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Triathlon

Starkes Profifeld mit Daniela Ryf und Kollegen verspricht IRONMAN Spektakel in Rapperswil

Triaguide - Do, 2018-06-07 10:43

Der IRONMAN 70.3 Switzerland in Rapperswil-Jona erfreut sich auch in diesem Jahr grosser Beliebtheit und ist seit Wochen ausverkauft. Neben mehr als 2‘300 Altersklassenathleten und 162 Staffelteams sind auch 42 Profiathletinnen und –athleten für die 12. Ausgabe dieses prestigeträchtigen Rennens gemeldet. Die Triathlon Welt schaut also am Sonntag, 10. Juni gespannt auf die Rosenstadt Rapperswil-Jona, wenn sich ab morgens um 07:55 Uhr über 2’500 Athletinnen und Athleten in die angenehm warmen Gewässer des Obersees stürzen und sich ein Triathlon Spektakel über die halbe IRONMAN-Distanz liefern.

Angeführt wird das Profistarterfeld der Frauen einmal mehr von der aktuell besten Mittel- und Langdistanz-Triathletin der Welt, Daniela Ryf, die sich an ihrem Lieblingsrennen den 5. Titel in Folge sichern kann. Sie selber formuliert ihre Erwartungen etwas zurückhaltender: „Meine Erwartungen für Sonntag an mich selber sind, dass ich ein solides Rennen zeigen kann. Ich hatte einen langen Aufbau und freue mich nun die Saison endlich starten zu können.“ Auf die Frage, ob das Rennen aufgrund ihrer Klasse und der beeindruckenden Konstanz ein Spaziergang für sie wird, meint Ryf: „Ein Rennen ist nie ein Spaziergang für mich, ich möchte schauen wo ich stehe und werde an mein momentanes Limit gehen. Meine aktuelle Form ist schwierig einzuschätzen, aber ich fühle mich gesund und ready für ein erstes solides Rennen.“

Bei einem Blick auf die Konkurrenz wird klar, dass ein hartes Stück Arbeit auf sie wartet. Mit der letztjährigen IRONMAN Zurich Switzerland Siegerin Céline Schärer gehört eine weitere Schweizerin zum engsten Favoritenkreis. Nach dem Sieg über die volle Distanz möchte sie nun auch erstmals beim 70.3 in Rapperswil triumphieren. Ebenfalls voller Vorfreude auf das Rennen am Sonntag ist die dreifache IRONMAN Siegerin Sonja Tajsich, insbesondere, da es ihr letztes Karrierejahr ist. „Ich habe heuer Rapperswil absichtlich als einziges Mitteldistanzrennen gewählt, weil ich das Rennen einfach so gerne mag. Ich war bereits zweimal in Rapperswil am Start und finde es herrlich. Das Setting, die Freundlichkeit, die Landschaft. Ich liebe die Schweiz, ich liebe die Schweizer Rennen und Rapperswil ist mir besonders ans Herz gewachsen. Daher freue ich mich ungemein, dass ich das in meiner Abschiedssaison noch machen darf.“ Für das Rennen am Sonntag möchte sie „in erster Linie einfach ein schönes Rennen machen und Spaß haben.“
Aus Schweizer Sicht sollte man zudem auch Regula Rohrbach und die Vorjahres-Dritte Nina Derron auf dem Zettel haben, die sich in Rapperswil-Jona in der Vergangenheit stets durch konstante Leistungen ausgezeichnet haben. Immogen Simmonds, Karen Schultheiss, Sabrina Stadelmann und Corina Hengartner komplettieren den bunten Reigen an Schweizer Profi-Triathletinnen.

Auch bei den Männern zeichnet sich ein Kopf an Kopf Rennen ab. Unter den meistgenannten Favoriten auf den Sieg befindet sich mit Ruedi Wild der Titelverteidiger und Lokalmatador. „Als Titelverteidiger bei meinem Heimrennen gibt es eigentlich nur ein grosses Ziel, nämlich den Sieg vom Vorjahr zu wiederholen. Es wird nicht ganz einfach werden, da die Konkurrenz mit Josh Amberger, Boris Steinsowie Matt Trautman stark ist und natürlich dürfen auch die Schweizer Athleten unter anderem mit Ronnie Schildknecht, Manuel Küng und Adrian Haller nicht unterschätzt werden. Es ist auf jeden Fall für Spannung gesorgt und ein starkes Starterfeld, aber nichts desto trotz ist mein Ziel ganz klar die Titelverteidigung.“ Die Konkurrenz dürfte jedenfalls gewarnt sein, nach einer Pause nach dem IRONMAN Texas im Mai ist Wild bald wieder in das Wettkampfgeschehen eingestiegen und erreichte vor wenigen Tagen den 2. Platz beim IRONMAN 70.3 in St. Pölten.
Wie Wild bereits angemerkt hat, wird auch Boris Stein ein Wörtchen um den Sieg mitreden. „Ich möchte immer gewinnen. Mit dem Blick auf die Teilnehmer habe ich mit Freude festgestellt, dass sowohl Swim-, Bike- als auch Laufspezialisten auf der Startliste stehen. Ich erwarte mir ein spannendes Rennen für die Zuschauer mit vielen Verschiebungen.“ Definitiv keine Zurückhaltung dürfen die beiden von Josh Amberger erwarten, dem amtierenden Vize-Weltmeister auf der Triathlon-Langdistanz. Er kündigte bereits an, dass er seine Taktik im Vergleich zur WM, als er als Erster aus dem Wasser kam und auf der Radstrecke voll in die Pedalen trat, nicht gross ändern werde. „Meine Taktik variiert nicht gross von Rennen zu Rennen, denn mein Vorteil liegt darin, so viel Energie wie möglich vom Startschuss bis zur Finish Line einzubringen. Ob ich gewinne oder nicht, diese Taktik führt in der Regel zu einem guten Resultat, was ein Grund dafür ist, dass ich es liebe Vollgas zu geben ohne gross nachzudenken.“ Nicht ausser Acht zu lassen ist natürlich auch Ronnie Schildknecht, immerhin mehrfacher Sieger des IRONMAN 70.3 Switzerland in Rapperswil. Allerdings hat er das Rennen letztmals im Jahre 2009 gewonnen. Angesprochen auf seine Erwartungen am Sonntag „wäre ein Podium super. Ich bin noch nicht ganz in Topform aber ich hoffe ich kann am Ende vielleicht vorne mitmischen.“
Es wird also eine spannende Angelegenheit, denn neben der von den Profis mehrfach erwähnten anspruchsvollen und wunderschönen Strecke hat das Rennen „die stärkste ausländische Konkurrenz der letzten Jahre“, wie Ruedi Wild meint.

Das starke Teilnehmerfeld unterstreicht, dass sich Rapperswil mittlerweile einen Namen gemacht hat im Triathlon-Sport. Das untermauern auch die Worte von Ryf, die sagt: „Rapperswil ist ein spezielles Rennen, da es das Heimrennen ist und die Strecke einmalig, herausfordernd und schnell ist.“ Wir dürfen also gespannt auf den Sonntagmorgen blicken, wenn der Startschuss um 07:55 das Spektakel einläutet und wir in der Schweiz ein weltweites Highlight der Triathlon-Szene erleben dürfen.

Die vollständige Profi-Startliste gibt es hier

Statistiken IRONMAN 70.3 Switzerland 2018:

  • 2‘311 Altersklassenathleten
  • 162 Staffel-Teams
  • 43 Profiathletinnen und –athleten
  • 43 vertretene Nationen
  • 900 freiwillige Helfer

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Kategorien: Triathlon

Noch 6 Wochen bis zum 31. Sixtus Schliersee Alpentriathlon

Triaguide - Do, 2018-06-07 05:54

Zum 31. Mal fällt im Juli erneut der Startschuss für den Sixtus Schliersee Alpentriathlon. Nach der Jubiläumsausgabe im vergangenen Jahr, bei der knapp 700 Teilnehmer bei strahlendem Sonnenschein an den Start gingen, sind die Teilnehmerzahlen für 2018 bereits jetzt im Vergleich zum Vorjahr gestiegen und das, obwohl die Anmeldung noch einen Monat geöffnet ist.

Neu unter den Sponsoren ist Hopf, Weißbierbrauerei aus Miesbach, die als lokaler Partner mit Getränken, wie Hopf Die Alkoholfreie und Hopf Natur Russ alkoholfrei, unterstützt. Ebenso neu ist die leicht veränderte Radstrecke, die aber weiterhin mit 853 Höhenmetern die Teilnehmer ordentlich zum Schwitzen bringt und dem Sixtus Schliersee Alpentriathlon nicht umsonst den Ruf als wohl härteste olympische Distanz einbringt. Auch der Bereich der Wechselzone 2 und des Ziels wurden aufgrund der steigenden Teilnehmerzahlen neu platziert. So liegt er in diesem Jahr nicht mehr an der Uferpromenade des Spitzingsees, sondern am Parkplatz gegenüber der Taubensteinbahn, der auch am Ufer des Spitzingsees liegt.

Der Expo Bereich ist in diesem Jahr größer als bisher. Mit über 15 Marken finden die Teilnehmer hier alles, was das Herz eines Triathleten höher schlagen lässt. Zudem haben die Athleten die Möglichkeit, sich gratis Tapen zu lassen, Neoprenanzüge auszuleihen und zu testen und den Radservice der Bike Base in Anspruch zu nehmen. Auch Zuschauer, Familie und Freunde kommen auf ihre Kosten: sie können sich beim Stand Up Paddling auf dem Schliersee austoben, in der Chill-Out-Area entspannen und die Teilnehmer in der Fanmeile der Werkstatt 17 an der Strecke anfeuern. Die Expo mit all ihren Highlights ist bereits am Samstag, den 21. Juli, geöffnet. Ebenso am Samstag findet für alle Teilnehmer die „Settele Spätzle Party“ statt, bei der sich alle Athleten mit Spätzle der schwäbischen Experten und Käse der Tegernseer Naturkäserei stärken können.

Die Anmeldung zum 31. Sixtus Schliersee Alpentriathlon ist noch bis 8. Juli unter www.schliersee-alpentriathlon.de?utm_source=rss&utm_medium=rss geöffnet. Sowohl Triathlonprofis als auch Quereinsteiger sind herzlich willkommen, an einem der anspruchsvollsten aber auch schönsten Triathlon-Wettbewerbe Deutschlands teilzunehmen und die 1,5 Kilometer Schwimmen, 40 Kilometer Radfahren und 10 Kilometer Laufen durch die wunderschöne Alpenregion am Schliersee zu genießen. Schnell sein lohnt sich – die Teilnehmerzahlen sind auf 850 Einzelstarter und 50 Staffeln begrenzt!

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Kategorien: Triathlon

„Der Triathlon Ingolstadt ist eine Premiumveranstaltung“

Triaguide - Do, 2018-06-07 05:41

Der Countdown zum Triathlon Ingolstadt läuft schon längst. Noch vier Tage, dann beginnt am Ingolstädter Baggersee eines der größten Sportveranstaltungen der Region. Zum neunten Mal heißt es dann wieder: Schwimmen, Radfahren, Laufen. Bei der heutigen Pressekonferenz im Ingolstädter Enso-Hotel stellten sich Organisator Gerhard Budy sowie die Top-Triathleten Nicole Bretting, Frederic Funk, Sebastian Mahr und Markus Stöhr den Fragen von Moderator Hartwig Thoene von Sport1. Eines betonten alle unisono: Die Vorfreude auf den Triathlon Ingolstadt ist bereits riesig.

„Für mich ist wichtig, dass der Triathlon Ingolstadt eine Premiumveranstaltung ist“, sagte der Organisator des Triathlon Ingolstadt und Bühler Beilngries Triathlon, Gerhard Budy, gestern zu den Medienvertretern. Und dieses Ziel erfüllt Budy mit seinen vielen freiwilligen Helfern und Unterstützern sowie Sponsoren jedes Jahr aufs Neue, schließlich wurde der Triathlon Ingolstadt erst kürzlich in einer Umfrage unter den Sportlern zum viertbesten Triathlon in Deutschland gewählt. Eine besondere Auszeichnung, was Budy auch am 10. Juni wieder unter Beweis stellen wird. Denn: „Das Event hat durch die Deutsche Meisterschaft über die Mitteldistanz nochmal eine zusätzliche Adelung erhalten“, sagte Budy. Dadurch kommen auch etliche hochkarätige Triathleten am Sonntag nach Ingolstadt. Frederic Funk beispielsweise, das Ausnahmetalent aus Nürnberg. „Ich will einerseits am Sonntag lernen, weil ich aufgrund meines Alters noch unerfahren bin“, sagt der 20-Jährige. „Aber andererseits wäre ein Titel auch schön“, sagt er und lacht. Aber Funk setzt sich gerne hohe Ziele – und den Sieg bei der Deutschen Meisterschaft schätzt er auf jeden Fall als „realistisch“ ein. „Ich habe eine gute Form und bin ein guter Schwimmer. Wie es dann ausgeht, sehen wir am Sonntag“, sagt Funk. Vor allem Lukasz Wojt (Vorjahressieger beim Triathlon Ingolstadt über die Mitteldistanz) und der Vorjahreszweite bei den Deutschen Meisterschaften über die Mitteldistanz, hinter Superstar Jan Frodeno, Roman Deisenhofer, seien seine Hauptkonkurrenten.

Ein Wörtchen in der Altersklassenwertung bei den Deutschen Meisterschaften wollen die Lokalmatadoren Nicole Bretting, Sebastian Mahr und Markus Stöhr mitreden. „Eine Hand voll gute Damen sind am Start, die aber um einiges jünger sind als ich“, sagt Bretting. Für sie geht es in der Altersklasse W45 um den Sieg und die Hohenwarterin setzt dabei voll auf ihre Stärke auf dem Rad. „Da kann ich die ein oder andere noch Triezen“, sagt sie und lacht. „Beim Laufen muss man mal sehen, aber ich konzentriere mich auf mich und wenn ich zufrieden bin, war es ein gutes Rennen.“

Mit recht bescheidenen Zielen geht der Ingolstädter Sebastian Mahr an den Start: „Favoriten sind in Ingolstadt andere, da bin ich realistisch“, sagt er zu seinen eigenen Chancen. Trotzdem freut er sich „auf einen heißen Tanz am Sonntag“. Den erwartet auch Markus Stöhr, der für den ESV Ingolstadt starten wird. Der IT-ler mit der 40-Stunden-Woche bezeichnet sich selbst als „ambitionierten Hobbysportler, der in der Altersklassen-DM 25 bis 29 gewinnen will“. Ein ambitioniertes Ziel, wie er selbst zugibt, weil die Konkurrenz in guter Form sei. Aber: „Ich bin guter Dinge“, sagt Stöhr.

Damit alles reibungslos klappt, stehen den Veranstaltern und den unzähligen freiwilligen Helfern einige Großkampftage ins Haus. „Wir bauen nun drei Tage auf und nach der Veranstaltung alles in sechs Stunden wieder ab“, sagt Organisator Gerhard Budy. „Am Montag darf man nichts mehr davon sehen.“ Nur die Gewissheit soll weiter Bestand haben, dass der Triathlon Ingolstadt zum neunten Mal eine Premiumveranstaltung ausgerichtet hat. Der Triathlon Ingolstadt findet am 10. Juni statt. Die Startzeiten findest du unter www.triathlon-ingolstadt.de?utm_source=rss&utm_medium=rss.

Bereits am Vortag, den Samstag, 9. Juni, gibt es ein umfangreiches Rahmenprogramm am Baggersee, unter anderem mit dem Kids for Kids RUN, bei dem bereits über 220 Anmeldungen vorliegen. Nachmeldungen sind für den Kinderlauf noch möglich. Auch dazu gibt es auf unserer Webseite weiterführende Informationen.

Zitate aus der Pressekonferenz

„Ein echtes, ehrlich gemeintes Dankeschön an die Familie Budy, dass diese Veranstaltung wieder stattfindet. Ich wünsche euch viel Erfolg, und dass der Funke bei der Bevölkerung überspringt.“ Sepp Misslbeck, Sportbürgermeister der Stadt Ingolstadt

„Der Triathlon Ingolstadt ist super organisiert. Ich starte bereits zum siebten Mal dort. Trotz der wachsenden Größe ist alles immer noch sehr familiär. Da ich in der Region bekannt bin, ist es schön, wenn man auf der Strecke immer wieder den eigenen Namen hört.“ Nicole Bretting aus Hohenwart im Landkreis Pfaffenhofen und Stammgast auf dem Podium in den vergangenen Jahren beim Triathlon Ingolstadt sowie Weltmeisterin auf Hawaii 2014 in ihrer Altersklasse.

„Die Herausforderung, ans Limit zu gehen, reizt mich am meisten. Auch das Training jeden Tag, um besser zu werden, ist ein Reiz. Der Wettkampf ist dann die entsprechende Bestätigung, dass es der richtige Weg ist.“ Frederic Funk aus Nürnberg und Ausnahmetalent, zuletzt Dritter bei der Challenge Riccione 2018

„Ingolstadt ist das Highlight in dem Jahr, egal was danach kommt – Roth oder was anderes.“ Sebastian Mahr aus Ingolstadt, im vergangenen Jahr Platz zwei auf der Mitteldistanz

„Ich gehöre eher zu den Athleten, die Wellen mögen. Ingolstadt ist eine Charakterstrecke, wenn am Ende ein Schnitt von 40+ dabei rauskommt, ist das schön.“ Markus Stöhr über die Radstrecke. Stöhr lebt in München, startet für den ESV Ingolstadt, im vergangenen Jahr Sieger über die Mitteldistanz in Erlangen

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Kategorien: Triathlon

1. schöcklHERO Triathlon offiziell vorgestellt!

Triaguide - Mi, 2018-06-06 15:29

Mit dem schöcklHERO erhält die steirische Triathlon- und Ausdauersportszene eine aufregende neue Bereicherung. Der schöcklHERO, der am 16. Juni 2018 seine Premiere feiert, wird der erste Straßentriathlon auf den Lieblingsberg der Grazer sein. Exakt 10 Tage vor dem Rennen wurde der neue Bewerb vor zahlreichen Journalisten in der Zentrale der „Energie Steiermark“ in Graz der Öffentlichkeit vorgestellt.

Eine abwechslungsreiche und herausfordernde Strecke erwartet die Teilnehmer, die aufgrund der einzigartigen Zusammensetzung spannende Duelle verspricht. Der Sieger, der erstmals gekürte „schöcklHERO“ kann sowohl im Lager der Triathleten, als auch bei den Rad- oder Laufspezialisten zu finden sein. Die 300 Meter kurze Schwimmstrecke ist auch für weniger Schwimmbegeisterte schaffbar. Somit entsteht ein spannendes Duell zwischen Triathleten, Duathleten, Radfahrern und Läufern. Zusätzlich gibt es die Möglichkeit, den schöcklHERO als Staffel zu bestreiten.

In Rekordzeit ausverkauft

Die Premiere des schöcklHERO Triathlon war bereits drei Monate vor dem Bewerb bei den Einzelstartern restlos ausverkauft. Auch die Staffelplätze sind bereits vor Ende des Nennschlusses ausgebucht.

Die „große Sause“ am 16. Juni 2018

Am 16. Juni 2018 geht es in Kumberg und am Schöckl rund! Das Organisationsteam rund um Andreas Wünscher und Katrin Posch freut sich, den Bewerb in Partnerschaft mit der well welt kumberg austragen zu dürfen. Am 16. Juni steigt dort der seit vielen Jahren bekannte und beliebte „Sprung in den Sommer“. Das Programm kann sich sehen lassen! Am Abend gibt es ein riesiges Fest mit Bühne und Live-Musik. In diesem Ambiente wird auch die Siegerehrung und Abschlussfeier des schöcklHERO stattfinden. Der Hauptorganisator des „Sprung in den Sommer“, Peter Bauregger, zeigt sich bei der Pressekonferenz begeistert: “Der Sprung in den Sommer ist immer auf der Suche nach Innovationen, es ist ein Fest, das nie stehen bleiben und sich immer weiter entwickeln soll. Als dann der Andi Wünscher auf mich zugekomen ist mit der Idee, diesen Triathlon zu veranstalten, waren wir begeistert. Es kam zusammen, was zusammen passt. Wir sind froh, dass der schöcklHERO Teil dieses Events ist“.

Doch auch im Zielbereich wird für ordentliche Stimmung gesorgt. Der Alpengasthof am Schöckl mit dem Team von Simon Klasnic wird sich einiges einfallen lassen, um die Finisher gebührend zu empfangen und zu versorgen. So verkündete Simon Klasnic heute auf der Pressekonferenz, dass ab 13 Uhr der ORF Wurlitzer beim Alpengasthof ist und bereits vor dem Eintreffen der schöcklHEROes für Stimmung sorgen wird. Für reichlich Action, Spaß und Spannung ist gesorgt!

Künstlerisches Finisher-Shirt

Im Zuge der Pressekonferenz wurden auch die einzigartigen Finisher-Shirts des Bewerbs präsentiert. Verantwortlich zeigte sich dafür der begnadete Zeichner Peter Posch, der den Wunsch des Veranstalterteams, alle drei Disziplinen für die männlichen und weiblichen HEROes in Verbindung mit dem Grazer Hausberg bildlich in Szene zu setzen, eindrucksvoll erfüllt hat.

 Motivierte Favoriten

Auch wenn sich der schöcklHERO, wie Veranstalter Andreas Wünscher bei der Pressekonferenz betonte, bewusst als Breitensportveranstaltung sieht, freut man sich, dass auch zahlreiche Spitzensportler den Grazer Hausberg stürmen wollen.

Der Lokalmatador Joachim Hirtenfellner freut sich schon sehr auf den Bewerb. Der Sieger des Austria Extreme Triathlon 2016 hat dafür eine denkbar einfache Anreise. „Ich wohne 200 Meter vom Kumberger See entfernt – ich kann mein Fahrrad von Zuhause aus in die Wechselzone schieben. Als ich erfuhr, dass das Ziel auch noch bei meinem Stammlokal, dem Alpengasthof am Schöckl ist, habe ich keine Sekunde gezögert, mich anzumelden“, so der Mitfavorit schmunzelnd.

Der Wintertriathlon-Staatsmeister und mehrfache steirische Meister im Triathlon und Berglauf, Christoph Schlagbauer, zählt wohl zum engsten Favoritenkreis für den schöcklHERO Triathlon. Auch er hat sich den Austria Extreme Triathlon als großes Saisonziel gesetzt und nützt den schöcklHERO als seinen finalen Test. Der Weizer bereitete sich insgesamt sechs Monate auf Teneriffa auf die neue Saison vor und hat dementsprechend viele Höhenmeter in den Beinen. „Als ich erfahren habe, dass es in diesem Jahr den schöcklHERO Triathlon gibt, wusste ich, dass ich da mitmachen muss. Dass der Bewerb nur eine Woche vor meinem Saisonhöhepunkt, dem Austria Extreme Triathlon liegt, ist für mich ideal. Das heißt nicht, dass der Bewerb für mich nur zur Vorbereitung dient, denn die Strecke ist mir auf den Leib geschneidert. Mir liegt es extrem, wenn es wellig ist, wenn Rythmuswechsel drin sind. Deswegen ist schon der Anpruch da, wenn es geht, da vorne zu stehen“.

Zeitplan

Start: Samstag, 16. Juni, 14 Uhr in der well welt kumberg
Finishline-Party: ab 15 Uhr im Alpengasthof am Schöckl
Siegerehrung: 19:45 auf der Hauptbühne in der well welt kumberg

Strecke:

  • 300 Meter Schwimmen in der well welt kumberg
  • 11,7 Kilometer Radfahren mit 650 Höhenmetern bis zum Mautschranken
  • 8 Kilometer Laufen mit 420 Höhenmetern bis zum Alpengasthof

 Männer:

  • Christoph Schlagbauer (Staatsmeister Wintertriathlon 2017, mehrfacher steirischer Meister im Triathlon und Berglauf)
  • Joachim Hirtenfellner (Sieger Autxtri 2016, Sieger Schöckl X-Trail)

Frauen:

  • Nathalie Birli (Triathletin, Rad-Elite-Fahrerin, Siegerin Schöckl-Classic 2017)
  • Barbara Tesar (Ex-Triathlon-Profi, mehrfache Hawaii-Finisherin)

Weitere Statements der Hauptsponsoren und Organisation

Christian Purrer, Vorstandssprecher der Energie Steiermark, freut sich schon auf den Start: „Ein Triathlet zeichnet sich vor allem durch seine Vielseitigkeit aus. Diese Eigenschaft suchen wir auch bei unseren MitarbeiterInnen. Denn nur mit Motivation und Flexibilität sind Höchstleistungen möglich. Dieses Credo verbindet den Sport und unserer Unternehmen. Darum unterstützen wir voller sportlicher Energie den ersten Triathlon auf den Grazer Hausberg, den schöcklHERO.“

Botanic Matters: „Wir freuen uns sehr, den schöcklHERO dieses Jahr unterstützen zu können! Als ein steirisches Unternehmen mit Sitz in der Landeshauptstadt ist ein Triathlon auf dem Grazer„Hausberg“ natürlich ein Fixtermin. Die Vielseitigkeit von CBD findet auch im Sport seine Anwendungsbereiche, von der Linderung eines einfachen Muskelkaters bis zum komplex ausgearbeiteten Trainingsplan samt Performancesteigerung. CBD steht in dieser Entwicklung gerade erst am Anfang aber wir sind mehr als motiviert, das damit verbundene Potenzial gemeinsam auszuschöpfen!“

Andreas Wünscher, Organisator: „Mit der Premiere des schöcklHERO geht für unser kleines Veranstalterteam ein Traum in Erfüllung. Mit dem Schöckl verbinde ich Erinnerungen, die ganz tief in meine Kindheit zurück gehen. Von meinem zweiten bis 11. Lebensjahr habe ich am Schöckl gewohnt, bin exakt an jenem Platz groß geworden, wo am 16. Juni 150 Sportler die letzte Disziplin, die 8 Kilometer lange Laufstrecke in Angriff nehmen werden. Katrin, meine Mitveranstalterin, gute Seele und Partnerin, schlug mir im Sommer letzten Jahres vor, einen Triathlon auf den Schöckl ins Leben zu rufen. 10 Monate Vorbereitung und ein restlos ausgebuchtes Event zeigen uns, dass es die richtige Entscheidung war, diesen Versuch zu wagen. Wir bedanken uns bei all jenen, die es ermöglichen, den 16. Juni zu einem unvergesslichen Tag zu machen!”

Die besten Bilder der Pressekonferenz:

 

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Kategorien: Triathlon

THECHAMPIONSHIP – Sanders und Charles gelingt Titelverteidigung

Triaguide - Mo, 2018-06-04 08:03

Lionel Sanders konnte sich wie im Vorjahr den prestigeträchtigen und hoch dotierten Titel beim Challenge Family THECHAMPIONSHIP in Samorin (Slowakei) sichern. Wie im letzten Jahr war Sebastian Kienle sein härtester Gegner.

Die Zuschauer sahen zu Tausenden zu, wie die herausragenden Athleten die Ziellinie unter erstaunlichen Bedingungen in der x-bionic®-Sphäre in Samorin, Slowakei, überquerten, nach einem anstrengenden, aber berauschenden Mittelstreckenrennen, das um 9 Uhr Ortszeit begann.

Zibi Szlufcik, CEO von CHALLENGEFAMILY, sagte: „Wir sind sehr stolz darauf, ein weiteres spannendes Rennen auf der THECHAMPIONSHIP 2018 bestritten zu haben. Wir haben eine unglaubliche Anzahl an Profisportlern und AG-Rennfahrern gesehen, die fast 60 Nationen an der Startlinie repräsentieren. Die Umsetzung der 20-Meter-No-Drawing-Regel sowie die Gewährung eines gleichen Preisgeldes für unsere männlichen und weiblichen Athleten trugen dazu bei, dass unser Mittelstreckenrennen für alle fair ist. Herzlichen Glückwunsch an alle Teilnehmer! „

Das Rennen der Männer

Die Top drei der THECHAMPIONSHIP 2017 – Lionel Sanders (CAN), Sebastian Kienle (GER) und Michael Raelert (GER) – kehrten in diesem Jahr zurück, um erneut um den Titel zu kämpfen. Der Lokalmatodor, Richard Varga, übernahm früh die Führung und ging als Erster ins Wasser. Florian Angert folgte auf den zweiten Platz und Samuel Appleton auf Platz drei und komplettierte die Top Drei.

Top 3 Männer nach dem Schwimmen:

1. Richard Varga (SVK) – 24:42
2. Florian Angert (GER) – 25:22
3. Samuel Appleton (AUS) – 25:33

Nach einem schnellen Übergang nahm Maurice Clavel die Führung auf der Radstrecke ein, gefolgt von Pieter Heemeryck auf Platz zwei und dem Australier Max Neumann auf Rang drei. Gut 20 Kilometer vor dem Wechsel übernahm allerdings Florian Angert die Führung und brachte einen ordentlichen Vorsprung mit in die zweite Wechselzone. Kienle kletterte auf den zweiten Platz, während Clavel auf den dritten Platz in die Wechselzone zurückkehrte.

Ein schwieriges Rennen sollte es für den Titelverteidiger Lionel Sanders werden. Da das Schwimmen für die Profis ohne Neoprenanzug stattfand, verlor Sanders mehr Zeit als erhofft und fand auf der Radstrecke nicht den Anschluss an die Spitze. Auf Platz 7 wechselte der Canadier – sein Rückstand auf seinen härtesten Konkurrenten Sebastian Kienle betrug mehr als eine Minute. Doch im Laufe der heißen und fordernden 21 abschließenden Laufkilometer knabberte Sanders mehr und mehr am Vorsprung des Hawaii-Siegers 2014 – rund 3 Kilometer vor dem Ziel war es dann soweit – Sanders überholte Sebastian Kienle und der hatte dem Vorjahressieger nichts mehr entgegen zu setzen.  So konnte sich Sanders nach 3:43:28 als Sieger feiern lassen, Sebastian Kienle kommt wie im Vorjahr auf Rang 2. Auf Platz 3 landete der Shootingstar des bisherigen Jahres, Florian Angert, der in seinem ersten Profijahr gleich auf ganz großer Bühne brilliert.

THECHAMPIONSHIP 2018 Top3 Herren

1. Lionel Sanders (CAN) – 3:43:28
2. Sebastian Kienle (GER) – +1: 04
3. Florian Angert (GER) – +3: 54

Sanders sagte: „Ich bin sehr glücklich, dass ich an diesem CHALLENGEFAMILY-Rennen teilnehmen konnte. Ich liebe diesen Veranstaltungsort, es ist fantastisch! Deshalb bin ich zurückgekommen – ich habe es letztes Jahr hier geliebt und hoffe, nächstes Jahr wieder hier zu sein. Triathlon zu machen, ist eine Gelegenheit, das zu tun, was ich kann und wie ich mich selbst bis an die Grenzen treiben kann, und dieses Rennen war ein besonderes Beispiel dafür. „

Lucy Charles unantastbar

Wie bei den Herren kehrten auch bei den Damen die Top-3 des Vorjahres nach Samorin zurück – Lucy Charles (GBR), Annabel Luxford (AUS) und Heather Wurtele (CAN). Kein Zweifel, alle Augen folgten Lucy Charles, die sich in diesem Jahr schon in Top-Form zeigte und vor kurzem den Cannes Triathlon gewonnen hat.

Wenig überraschend übernahm Charles gleich im Wasser die Führung. Mehr als zwei Minuten Vorsprung hatte die Britin auf ihre erste Verfolgerin Radka Vodičková, die dicht gefolgt war von Ellie Salthouse.

Auf dem Rad gab Charles von Beginn an Druck, ihre erste Verfolgerin war ihre Landsfrau Kimberly Morrison, gefolgt von Heather Wurtele.  In dieser Reihenfolge erreichte das Trio auch die zweite Wechselzone.

So startete Charles den Lauf mit einer sehr komfortablen 2:20 Führung auf Morrison. Innerhalb der ersten 5 km des Rennens war klar, dass Titelverteidiger Charles mit einem so starken Rennen den Titel holen würde, und der wahre Kampf war der für den zweiten und dritten Platz. Morrison und Vodičková rannten Kopf an Kopf, doch die Gefahr drohte von hinten. Anne Haug, die im Schwimmen zu viel Zeit verlor, um im Kampf um den Sieg noch mitmischen zu können, flog förmlich an Gegnerin und Gegnerin vorbei. Mit der mit Abstand schnellsten Laufzeit lief Haug bis auf Platz 2 nach vorne. Der dritte Platz ging an Vodičková, die nur wenige Monate nach der Geburt ihres ersten Kindes antrat.

THECHAMPIONSHIP 2018 Top3 Frauen

1. Lucy Charles (GBR) – 4:06:10
2. Anne Haug (GER) – +1: 48
3. Radka Vodičková (CZE) – +5: 30

Nach ihrem aufregenden Sieg sagte Lucy Charles, die 2017 ihre absolute Siegerzeit von 4:13:59 schlug: „Ich wusste, dass es in diesem Jahr so ​​viel schwieriger sein würde, aber ich bin so froh, dass ich es geschafft habe. “

Nach ihrer beeindruckenden Leistung sagte der dritte Platz Radka Vodičková: „Ich habe dieses Ergebnis nicht erwartet, aber es ist das beste Ergebnis meiner Karriere. Ich kann es immer noch nicht glauben! Ich liebe den Kurs und den Veranstaltungsort, und dieser Ort ist hervorragend für die Familie und fantastisch für das Rennen. „

Wer die THECHAMPIONSHIP 2018 auf der x-bionic®-Bühne sah, erlebte nicht nur ein spannendes Rennen vor atemberaubender Kulisse, sondern auch eine Reihe unterhaltsamer Side-Events und positionierte die CHALLENGEFAMILY als Rennserie für die gesamte Triathlon-Familie.

Der Leiter der THECHAMPIONSHIP 2018 und CEO von x-bionic® sphere, Richard Ungerhofer, sagte über die Veranstaltung: „Die Atmosphäre ist heute unübertroffen, und es war wunderbar, ein solch verlockendes Rennen zum zweiten Mal in Folge auszurichten. Wir sind sehr stolz, ein Teil von THECHAMPIONSHIP zu sein. “

Diejenigen, die es nicht schafften, zur THECHAMPIONSHIP 2018 nach Samorin zu kommen, wurden auf der CHALLENGEFAMILY-Website mit Live-Kommentaren durch einen actiongeladenen Live-Stream versorgt.

Die vollständigen Ergebnisse und weitere Informationen zu anderen CHALLENGEFAMILY-Rennen findest du unter www.thechampionship.de?utm_source=rss&utm_medium=rss

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Kategorien: Triathlon

EJOT-Team mit Doppelpack zum Bundesliga-Saisonauftakt im Kraichgau

Triaguide - Mo, 2018-06-04 07:28

Gleich zum Saisonauftakt der 23. 1. Bitburger 0,0% Triathlon Bundesliga untermauerte das EJOT Team TV Buschhütten in Ubstadt-Weiher seine Favoritenstellung für die Meisterschaftssaison und triumphierte bei den Herren  wie im Vorjahr nach hartem und spannenden Kampf bei sommerlichen Abendtemperaturen. Zuvor hatten bereits die Damen ihren Sieg gefeiert. Zudem war der Franzose Anthony Pujades mit hervorragenden 49:21 Minuten der dominierende Athlet im Feld der 80 am Samstagabend um 20 Uhr gestarteten Herren. Vor einer prächtigen Zuschauerkulisse kam EJOT-Akteur Linus Stimmel, der aus dem nur 45 Minuten entfernten Worms erst am Wettkampftag anreiste, als schnellster Schwimmer nach 8:32 Minuten über 750 Meter im etwa 24 Grad warmen Gewässer zur Wechselzone und ging als Gejagter auf die vier mal 5 km lange Radstrecke, was von einer zehnköpfigen Ausreißergruppe dominiert wurde. Fast 30 Sekunden fuhren der spätere Champion Pujades und gleich vier Athleten vom KiologIQ Team Saar auf ihre Verfolger heraus. Zuvor hatten Linus Stimmel und Timo Hackenjos (HEP Performance Team NSU) nach starkem Schwimmen ihr Glück allein versucht. Im großen Führungsfeld behielt der Pujades stets die Kontrolle (Radzeit: 24:54 Minuten) und durfte als Führender auf die abschließende 5 km-Laufstrecke direkt am Hardtsee gehen.

Es sei ein harter Sprint-Triathlon gewesen. „Ich habe mich vom Start weg sehr gut gefühlt. Beim Schwimmen haben wir wohl den falschen Weg gewählt, aber es war ein guter Kampf im Wasser. Beim Radfahren haben wir gut in der Gruppe zusammengearbeitet“, sagte der 26-Jährige, der seinen Landsmann und seit diesem Jahr Teamkollegen, Felix Duchampt (Vorjahreszweiter im Kraichgau hinter EJOT-Mann Richard Murray), der mit 14:17 Minuten zweitschnellster Läufer war, auf Platz vier ins Ziel kommen sah. „Auf der Laufstrecke bin ich gleich nach vorn, habe direkt Druck gemacht und konnte den Vorsprung bis ins Ziel verteidigen. Jetzt bin ich natürlich sehr glücklich“, so der vor Freude strahlende 26-Jährige, der seinen Landsmann und Buschhüttener Neuzugang, Felix Duchampt (Vorjahreszweiter im Kraichgau hinter EJOT-Mann Richard Murray), der mit 14:17 Minuten zweitschnellster Läufer war, auf Platz vier ins Ziel kommen sah.

Den zweiten Platz belegte der Ungar Csongor Lehmann (Triathlon Witten) mit 49:26 Minuten vor Jorik Van Egdom (Triathlon Potsdam) in 49:27 Minuten. Die EJOT-Athleten Thomas Springer (AUT) und Jonas Hoffmann belegten im „Land der 1000 Hügel“ am Vorabend des beliebten Ironman 70.3 Kraichgau die Ränge 11 (49:48 Minuten) und 66 (53:12 Minuten). Während des Radfahrens und auch zu Beginn des Laufens sah es so aus, als könne das KiologIQ Team Saar dem EJOT Team aus dem Siegerland diesmal den Sieg streitig machen. Nach einem EJOT-Sieg sah es bis zur zweiten von vier Laufrunden noch nicht aus. Das KiologlQ Team Saar Team hatte vier von fünf Athleten ganz vorne im Feld platziert und nur dadurch, dass Stimmel auch beim Laufen mithielt, Duchampt von Platz 45 nach dem Rad noch auf Rang vier vorpreschte, und Springer sich von seinem 60. Radplatz mit der drittbesten Laufzeit (14:29 Minuten) auf Gesamtplatz 11 deutlich nach vorne katapultierte, wurde die gute Platzziffer 26 erzielt. Die jungen Saarländer konnten mit den Rängen fünf, sechs und sieben super Platzierungen vorweisen, doch der läuferische Einbruch von Paul Weindl (44. Platz) warf sie noch auf Platz drei hinter Triathlon Potsdam (Platziffer 46) zurück.

Während Pujades, der nach seinem Sieg auch nur zur Doping-Probe gebeten wurde und somit länger auf seine wohlverdiente Pizza warten musste, jubelte, wirkte der Hademer Jonas Hoffmann niedergeschlagen ob seiner Einzelleistung, da er schon für etwas positives Aufsehen sorgen wollte, speziell nach den sehr guten Darbietungen in diesem Frühjahr. „Beim Schwimmen war nach 500 Meter der Stecker gezogen, da musste ich Anschlag gehen. Da bringt es auch nichts, wenn man läuferisch top in Form ist. Doch das Allerwichtigste ist der Teamsieg“, so Hoffmann. Das Rennen sei bereits nach dem Schwimmen für ihn gelaufen gewesen, da man den großen Rückstand auf der Radstrecke und auf der kurzen Laufstrecke nicht mehr kompensieren könne, ergänzte der 21-Jährige, der auf dem Rad immer wieder kraftraubende Führungsarbeit leistete, dabei aber zu wenig Unterstützung anderer Fahrer vorfand.

„Die Männer wollten so einsteigen, wie sie die letzte Saison beendet haben. Felix und Linus haben ein starkes Schwimmen gezeigt, Jonas konnte 500 Meter gut mithalten und ist dann über seine Verhältnisse gegangen und blau geworden. Anthony hat für uns immer einen guten Job gemacht, er ist einfach ein starker Allrounder. Thomas hat richtig gut gekämpft und gezeigt, wie er sich beim Laufen reinbeißen kann“, bilanzierte der sowohl für die Damen als auch für die Herren als Sportliche Leiter fungierende Marco Göckus.

Bei den Damen habe eine „geschlossene Mannschaftsleistung“ den Ausschlag für den neuerlichen Tagessieg gegeben, so Göckus. Wichtig sei es gewesen, dass alle vier Frauen mit der ersten Radgruppe zum letzten Wechsel gekommen seien. „Es war vorher schon klar, dass es hier heute kaum Ausreißergruppen geben würde“, berichtete Göckus, der der drittplatzierten Rachel Klamer (55:44 Minuten) dankte, die kurzfristig noch eingesprungen war und den 500 km-Weg mit dem Pkw in den Kraichgau gemeinsam mit ihrem Vater aufgenommen hatte, obwohl sie bereits am Donnerstag in Nottingham und Leeds am Sonntag wieder international starten wird. Das Rennen sei „nicht glatt verlaufen“, da sie über Probleme im Bauchbereich klagte und nach dem Zieleinlauf sehr ausgelaugt wirkte. Sie habe hart kämpfen müssen und „mein Bestes gegeben“, so die erfahrene Niederländerin.

 

Auch die Vorjahressiebte Sophia Saller, die bereits seit zehn Jahren in England lebt und dort in Kürze ihren Doktor in Mathematik macht, nutzte den reibungslos organisierten Bundesliga-Auftakt unter strahlender Sonne als Einstimmung für das WTS (World Triathlon Series)-Rennen in Leeds und kam als Fünfte in 56:20 Minuten ins Ziel. „Beim Schwimmen lief die erste Hälfte gut, doch dann bin ich an der Boje richtig verprügelt worden und es ist eine Lücke nach vorne entstanden. Das Radfahren hat schon Kraft gekostet. Weil ich mich beim Schwimmen aber so geärgert habe, ging es umso besser.“ Im Laufen sei es erst nach eher verschlafenen anderthalb bis zwei Runden „deutlich besser“ geworden.

Die sehr ansprechende Frühform der Buschhüttener wurde zudem durch die Französin Emmie Charayron unterstrichen, die als Fünfte nach 55:49 Minuten das Ziel passierte. Theresa Baumgärtel, die mit der viertbesten Radzeit (27:44 Minuten) überzeugte, wurde 26. im Feld der 53 gestarteten Damen. Siegerin in einem der knappsten Rennen der letzten Bundesliga Jahre wurde in einem Foto-Finish die Australierin Tamsyn Moana-Vaele (Schwalbe Team Krefelder Kanu Klub) in 55:42 Minuten vor der zeitgleichen Ungarin Zsófia Kovács (SG Triathlon Witten). Im Team-Wettbewerb platzierte sich hinter dem EJOT Team TV Buschhütten mit Platzziffer 12 die SG Triathlon Witten als Zweiter mit Platzziffer 27 und der TuS Neukölln Berlin als Dritter mit Platzziffer 43.

„Das war ein perfektes Wettkampfwochende, wir haben als Team eine super Leistung gezeigt“, fasste Göckus beim gemeinsamen Essen in einer Pizzeria nach der Siegerehrung zusammen und dankte ebenso wie Team-Koordinatorin Sabine Jung sowohl den Aktiven wie auch dem mitgereisten Betreuertross um Heiner Stötzel, der wieder einmal für ideale Verhältnisse im Vorfeld des heißen Rennens gesorgt hatte.

Gefragt, wie er den Doppelsieg zum Saisonauftakt einordne, antwortete Göckus: „Wichtig ist es, beim ersten Rennen ganz vorne gewesen zu sein.“ Das nächste Rennen in Düsseldorf am 1. Juli wird gleichzeitig als Deutsche Einzelmeisterschaft der Elite gewertet. „Die Führung im Gesamtklassement – beide Teams haben jetzt 20 Punkte – wollen wir auf jeden Fall verteidigen“, sprüht der 49-Jährige weiter vor Ehrgeiz.

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Kategorien: Triathlon

Strahlende Sieger beim Linzer Triathlon-Spektaktel

Triaguide - Mo, 2018-06-04 07:19

Triathlon-Sport par excellence! Das bot der internationale 14. FH OÖ Linz-Triathlon vergangenen Samstag am Linzer Pleschinger See letzten Samstag! Traumwetter und eine anspruchsvolle Strecke sorgten perfektes Rennen für die über 1.300 Teilnehmer in den drei Bewerben.

„Linz-Triathlon: Ausverkauft!“ Diese Meldung gab schon Tage vor dem Rennen eine Ahnung, was sich rund um den Pleschinger See abspielen wird. In der übervollen Triathlon-City am Linzer Lido wurde wieder Ausdauersport vom Feinsten geboten! Über die drei Distanzen Sprint, Olympisch und Halbiron traten knapp 1.300 Athleten aus 26 Ländern an. Damit präsentiert Oberösterreich einen der größten Triathlonbewerbe in ganz Mitteleuropa!

Der Linz-Triathlon, präsentiert von den Fachhochschulen Oberösterreich, sah auf der Olympischen Distanz mit der Profi-Triathletin Michaela Herlbauer eine erwartete Siegerin. Sie verwies in einem spannenden Rennen Triathlon-Staatsmeisterin Simone Kumhofer knapp auf den zweiten Platz.

Im Sprint-Bewerb gab es eine defacto Hofübergabe von Seriensieger und Triathlon-Legende Gerald Will an den 20 Jahre jüngeren Patrick Wisinger vom ALC Wels. Will konnte in einem starken Rennen den am Rad fulminant fahrenden Wisinger nicht mehr einholen und übergab sein Linz-Zepter weiter. Der Damensieg ging überraschend und damit umso gefeiert nach Freistadt an Katharina Kaspareth, die knapp vor Gabriela Loskotova aus Tschechien einen umjubelten Sieg einfuhr.

Die Mitteldistanz als längste Strecke in Linz war heuer das Rennen von Andreas Fuchs. Der amtierende Langdistanz-Staatsmeister aus der Steiermark war heuer eine Klasse für sich und entschied mit einer tollen Radzeit vor Lokalmatador Oliver Kreindl (TriPower Freistadt) für sich. Der Damen-Sieg ging nach Deutschland an Anais Tommy-Martin, die ihrer Konkurrentin Sieglinde Kiencel vom PSV Tri Linz keine Chance lies.

Das Linzer Triathlon-Festival lockte dazu viele tausend Zuseher an den Pleschinger See, die das Areal rund um das Eventgelände in einen wahren Hexenkessel für die Athleten verwandelten. Das war Triathlon-Sport vom Feinsten und Highlight für die OÖ. Sportszene. Auf ein Wiedersehen am 1. Juni 2019 zum 15. Linz-Triathlon am Pleschinger See!

Ergebnisse:

http://balancer.pentek-timing.at/results.html?pnr=13421&utm_source=rss&utm_medium=rss

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Kategorien: Triathlon

Lukas Gstaltner und Magdalena Früh erstmals Sprint-Staatsmeister

Triaguide - Mo, 2018-06-04 07:13

Im Rahmen des Tulln Triathlons wurden heute die Triathlon Staatsmeisterschaften auf der Sprintdistanz ausgetragen. Bei idealen Bedingungen krönten sich nach spannenden Wettkämpfen auf hohem Niveau Magdalena Früh und Lukas Gstaltner zum Staatsmeister. 

Magdalena Früh bewältigte nach dem Schwimmen die Radstrecke weitestgehend alleine. Die Tirolerin musste nach der zweiten Wechselzone auf den abschließenden 5 Laufkilometern über eine Minute auf die zu diesem Zeitpunkt Führende, Beatrice Weiß aufholen. Mit der schnellsten Laufzeit (17:37 min) holte sich Früh ihren ersten Staatsmeistertitel vor Weiß und Lena Baumgartner.

„Es ist unglaublich! Ich habe gewusst, dass es möglich ist, so einen Titel muss man aber erst einmal gewinnen!“, so eine überglückliche Magdalena Früh in einem ersten Statement.

Ergebnis Österreichische Staatsmeisterschaften, Tulln, Damen

Sprintdistanz (750 m Schwimmen, 20 km Radfahren, 5 km Laufen)

1. Magdalena Früh (1. TTC Innsbruck, T), 1:05:58 h 

2. Beatrice Weiß (pewag racing team, K), 1:06:28 h

3. Lena Baumgartner (PSV Tri Linz, OÖ), 1:07:30 h

Auch bei den Herren kam es zur Laufentscheidung. Während sich nach dem Schwimmen Martin Demuth und der (für die Staatsmeisterschaftswertung nicht zu berücksichtigende) Tscheche Lukas Cervenka vorne am Rad absetzen konnte, bildete sich dahinter eine Gruppe um Philip Pertl, Lukas Gstaltner und unter anderem Tjebbe Kaindl. Mit nur mehr zehn Sekunden Rückstand auf die beiden Führenden ging es dann für die Gruppe auf Laufstrecke. 

300 m vor dem Ziel konnte sich Gstaltner entscheidend von Philip Pertl absetzen und nach drei Vize-Staatsmeistertitel in einer Zeit von 57:59,6 seinen ersten Staatsmeistertitel erlaufen. 

„Es ist super! Ich bin sehr glücklich und versuche nun die Energie zu den internationalen Bewerben mitzunehmen!“, so der frischgebackene Staatsmeister.

Ergebnis Österreichische Staatsmeisterschaften, Tulln, Herren

Sprintdistanz (750 m Schwimmen, 20 km Radfahren, 5 km Laufen)

1. Lukas Gstaltner (Triathlonclub Kagran, W), 57:59 min

2. Philip Pertl (TRI TEAM Hallein, S), 58:08 min

3. Tjebbe Kaindl (Wave Tri Team TS Wörgl, T), 58:18 min

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Kategorien: Triathlon

Frodeno und Philipp gewinnen IRONMAN 70.3 Kraichgau

Triaguide - Mo, 2018-06-04 07:07

Sie kamen, sahen und siegten. Jan Frodeno holt sich seinen ersten Titel im Kraichgau – Laura Philipp verteidigt ihren ersten Platz aus dem Vorjahr.

Jan Frodeno, IRONMAN Weltmeister 2016 & 2015, hat den Sparkasse IRONMAN 70.3 Kraichgau powered by KraichgauEnergie souverän nach Hause geholt. Mit einem überragenden Schwimmstart geht Frodeno als erster aufs Rad und kann seinen Vorsprung auf den Zweitplatzierten auch auf der Laufstrecke noch ausbauen. 6:30min vor Patrick Lange kommt Frodeno ins Ziel. „Ich danke vor allem meiner Konkurrenz, die mir beim Schwimmstart auf der linken Seite viel Platz gelassen haben. Da konnte ich 20 Meter mehr laufen als schwimmen“, scherzt Frodeno im Interview mit Till Schenk. „Aber Spaß bei Seite, ich war heut super drauf und das Rennen war einfach spitze. Ich weiß gar nicht wieso ich mir so lange Zeit gelassen habe für meinen ersten Start im Kraichgau“.

Auch Patrick Lange hat heute wieder alles gegeben und kam in unter vier Stunden ins Ziel. Allerdings muss er sich eingestehen: „Jan war heute einfach unschlagbar. Ich ziehe meinen Hut vor seiner Leistung – und vor den Zuschauern, die Stimmung war einfach nur sensationell“.

Bei den Frauen wurde ebenfalls ein hoch beeindruckendes Rennen abgeliefert. Nachdem Laura erst auf der Radstrecke die Führung übernommen hatte kommt Philipp mit einer Zeit von nur 04:20:50 durch die IRONMAN Finish line. „Ich freu mich wirklich riesig, dass ich meinen Titel hier verteidigen konnte. Die Zuschauer auf der Laufstrecke tragen einen einfach nur ins Ziel“, freut sich Laura.

Eine starke Leistung haben heute auch Daniela Sämmler und Yvonne van Vlerken gezeigt. Die Zweit- und Drittplatzierte des heutigen Tages konnten zwar nicht an Laura vorbei ziehen, jedoch haben auch sie gezeigt, wie gut ihre Saisonvorbereitungen laufen.

Björn Steinmetz, Managing Director IRONMAN Germany, freut sich: „Das war mal wieder ein erfolgreicher Tag für die Region und die Menschen im Land der 1000 Hügel. Wir als Veranstalter freuen uns riesig über die Zustimmung hier im Kraichgau – vor allem die 40 000 Leute an der gesamten Strecke sind beeindruckend“. „Auch aus organisatorischer Sicht läuft alles nach Plan. Ich freue mich, dass die Athleten viel Spaß haben und wir alle zusammen dieses Wochenende ein Triathlonfestival gefeiert haben – dabei möchte ich noch ein großes Dankeschön an alle Helfer aussprechen für ihren unermüdlichen Einsatz“, fügt Renndirektor Simon Jung hinzu.

Top-5 Männer:
1. Jan Frodeno 00:23:29 | 02:11:03 | 01:11:01 | 03:49:05
2. Patrick Lange 00:25:25 | 02:14:19 | 01:12:20 | 03:55:35
3. Nicholas Kastelein 00:23:21 | 02:15:38 | 01:14:33 | 03:57:13
4. Andi Boecherer 00:24:34 | 02:14:37 | 01:15:44 | 03:58:43
5. Marc Duelsen 00:25:45 | 02:14:04 | 01: 17:10 | 04:00:18

Top-5 Frauen:
1. Laura Philipp 00:28:31 | 02:27:28 | 01:21:13 | 04:20:50
2. Daniela Sämmler 00:28:44 | 02:33:10 | 01:25:48 | 04:31:16
3. Yvonne van Vlerken* | 01:28:33 | 04:34:58
4. Tine Deckers 00:30:48 | 02:35:30 | 01:27:58 | 04:38:20
5. Katharina Grohmann 00:34:21 | 02:37:35 | 01:27:19 | 04:42:57

*Chip im Wasser verloren und während des Rennens neuen bekommen

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Kategorien: Triathlon

Lisa Perterer feiert ersten ÖTRV-Weltcupsieg in der Geschichte

Triaguide - Sa, 2018-06-02 20:47

Erstmals in der Geschichte des österreichischen Triathlon konnte mit Lisa Perterer eine österreichische Athletin einen Weltcupsieg feiern. Die Kärntnerin sicherte sich diesen heute beim ITU-Weltcup in Cagliari (ITA) in einem abschließenden Sprint hauchdünn vor der US-Amerikanerin Taylor Spivey und der Britin India Lee. Julia Hauser kam als 22. und Tanja Stroschneider als 41. ins Ziel. Im Herrenrennen fehlten Lukas Pertl nur fünf Sekunden auf eine Top 10-Platzierung.

„Heute oder nie“

Lisa Perterer konnte sich gleich nach dem Schwimmen beim ersten Anstieg in der 10-köpfigen Führungsgruppe am Rad positionieren. Fünf Runden galt es auf der anspruchsvollen Radstrecke mit einem steilen Anstieg und einer technisch anspruchsvollen Abfahrt zu absolvieren. Die Führungsgruppe arbeitete gut zusammen und holte knapp eineinhalb Minuten Vorsprung auf die Verfolger heraus.

Auch die Laufstrecke hatte es mit vielen Höhenmetern in sich. Perterer hatte aber noch genügend Reserven für den Zielsprint: „50 Meter vor dem Ziel lag ich noch an der dritten Position und dann dachte ich mir: Heute oder nie! Ich bin voll glücklich! Nach einigen Podiumsplätzen war das für mich schon seit Jahren ein Ziel ganz oben auf dem Podium bei einem Weltcup zu stehen!“, so Perterer, die als erste österreichische Athletin einen Sieg in der zweithöchsten ITU-Triathlonliga erzielen konnte.

Die Wienerin Julia Hauser hatte am Rad anfängliche Probleme mit der Schaltung, konnte aber auf den fünf Laufkilometern noch einige Plätze gutmachen. Hauser überquerte auf dem 22. Platz die Ziellinie. Die dritte Österreicherin, Tanja Stroschneider, landete auf Rang 41.

Ergebnis ITU Weltcup Cagliari (ITA), Damen

Sprintdistanz (750 m Schwimmen, 19 km Radfahren, 5 km Laufen)

1. Lisa Perterer (HSV Triathlon Kärnten, K), 1:00:13 h

2. Taylor Spivey (USA), 1:00:13 h

3. India Lee (GBR), 1:00:14 h

22. Julia Hauser (Triathlonclub Kagran, W), 1:03:12 h

41. Tanja Stroschneider (team.bikepirat.at, NÖ), 1:06:11 h 

Fünf Sekunden fehlten auf die Top 10

Im Herrenrennen ging Lukas Pertl heute als einziger Österreicher an den Start. Der Salzburger absolvierte die fünf Radrunden in der 22-köpfigen Führungsgruppe. Er stellte sein Rad mit vier Sekunden Rückstand als 12. in der zweiten Wechselzone ab. Diesen Platz gab er auch bis ins Ziel nicht mehr ab. Pertl fehlten letztendlich nur fünf Sekunden auf einen Top 10-Platz. Der Italiener Delian Stateff feierte einen Heimsieg.

1. Delian Stateff (ITA), 54:45 min

2. Hayden Wilde (NZL), 54:49 min

3. Davide Uccellari (ITA), 54:54 min

12. Lukas Pertl (TRI TEAM Hallein, S), 55:29 min 

Die Gesamtergebnisse der beiden Rennen gibt es hier

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Kategorien: Triathlon

Großartiges Starterfeld für THECHAMPIONSHIP

Triaguide - Fr, 2018-06-01 17:45

In Samorin wird es jede Minute spannender. Dieses Wochenende ist es in Samorin Zeit für THECHAMPIONSHIP. Werden es Lionel Sanders und Lucy Charles sein, die ihre hart erkämpften Titel des letzten Jahres verteidigen werden, oder geht jemand anderes mit dem Sieg nach Hause.
 
Bei den Männern ist es schwer zu sagen. Wenn man Sebastian Kienle, Nummer zwei im letzten Jahr, fragt, ist er mehr als bereit für das Rennen und den Sieg. „Wenn ich nicht glaubte, dass ich eine Chance hatte, werde ich nicht hier sein.“ Natürlich tritt er auch gerne gegen Athleten wie Lionel Sanders, Michael Raelert, Sam Appleton und Mauricio Mendez an. „Diese Jungs halten dich immer motiviert, das Limit zu überschreiten. Für mich ist die Meisterschaft das wichtigste Mittelstreckenrennen in diesem Jahr.

Sanders scherzt: vielleicht ein Sprint-Finish

Sanders erinnert sich an das Rennen im letzten Jahr, in dem er lange mit Kienle kämpfte. Am Ende hat er den Sieg errungen. „Das sind die Rennen, denen ich meinen Enkeln erzählen werde. Kienle war so felsenfest, so stark. Aber dann, nach ein paar km Laufen, hörte ich ihn atmen und ich wusste, dass es ihm genauso schlecht geht wie mir. In diesem Moment erkannte ich, dass ich ihn schlagen könnte. Aber komm schon, sieh dir all diese großartigen Kandidaten an, die am Start dieses Jahres stehen. Vielleicht wird es ein Massensprint-Finale“, scherzte der Titelverteidiger und Hawaii-Zweite.

Lucy Charles „liebt es hier“

Die Vorjahressiegerin Lucy Charles freut sich sehr auf das Rennen am kommenden Sonntag. „Ich liebe es hier sehr. Das Rennen und die Umgebung sind fantastisch. Letztes Jahr habe ich den Lauf von hinten begonnen und den Sieg von dort geholt, also hat es mir viel Selbstvertrauen gegeben.“
 
Heather Wurtele an ihrer Stelle strebt nach Rache. Letztes Jahr übernahm sie die Führung, aber im letzten Teil des Rennens brach sie und wurde schließlich Dritte. ,,Es war ein herzzerreißendes Drama mit einem aufregenden Ende. Hoffentlich enttäuschen mich meine Lauffähigkeiten auch in diesem Jahr nicht. Es ist ein fairer Kurs, und ich mag die 20-Meter-Regel, die kein Zeichnen erfordert. Es kommt alles zusammen mit einem guten, soliden Lauf und für diejenigen, die bereit sind für die hohen Temperaturen. Bis zum Ende wird es hart. “

Lokalmatador Varga

Wie jeder Profi kann auch der Lokalmatador Richard Varga das Rennen nicht erwarten. „Das Rennen ist verdammt cool, es ist so ein tolles Event und es ist so schön gegen diese Jungs zu fahren. Ich möchte der Challenge Family dafür danken, dass sie zu Samorin und X-Bionic zurück gekommen ist, um diese Meisterschaft zu veranstalten.“

Challenge Family CEO Zibi Szlufcik erklärt: „Das ist ein Kronjuwel“
 An diesem Wochenende starten rund 1000 Athleten aus über 60 Nationen bei THECHAMPIONSHIP. Ein Rennen wie dieses muss spektakulär sein. Sie brauchen eine spektakuläre Umgebung. Sehen Sie her – viele große Profisportler. Die Meisterschaft ist wirklich ein Kronjuwel für uns.“

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Kategorien: Triathlon

Auftakt im Kraichgau! Die IRONMAN Germany Saison kann starten

Triaguide - Fr, 2018-06-01 17:04

Zwei Tage vor dem Rennen sieht die Prognose für den Sonntag hervorragend aus. Die Sportler sind optimal vorbereitet und der Veranstalter hat alles im Griff.  Norbert Grieshaber, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Kraichgau freut sich: „Es ist das größte Outdoor Event in der Region – damit wird der IRONMAN 70.3 zur wichtigsten Veranstaltung im Kraichgau.“ Die Sparkasse  unterstützt in diesem Jahr nicht nur den Profi Markus Rolli mit neuem Sponsoring-Vertrag, auch die Altersklassenathleten können sich dieses Jahr über einen Regionalpreis freuen. „Wir vergeben 250€ für den oder die schnellste Athleten/-in aus der Region“, erklärt Grieshaber.

Detlev Huge, Bürgermeister von Bad Schönborn kann diese Euphorie nur teilen: „Das Event verbindet die Region – es ist das Aushängeschild für alle Gemeinden im Kraichgau“.  Ebenfalls aus der Region, aber auf IRONMAN Germany Seite ist Björn Steinmetz, Managing Director IRONMAN Germany, voller Vorfreude: „Wir sind zum 14. Mal hier in meiner Heimat. Der Kraichgau ist in der Triathlon Szene nun ein Begriff. Wir freuen uns das ganze Jahr auf diesen Auftakt in die Triathlon Saison“. Das Wochenende wird nicht nur von dem Hauptevent geprägt. Am Freitagabend wird mit den IronGirls gestartet und am Samstag, nach den IRONKIDS, mit der 1. Bitburger 0,0% Triathlon-Bundesliga der Tag beendet.
IRONMAN Germany und die Deutsche Triathlon Union arbeiten dieses Jahr wieder „Gemeinsam gegen Doping“. Rainer Jung, Vizepräsident Kampfrichter- und Veranstaltungswesen DTU, engagiert sich: „Es gibt keinen besseren Partner als IRONMAN um diese Kampagne umzusetzen – ganz nach dem Motto: Alles geben, nichts nehmen!“ Dem kann Bundesliga Athletin Sophia Saller nur zustimmen. Sie wird am Samstag bei der Triathlon-Bundesliga am Start sein: „In dieser Saison habe ich noch kein Rennen mit vollen Kräften absolviert, daher freu ich mich auf meinen Start im Kraichgau mit 100%“.

Am Sonntag morgen um 9 Uhr stehen dann auch die IRONMAN Profis an der Startlinie im Hardtsee. In diesem Jahr ist das Rennen so hochklassig besetzt wie noch nie. Bei den Männer können wir uns auf ein Kopf an Kopf Rennen freuen. Patrick Lange, amtierender IRONMAN Weltmeister freut sich auf ein „cooles Rennen auf dem Weg zur Titelverteidigung“ in Kona. Auch Jan Frodeno, IRONMAN Weltmeister 2015 & 2016, steht mit großer Vorfreude am Start: „Ich hab meine Wettkampfplanung leicht angetrunken, ganz spontan gemacht. Da hab ich gesagt, in den Kraichgau ‚da will ich unbedingt hin‘.“ Es ist zwar Frodenos erster Besuch im Land der 1000. Hügel, aber er freut sich schon vor heimischen Publikum zu stehen. Auch 2018 Sieger des IRONMAN 70.3 Aix en Provence, Andi Boecherer wird ein Wörtchen mitreden wollen: „Das nächste Rennen nach einem Sieg ist immer das Härteste, aber ich bin in guter Form und will das auch zeigen.“ Zweitplatzierter vom letzten Jahr, Markus Rolli versucht bei den „Stars der Triathlon-Szene“ am Ball zu bleiben: „Ich nehme den Druck gerne an, man will es immer besser machen als im Vorjahr, daher versuche ich den Heimvorteil auszunutzen“.

Auch bei den Frauen wird es spannend. Yvonne van Vlerken ist in Topform nach Lanzarote, muss aber eingestehen, dass „Laura am Sonntag vermutlich ganz oben auf dem Podium steht“. Laura Philipp allerdings sagt bescheiden: „Das Rennen letzte Woche steckt mir noch in den Knochen, aber ich hoffe natürlich trotzdem, dass es wieder eine Punktlandung wird“. Und auch IRONMAN Hamburg Siegerin Daniela Sämmler tippt auf ein Podium mit Laura, Yvonne und sich selbst.

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Kategorien: Triathlon

Austria-Triathlon-Organisator Daniel Döller im großen Interview

Triaguide - Fr, 2018-06-01 12:24
In knapp drei Monaten ist es wieder soweit – von 31. August bis 2. September 2018 wird der AUSTRIA TRIATHLON in Podersdorf zum bereits 31. Mal ausgetragen! Für uns ein guter Grund, ein ausführliches Interview mit dem Organisator Daniel Döller zu führen! Hallo Dani! Von 31. August bis 2. September 2018 ist es wieder soweit, dann wird der AUSTRIA TRIATHLON in Podersdorf zum bereits 31. Mal ausgetragen werden! Mit welchen Gefühlen blickst du dem ersten Rennen nach dem 30er-Jubiläum letztes Jahr entgegen?

Dani Döller: „Hallo! Letztes Jahr war durch das Jubiläum ein sehr erfolgreiches, aber auch intensives Jahr. Diese Jahr wird mindestens ebenso intensiv, haben wir uns doch hohe Ziele gesteckt! Wir wollen das Rennen weiterhin sicher gestalten – das ist der oberste Vorsatz. Deshalb sind wir seit Jahreswechsel im engen Austausch mit den Behörden und es wird heuer eine Teilsperre für den Verkehr geben, sodass die Autofahrer großräumig ausweichen können und unsere AthletInnen geschützt werden. Dadurch sollte es zu keinen Staus kommen, Unfälle hatten wir letztes Jahr zum Glück sowieso fast keine. Des Weiteren deutet alles darauf hin, dass wir auch 2018 viele Starter haben werden, die Anmeldezahlen liegen über dem Vorjahr. Darum gilt der Vorsatz, jeder Starterin und jedem Starter ihren ganz persönlichen „LEGENDARY MOMENT“ zu verschaffen.“

2017 war für den AUSTRIA TRIATHLON ein ganz besonderes Jahr: Die Veranstaltung fand zum 30. Mal statt, es waren erstmals mehr als 2.500 Athletinnen und Athleten am Start und Kurt Mitschko hat posthum einen Stern am Walk-of-Fame in Podersdorf erhalten. Welches Bild hast du im Kopf, wenn du an die Jubiläumsveranstaltung 2017 zurück denkst?

Dani Döller: „Genau dieses Bild der Feier, eine riesen Ehre für Kurt und sein Lebenswerk. Ich erinnere mich gerne daran zurück, wie ich oft mit ihm am „Platz der Champions“ gestanden bin und er mit von Eddy Merckx geschildert hat, was für ein unglaublicher Sportler dieser war. Diese Ehrung war mit der schönste Moment an diesem Wochenende, ein großer Dank an dieser Stelle an die Frau Bürgermeisterin. Das zweite Bild das ich sofort im Kopf habe, ist das Video, das wir mit dem gesamten Team aufgenommen haben. Ich bin so stolz auf alle, die mich unterstützen und diese Veranstaltung so herzlich und einzigartig machen.“

Neben den erwähnten Highlights gab es 2017 auch organisatorisch einige Neuerungen, etwa die Gestaltung des Zielbereiches, des Festzeltes und der Expo. Wie warst du damit zufrieden?

Dani Döller: „Ich war sehr zufrieden! Wir haben jetzt eine Eventmeile vom Ziel bis zum Festzelt, dazwischen die Messe und Foodtrucks. Apropos Foodtrucks: Diese mussten frühzeitig abreisen, da sie ausverkauft waren. Sprich wir werden heuer das kulinarische Angebot erweitern und ausbauen, sodass jeder Athlet und jeder Zuseher neben der angestammten, guten Gastronomie auch neue Dinge ausprobieren können. Außerdem erhalten wir vermehrte Ausstelleranfragen, sprich auch von dieser Seite war der neue Aufbau ein voller Erfolg.“

Vielleicht ganz generell die Frage: Auf welche Besonderheiten und Highlights dürfen sich die Athletinnen und Athleten 2018 freuen?

Dani Döller: „Der wichtigste Punkt ist sicher die großteils gesperrte Strecke, gefolgt vom Durchgreifen bei besonders hartnäckigen Gehern. Hier sind natürlich auch die Wettkampfrichter gefordert, eine strikte Linie zu fahren. Von meiner Seite gibt es dafür vollste Unterstützung. Fairness ist für mich das oberste Gebot, im Sport wie auch im Leben. Natürlich ist unser Rahmenprogramm für die ganze Familie attraktiv, mit dem Kids Aquathlon am Freitag, wo wir 2017 knapp 150 Kinder am Start hatten. An dem halten wir natürlich fest.“

Ein wichtiges Thema, das im Vorjahr im wahrsten Sinne des Wortes Wellen geschlagen hat, ist der Schwimmbewerb. Bei der Jubiläumsauflage wurde bedauerlicherweise auf der Schwimmstrecke nicht nur geschwommen, sondern wurde der Neusiedler See von vielen auch gehend bezwungen. Bevor wir auf die Auswirkungen für 2018 kommen, vielleicht die Frage, warum diese Situation bei der Jubiläumsauflage entstanden ist?

Dani Döller: „Der Neusiedlersee ist der größte Steppensee Europas. Das ist er schon seit wir 1988 den ersten AUSTRIA TRIATHLON veranstaltet haben. Auch kommt es nicht zum ersten Mal vor, dass nach einem besonders heißen Sommer, wie 2017, der Wasserstand sehr niedrig war. Das Problem waren leider einige wenige, unfaire Athleten, die das Gehen dem Schwimmen vorgezogen haben. Dadurch kamen auch jene, die schwimmen wollten, in einen Stau. Und wie sich das auswirkt, kann man sich gut tagtäglich auf Autobahnen ansehen. Wie man es richtig und fair macht, hat unser Weltrekordhalter „Tiggertom“ bewiesen. In Anbetracht seiner Lähmung hat er den kompletten Kurs schwimmend zurück gelegt, es ging also.“

Im Nachgang auf diese Situation hast du in einem sehr klaren Statement bereits angekündigt, dass diesbezügliche Regelüberschreitungen 2018 rigoros bestraft werden sollen und ihr als Veranstalter auch sonst einige Vorkehrungen treffen werdet. Welche sind das?

Dani Döller: „Zuerst werden wir den Start von Lang- und Halb-Distanz zeitlich trennen, um so das Gedränge zu reduzieren. Auch wenn es immer der Wunsch von Kurt war am Massenstart wie in Hawaii festzuhalten, werden wir dies nun ändern und alleine dadurch schon die Situation entschärfen. Des Weiteren werden Badekappen noch früher bestellt und beschriftet werden. Das ist zwar ein riesiger Mehraufwand, ich bin aber zuversichtlich, dass die AthletInnen diesen Aufwand schätzen werden. Sollte doch jemand – trotz Verwarnung – das Bedürfnis haben zu Gehen, werden wir Strafen ähnlich wie in Roth aussprechen, wo ein zusätzlicher Kilometer auf der Laufstrecke absolviert werden muss. Diesbezüglich bin ich mit dem ÖTRV in Abstimmung.“

2017 waren wie schon erwähnt erstmals mehr als 2.500 Athletinnen und Athleten am Start. Soll diese Zahl weiter ausgebaut werden oder ist ein erneuter Teilnehmerrekord kein Ziel des AUSTRIA TRIATHLON?

Dani Döller: „Dadurch, dass wir ja vier Teilbewerbe haben, sehe ich das Ende der Fahnenstange noch lange nicht erreicht. Wenn ich mir die aktuellen Anmeldezahlen zudem ansehe, steuern wir wieder auf einen neuen Rekord zu! Das bedeutet eine Erweiterung der Anlagen und Kapazitäten, die wir in Podersdorf zum Glück haben. Dementsprechend schaffen wir auch neue Infrastruktur an.“

Im letzten Jahr gab es einen Countdown über 30 Wochen, in denen ihr auf der Webseite und über Social Media die Highlights der abwechslungsreichen Geschichte des AUSTRIA TRIATHLON dargestellt habt. Heuer ist es ein 31-Wochen-Countdown mit 31 Tipps für die Vorbereitung und das Rennen selbst. Wollt ihr damit auch symbolisieren, dass der Triathlon-Sport eine ganz-Jahres-Aktivität ist und die Vorbereitung für die Organisatoren und die Athletinnen im Prinzip das ganze Jahre läuft?

HIER geht’s zur Facebook-Seite mit dem 31-Wochen-Countdown!

Dani Döller: „Vor dem Triathlon ist nach dem Triathlon! Nach einer kurzen Phase des Regenerierens geht es bei uns auch wieder voll los und wir profitieren natürlich davon, dass wir das Rennen schon 30 Jahre veranstalten. Sprich: Erfahrung erleichtert das Leben und im Triathlon ist es nichts anderes. Durch unsere Trainingscamps haben wir sehr viele Fragen aufgeschnappt und wollen mit dem einen oder anderen Tipp auch den Rookies helfen. Zudem hatten wir ja auch heuer wieder unser Trainingscamp, das sich großer Beliebtheit erfreut und von Mario Fink perfekt geleitet wurde.“

1988 fand der 1. AUSTRIA TRIATHLON in Podersdorf statt. 2018 wird der AUSTRIA TRIATHLON bereits zum 31. Mal stattfinden. Rekord für einen Triathlon in Österreich. Was ist das besondere am AUSTRIA TRIATHLON? Und was ist das Geheimnis für die Erfolgsserie?

Dani Döller: „Permanentes streben danach, besser zu werden. Gepaart mit einer herzlichen Atmosphäre unter Sportlern, wie es bei uns schon vor 30 Jahren mit 36 Finishern war. Jeder aus meinem Team, inklusive mir, nimmt sich Zeit für die Athletinnen und Athleten, viele sind über die Jahre gute Freunde geworden. Wenn ich mir unsere Entwicklung der letzten fünf Jahre ansehe bin ich stolz darauf, wie wir uns weiter entwickelt haben. Nicht nur ist unser Claim „FAST. HARD. LEGENDARY.“ entstanden, diese DNA gab es schon vorher. Aber wir kommunizieren das nun auch stolz, denn wir müssen uns vor niemandem verstecken, im Gegenteil. Das Athleten- und Medienecho zeigt, dass der Triathlon an sich und der AUSTRIA TRIATHLON in Podersdorf am See im speziellen ganz oben mitspielt.“

Vorletzte Frage: Wann werden wir dich selbst – als Athlet – mal am Start des AUSTRIA TRIATHLON sehen? 

Dani Döller: „Diesbezüglich ziehe ich meine Lehren aus der Geschichte und verweise gerne auf Kurt, der als Organisator einmal selbst teilgenommen hat. Natürlich waren wir damals noch nicht so groß, aber kurz gesagt: es war teilweise Chaos. Nachdem ich mich nicht in einem Büro verstecke, sondern selbst auch immer auf der Strecke stehe und alles im Überblick behalten möchte, kommt das für mich nicht in Frage. An diesen Tagen gehört meine Aufmerksamkeit zu 100% unseren Athletinnen und Athleten.“

Letzte Frage: Was wünscht Du Dir für den AUSTRIA TRIATHLON 2018?

Dani Döller: „Gesunde AthletInnen, glückliche SportlerInnen, faires Verhalten und darum machen wir es ja: jede Menge Freude an dem, was jeder einzelne an diesem Wochenende leistet. FAST. HARD. LEGENDARY. halt.“

HIER geht’s zur ANMELDUNG für 2018!

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Kategorien: Triathlon

Frodeno vs. Lange vs. Böcherer – Spitzenfeld beim IRONMAN 70.3 Kraichgau

Triaguide - Fr, 2018-06-01 07:22

Bevor ein Großteil der besten deutschen Langdistanz-Triathleten in Frankfurt bei der Ironman-EM aufeinander trifft, lädt dieses Wochenende beim Ironman 70.3 Kraichgau auf der halben Distanz schon einmal zum Spitzenduell. Dort treffen die letzten beiden Hawaii-Sieger Patrick Lange und Jan Frodeno unter anderem auf Andi Böcherer, dessen Saisonaufbau ein heißes Rennen verspricht. Nach einem knappen zweiten Platz bei der Challenge Gran Canaria und Siegen beim legendären Buschhütten Triathlon und zuletzt beim Ironman 70.3 Pays d’Aix in Frankreich, reist Böcherer mit breiter Brust ins Kraichgau: „Ich bin mit meiner Formentwicklung sehr zufrieden. Bisher gab es bei jedem Rennen eine klare Steigerung. Trotzdem bin ich bisher nicht bei meiner Topform angekommen – es läuft also genau so, wie wir es geplant haben.“

Letzte Woche hat sich Böcherer gemeinsam mit dem Freiburger Profikollegen Marc Duelsen die Strecken im Kraichgau schon einmal genau angeschaut. „Ich hätte die Radstrecke etwas schwerer erwartet – und auch darauf gehofft. Aber die Bezeichnung ‚Land der 1000 Hügel‘ passt schon gut. Es sind tatsächlich eher Hügel als Berge. Sie sollte mir trotzdem liegen und ich werde ein bisschen Risiko eingehen, um zu sehen, wo ich stehe.“

Die oft gestellte Frage nach der Konkurrenz beantwortet Böcherer so: „Ich schaue ehrlich gesagt nicht allzu sehr auf die anderen. Patrick Lange habe ich in diesem Jahr bereits zweimal geschlagen. Jan Frodeno ist in den letzten Jahren klar der beste Triathlet der Welt gewesen und ist sind noch einige andere gute Athleten gemeldet. Aber Renntag ist Renntag – und auf den freue ich mich!“

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Kategorien: Triathlon

Live-Übertragung von THECHAMPIONSHIP

Triaguide - Fr, 2018-06-01 06:58

Mit der CHAMPIONSHIP 2018 nähert sich die CHALLENGE FAMILY demnächst dem spannenden , am 3. Juni stattfindenden Rennen, das auf der offiziellen CHALLENGE FAMILY- Website und auch auf triaguide.com live übertragen wird . Dieser exklusive Stream wird es Triathlon-Fans aus der ganzen Welt ermöglichen, ein Teil von THECHAMPIONSHIP zu sein und die Action live zu verfolgen.

CEO von CHALLENGE FAMILY, Zibi Szlufcik, sagte: “ CHALLENGE FAMILY hat sich immer für die Unterstützung von Triathlon-Fans weltweit eingesetzt, und unser Live-Stream von THE CHAMPIONSHIP2018 gibt denjenigen, die es nicht zu Samorin schaffen, die Möglichkeit, den Profisportlern und AG-Athleten zu folgen lebe, wie sie konkurrieren. „

Das Championship-Rennen, das nun in seiner zweiten Auflage stattfindet, wird wieder in der spektakulären x-bionic®-Sphäre in Samorin, Slowakei, ausgetragen und beherbergt eine herausragende Reihe von Profi-Athleten, darunter die zurückkehrenden Champions Lionel Sanders und Lucy Charles.

Zusätzlich zur Durchsetzung des 20-Meter-No-Drawing-Regels auf der Fahrradstrecke, betreibt THECHAMPIONSHIP 2018 auch gestaffelte Rennen, um sowohl Profi- als auch Altersgruppen-Athleten ein faires Rennen zu ermöglichen. THE CHAMPIONSHIP wird auch Gastgeber für eine Reihe familienfreundlicher Side-Events sein, die die ganze Familie in den Triathlon-Spirit entführen.

„Das Live-Streaming des Rennens unterstreicht nicht nur die bemerkenswerten Athleten, sondern zeigt auch den unglaublichen Veranstaltungsort, zusätzlich zu der wundervollen elektrischen Atmosphäre von THE CHAMPIONSHIP 2018 als Ganzes. Die Eröffnungsveranstaltung wurde von einem weltweiten Publikum von 100.000 Zuschauern verfolgt. Wir sind zuversichtlich, dass das diesjährige Rennen diese Zahl übertreffen und einen neuen Standard im Triathlon setzen wird. „

Der Verlauf des Mittelsdistanz-Bewerbs (1,9 km Schwimmen, 90 km Radfahren und 21,1 km Laufen) wurde sorgfältig geplant, so dass die Start-, Übergangs- und Zieleinläufe des Rennens den Zuschauern einen hervorragenden Blick auf die x-bionic®-Kugel geben.

Um die gesamte Action zu verfolgen, besuche www.challenge-family.com/live?utm_source=rss&utm_medium=rss

Weitere Informationen über das Rennen, den Kurs und die vollständige Startliste findest du unter www.thechampionship.de?utm_source=rss&utm_medium=rss

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Kategorien: Triathlon

Dokumentation Tim Don – „The man with the Halo“

Triaguide - Do, 2018-05-31 07:56

Eine beeindruckende Dokumentation über Tim Dons Leidensweg nach dem Genickbruch einige Tage vor den IRONMAN World Championship 2018.

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Kategorien: Triathlon

Hattrick für Zan Rihter beim 3. Bewerb der Austrian Swim Open am Klopeiner See – mit Video

Triaguide - Mi, 2018-05-30 13:24

Zan Rihter, der bisher dominierende Schwimmer der Austrian Swim Open, gewann am 26.05.2018 nach den Bewerben in Wien und Klosterneuburg nun am Klopeiner See zum dritten Mal in Folge. Mit einem Respektabstand von 5:30 Minuten ließ er die Konkurrenz hinter sich.

Bei den Damen siegte Lisa Watschinger, die goldene Badehaube für die führende Cup-Schwimmerin ging jedoch an Jana Bartunek!

Für alle Teilnehmerinnen fand das Klopeiner Swim Open bei perfekten Bedingungen statt. Windstille und strahlender Sonnenschein pünktlich zum Start machten das Schwimmen im türkisblauen Wasser über die Distanzen 1,5 km, 3 km und 4,5 km zum Highlight.

Mit den Austria Swim Open geht es am 14.06.2018 am Neufelder See weiter, wo mit 1,5 km die kürzeste Cup Distanz ausgetragen wird. Wir sind schon gespannt, wer diese Sprintstrecke für sich entscheiden wird!“

 

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Kategorien: Triathlon

Musik im Sport – die Vor- und Nachteile

Triaguide - Mi, 2018-05-30 10:51

Musik kann uns nicht nur emotional, sondern auch körperlich beeinflussen. Der beste Beweis dafür ist die therapeutische Nutzung von Geräuschen und Tönen. Musiktherapie wird äußerst vielseitig eingesetzt, unter anderem zum Beispiel bei der Behandlung von Autismus, Hyperaktivität, Schmerz, Depression, Stress und Demenz. Doch Musik kann auch noch in anderen Bereichen eingesetzt werden. Da sie unseren Körperrhythmus beeinflussen kann, hat unsere Lieblingsmusik nämlich auch im Sportbereich ein riesiges Motivationspotenzial.

Der Sportpsychologe Hanspeter Gubelmann spricht bei Sportanfängern, die für ihr Training die richtige Musik auswählen, von Leistungssteigerungen von bis zu 20 Prozent. Was gut ankommt, hängt natürlich vom persönlichen Geschmack ab, doch ist man nicht schlecht damit beraten, wenn man seinen Trainingssoundtrack nach BPM (beats per minute) auswählt. Beim lockeren Laufen sind Songs mit 100 BPM zu empfehlen, bei forderndem Training 140 BPM und bei einer Trainingseinheit, in der man sich vollkommen verausgaben möchte, können Songs bis zu 160 BPM gespielt werden. Wählt man Musik, die zu schnell ist, dann kann es passieren, dass man sich zu sehr verausgabt. Es lohnt sich also, eine Playliste zusammenzustellen, die auf das individuelle Trainingsprogramm abgestimmt ist, um das Beste aus sich herauszuholen.

Vor allem Geduldsspiele und Ausdauersportarten, zu denen auch Triathlon gehört, können durch langsame, rhythmisch gleichmäßige Musik gut komplementiert werden. Nicht zu viele Schlageffekte und viele durchgängige Klangschemen sorgen dafür, dass man bei langen Turnieren länger konzentriert bleiben kann und weniger schnell die Lust verliert. Letztendlich liegt die Wahl aber natürlich bei jedem selbst.

Für viele Sportler ist Training ohne Musik fast unvorstellbar. Doch bei Veranstaltungen sieht man das oftmals etwas anders. Der US-Amerikanerin Jennifer Goebel wurde 2009 zum Beispiel der Sieg des Lakefront Marathons aberkannt, da sie zwischen Meile 19 und 21 Musik hörte. Die Veranstalter sprachen von „Musik-Doping“, wobei es nicht klar ist, ob die Musik wirklich einen Unterschied gemacht hat. Denn ein Forscherteam der University of North Carolina hat einen interessanten Trend feststellen können: Die Leistungen von starken Sportlern lassen sich wenig oder gar nicht von Musik beeinflussen. Es sind also vor allem die noch schwächeren Athleten, die von Musik als Leistungsverstärker profitieren können.

Einige Sportler empfinden Musik sogar nicht als Hilfe, sondern als Störfaktor, da sie von der eigenen Körperwahrnehmung ablenken kann. Viele Profisportler möchten zum Beispiel nicht abgelenkt werden, wenn sie versuchen, ihre Herzfrequenz zu kontrollieren oder auf ihre Lauftechnik zu achten. Auch wer noch weniger erfahren ist, kann negativ von Musik beeinflusst werden. So kann es nämlich passieren, dass man versucht, sein Tempo einem sehr schnellen Beat anzupassen und auf diese Weise zu lange über seine eigenen Verhältnisse rennt

Musik kann im Sport unter bestimmten Voraussetzung durchaus leistungsfördernde Wirkungen haben. Es kann deshalb von Vorteil sein, sie mit in seinen Trainingsplan einzubauen. Wichtig ist aber, dass man auf den eigenen Körper achtet, und immer genau weiß, wie weit man sich pushen kann, und wann die Grenzen erreicht sind.

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Kategorien: Triathlon