in Marbella – deutsche Siege rund um den Globus

Triaguide - So, 2018-04-29 17:29

Jan Frodeno hat sich wie im letzten Jahr den Sieg über die Halbdistanz beim Challenge Taiwan gesichert. Mit einer Endzeit von 3 Stunden und 45 Minuten bestritt der zweimalige Hawaii-Champion bei regnerischen Bedingungen ein einsames Rennen an der Spitze, aber er war am Ende sichtlich zufrieden:

Laura Philipp gewinnt Saisonauftakt

Etwas mehr Konkurrenz gab es für die deutschen Athleten beim IRONMAN 70.3 Marbella. Doch zumindest im Damenrennen ging der Sieg nur über Deutschland. Laura Philipp konnte sich in überlegener Manier ihren ersten Saisonsieg sichern. Sie gewann vor der Italienerin Marta Bernardi und ihrer Landsfrau Daniela Sämmler.

Dreitz nur im Zielsprint geschlagen

Auch bei den Männern hat es lange nach einem deutschen Sieg ausgesehen. Andreas Dreitz war lange der bestimmende Mann des Rennens, bis er rund 4 Kilometer vor dem Ziel die Führung an den letztjährigen Hawaii-Dritten David McNamee und dem Amerikaner David Leiferman abgeben musste. McNamee setzte sich dann im Sprint hauchdünn gegen Leiferman durch, Dreitz komplettierte knapp eine Minute später das Podium.

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Kategorien: Triathlon

WTS Bermuda – Top-20-Plätze für Hollaus und Perterer

Triaguide - So, 2018-04-29 16:20

Auf Bermuda fand gestern erstmals ein Bewerb der höchsten Serie im Triathlon (WM-Serie) statt. Mit einer großartigen Aufholjagd holte ÖTRV-Athlet Lukas Hollaus dabei den 16. Platz. Lisa Perterer erreichte bei den Damen auf den 20. Platz. Der Sieg ging bei den Herren überraschend an Casper Stornes (NOR) und bei den Damen bei ihrem Heimrennen an Weltmeisterin Flora Duffy (BER).

Hollaus mit fünftbesten Radzeit zur zweitbesten WM-Serienplatzierung

Bei den Herren ging Lukas Hollaus mit Startnummer 22 in ein mit Weltmeister Mario Mola und u.a. dem aktuell Führenden der WM-Serie, Henri Schoeman (RSA), stark besetztes Feld ins Rennen. 

Der Salzburger startete nach 1.500 m Schwimmen auf den 40 kräfteraubenden Radkilometern, mit dem zehnmal zu befahrenden Corkscrew Hill, eine großartige Aufholjagd. Mit der fünftbesten Radzeit im Feld konnte der Niedernsiller 15 km vor der zweiten Wechselzone auf das Hauptfeld aufschließen. Mit der 15. Laufzeit, wo er vor allem auf der letzten Runde noch viele Plätze gutmachen konnte, lief Hollaus letztendlich auf den 16. Platz ins Ziel. Er erreichte damit sein zweitbestes WM-Serienergebnis und sammelte wieder wichtige Weltranglisten- und WM-Serienpunkte.

Der Sieg ging völlig überraschend an den Norweger Casper Stornes, der sein erst drittes WM-Serienrennen bestritt. Stornes absolvierte dabei eine 30 km lange Solofahrt und führte (erstmals in der 10-jährigen WM-Seriengeschichte) einen Dreifachtriumph der Norweger an. 

ITU Triathlon WM-Serie 2018, Hamilton (BER), Elite Herren

Olympische Distanz (1.500 m Schwimmen, 40 km Radfahren, 10 km Laufen)

1. Casper Stornes (NOR), 1:54:47 h

2. Kristian Blummenfelt (NOR), 1:55:08 h

3. Gustav Iden (NOR), 1:55:10 h

16. Lukas Hollaus (TV Zell/See, S), 1:57:10 h

Das gesamte Ergebnis gibt es hier

Top 20 für Perterer

Bei den Damen verlief der Saisonauftakt für Lisa Perterer nach einem Frühstart (15 Sekunden Penalty) nicht wunschgemäß. Sie kämpfte und beendete mit der neuntbesten Laufzeit das Rennen auf dem 20. Platz.

Einen Heimsieg konnte Weltmeisterin Flory Duffy in beeindruckender Manier feiern. Bereits beim ersten Anstieg setzte sie sich von ihren Verfolgerinnen ab. Sie holte damit nach dem Ausfall in Abu Dhabi (VAE) mit einem Rekordvorsprung ihren ersten Saisonsieg in der höchsten Triathlonserie.

ITU Triathlon WM-Serie 2018, Hamilton (BER), Elite Damen

Olympische Distanz (1.500 m Schwimmen, 40 km Radfahren, 10 km Laufen)

1. Flora Duffy (BER), 2:01:40 h

2. Vicky Holland (GBR), 2:03:25 h

3. Katie Zaferes (USA), 2:03:25 h

20. Lisa Perterer (HSV Triathlon Kärnten, K)

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Kategorien: Triathlon

Großartiger Saisonstart für das pewag racing team

Triaguide - So, 2018-04-29 08:14

In einer wahren Hitzeschlacht konnte sich der Russe Ivan Tutukin, frisch gebackenes Mitglied des pewag racing teams, in seinem erst zweiten Rennen für die grün-weiße Mannschaft aus Österreich, zum ersten Mal gut in Szene setzen. Mit dem 2. Gesamtrang bei den IRONMAN North American Championship in Texas lieferte sich Tutukin dabei ein spannendes „Kopf-an-Kopf“-Rennen und musste den letztlichen Gesamtsieger lediglich kurz vor dem Ziel ziehen lassen. Das Rennen gewann der Amerikaner Matt Hanson, der ebenso wie Tutukin unter der bisherigen IRONMAN-Rekordmarke von Tim Don (Brasilien 2017) ins Ziel gekommen war. Zurückzuführen sind die extrem schnellen Zeiten vor allem auf eine etwas verkürzte Radstrecke (3,5 Kilometer). Somit wird die Bestzeit nicht anerkannt (siehe offizielles Statement unten)

Laufzeiten in einer neuen Dimension

Was bleibt, sind enorm starke Laufzeiten. Hanson (2:34) und Tutukin (2:35) stießen mit diesen Laufzeiten in eine neue Liga vor. Da hier die Laufstrecke laut den Strava-Aufzeichnungen einiger Profis im Toleranzbereich liegen dürfte (41,7-41,9 Kilometer), ist diese Zeit eine klare Ansage, in welche Richtung sich der Langdistanz-Triathlon noch entwickeln wird.

The battle for 2nd rages on between @matthansontri and Ivan Tutukin. #IMTX #IMNACHAMPS pic.twitter.com/GVl42Fs0YY

— IRONMAN Triathlon (@IRONMANtri) 28. April 2018

Hawaii für Tutukin fast fix

Für Tutukin, der auch beim IRONMAN Austria am Start stehen wird, ist die Qualifikation für die IRONMAN World Championship schon früh praktisch in trockenen Tüchern.

1 7:39:25 Matt Hanson
2 7:39:57 0:33 Ivan Tutukin
3 7:45:22 5:57 Will Clarke
4 7:47:42 8:18 Tim Berkel
5 7:48:40 9:15 Jan Van Berkel

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