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Triathlon

Dreitz gewinnt IRONMAN-Premiere, Bracht zum Abschied Fünfter

Triaguide - Sa, 2017-09-23 18:31

Andreas Dreitz konnte bei der ersten Austragung des IRONMAN Emilia Romagna sein erstes Antreten über die Langdistanz überlegen gewinnen. Der radstarke Mitteldistanz-Spezialist hat sich für seine erste Langdistanz die IRONMAN-Premiere Italiens ausgesucht. Der Deutsche ließ keinen Zweifel daran, dass er der stärkste Athlet im Feld war und übernahm gleich zu Beginn der Radstrecke die Führung, die er Kilometer um Kilometer ausbaute. Mehr als 13 Minuten schneller als der zweitschnellste Radfahrer Andrej Vistica drückte Dreitz die 180 Kilometer in überlegener Manier herunter und ging mit großem Vorsprung auf den abschließenden Marathon. Dort ließ Dreitz mit einem soliden Marathon nichts mehr anbrennen und konnte mit einer Zeit von 8 Stunden und 3 Minuten beinahe Minuten Vorsprung auf den Dänen Jens Petersen-Bach ins Ziel bringen. Den 3. Platz belegte der Kroate Andrej Vistica.

Timo Bracht, der mit heutigem Tag seine Profi-Karriere beendet hat, konnte bei seinem letzten Langdistanz-Auftritt den 5. Gesamtrang erreichen und somit einen erfolgreichen und konkurrenzfähigen Abschluss seiner großen Karriere feiern.

1 Dreitz, Andreas (GER) PRO 08:03:27 00:46:52 04:16:47 02:51:53 2 Petersen-Bach, Jens (DEN) PRO 08:12:57 00:47:08 04:31:05 02:47:29 3 Vistica, Andrej (CRO) PRO 08:17:47 00:50:06 04:29:49 02:49:50 4 Jurkiewicz, Jeremy (FRA) PRO 08:21:25 00:45:49 04:32:32 02:55:38 5 Bracht, Timo (GER) PRO 08:25:40 00:47:04 04:31:05 03:00:15 6 Risti, Ivan (ITA) PRO 08:26:15 00:45:54 04:35:05 02:57:26 7 Jaberg, Patrick (SUI) PRO 08:30:47 00:50:07 04:30:03 03:02:52 8 Koutny, Philipp (SUI) PRO 08:37:53 00:47:00 04:31:14 03:12:05 9 Chmura, Maciej (POL) PRO 08:44:52 00:47:02 04:46:43 03:02:37 10 Mueller, Urs (SUI) PRO 08:45:56 00:50:07 04:29:45 03:17:39 Gossage gewinnt spannendes Duell, Lisi Gruber Vierte

Im Damenrennen ging es zumindest zu Beginn etwas spannender zu. Beim Schwimmen blieben die Favoriten zusammen, bevor die Belgierin Tine Deckers zu Beginn das Kommando am Rad übernahm. Doch die Favoritin Lucy Gossage (GBR) ließ sich nicht abschütteln und übernahm im Laufe des Radbewerbs die Führung, die sie immer weiter ausbaute. Sechs Minuten Vorsprung brachte die Britin schließlich in die zweite Wechselzone, am abschließenden Marathon vergrößerte sie den Vorsprung noch weiter und konnte sich schließlich nach 9 Stunden und 6 Minuten als Siegerin feiern lassen. Knapp 7 Minuten später kam Deckers als Zweite über die Ziellinie, dahinter landete mit Marta Bernardi eine einheimische Athletin. Knapp nicht gereicht für das Podium hat es für die Österreicherin Lisi Gruber. Die Steirerin, die erstmals mit den Favoritinnen aus dem Wasser stieg, konnte am Rad das Tempo der Schnellsten nicht mitgehen, dafür zog sie ihre eigene Show beim Laufen ab. Bereits außerhalb der Top-10 vom Rad gestiegen, lief sie fast 10 Minuten schneller als alle Konkurrentinnen, was sie letztlich bis auf Rang 4 nach vor brachte. Lediglich 22 Sekunden fehlten Gruber letztlich zum Podium.

Platz Name AK Time Swim Finish Swim Bike Run 1 Gossage, Lucy (GBR) PRO 09:06:39 00:54:25 00:54:25 04:51:59 03:11:32 2 Deckers, Tine (BEL) PRO 09:13:35 00:54:21 00:54:21 04:57:58 03:12:58 3 Bernardi, Marta (ITA) PRO 09:20:04 00:54:23 00:54:23 05:08:43 03:07:51 4 Gruber, Elisabeth (AUT) PRO 09:20:26 00:54:27 00:54:27 05:15:02 03:02:20 5 Lindholm Borg, Camilla (SWE) PRO 09:34:37 01:02:24 01:02:24 05:06:03 03:17:17 6 Kunz, Martina (SUI) PRO 09:35:52 00:59:41 00:59:41 05:04:39 03:21:39 7 Fletcher, Jenny (CAN) PRO 09:48:12 00:54:09 00:54:09 05:14:02 03:29:37 8 Livesey, Caroline (GBR) PRO 09:48:45 00:54:32 00:54:32 05:13:57 03:31:10 9 Deligny, Camille (FRA) PRO 09:50:16 01:00:49 01:00:49 05:02:50 03:36:57 10 Hooijman, Pleuni (NED) PRO 09:53:57 01:00:36 01:00:36 05:04:11 03:39:55

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Kategorien: Triathlon

Chrissie Wellington in IRONMAN Hall of Fame aufgenommen

Triaguide - Fr, 2017-09-22 16:37

IRONMAN hat heute bekanntgegeben, dass die vierfache IRONMAN-Weltmeisterin Chrissie Wellington in die IRONMAN „Hall of Fame“ aufgenommen wird. Der Festakt dazu erfolgt am 11. Oktober im Rahmen der IRONMAN World Championship in Kailua-Kona, Hawaii. 

„Chrissies Leistungen in unserem Sport sind gar nicht hoch genug einzuschätzen, deshalb erfolgt ihre Aufnahme auch zum frühestmöglichen Zeitpunkt“, sagt Andrew Messick, Chief Executive Officer von IRONMAN. „Chrissie war eine beispielhafte Weltmeisterin und ist Vorbild für alle heutigen Profi-Triathleten. Ihre Leistungen haben nicht nur geholfen, unseren Sport weiterzuentwickeln, sondern haben auch viele Menschen inspiriert, selbst Triathleten zu werden. Wir fühlen uns geehrt, Chrissie in die Hall of Fame aufzunehmen, wo die Elite unseres Sports vertreten ist.“

Chrissie Wellington stammt aus Norfolk in England und gewann die IRONMAN®-Weltmeisterschaft insgesamt vier Mal. Was Wellingtons Ausnahmestellung unterstreicht, ist die Tatsache, dass sie jedes IRONMAN-Langdistanzrennen gewann, bei dem sie am Start stand. Insgesamt gewann Wellington zehn IRONMAN-Rennen und zusätzlich sieben IRONMAN® 70.3®-Rennen. Darüber hinaus hält Wellington mit 8:33:56 Stunden, aufgestellt beim Spec Savers IRONMAN South Africa 2011, nach wie vor den Rekord für die schnellste Zeit bei einem IRONMAN-Rennen.

Nur ein Jahr nach dem Wechsel zu den Profis holte sich Wellington 2007 bereits ihren ersten Weltmeistertitel und war damit die erste britische Athletin überhaupt, die sich einen Sieg in Kona sichern konnte. Ihre weiteren Titel folgten 2008, 2009 und 2011. Damit gehört sie zu einer exklusiven Gruppe von drei Frauen, die sich den Titel drei Mal in Folge sichern konnten. Von 2009 an hatte Wellington mit einer Zeit von 8:54:02 auch fünf Jahre lang den Streckenrekord von Kona inne. 

„Wenn man den Sport verlässt, dann tut man das auch im Bewusstsein, dass die Zeit der großen Auszeichnungen und Preise vorbei ist. Ich fühle mich wirklich geehrt und es ist wunderbar, dass mein Namen in einem Atemzug mit einigen der größten Triathleten der Geschichte genannt wird“, sagt Wellington.

„Ich habe fünf Jahre meines Lebens damit verbracht, alles aus mir herauszuholen. Ohne Abkürzungen und ohne, dass ein Stein auf dem anderen blieb“, fügt Wellington hinzu. „Mein Gedanke war immer: Fünf Jahre an der absoluten Spitze sind besser als zehn Jahre im Mittelfeld. Mein Leben hat sich dadurch völlig geändert.“

Die IRONMAN Hall of Fame wurde 1993 gegründet und dient dazu, hervorragende Persönlichkeiten rund um IRONMAN, die bekannteste Ausdauersport-Serie der Welt, entsprechend zu würdigen. Wellington steht damit in einer Reihe bemerkenswerter Menschen, die nicht nur durch sportliche Leistungen den Triathlon-Sport und IRONMAN gefördert haben. 

IRONMAN Hall of Fame:

Jahr

Aufgenommen:

1993

Dave Scott

1994

Julie Moss

1995

Scott Tinley

1996

Paula Newby-Fraser

1997

Mark Allen

1998

John and Judy Collins

1999

Valerie Silk

2000

Tom Warren

2001

Dr. Bob Laird

2002

Bob Babbitt

2003

John MacLean/Gordon Haller / Lyn Lemaire

2004

Greg Welch

2005

Jim Maclaren

2008

Team Hoyt – Rick and Dick Hoyt

2011

Mike Reilly

2012

Graham Fraser

2013

Peter Henning

2014

Georg Hochegger / Helge Lorenz / Stefan Petschnig

2015

Lori Bowden / Heather Fuhr

2016

Lew Friedland / Peter Reid

2017

Chrissie Wellington

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Kategorien: Triathlon

20 Jahre Skinfit – von der Garage aus zum Millionen-Unternehmen

Triaguide - Mi, 2017-09-20 13:38

Garagenfirmen – viele Mythen rangen sich um heute erfolgreiche Unternehmen und die Geschichte ihrer Gründung. Apple entstand einst in einer Garage und ist eine bis heute nicht abreißen wollende Erfolgsgeschichte. Dass es solche Phänomene nicht nur im Land der unbegrenzten Träume gibt, beweist uns ein ganz und gar nicht mehr so kleines Vorarlberger Textilunternehmen, uns Triathleten längst unter dem Namen „Skinfit“ bekannt.

Eines der ersten Produkte von Skinfit

Ein Mann namens Werner Battisti hatte 1997 ein klares Ziel vor Augen, als er die ersten Produkte seiner Marke Skinfit auf den Markt brachte. Der selbst begeisterte Sportler und Textilfachmann wollte funktionelle Sportbekleidung auf den Markt bringen, die seinen hohen Anforderungen als Ausdauersportler entsprach und auch noch gut aussah. Ursprünglich startete man übrigens gar nicht als Triathlonmarke, sondern konzentrierte sich auf Klimaunterwäsche. In seiner Garage entwickelte der Gründer Werner Battisti seine ersten drei Wäschestücke – zwei Shirts und eine Unterhose. Heute hat Skinfit mehr als 230 unterschiedliche Kleidungsstücke im Angebot. Was jedoch geblieben ist, ist der hohe Anspruch an die Qualität der Kleidung, die fast ausschließlich aus atmungsaktiven Stoffen besteht und eine hohe Funktionalität aufweist.

Schon bei der Firmengründung setzte Skinfit auf modernste Textiltechnologie und Hightechfasern: Diese Stoffe sorgen für den bestmöglichen „Abtransport“ von Wärme und Feuchtigkeit und sollen gleichzeitig vor Kälte schützen. Zu diesem durchdachten Klimamanagement hat man sich der perfekten Passform der Bekleidung verschrieben und erreicht mit der Skinfit-Herstellungstechnik den optimalen Tragekomfort. Alles Faktoren, die den Sportler physisch und psychisch unterstützen und damit dessen Leistungsfähigkeit steigern sollen. Das Credo und die Philosophie war klar und auch einfach erklärt: in einem Bekleidungssystem ist immer die Unterwäsche das Entscheidendste. „Wenn du direkt auf der Haut das Falsche trägst, ist es beinahe egal, welches Kleidungsstück du darüber streifst, du wirst dich nicht wohlfühlen“. Auch in punkto Design war die zeitlose Kombinierbarkeit ein Teil der bis heute erfolgreichen Strategie.

Vertrieb – wenn aus der Not ein Erfolg wird

Die Entscheidung, den Vertrieb in die eigene Hand zu nehmen und nicht den Weg über den Sporthandel zu gehen, war kein bewusster strategischer Schritt, sondern ist eigentlich aus der Not heraus entstanden. Mit drei Produkten im Sortiment war man für den großen Fachhandel schlicht nicht interessant, also entschied man sich für das Modell des Direktvertriebs, auch in dem Bewusstsein, dass das Wachstum zwar langsamer, jedoch auch gesund und nachhaltig ist.  Dadurch konnte man auch auf den Zwischenhandel verzichten.

Bis heute hat man der Verlockung des Zwischenhandels widerstanden. Anfragen großer Sportartikel-Handelsketten werden auch heute noch regelmäßig abgewiesen. „Durch den Direktvertrieb ohne Zwischenhandel können wir ein Top-Preis-Leistungs-Verhältnis bieten“, berichtet Reto Wäffler, der Geschäftsführer von Skinfit.

Stattdessen setzte man zunehmend auf Franchising – eigene Skinfit-Filialen mit selbständigen Franchise-Partnern. Dabei ist es dem Unternehmen wichtig, dass die Kunden bei allen Franchisenehmern kompetente Ansprechpartner haben. „Sie sind selbst sportlich aktiv und wissen, worauf es ankommt. Selbstverständlich kennen sie unsere Produkte auch in- und auswendig“, so Wäffler. Die Rückmeldungen aus den Kundengesprächen, die sich so ergeben, fließen oft direkt in die Weiterentwicklung der Produkte ein.

In den vergangenen 20 Jahren hat das Unternehmen kräftig expandiert, mehrfach die Räumlichkeiten gewechselt und die Mitarbeiterzahl wachsen lassen. „Unsere Kollektion wurde in den letzten Jahren konsequent erneuert und erweitert. Dennoch haben wir versucht, unserer Linie treu zu bleiben,“ so Reto Wäffler

Fairness und Mitarbeiterfreundlichkeit als Firmengrundatz

Trotz des raschen und kontinuierlichen Wachstums versuche man stets, die Werte eines bodenständischen Vorarlberger Unternehmens hoch zu halten. So ist es dem Unternehmen wichtig, lange und faire Verhältnisse zu den Lieferanten und Kunden zu pflegen, um eine qualitativ nachhaltige Produktion sicher stellen zu können. Die Mitarbeiter sieht man dabei als höchstes Gut des Unternehmens. Unter dem Motto #skinfitfamily erklärt Wäffler auf die Frage, wer denn neben den Kunden sonst noch zur Skinfit-Family gehöre, wie aus der Pistole geschossen: „Na, unsere Mitarbeiter! Sie sind das höchste Gut im Unternehmen. Viele von ihnen haben in anstrengenden Zeiten zu Skinfit gehalten und maßgeblich an dessen Erfolg mitgewirkt“. Das Unternehmen dankt es ihnen dafür mit gemeinschaftlichen Unternehmungen, wie etwa gemeinsamen Wandertagen, Sportangeboten und dem firmeneigenen Fitnessraum. Die Mitarbeiter leben die Marke Skinfit.

Passend zum 20-Jahre-Jubiläum feierte man bei Skinfit auf seine eigene Art und Weise. Werner Battisti ist es ein großes Anliegen, seinen Mitarbeitern etwas zurück zu geben. Deshalb war es auch sein Wunsch, das Jubiläum im Kreise der #skinfitfamily zu verbringen und zu feiern. Am 1. September 2017 lud er zur gemeinsamen Bergtour auf den Saulakopf mit anschließender Feier und Übernachtung auf der Heinrich Hueter Hütte ein.

Sportlichkeit ist für die Mitarbeiter der Firma Grundvoraussetzung – man muss aber kein Spitzen-Triathlet sein, um bei Skinfit zu arbeiten. Doch eine gewisse Eigenerfahrung sei wichtig für die Kompetenz und Glaubwürdigkeit, vor allem im Verkauf. Werner Battisti umschreibt wichtige Eigenschaften, die er selbst besitzt und die er auch an seinen Mitarbeitern schätzt: „“Sie haben einen gesunden Ehrgeiz, sie bleiben an einer Sache dran, sie können sich im Team einordnen und lassen sich auch von Rückschlägen nicht entmutigen“.

Das Arbeitsklima in der Skinfit-Weltzentrale ist dementsprechend – gesund. Selbstverständlich steht den Mitarbeitern ein großzügig ausgestatteter Fitnessraum ebenso zur Verfügung wie eine Cafeteria mit gesunden Snacks. Natürlich gibt es Lauf- und andere Sportgruppen, wo man sich auch außerhalb der Arbeitszeit regelmäßig trifft. Zum Teambuilding gehören auch regelmäßig gemeinsame Auflüge, Bergwanderungen, Radtouren und mehr. Die Mitarbeiter sind in den verschiedensten Sportarten aktiv und dienen der Firma auch als Testpersonen für neue Produkte oder Prototypen. Denn nur bei der Anwendung bemerkt man, wenn einmal irgendwo eine Naht zwickt.

Auch Profis entwickeln Kleidung mit

Seit Jugendtagen mit Skinfit unterwegs ist Paul Reitmayr

Auch die Profis, die mit Skinfit sportliche Erfolge erzielen, sind in die Produktentwicklung einbezogen. Paul Reitmayr, der unter anderem auch Manager des vor einigen Jahren gegründeten Skinfit Racing Tri Team ist, ist einer jener Athleten, der seit seinen Jugendtagen mit Skinfit-Bekleidung unterwegs ist. Er ist einer der treuesten und schnellsten Botschafter der Marke, die neben Yvonne van Vlerken, Boris Stein, Marko Albert noch viele weitere Profiathleten als langjährige Sportler in der #skinfitfamily hat. Die Inputs der international startenden Athleten sind für das Unternehmen sehr wichtig, da sie einerseits tausende Stunden im Jahr die Bekleidung auf Herz und Nieren testen, sondern auch ein Gespür für Trends und Neuerungen entwickeln können.

Vom Ein-Mann-Betrieb zum Millionen-Unternehmen

Was vor zwanzig Jahren als Ein-Mann-Betrieb in einer Garage in Vorarlberg begann, ist heute ein internationales Unternehmen mit Millionenumsätzen „Das gesteigerte Gesundheitsbewusstsein hat uns sehr geholfen“, bleibt Werner Battisti, auf die Grundlagen seines Erfolges angesprochen, bescheiden. Das Motto lautet damals wie heute: das Alte bewahren und trotzdem Mut zu Neuem haben – Skinfit versucht mit Qualität, Funktionalität, zeitlosem Design, einem sportartenübergreifenden Bekleidungssystem, Langlebigkeit, Ehrlichkeit und Partnerschaften seiner Linie treu zu bleiben und sich dennoch nicht auf den Lorbeeren der Vergangenheit auszuruhen. Bei Skinfit ist man rastlos und man spürt bei jedem Mitarbeiter diese positive Getriebenheit, gute und noch bessere Kleidung zu entwickeln, produzieren und verkaufen zu wollen. Eine Eigenschaft, die uns gespannt auf die nächsten 20 Jahre blicken lässt.

Die #skinfit Family ist mittlerweile riesig und wächst stetig weiter

Interview mit Werner Battisti, Gründer und Eigentümer

Was bedeutet der Name skinfit?

Der Name skinfit bedeutet das ich das optimale Mikroklima zwischen Haut und der ersten Bekleidungsschicht habe und das war der Zweck und ist es noch immer der Zweck von skinfit.

 

Du hast damals sehr klein angefangen vor 20 Jahren, hast du ein Bild gehabt wohin die Reise gehen soll und bist du dort jetzt gelandet?

Ich würde sagen ja. Es war immer schon das Ziel, skinfit als Marke zu positionieren. Ich glaube das haben wir geschafft. Wir wissen, dass wir ein Nischenhersteller sind. Dass wir im Vergleich zu den Mitbewerbern natürlich sehr klein sind zu den Global Playern. Aber das passt auch für uns, ich glaube da gehören wir auch hin. Wir wollen ein Nischenhersteller sein. Ich denke schon, dass das Ziel aufgegangen ist und das wir es erreicht haben.

Was war das Ziel?

Das Ziel war eine Marke zu etablieren, die für die folgende Attribute steht, für die skinfit jetzt steht: Funktion, ein Bekleidungssystem das den Körper wärmt während des Sports und optimal unterstützt.

Skinfit hat sehr viele bewährte Produkte, braucht man dann noch immer wieder Neue?

Ja. Es scheint so, wir haben viele Produkte die seit Beginn – die ersten drei Produkte mit denen ich gestartet bin, die gibt es heute noch in der Kollektion. Es gibt sehr viele Produkte, die schon lange in der Kollektion sind. Es braucht ständig eine Erneuerung. Unser Kunde merkt es oft gar nicht es sind auch bestehende Artikel die schon seit 20 Jahren in der Kollektion sind, sie werden immer wieder upgedatet oder es werden ständig Verbesserungen vorgenommen. Und parallel dazu kommen Neuentwicklungen, es tut sich natürlich immer wieder was, es gibt neue Ideen. Es ist eine Kollektion die wir haben, die im Modulsystem erweiterbar ist, die eine Zeitlosigkeit in sich hat, was das Design und die Optik betrifft und trotzdem ist immer ein Wechsel.

Wie wichtig sind die Profisportler für die Entwicklung?

Wir arbeiten sehr gerne mit den Profisportlern zusammen. Es ist für uns ein ganz wichtiger Bereich um Feedback zu bekommen für die Produkte, speziell natürlich für die Produkte, die wettkampfmäßig getragen werden. Wir haben auch hier aus der Vergangenheit eine lange Tradition im Bereich Triathlon auch im Bergsport, im Skitouren Rennsport, im Laufsport usw. und dazu sind natürlich die Athleten für uns ganz wichtig, das wir Feedback von ihnen erhalten aus diesen Extremsituationen heraus.

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Kategorien: Triathlon

Die 2XU Run Reflect Tights – auch im Dunkeln immer sichtbar!

Triaguide - Mi, 2017-09-20 13:20

Traurig, aber wahr – der Sommer ist vorbei – es erwarten uns wieder kürzere, dunklere Tage und niedrigere Temperaturen. Zeit, sich auch Gedanken über die entsprechende Kleidung zu machen. Der australische Bekleidungs- und Kompressions-Spezialist 2XU hat dazu seine neue Reflect-Kollektion vorgestellt. Sie bietet beste 360°-Rundum-Sichtbarkeit, Schutz vor Kälte sowie alle Vorteile von Kompressionsbekleidung. 

Die Innovation dieser Kollektion ist ein neuartiges, rundum reflektierendes Material, das bei schlechten Lichtbedingungen für mehr Sichtbarkeit und somit Sicherheit sorgt. Erreicht wird dies durch in das Material eingearbeitete, aluminium-beschichtete Glaspartikel, die in alle Richtungen reflektieren. Zum Einsatz kommt das Material erstmals in der 2XU REFLECT Compression Tights (auch als Damenversion mit bequemem, breiterem Bund).

Der Kompressionsdruck dieser Tights erhöht den Blutfluss, was den im Herbst nützlichen Effekt hat, dass man nicht so schnell friert. Das Material umschließt zudem angenehm aber kraftvoll die Oberschenkel- und Wadenmuskulatur und beugt Muskelermüdung, Muskelkater und Verletzungen vor. Durch die Kompressionswirkung ist vor dem Sport ein schnelleres Aufwärmen möglich und nach dem Sport läuft die Regeneration effektiver ab.

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Kategorien: Triathlon

Anmeldung für 31. Austria Triathlon Podersdorf ist geöffnet!

Triaguide - Mi, 2017-09-20 12:46

Das 30-jährige Jubiläum des Austria Triathlon Podersdorf war ein noch nie da gewesener Erfolg. Mit 2.481 Startern erreichten die Veranstalter zum Jubiläum einen neuen Teilnehmerrekord. Erstmals in der 30-jährigen Geschichte musste man die Anmeldung bei einigen Bewerben vorzeitig schließen, da man restlos ausverkauft war.

Wer sich dem Risiko nicht aussetzen will, nicht starten zu könne, der hat ab sofort die Möglichkeit, sich für alle Bewerbe des 31. Austria Triathlon Podersdorf anzumelden. Das einzige „komplette“ Triathlon-Wochenende Österreichs, das von der Sprint- bis zur Langdistanz alle im Triathlonsport relevanten Renndistanzen anbietet, findet im Jahr 2018 vom 31. August bis 2. September statt. Im Moment gibt es noch begrenzte Startplätze zum „Early Bird“-Preis.

Zur Anmeldung kommt man hier

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Kategorien: Triathlon

ITU gibt internationalen Kalender bekannt

Triaguide - Mi, 2017-09-20 12:34

Die Internationale Triathlon Union (ITU) hat den Kalender seiner WM-Serie und der Weltcupserie bekannt gegeben. Den Auftakt der World Triathlon Series, der Weltmeisterschafts-Serie der Kurz- und Sprintdistanz-Spezialisten, bildet wieder der Bewerb in den Arabischen Emiraten, der am Formel-1-Kurs in Abu Dhabi stattfinden wird. Die nächsten STationen sind Bermuda, Yokohama, Leeds, Hamburg, Edmoton und Montreal, bevor es ab dem 12. September zum großen Finale an der australischen Gold Coast kommt.

WTS Calendar

  • 2.-3. März – Abu Dhabi, United Arab Emirates
  • 21.-22. April- Bermuda
  • 12.-13. Mai – Yokohama, Japan
  • 9.-10. Juni – Leeds, Great Britain
  • 14.-15. Juli – Hamburg, Germany
  • 27.-29. Juli – Edmonton, Canada
  • 25.-26. August– Montreal, Canada
  • 12.-16. September – Gold Coast, Australia

Weltcup Kalender 

  • 10.-11. Februar – Cape Town, South Africa
  • 10.-11. März – Mooloolaba, Australia
  • 24.-25. März – New Plymouth, New Zealand
  • 14.-15. April – New Orleans, USA
  • 5.-6. Mai – Chengdu, China
  • 19.-20. Mai – Astana, Kazakhstan
  • 2.-3. Juni – Cagliari, Italy
  • 9.-10. Juni – Huatulco, Mexico
  • 16.-17. Juni – Antwerpen, Belgium
  • 7.-8. Juli – Tiszaujvaros, Hungary
  • 18.-19. August – Lausanne, Switzerland
  • 1.-2. September – Karlovy Vary, Czech Republic
  • 22.-23. September – Weihai, China
  • 29.-30. September – Madrid, Spain
  • 13.-14. Oktober – Sarasota, USA
  • 20.-21. Oktober – Salinas, Equador
  • 27.-28. Oktober – Tongyeong, South Korea
  • 3.-4. November – Miyazaki, Japan

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Kategorien: Triathlon

Video – Springer und Illes neue Duathlon-Staatsmeister

Triaguide - Mo, 2017-09-18 13:42

Das letzte nationale Titelrennen der Saison konnten Sandrina Illes und Thomas Springer in Deutschlandsberg für sich entscheiden. Illes holte sich nach 2014, 2015 und 2016 zum bereits vierten Mal in Folge den Duathlon-Staatsmeistertitel! Einen Premierensieger gab es bei den Herren. Triathlon-Olympiastarter Thomas Springer lieferte sich mit den Duathlon-Spezialisten ein spannendes Rennen, das er letztendlich für sich entscheiden konnte. Den österreichischen Meistertitel der Vereinsstaffeln im Duathlon konnte sich die SU TRI STYRIA sichern.

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Kategorien: Triathlon

Thomas Steger gewinnt Premiere des Challenge Davos

Triaguide - Mo, 2017-09-18 12:52

Die Premiere des Challenge Davos Triathlonfestival war leider von wirklich unwirtlichen Wetterbedingungen geplagt. Doch das Veranstalterteam, dass sich bereits im Vorfeld in punkto Kommunikation mit den Teilnehmern vorbildlich verhalten hat und bereits früh geplante, dem Wetter angepasste Alternativen angeboten hat, ließ sich von Regen und Kälte die Freude und eine gelungene Premiere nicht nehmen.

Dass ein Schwimmen bei diesen Wasser- und Außentemperaturen nicht möglich sein würde, stand schon früh außer Diskussion. Dennoch wurde Sport auf hochklassigem Niveau geboten. Der Höhepunkt, die „Mitteldistanz“, wurde als Bergrennen auf den Flüelapass ausgetragen, danach ging es neutralisiert bergab und der anspruchsvolle Halbmarathon konnte mit den Zeitabständen des Bergrennens gestartet werden. Am Ende setzte sich der Favorit Thomas Steger (pewag racing team) durch, der schon bei seinem Sieg beim Challenge Walchsee für zwei Wochen bewiesen hat, dass er mittlerweile schon fast ein Regen- und Kältespezialist geworden ist. Doch am Ende war es knapp – lediglich 1 Sekunde Vorsprung konnte Steger vor dem Niederländer Pieter Heermeryck ins Ziel retten. Bei den Damen konnte sich Lena Berlinger den Sieg sichern.

1 Thomas Steger
2 Pieter Heemeryck
3 David Bishop
4 Sven Riederer
5 Mark Buckingham

1. Lena Berlinger 1:54.42,6
2. Nikola Corbova + 4.16 min
3. Lisa Roberts + 5.28 min
4. Kathi Wolff
5. Sarah Kim Bonner Triathlete

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Kategorien: Triathlon

Grand Finale Rotterdam – Luis gewinnt, Mola holt WM-Titel

Triaguide - Sa, 2017-09-16 15:24

Beim ITU World Triathlon Series Grand Final in Rotterdam kam es noch einmal zu einem spannenden Showdown der WM-Aspiranten. Rund 15°C und Regen verschärften die Bedingungen auf dem technisch anspruchsvollen Kurs. Das Schwimmen war wie so oft eine Angelegenheit für den Slowaken Richard Varga, doch die Abstände blieben klein. Rasch fand sich auf dem vom Regen durchnässten Kurs eine rund 25 Mann starke Gruppe zusammen, in der auch der Österreicher Luis Knabl vertreten war. Entscheidend absetzen konnte sich auf den flachen 40 Radkilometern niemand, so musste die Entscheidung wie so oft auf den abschließenden 10 Laufkilometern folgen. Zu Beginn war es noch Jonathan Brownlee, der sich leicht absetzen konnte, doch der bärenstarke Javier Gomez schloss schon kurz darauf auf, schließlich bildete sich eine Fünfergruppe rund um Brownlee, Gomez, Mario Mola, Vincent Luis und dem Norweger Blumenfelt. Dahinter kämpfte Richard Murray um den Anschluss, was ihm allerdings nicht mehr gelang.

Auf der letzten Runde verschärfte erst Mola, dann Blumenfelt das Tempo. Mola verlor als erster den Anschluss, Gomez, der nur 6 Tage nach seinem überragenden Sieg bei den IRONMAN 70.3-Weltmeisterschaften einen Halbmarathon mit 300 Höhenmetern in den Beinen hatte, blieb immer noch in Lauerdistanz. Doch 500 Meter vor dem Ziel zeigte der Spanier doch noch, dass er aus Fleisch und Blut besteht und musste abreißen lassen. Letztlich hatte der Franzose Vincent Luis die schnellsten Beine und gewann vor dem Blumenfelt, der sich mit diesem 2. Rang auch den letzten Podiumsplatz in der WM-Wertung schnappte. Mario Mola konnte seinen größten Konkurrenten Gomez noch vor der Ziellinie abfangen, sein WM-Titel war zu diesem Zeitpunkt aber schon längst in trockenen Tüchern.

Luis Knabl konnte sich mit dem 20. Platz ein weiteres starkes Ergebnis sichern. Lukas Hollaus, der in der großen zweiten Gruppe vom Rad stieg, konnte noch bis auf den 25. Platz vorlaufen.

1 #12 Vincent Luis  FRA 01:51:25 2 #5 Kristian Blummenfelt  NOR +00:00:0201:51:27 3 #1 Mario Mola  ESP +00:00:0901:51:35 4 #2 Javier Gomez Noya  ESP +00:00:1401:51:40 5 #6 Jonathan Brownlee  GBR +00:00:2601:51:51 6 #3 Richard Murray  RSA +00:00:4001:52:05 7 #9 Pierre Le Corre  FRA +00:01:0401:52:30 8 #28 Joao Pereira  POR +00:01:0501:52:31 9 #14 Andreas Schilling  DEN +00:01:0701:52:32 10 #8 Thomas Bishop  GBR +00:01:0801:52:33 20 #30 Alois Knabl  AUT +00:03:0601:54:31 25 #25 Lukas Hollaus  AUT +00:03:3601:55:01

Duffy verteidigt WM-Titel, Perterer frühzeitig out

Auch bei den Damen ging es heute noch um den Weltmeistertitel. Die amtierende Weltmeisterin Flora Duffy (BER) stieg hinter der Britin Jessica Learmonth aus dem Wasser. ÖTRV-Starterin Lisa Perterer wechselte auf dem 39. Platz auf das Rad. 

Das Tempo gaben Duffy, Learmonth und die US-Amerikanerin Katie Zaferes an der Spitze vor. Sie konnten auf ihre Verfolgerinnen einen Vorsprung von 1:30 min bis in die zweite Wechselzone herausfahren. Danach ließ Flora Duffy nichts mehr anbrennen und setzte sich in beeindruckender Manier ab. Sie holte sich heute nicht nur den Tagessieg, sondern nach 2016 erneut den Weltmeistertitel bei den Damen. Lisa Perterer musste den kühlen Bedingungen Tribut zollen und das Rennen frühzeitig beenden.

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Kategorien: Triathlon

4. Platz – Feuersinger mit besten WM-Ergebnis der Geschichte

Triaguide - Sa, 2017-09-16 08:59

Bei den Triathlon Weltmeisterschaften der Juniorinnen in Rotterdam (NED) konnte die 19-jährige Tirolerin Therese Feuersinger heute den grandiosen 4. Platz erreichen. Dies ist gleichzeitig auch das beste Ergebnis einer österreichischen Nachwuchstriathletin bei einer Weltmeisterschaft in der 30-jährigen Geschichte des ÖTRVs. Die zweite österreichische Athletin, Pia Totschnig (17 Jahre), überquerte bei ihrer WM-Premiere auf Rang 42 die Ziellinie. Im U23-Bewerb danach finishte Lukas Pertl auf dem 37. Platz.

Bei 17,3° C Wasser- und 17,1° C Lufttemperatur gingen Therese Feuersinger und Pia Totschnig heute bei der Junioren-Weltmeisterschaft in Rotterdam (NED), wetterbedingt eine Stunde verspätet, an den Start. Die besten 72 Juniorinnen der Welt kämpften dabei um den begehrten Titel.

Mit nur elf Sekunden Rückstand stieg Feuersinger heute als Vierte aus dem Wasser und führte am Rad die Gruppe um Platz drei an. Vorne gab die amtierende Weltmeisterin Taylor Knibb (USA) das Tempo vor, nachdem sie sich von der Japanerin Fuka Sega absetzen konnte.

Knibb kam als Führende in die zweite Wechselzone. Nur wenige Sekunden dahinter folgte eine 7-köpfige Gruppe mit Therese Feuersinger, die auf Rang 3 auf die abschließenden 5 km ging. Pia Totschnig kämpfte am Rad in der dritten Verfolgergruppe und wechselte als 43. auf die Laufstrecke.

Während die Amerikanerin Taylor Knibb ihren Weltmeistertitel verteidigen konnte, lieferte sich Therese Feuersinger einen harten Kampf um den 4. Platz. Im Zielsprint hatte die Tirolerin die schnelleren Beine und überquerte bei ihrer zweiten Junioren-WM hauchdünn vor Hannah Knighton (NZL) als Vierte die Ziellinie. Pia Totschnig erreicht bei ihrer WM-Premiere den 42. Platz.

ITU Triathlon Weltmeisterschaft Rotterdam (NED), Juniorinnen

Sprintdistanz (750 m Schwimmen, 20 km Radfahren, 5 km Laufen)

1. Taylor Knibb (USA), 1:01:22 h

2. Kate Waugh (GBR), 1:01:38 h

3. Fuka Sega (JPN), 1:02:05 h

4. Therese Feuersinger (Wave Tri Team TS Wörgl, T), 1:02:24 h

42. Pia Totschnig (Raika Tri Telfs, T), 1:06:03 h

Das Gesamtergebnis gibt es hier

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Kategorien: Triathlon

Lange und Beranek siegen beim Strandräuber IRONMAN 70.3 Rügen

Triaguide - Di, 2017-09-12 21:35

Zum Start des Strandräuber IRONMAN 70.3 Rügen kam nach den letzten grauen Tagen auf der Insel Rügen die Sonne raus: Bei perfekten Bedingungen gingen rund 1500 Profis und Altersklassen-Athleten am heutigen Morgen pünktlich um 10 Uhr in der Ostsee vor Binz an den Start. Bereits auf dem Viereck-Schwimmkurs konnte sich Favorit Patrick Lange in der Spitze positionieren. Mit einer konstant starken Leistung gewann der 31-jährige in 3:43:46 mit drei Minuten Vorsprung vor Landsmann Franz Loeschke und dem Polen Lukasz Kalaszczynski. Für Lange war es der letzte Wettkampf und damit Generalprobe vor der IRONMAN Weltmeisterschaft auf Hawaii.

Auch das Frauenfeld bestand aus einer Reihe einem prominenten Profis und beeindruckenden Leistungen auf der Strecke. Anja Beranek und Daniela Sämmler lieferten sich zwar kein Kopf-an-Kopf-Rennen, nichtsdestotrotz zeigten sich beide Damen in hervorragender Form. Anja Beranek gewann schlussendlich den Strandräuber IRONMAN 70.3 Rügen vor Rivalin Sämmler und Schwedin Sara Svensk in einer Zielzeit von 4:16:37.

Die letzten Altersklassen-Athleten werden um 19:15 Uhr an der Finishline vor der Seebrücke von Binz erwartet. 

Der Geschäftsführer der IRONMAN Germany, Björn Steinmetz, war zufrieden mit dem Gesamtverlauf der vierten Ausgabe: „Es lief alles reibungslos. Das ist den Bemühungen der Insel Rügen sowie allen Volunteers zu verdanken – ohne sie geht es nicht. Auch das Wetter hätte heute kaum besser sein können und die Stimmung an den Strecken war super. Wir freuen uns jetzt auf ein tolles 5. Jubiläum im Spätsommer 2018.“ 

Siegerstatement Patrick Lange

Top 5 Women

1.

Beranek, Anja (GER)

00:27:23

02:15:34

01:28:47

04:16:37

2.

Sämmler, Daniela (GER)

00:29:23

02:14:15

01:30:45

04:19:41

3.

Svensk, Sara (SWE)

00:31:25

02:20:28

01:28:45

04:25:59

4.

Jensen, Pernille (DEN)

00:29:27

02:22:41

01:30:57

04:28:41

5.

Baranovska, Lilia (UKR)

00:29:27

02:25:16

01:31:16

04:31:48

 

 

 

 

 

 

Top 5 Men

1.

Lange, Patrick (GER)

00:24:37

02:02:44

01:11:52

03:43:46

2.

Loeschke, Franz (GER)

00:25:13

02:07:03

01:13:07

03:49:48

3.

Kalaszczynski, Lukasz (POL)

00:26:41

02:05:51

01:14:06

03:51:08

4.

Herbst, Markus (GER)

00:26:04

02:02:07

01:18:49

03:51:22

5.

Haller, Adrian (SUI)

00:26:01

02:04:13

01:16:53

03:52:07

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Kategorien: Triathlon

XCROSS Triathlon – erfolgreiche Weltpremiere in Poderdorf

Triaguide - Di, 2017-09-12 21:00

Eine Woche nach dem Jubiläumsrennen des Austria Triathlon Podersdorf, wo knapp 2.500 Starter über vier verschiedene Distanzen an den Start gegangen sind, ging es im Seewinkel weiter mit dem sportlichen Dreikampf.

In Podersdorf fand der erste „Obstacle Triathlon“ der Welt statt. 350 Starter erlebten dabei einen harten Bewerb mit riesigem Spaßfaktor. Der XCROSS Triathlon bietet den Teilnehmern eine einzigartige Kombination aus Triathlon und den immer beliebter werdenden Hindernisläufen.

Events wie diese sind nicht nur für Profiathleten gemacht, sie ziehen vor allem auch ein neues Publikum an und bringt ihm die Sportart Triathlon in einem ganz neuen Umfeld näher. Neben Einzelstartern waren auch zahlreiche Teams dabei, der Spaß stand bei diesem Event eindeutig im Vordergrund.

Mehr Infos: www.austria-triathlon.at/de/xcross?utm_source=rss&utm_medium=rss

Fotogalerie

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Kategorien: Triathlon

Javier Gomez neuer IRONMAN 70.3-Weltmeister

Triaguide - Mo, 2017-09-11 04:48

Der Spanier Javier Gomez kann sich einen weiteren Weltmeistertitel in seine Palmares schreiben. Der vielfache ITU-Weltmeister und Xterra-Champion krönte sich heute in Chattanooga-Tennessee zum zweiten Mal nach 2014 zum IRONMAN 70.3-Weltmeister.

Gleich zu Beginn bestimmte Gomez gemeinsam mit dem Amerikaner Ben Kanute das Tempo. Gomez hatte am Ende einige Orientierungsprobleme und so stieg Ben Kanute stieg als Führender nach 24:05 Minuten aus dem Wasser. Während Kanute auf dem Rad seinen Vorsprung ausbaute, startete Sebastian Kienle, der mit rund 4 Minuten Rückstand aus dem Wasser kam, seine Aufholjagd auf dem Rad. Er schloss zur Verfolgergruppe rund um Gomez auf und versuchte, gemeinsam mit seinem Landsmann und Trainingspartner Maurice Clavel die Flucht nach vorne. Doch mehr als 20 Sekunden konnte der zweifache IRONMAN 70.3-Weltmeister nicht mehr auf Gomez heraus fahren. Zu wenig, wie sich letztlich heraus stellte. Die Kurzdistanz-Legende Gomez machte seinem Namen alle Ehre und lief auf den mit mehr als 300 Höhenmeter gespickten Halbmarathon in einer eigenen Liga. Die mehr als 4 Minuten Vorsprung von Kanute schmolzen dahin und bei Kilometer 13 kam es schließlich zum Führungswechseln. Mit einer Halbmarathonzeit von 1:10:29 und einer Siegerzeit von 3:49:44 sicherte sich der Spanier seinen zweiten Weltmeistertitel auf dieser Distanz. Knapp eineinhalb Minuten später holte sich der furios agierende Ben Kanute seinen verdienten zweiten Platz und konnte den von hinten anstürmenden Tim Don noch auf Distanz halten.

Sebastian Kienle beendete das Rennen hinter Sam Appleton auf dem 5. Gesamtrang, knapp dahinter landete Maurice Clavel auf Rang 6. Mit Andreas Dreitz auf Platz 8 landete ein weiterer Deutscher in den Top-10.

 

 

SWIM

BIKE

RUN

FINISH

1. Javier Gómez

ESP

00:24:08

02:12:27

01:10:29

03:49:44

2. Ben Kanute

USA

00:24:03

02:08:10

01:16:23

03:51:06

3. Tim Don

GBR

00:24:58

02:11:12

01:13:04

03:51:59

4. Sam Appleton

AUS

00:25:01

02:11:01

01:14:36

03:53:32

5. Sebastian Kienle

DEU

00:28:22

02:07:45

01:16:02

03:54:44

6. Maurice Clavel

DEU

00:25:07

02:11:03

01:16:33

03:55:17

7. Tyler Butterfield

BMU

00:25:18

02:10:40

01:17:26

03:56:20

8. Andreas Dreitz

DEU

00:26:39

02:09:16

01:17:14

03:56:33

9. Ivan Tutukin

RUS

00:26:24

02:15:00

01:12:48

03:56:53

10. Pieter Heemeryck

BEL

00:25:27

02:11:02

01:18:26

03:57:36

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Kategorien: Triathlon

1. Bitburger 0,0% Triathlon-Bundesliga – Buschhütten verteidigt beide Titel, Annen und Murray siegen auf Rügen

Triaguide - Sa, 2017-09-09 22:22

Die Damen- und Herrenteams von Titelverteidiger EJOT Buschhütten haben heute (Samstag, 9. September) das Finale der 1. Bitburger 0,0% Triathlon-Bundesliga im Ostseebad Binz dominiert. Die Herren um ihren südafrikanischen Superstar Richard Murray krönten sich zum sechsten Mal in Serie zum DTU Deutschen Mannschaftsmeister. Auch die Damen mit Topathleten wie Andrea Hewitt (NZL) und Rachel Klamer (NED) wehrten die Angriffe der starken Verfolgerteams ab.

In der Besetzung Andrea Hewitt (NZL), Rachel Klamer (NED), Sophia Saller (Oxford/GBR) und Anne Haug (Erlangen) sorgte das Damen-Quartett aus dem Siegerland im Ostseebad Binz schnell für klare Verhältnisse. Nach den 750 Schwimmmetern in der Ostsee schaffte es das komplette Team in eine neunköpfige Spitzengruppe. Diese fuhr auf den knapp 20 Radkilometern einen beruhigenden Vorsprung von knapp einer Minute auf die Verfolgergruppe heraus. Beim Laufen setzte zunächst Hewitt, die Siegerin von Münster, die Akzente. Eingangs der letzten von vier Laufrunden konterte aber Vize-Europameisterin Jolanda Annen aus der Schweiz und bescherte ihrem ROWE Triathlon Team beim Debüt gleich den ersten Einzelsieg. Hewitt und Klamer komplettierten das Podium – Anne Haug brachte den EJOT-Tagessieg als Tages-Vierte unter Dach und Fach. Annen führte ROWE Triathlon in der Tageswertung auf Platz zwei, das Triathlon Team TG Witten holte sich in einem würdigen Saisonfinale den dritten Rang.

Damen: Buschhütten vor Witten und Lemgo

In der Endabrechnung sicherte sich das EJOT Team TV Buschhütten nach den fünf Rennen im Kraichgau, in Münster, Tübingen, Grimma und dem Ostseebad Binz wie schon in den letzten drei Jahren die DTU Deutsche Mannschaftsmeisterschaft. Mit 97 Zählern lag der alte und neue Titelträger in der Tabelle am Ende fünf Punkte vor dem Triathlon Team TG Witten, das nach einer starken Saison verdient Vizemeister wurde. Auch das Komet Team TV Lemgo holte sich auf Rügen den Lohn für seine tollen Leistungen in der vergangenen drei Monaten ab – am Ende Platz drei für die Damen aus Ostwestfalen.

Herren: ROWE wieder angriffslustig

Bei den Herren setzten sich die Athleten in den roten Trisuits im Kampf um die DTU Deutsche Mannschaftsmeisterschaft nach fünf Siegen aus fünf Rennen bereits zum sechsten Mal in Serie durch. Doch auch auf Rügen bekam das EJOT Team TV Buschhütten nichts geschenkt. Jonas Schomburg zeigte sich besonders angriffslustig und wagte nach starkem Schwimmen gleich den ersten Ausreißversuch. Auch später zeigten sich die Wormser immer wieder vorn – doch Lasse Lührs, Jonathan Zipf und Murray waren wachsam. So rollte im strömenden Regen eine etwa 20-köpfige Spitzengruppe zum zweiten Wechsel. Murray ergriff sofort die Initiative und verschaffte sich bereits nach einem Kilometer einige Meter Luft nach hinten. Dort jagten dem Südafrikaner etwas überraschend Jesus Gomar (Triathlon Potsdam) und Schomburgs dänischer Teamkollege Emil Holm hinterher. Letztlich brachte der Sieger vom Auftakt im Kraichgau seinen Vorsprung nach etwas mehr als 54 Rennminuten ins Ziel. Gomar und Holm folgten ihm aufs Podium. Die Tages-Teamwertung gewann Buschhütten vor ROWE Triathlon und dem KiologIQ Team Saar.

ROWE gewinnt Dreikampf um Platz zwei

Im bis zum Schluss packenden Dreikampf um den Vizemeistertitel hatte das Quintett von ROWE Triathlon im Endspurt auf Rügen die besten Nerven. Schomburg, Holm, Stefan Zachäus (LUX), Matevz Planko (SLO) und Felix Duchampt (FRA) sicherten Platz zwei vor dem KiologIQ Team Saar und Triathlon Potsdam ab. Etwas zu spät kam der Endspurt vom Bike24 TriTeam Mitteldeutschland. Wie Hansalog Services Göppingen müssen sie 2018 in Liga 2 um den Wiederaufstieg kämpfen.

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Kategorien: Triathlon

Daniela Ryf gewinnt IRONMAN 70.3 World Championships

Triaguide - Sa, 2017-09-09 18:13

Daniela Ryf ist die neue IRONMAN 70.3-Weltmeisterin. Die Schweizerin krönte sich mit einer überlegenen Leistung in Chattanooga-Tennessee zur neuen Titelträgerin. Den Grundstein dazu legte die zweifache Hawaii-Siegerin am Rad. Nach dem Schwimmen unter schwierigen Bedingungen im Tennesee-River stieg Ryf in der ersten Verfolgergruppe aus dem Wasser, übernahm auf der Radstrecke bereits nach knapp 10 Kilometern, in den steilsten Passagen des Lookout-Mountain das Kommando und gab es fortan nicht mehr her.

Mit einem beruhigenden Vorsprung ging Ryf dann schließlich auf den abschließenden Halbmarathon. Dieser hatte es mit zahlreichen steilen Anstiegen ebenfalls in sich, doch Ryf hatte so viel Vorsprung, dass sie das Rennen kontrolliert laufen konnte. Dahinter konnte die Britin Emma Pallant zwar noch etwas näher an die Schweizerin heran kommen, am Ende waren es aber 6:37 Minuten, die Pallant auf Ryf fehlten. Den dritten Podiumsplatz geht nach Deutschland. Laura Philipp hatte nach dem Schwimmen noch mit etwas Rückstand zu kämpfen, machte am Rad Boden gut und auf der Laufstrecke, ihrer Spezialdisziplin, machte sie ihr erstes WM-Podium komplett. Die einzige österreichische Profi-Dame, Lisa Hütthaler, landete auf dem 12. Endrang. Die Titelverteidigerin Holly Lawrence erwischte einen rabenschwarzen Tag und musste auf der Radstrecke vorzeitig aussteigen.

TOP 5 Pro Women – Finish

1 4:11:59         Daniela Ryf
2 4:18:36    6:37 Emma Pallant
3 4:19:40    7:42 Laura Philipp
4 4:21:40    9:42 Sarah True
5 4:22:12   10:13 Helle Frederiksen

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Kategorien: Triathlon

Chefsache – mein WM-Trip in die Staaten

Triaguide - Fr, 2017-09-08 16:42

Die IRONMAN 70.3-Weltmeisterschaften in Chattanooga-Tennessee – nach meinem erfolgreichen WM-Debüt im letzten Jahr an der australischen Sunshine-Coast wollte ich dieses Erlebnis, als Teilnehmer bei einer Weltmeisterschaft dabei zu sein, unbedingt wieder erleben. Obwohl ich bereits im Juli beim IRONMAN 70.3 in Budapest einen Slot für die WM bekommen hätte, habe ich diesen erst mal nicht genommen. Da ich das genaue Datum nicht kannte und dachte, es würde sich mit meinen anderen beruflichen Verpflichtungen überschneiden, waren die IRONMAN 70.3-Weltmeisterschaften in diesem Jahr erst mal kein Thema. Erst als ich sicher war, dass es sich zeitlich ausgehen wird, habe ich noch einen Quali-Versuch gestartet. Dieser gelang mir zum Glück Ende Oktober beim IRONMAN 70.3 in der Türkei und so war klar – ich werde zum ersten Mal in die Vereinigten Staaten von Amerika fliegen.

Doch im Gegensatz zum letzten Jahr hatte ich nicht so viel Zeit für die Vorbereitung. War ich im letzten Jahr insgesamt 22 Tage in Australien, gehen sich in diesem Jahr gerade mal 6 Tage aus. Dementsprechend kompakt ist auch das Programm hier. Auch könnten die sportlichen Voraussetzungen für eine Teilnahme nicht unterschiedlicher sein. Im letzten Jahr waren die Weltmeisterschaften mein absolutes Saisonhighlight, auf das ich ohne Kompromisse hintrainiert habe. Mein heuriges Jahr läuft anders – ich genieße es einfach, diesen Sport zu betreiben und mache das, was mir Spaß macht. Im Frühjahr hatte ich aufgrund von Motivationsproblemen beinahe 5 Wochen auf jegliches Training verzichtet, bevor ich es doch wieder angepackt habe. Dennoch ist die Saison für mich sehr zufrieden stellend gelaufen. Der bisherige Höhepunkt war ein spontaner Start beim Challenge Regensburg über die Langdistanz, wo ich mir mit einer Zeit von 9 Stunden und 29 Minuten eine neue persönliche Bestzeit holen konnte. Da dies nur 4 Wochen vor meinem Start hier in den Staaten passiert ist, kann man sich vorstellen, dass ich alles andere als perfekt eingestellt bin für das Rennen. Dennoch habe ich es gemeinsam mit meinem Trainer Markus Ressler geschafft, noch einige gute Reize zu setzen und zumindest mit passablen Radbeinen die Reise über den großen Teich anzutreten.

Am Dienstag war es also soweit. Über London nach Atlanta – insgesamt mehr als 11 Stunden im Flieger – oder sollte ich besser sagen, in der Boeing-Sardinenbüchse. Um etwa 21 Uhr Ortszeit landeten wir in Atlanta, wo ich mir dann noch mein Mietauto holte und mich auf die rund 200 Kilometer lange Reise nach Chattanooga, Tennessee machte. Da ich noch kein Internet hatte, musste ich auf eine Offline-Karte zurückgreifen, was zum Navigieren sicher nicht die beste Option ist. Starke Gewitter und die Tatsache, dass ich noch nie auf amerikanischen Straßen unterwegs war, machte die Fahrt nicht gerade zur lustigsten in meinem Leben. Als ich dann um etwa 1:30 früh nach etwa 30 Stunden Reise in meinem gebuchten Motel ankam, erst mal eine schlechte Nachricht. Booking.com hatte meine Reservierung storniert, weil meine Debit-Karte offenbar nicht funktionierte. Nach einigen Diskussionen und einem nächtlichen Anruf des Rezeptionisten war die Sache zum Glück geklärt und ich konnte mit meiner neuen Kreditkarte einchecken.

Dass das Motel, das auf den Fotos auf booking.com zwar simpel, aber recht ansehnlich aussah, sich als eine Ungezieferverseuchte, feuchte Kloake heraus stellte, habe ich um 2h früh zwar schon realisiert, doch ich war erst mal froh, überhaupt ein Dach über dem Kopf zu haben. Dennoch brachte ich kaum ein Auge zu, ein permanentes quietschendes Geräusch, durch den Wind verursacht, raubte mir den letzten Nerv und Schlaf. Als ich am nächsten Morgen das Zimmer bei Tageslicht sah, war mir klar – ich muss hier raus!

Zuerst galt es für mich aber mal, mich zu sortieren. Das wichtigste war für mich mal, Internet zu bekommen. Durch das Unwetter gab es kaum WLAN, wenig überraschend funktionierte auch das in diesem Motel, das mich ein bisschen an diese typischen amerikanischen B-Movie Horrorfilme erinnerte, nicht. Nach einem Lebensmittel-Einkauf gelang es mir, mit meinen bekannt hervorragenden geografischen Kenntnissen einen Walmart zu finden. Dort erwarb ich eine Prepaid-Handy-Sim-Karte, von jetzt an war ich zumindest mobil.

Da lief die Kommunikation mit den sich auch hier befindlichen Österreichern gleich viel einfacher. Mit Lisa Hütthaler und die heimischen Triathlon-Legende Sabine Greipel bin ich ja bereits zusammen im Flieger gesessen. Lisa hatte mit ihrer Freundin Petra Dörr einen tollen Homestay bekommen und ihr amerikanischer Freund und Betreuer Tom, selbst begeisterter Triathlet, ist so etwas wie die gute Seele hier. Er verhalf mir dann auch zu einem neuen Quartier in dem Hotel, in dem er wohnt und so konnte ich nach zwei Tagen Wohngemeinschaft mit Kakerlaken, Dreck und Schimmel, ein kleines Paradies beziehen, das zwar ein paar Kilometer weiter vom Rennort weg ist, aber einfach sauber und schön und zum Wohlfühlen ist.

Sportlich gilt es hier für mich in erster Linie, meine Jetlag-geplagten Beine wieder in Schwung zu bringen. Die erste Radausfahrt verlief gleich einmal entmutigend. Der Radkurs ist mehr als WM-würdig. Nach wenigen Kilometern geht es in einem fünf Kilometer langen Berg, den auch wir Österreicher durchaus als Berg bezeichnen würden. Doch auch danach geht es ständig nur auf und ab und es rollt überhaupt nicht. Zumindest bei mir rollte es noch nicht. Doch zum Glück sind es ja noch ein paar Tage bis zur WM.

Gestern habe ich alle drei Disziplinen mal kurz durchprobieren können. Das Schwimmen im Tennessee-River ist ganz schön tricky – die Strömung ist enorm, auch wenn man uns im Race-Briefing gesagt hat, dass man diese noch reduzieren wird. Auch am Rad lief es minimal besser, auch wenn sich die Beine noch immer sehr schwer anfühlen. Ein kurze Koppellauf rundete das ganze ab. Das Laufen fühlte sich sogar noch am Besten an. Doch die Laufstrecke soll es angeblich ordentlich in sich haben. Ich werde sie mir vorher nicht anschauen, es ist ohnehin, wie es ist und irgendwie werde ich es schon schaffen, ins Ziel zu kommen

Kategorien: Triathlon

Ein Jahr mit Quantensprüngen – meine Erfahrungen mit Qi Quant

Triaguide - Fr, 2017-09-08 15:00

Lange habe ich nichts mehr von mir hören lassen in meinem personal Blog – nach dieser langen Saison war auch bei mir ehrlich gesagt auch mal die Luft draußen und die Lust, mich noch dem Schreiben eines Blogeintrags zu widmen, hielt sich ehrlich gesagt in Grenzen. Doch wenn ich jetzt mit einigen Monaten Abstand auf die Saison 2016 zurück blicken, glaube ich doch, einiges erzählen zu können. 2016 war für mich die sportlich mit Abstand erfolgreichste, längste und umfangreichste Saison. 7 Halbdistanzen, eine Langdistanz, einige Sprint- Duathlon- und Laufbewerbe ließen mein Wettkampfjahr von Jänner bis Anfang November spannend sein. Dazu kamen insgesamt nicht weniger als 24 Flüge sowie meine nicht zu geringen beruflichen Verpflichtungen. Daneben standen rund 750 Stunden Training, was die Annahme, ich hätte im letzten Jahr viel Zeit für Langeweile gehabt, mit Sicherheit nicht bestätigen kann. Mit Ergebnissen will ich euch auch in diesem Blog nicht langweilen, über diese berichte ich ohnehin regelmäßig auf meiner Facebook-Seite oder hier in diesem Blog.

Was vielleicht nicht allzu viele wissen werden – meine Saison stand fast schon vor dem Aus, bevor sie begonnen hatte. Ende März hatte ich mir nach einem umfangreichen Lauf-Block bei einem Halbmarathon eine Verletzung am Unterschenkel zugezogen. Sämtliche Therapieversuche mit Massagen, Ruhe, Taping uvm. blieben ohne den erwarteten langfristigen Erfolg und da die Saison immer näher rückte, machte sich bei mir schon langsam so etwas wie Panik breit. Ich kann mich noch genau erinnern, dass ich Ende April wie üblich ein paar Tage im Renn- und Triathlonhotel Mohrenwirt verbracht habe, um hier einige berufliche Termine wahr zu nehmen. Nachdem ich mich schon seit Wochen mit meinem schmerzenden Unterschenkel herum gequält hatte und schon wieder einige Zeit vergangen war, seit ich meine Laufschuhe angezogen habe, wollte ich die Gunst der Stunde nützen, um mich auf eine meiner liebsten Laufstrecken rund um den Fuschlsee zu begeben. Leider endete dieses ansonsten wunderschöne Lauferlebnis für mich in totaler Ernüchterung. Bereits nach wenigen Minuten begann mein Unterschenkel wieder zu schmerzen und ich machte mich zu Fuß wieder auf den Weg nach Hause. Komplett desillusioniert rief ich meinen Trainer Markus Ressler an und wir beschlossen, erst mal den Kopf frei zu bekommen und einige Tage mit dem Training auszusetzen. Meinen Saisonstart, den Austria 1/2 Iron am Röcksee (Mitteldistanz), der für dieses Wochenende vorgesehen war, sollte ich natürlich canceln.

Meine ungeplant neu gewonnene Freizeit nützte ich, um meinen alten Freund Eduard „Edi“ Fuchs, seines Zeichens einer der erfolgreichsten Ultra-Radfahrer der Welt, zu besuchen. Bei einem Glas Rotwein erzählte ich ihm von meiner verzwickten Situation und er bot mir an, mir seine Sportplatte von „Qi Quant“ zu borgen. Dass Edi bereits im letzten Jahr beim härtesten Etappenrennen der Welt, dem „Transiberian Extrem (10.000 Kilometer) bereits mit diesen Platten gearbeitet hatte, hatte ich im Hinterkopf, aber ich hab eigentlich nie wirklich nachgefragt, was es mit dieser etwas schlicht aussehenden „Holzplatte“ wirklich auf sich hatte. Er erklärte mir in groben Zügen seine Erfahrungen mit der Platte und die Auswirkungen. Da ich grundsätzlich offen bin für alternative Behandlungsmethoden und ich seit Jahren schon mit Dingen wie Magnetfeldmatten arbeite, wollte ich der Sache eine Chance geben. Edi gab mir die Platte mit und gab mir den Rat, mich nicht länger als 4 Minuten drauf zu stellen – und danach sofort mein Training zu starten. Da die Qi Quant-Platte im Gegensatz zu meinem Magnetfeldgerät keinerlei Stromanschluss oder ähnliches benötigt, war meine Skepsis noch ein Stück größer. Doch ich wollte der Sache eine Chance geben , es kostete mich schließlich nichts und zu verlieren hatte ich auch nix.

Also stellte ich mich am nächsten Tag auf die Platte. Handy-Timer auf 4 Minuten gestellt und rauf auf die Platte. Schon ein komisches Gefühl, wenn man sich bewusst auf eine Platte stellt und erst einmal gar nix tun kann. Doch ich spürte sofort ein Kribbeln in meinen Unterschenkeln. Das Gefühl war nicht unangenehm, aber doch überraschend für mich. Nach 4 Minuten ging es runter von der Platte und hinein in die Laufschuhe. Ich kann euch gar nicht beschreiben, wie ich mich gefühlt habe. Ich konnte SCHMERZFREI laufen. Ich wiederholte das Prozedere ab sofort vor jeder Trainingseinheit und da das Gefühl immer das selbe war, war ich überzeugt – das ist weit mehr als eine verbaute Holzplatte. Nicht nur, dass ich schmerzfrei Laufen konnte, ich fühlte mich generell auf der Stelle besser durchblutet und hatte auch beim Radtraining von Beginn an Beine, als wäre ich schon 20 Kilometer gefahren. Derart euphorisiert wagte ich das Experiment, trotz der langen Laufpause beim Austrian 1/2 Iron zu starten und notfalls nach dem Radfahren auszusteigen. Einige Minuten vor dem Start stellte ich mich erneut für 4 Minuten auf die Platte und dann konnte der Bewerb losgehen. Ich konnte beim Schwimmen die erste Verfolgergruppe halten und war auf dem Rad lange Zeit in der Spitzengruppe mit dabei, um dann als Gesamt-Achter auf die Laufstrecke zu wechseln. Den Laufpart habe ich wie geplant mit „angezogener Handbremse“ absolviert, weil ich nach der langen Laufpause noch nicht voll belasten konnte und wollte. Ich kam jedoch absolut schmerzfrei durch und war begeistert, dass ich nun wieder voll belastbar war. Leider musste ich die Platte dann an Edi zurück geben. Meine Saison lief trotzdem sehr gut und ich konnte alle weiteren Bewerbe verletzungsfrei absolvieren.

Doch gegen Ende der Saison sollten sich meine Erfahrungen mit Qi Quant ein weiteres Mal bezahlt machen. Nach dem IRONMAN Barcelona, den ich leider nicht 100 Prozent gesund in Angriff genommen hatte, lag ich in der Woche nach dem Rennen mit 39°C Fieber im Bett. Da ich mich aber in meinem jugendlichen Leichtsinn noch für den IRONMAN 70.3 Antalya und eine Woche später noch für die Challenge Forte Village, beides Halbdistanzen, angemeldet hatte und die Flüge schon gebucht waren, musste ein Plan her. Wieder einmal fragte ich Edi Fuchs um seine Meinung. Er meinte, auch hier könnte mir Qi Quant weiter helfen, allerdings würde es hier nicht reichen, mich auf die mir bereits bekannte Sportplatte zu stellen. Er versprach mir, mir weiter zu helfen und wenige Stunden später rief mich dann Günter Reinprecht an, der mit Edi in diesem Bereich seit Jahren zusammen arbeitet.

Er erklärte sich angesichts der kurzen Zeitspanne, die uns noch zur Verfügung stand, sofort bereit, mir zu helfen. Ich besuchte ihn in seiner Praxis in Graz, wo er mir den „Quantas“ vorstellte. Da mir Edi schon davon grob erzählt hat, hatte ich eine ungefähre Vorstellung von dem Gerät, dass es in der Steiermark lediglich zwei Mal gibt. Es sieht ein bisschen aus wie ein Solarium aus Holz. Die untere Fläche ist eine blaue Holzplatte, die aussieht wie eine überdimensionierte Sport-Platte, die ich im Frühjahr bereits ausprobieren durfte. Auch der Oberteil des Geräts besteht aus Birkenholz sowie speziellen Sonnenlichtreflektoren bzw. Infrarotstrahlern. Ich legte mich für gut 20 Minuten in das Gerät und verspürte eine angenehme Wärme sowie ein ganz leichtes Kribbeln. Man schwitzt dabei nicht wirklich, aber man spürt, wie gut einem die Wärme tut. Die Wirkung des Quantas ist schwierig zu beschreiben. Ich fühlte mich danach eigentlich erstmal ziemlich müde und Günter gab mir auch den Rat, nach einer Sitzung im Qantas an diesem Tag nicht mehr zu trainieren. Da ich ja noch nicht ganz gesund war, stellte das auch kein Problem dar. Freundlicherweise gab mir Günter auch noch zwei Platten für zu Hause mit, die ich mir in dieser Woche ausleihen durfte. Eine längliche – die mir bereits bekannte Sport-Platte, sowie die runde Energieplatte „Earth“, die ich nach dem Training verwenden sollte. Daneben legte ich mich noch zwei weitere Male in den Qantas.

Der Rest ist dem regelmäßigen Leser meines Blogs wahrscheinlich bereits bekannt. Mir gelang das Double Türkei/Sardinien und ich schaffte es, mich bei beiden Rennen für die Weltmeisterschaften in Chattanooga (Ironman 70.3) und Samorin (Challenge THECHAMPIONSHIP) zu qualifizieren.

Doch was ist Qi Quant eigentlich? Einfach gesagt handelt es sich dabei um Quantenenergiefelder und programmierte biologische Frequenzen. Die unterschiedlichen Platten haben unterschiedliche natürliche Frequenzen, die dann beim Anwender die jeweiligen Effekte hervorrufen sollen. Ich habe einige Wochen später auf Günters Einladung an einem Workshop teilgenommen. Hier waren fast ausschließlich Physiotherapeuten, Ärzte und Energetiker anwesend, dementsprechend groß waren oft meine Fragezeichen während der Vorträge. Trotzdem durfte ich kurz vor diesem hochkarätigen Publikum über meine Erfahrungen mit den Produkten sprechen. Auch wenn ich bis heute noch nicht wirklich erklären kann, wie die Platten technisch funktionieren (was ich wahrscheinlich auch nie erfahren werde), ich kann allerdings aus vollster Überzeugung sagen, dass sie bei mir zu 100 Prozent gewirkt haben. Um mich auch selbst davon zu überzeugen, dass die Wirkung der Qi Quant Produkte über die eines guten Placebos hinaus geht, bot mir Günter in meiner Trainingspause an, die Wirkung des Quantas-Geräts mittels einer HRV-Messung zu überprüfen. Das Ergebnis seht ihr hier in der Grafik – was sich in nur 20 Minuten in einem Körper verändern kann, hat mich mehr als beeindruckt.

Die erste Messung zeigte nicht gerade berauschende Werte an

Nach einer rund 20-minütigen Sitzung zeigte sich bereits eine deutliche Veränderung

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Zahlreiche Neuerungen beim Waldviertler Eisenmann 2018

Triaguide - Di, 2017-09-05 08:14

Alles neu heißt das Motto beim Waldviertler Eisenmann. Der WEM 2018 wartet mit einigen Neuerungen auf. Zum ersten wird der Termin in die erste Saisonhälfte verlegt. Termin ist Sonntag der 10 Juni 2018. In den Anfangsjahren des Rennens war der WEM ebenfalls auf einem Frühjahrestermin gelegen, bevor er vor einigen Jahren in den August abwanderte. Nun geht es in den Frühsommer.

Die nächste Neuerung betrifft die Schwimmstrecke, die nun in Zukunft mit 1,9 km über dieselbe Schwimmstrecke wie die anderen Mitteldistanzen verfügen wird.

Neu im Programm sind auch zwei Bewerbe. Am Samstag den 9. Juni wird zusätzlich zu den Kinderbewerben auch ein Freiwasserschwimmen über die Distanzen 1,9 km und 3,8 km angeboten.

Ebenfalls neu angeboten wird ein Classic Light-Bewerb, der eine ideale Vorbereitung für einen Langdistanz-Start im Sommer sein soll. Der WEM Classic Light wird am Sonntag, zeitgleich mit dem WEM Classic, über die Distanzen 1,9/84/11 ausgetragen, und bietet wie auch das 3,8 km Freiwasserschwimmen am Samstag eine ideale Möglichkeit zur Formüberprüfung.

Zeitplan:

Samstag 9.6.

15:00 Herrenseecrossing  1,9km /3,8km

15:15 WEM Kids Bewerbe

Sonntag 10.6.

11:00 Start WEM Classic 1,9/84/21 und Classic Light  1,9/84/11

11:55 Start WEM Sprint 0,5/28/6

Auch wird der WEM Classic 2018 wieder um die Austragung der ÖSTM bewerben.  Mehr Infos demnächst auf der WEM website. Die Anmeldung wird in wenigen Tagen freigeschalten.

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