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Triathlon

IRONMAN 70.3 Barcelona – Frodeno unantastbar – Wutti bei Comeback 7.

Triaguide - So, 2017-05-21 12:46

Doppelsieg für die „Frodeno-Trainingsgruppe“. Nachdem Olympiasieger Alistair Brownlee trotz Nennung leider nicht an der Startlinie stand, kam es nicht zum viel erwarteten Duell der beiden schnellsten Triathleten der Welt. So war der Weg frei für den zweifachen Hawaii-Sieger, der sich beim Rennen nahe seiner Wahlheimat Girona mit einer Endzeit von 4 Stunden und 3 Minuten durchsetzen konnte. Dabei kam die Konkurrenz quasi aus dem eigenen Haus. Frodenos Trainingspartner Nick Kastelein bleib beim Schwimmen und am Rad stets in Tuchfühlung mit Frodeno. Letztlich trennten die beiden etwas mehr als zwei Minuten. Das Podium komplettierte der Russe Ivan Tutukin.

Frodeno, Jan DEU 1 1 1 00:22:48 02:25:18 01:11:58 04:03:45 — Kastelein, Nick AUS 2 2 2 00:22:56 02:25:55 01:13:13 04:06:03 — Tutukin, Ivan RUS 3 3 3 00:23:55 02:26:37 01:13:34 04:07:54 — Van Lierde, Frederik BEL 4 4 4 00:23:56 02:26:53 01:15:48 04:10:31 — Billard, Bertrand FRA 5 5 5 00:22:55 02:21:13 01:23:36 04:11:52 — Diemunsch, Etienne FRA 6 6 6 00:23:57 02:30:40 01:15:05 04:13:29 — Raña, Ivan ESP 7 7 7 00:22:51 02:33:37 01:15:13 04:15:27 — Nilsson, Patrik SWE 8 8 8 00:24:07 02:32:10 01:15:36 04:15:47 — Thibault-Lopez, Pacome FRA 9 9 9 00:26:48 02:27:43 01:17:31 04:16:20 — Zyemtsev, Viktor UKR 10 10 10 00:24:09 02:32:17 01:16:49 04:17:06 — Pallant gewinnt, Wutti auf Platz 7

Bei den Damen konnte sich die Britin Emma Pallant gegen ihre Landsfrau Natalie Seymor durchsetzen. Etwas mehr als drei Minuten betrug dabei ihr Vorsprung. Den letzen Platz am Podium konnte sich die Französin Charlotte Morel sichern. Eva Wutti zeigte sich bei ihrem ersten Rennen nach der Mutterpause lange Zeit stark und in Schlagdistanz mit den schnellsten Damen. Lediglich beim Laufen verlor die in der Nähe des Veranstaltungsort lebende Kärntnerin noch etwas am Boden, am Ende reichte die Leistung für den soliden 7. Platz.

Pallant, Emma GBR 1 1 40 00:27:12 02:46:02 01:22:35 04:40:03 — Seymour, Natalie GBR 2 2 45 00:28:09 02:45:11 01:25:04 04:43:06 — Morel, Charlotte FRA 3 3 59 00:25:13 02:50:06 01:26:03 04:45:53 — Loehr Muñoz, Sara ESP 4 4 63 00:28:11 02:49:04 01:24:34 04:46:31 — Deckers, Tine BEL 5 5 76 00:29:11 02:46:38 01:28:24 04:48:35 — Watkinson, Amelia NZL 6 6 86 00:27:13 02:48:19 01:30:51 04:50:32 — Wutti, Eva AUT 7 7 102 00:28:10 02:47:38 01:32:33 04:52:48 — Jameson, Catherine GBR 8 8 103 00:24:34 02:45:41 01:39:32 04:54:10 — Noguera, Anna ESP 9 9 110 00:28:40 02:53:59 01:29:16 04:56:32 — Tusell, Merce ESP 10 14 244 00:35:48 03:00:00 01:33:31 05:15:08 —

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Nils Frommhold und Laura Philipp gewinnen IRONMAN 70.3 St. Pölten

Triaguide - So, 2017-05-21 12:28

Man spricht weiterhin Deutsch auf den Podien des IRONMAN 70.3 St. Pölten. Nach zwei Siegen von Andi Böcherer in Folge kam es heute zu einer kleinen Wachablösung. Böcherers Landsmann Nils Frommhold, der sich vor zwei Jahren in St. Pölten noch knapp geschlagen geben musste, zeigte sich bei seiner Rückkehr stark und konnte sich seinen ersten Sieg in St. Pölten sichern. Bei den Damen gelang Laura Philipp die Titelverteidigung.

Die 11. Austragung des beliebten Bewerbs stand wettertechnisch nicht unter dem besten Stern. Strömender Regen vor allem zu Beginn des Rennens sowie kühle Temperaturen begleiteten die rund 2.500 Teilnehmer beim Start in das erste österreichische Saisonhighlight.

Auf der Radstrecke war es dadurch eine ziemlich rutschige Angelegenheit, sodass besondere Vorsicht geboten war. Gar nicht vorsichtig waren allerdings Frommhold und Böcherer, die sich vom Rest des Feldes absetzen konnten und nach 90 Radkilometern mit nur wenigen Sekunden Abstand auf den abschließenden Halbmarathon wechselten. Rund 5 Minuten dahinter kam eine Gruppe angeführt vom Österreicher Thomas Steger in die zweite Wechselzone. Aus dieser Gruppe wechselte der Deutsche Maurice Clavel am schnellsten und konnte die 21 Laufkilometer als Dritter starten. Diesen Platz sollter bis zum Schluss nicht mehr hergeben.

Auch das Rennen um den Sieg wurde beim Wechsel zumindest vorentschieden. Während Böcherer mit einigen Sekunden Vorsprung vom Rad stieg, überholte Frommhold ihn im Wechselzelt und machte von Beginn an Druck. Nach dem ersten Laufkilometer konnte man schon sehen, dass Frommhold an diesem Tag die besseren Laufbeine hatte. Sukzessiv konnte der Führende daraufhin seinen Vorsprung ausbauen und sich schließlich nach 3 Stunden und 56 Minuten zum Sieger küren. Mehr als zwei Minuten später konnte sich Andi Böcherer für seinen zweiten Platz feiern lassen. Eine Minute später konnte sich ein famos laufender Maruice Clavel den letzten Podiumsplatz sichern.

Knapp zwei Minuten verlor Thomas Steger, der auf der Radstrecke extrem mit der Kälte zu kämpfen hatte, im Laufduell um das Podium. Trotzdem konnte er mit beeindruckenden 1:13:37 für die 21 Kilometer seinen Verfolgern enteilen und wie im Vorjahr als bester Österreicher den 4. Gesamtrang feiern.

1. Frommhold, Nils DEU 1 1 00:25:52 02:11:36 01:14:23 03:56:47 2. Böcherer, Andi DEU 2 2 00:25:55 02:11:09 01:16:39 03:59:04 3. Clavel, Maurice DEU 3 3 00:25:48 02:17:27 01:11:47 04:00:04 4. Steger, Thomas AUT 4 4 00:27:20 02:15:48 01:13:37 04:02:00 5. Angert, Florian DEU 5 5 00:25:49 02:17:21 01:15:26 04:03:55 6. Rolli, Markus DEU 6 6 00:26:48 02:18:56 01:16:14 04:07:36 7. Birngruber, Christian AUT 7 7 00:28:38 02:17:19 01:16:39 04:07:46 8. Bader, Martin AUT 8 9 00:25:46 02:21:41 01:15:55 04:08:29 9. Modic, Matic SVN 9 10 00:30:37 02:20:25 01:13:24 04:10:02 10. Ruttmann, Paul AUT 10 11 00:30:30 02:15:06 01:19:24 04:10:32 Laura Phillip wiederholt Triumph

Bei den Damen war das Rennen eine klare Angelegenheit für die große Favoritin Laura Philipp. Die Vorjahressiegerin konnte sich mit fast 10 Minuten Vorsprung gegen die mehrfache St. Pölten-Siegerin Yvonne van Vlerken durchsetzen. Die Vorentscheidung fiel bereits am Rad. Knapp 5 Minuten konnte sich die Erdinger-Athletin am Rad von ihren Konkurrentinnen absetzen. Auf Platz 2 wechselte Lisa Hütthaler knapp vor van Vlerken auf den Halbmarathon. Dort konnte die Führende ihre Vorsprung weiter ausbauen und sich nach 4 Stunden und 23 Minuten erneut als Siegerin feiern lassen. Van Vlerken gelang es indes, Hütthaler beim Laufen zu überholen und sich mit etwas mehr als einer Minute Vorsprung auf die Österreicherin Platz 2 zu sichern.

Philipp, Laura DEU 1 1 23 00:30:26 02:27:39 01:20:00 04:23:31 — Van Vlerken, Yvonne NLD 2 2 48 00:31:05 02:32:03 01:24:45 04:33:12 — Hütthaler, Lisa AUT 3 3 54 00:30:44 02:31:51 01:26:01 04:34:21 — Sämmler, Daniela DEU 4 4 62 00:30:42 02:34:13 01:26:23 04:37:11 — Steurer, Bianca AUT 5 5 70 00:30:48 02:38:02 01:25:54 04:40:24 — Bernardi, Marta ITA 6 6 81 00:30:59 02:39:04 01:26:12 04:43:06 — Dornauer, Lisa-Maria AUT 7 7 87 00:31:02 02:45:38 01:27:30 04:49:58 — Kunz, Martina CHE 8 8 88 00:34:16 02:40:37 01:28:39 04:50:13 — Grohmann, Katharina DEU 9 9 89 00:39:28 02:39:49 01:25:31 04:50:52 — Kowalska, Olga POL 10 10 90 00:34:16 02:46:05 — 04:53:05 —

 

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Aernouts und Charles gewinnen IRONMAN Lanzarote

Triaguide - Sa, 2017-05-20 21:41

Barte Aernouts konnte sich beim heutigen IRONMAN Lanzarote den Sieg sichern. Beim vielleicht härtesten IRONMAN-Bewerb der Welt setzte sich der Belgier nach 8 Stunden und 34 Minuten gegen den Italiener Alessandro Degasperi und den Vorjahressieger Jesse Thomas durch. Die Basis dafür legte der frühere Duathlon-Spezialist mit einem famosen Radsplit, der ihm einen beruhigenden Vorsprung vor dem abschließenden Marathon einbrachte. Den hätte der Belgier allerdings gar nicht benötigt, denn mit einer Laufzeit von 02:48:29 verlor er nicht einmal eine Minute auf den zweitplatzierten Degasperi, der letztlich mehr als 9 Minuten hinter Aernouts auf dem zweiten Platz landete.

Für den Österreicher Daniel Herlbauer gab es leider kein gutes Rennen. Er musste mit starken Rückenproblemen das Rennen nach zwei Laufkilometern beenden und musste aufgrund der Schmerzen sogar ins Krankenhaus gebracht werden.

Ergebnis IRONMAN Lanzarote 2017 Herren

1 20 Bart Aernouts BEL M PRO 13 00:50:34 03:17 1 04:48:23 03:32 2 02:48:29 08:34:13
2 3 Alessandro Degasperi ITA M PRO 12 00:50:33 02:59 4 04:59:19 02:54 1 02:47:40 08:43:23
3 1 Jesse Thomas USA M PRO 14 00:50:35 02:58 2 04:55:54 04:12 5 02:55:25 08:49:02
4 26 Peru Alfaro San Ildefonso ESP M PRO 2 00:47:04 03:38 7 05:02:28 03:54 6 02:55:29 08:52:31
5 44 Samuel Huerzeler SUI M PRO 16 00:52:08 03:56 8 05:05:07 04:06 3 02:53:53 08:59:07
6 46 Timothy Van Houtem BEL M PRO 49 00:57:12 04:12 5 04:59:53 04:00 7 02:55:58 09:01:13
7 24 Cedric Lassonde FRA M PRO 24 00:53:29 04:12 11 05:08:10 03:42 17 03:05:19 09:14:50
8 54 Guillaume Lecallier FRA M PRO 31 00:55:38 03:19 10 05:07:07 03:36 19 03:06:07 09:15:46
9 45 Trevor Delsaut FRA M PRO 9 00:50:32 03:46 12 05:09:17 03:51 27 03:11:52 09:19:17
10 79 Brian William Fogarty GBR M 30-34 105 01:01:47 03:53 3 04:58:03 03:58 33 03:15:18 09:22:57

Lucy Charles gewinnt, Abraham mit starkem Comeback

Bei den Damen gab es aus deutscher Sicht schon vor dem Rennen einen prominenten Ausfall zu beklagen. Natascha Schmitt musste unverrichteter Dinge die Insel verlassen. Ihr Rad wurde beim Flug so stark beschädigt, dass ein Start damit ein zu großes Risiko dargestellt hätte. In Absprache mit ihrem Trainer hat sie sich entschieden, in der kurzen Zeit nicht auf ein Leihrad zurück zu greifen.

So wurde das Rennen zu einer rein britischen Angelegenheit, bei der Lucy Charles das bessere Ende für sich hatte. Mit einer Endzeit von 9:35:40 blieb sie rund 9 Minuten vor ihrer Landsfrau Corinne Abraham und weitere sechs Minuten vor Lucy Gossage.

Für Corinne Abraham war es nach einem schwierigen Jahr mit einigen Verletzungen eine erfolgreiche Rückkehr auf die Langdistanz-Bühne. Die für das österreichische pewag racing team startende Britin soll auch beim IRONMAN Austria an der Startlinie stehen.

Ergebnis IRONMAN Lanzarote 2017 Damen

1 6 Lucy Charles GBR F PRO 1 00:47:06 03:19 1 05:23:30 03:12 3 03:18:35 09:35:40
2 17 Corinne Abraham GBR F PRO 4 00:57:14 03:22 4 05:37:18 02:44 1 03:03:53 09:44:29
3 8 Lucy Gossage GBR F PRO 6 01:00:40 03:16 2 05:29:45 03:38 2 03:13:05 09:50:22
4 15 Jeanne Collonge FRA F PRO 5 00:58:12 04:14 3 05:31:43 04:07 6 03:26:31 10:04:46
5 13 Saleta Castro Nogueira ESP F PRO 3 00:55:41 03:35 5 05:47:29 04:02 4 03:21:01 10:11:45
6 25 Kate Comber GBR F PRO 2 00:52:26 04:27 6 05:52:14 04:07 10 03:29:23 10:22:34
7 135 Katrine Meldgaard Lund-Nielsen DEN F 35-39 12 01:07:07 05:39 7 05:57:56 05:13 13 03:33:57 10:49:50
8 29 Pia Englyst DEN F PRO 8 01:05:08 05:33 9 06:11:04 03:46 7 03:26:47 10:52:16
9 31 Kelly Fillnow USA F PRO 10 01:06:28 04:20 10 06:11:42 05:15 8 03:28:44 10:56:28
10 60 Katrine Brock DEN F 25-29 13 01:09:47 05:31 11 06:12:38 04:14 5 03:26:07 10:58:16

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Alistair Brownlee startet bei THECHAMPIONSHIP

Triaguide - Sa, 2017-05-20 12:57

Bei den erstmals ausgetragenen „Challenge-Weltmeisterschaften“ THECHAMPIONSHIP, die am 3. Juni 2017 in Samorin (Slowakei) stattfinden, füllt sich das Profi-Starterfeld. Eines kann man mit Sicherheit sagen: es ist mehr als WM-würdig.

Dass Sebastian Kienle und Lionel Sanders mit dabei sein werden, haben wir schon berichtet, seit gestern ist auch der Start des Olympiasiegers Alistair Brownlee fixiert.

Brownlee freut sich bereits auf den Bewerb “Es war eine großartige Erfahrung beim Gloria Challenge Mogán. Das Starterfeld von THECHAMPIONSHIP 2017 ist großartig und ich freue mich, dort zu starten, vor allem der Austragungsort sieht fantastisch aus. Der Radkurs ist flach und die 20-Meter Drafting-Regel wird für Fairness sorgen so dass es ein gutes Rennen werden sollte“. 

Die erstmals ausgetragene THECHAMPIONSHIP dürfte vor allem ein interessanter Schlagabtausch der Kurzdistanz- mit den Langdistanz-Spezialisten werden. Neben Brownlee, der sich seit diesem Jahr erstmals auf längeren Distanzen versuchen wird, haben auch Richard Murray und Richard Varga ihren Start bestätigt.

WM-würdiges Starterfeld

Weitere große Namen am Start sind Ruedi Wild, Andreas Dreitz, Heather Wurtele, Boris Stein, Allie Salthouse, Michael Raelert, Jan Raphael, Horst Reichel, Emma Pallant, Laura Philipp, Giulio Molinari, Filip Ospaly, Kaisa Lehtonen, Brad Kahlefeldt, Rachel Klamer, Stuart Hayes, Sara Dossena, Markus Fachbach, Massimo Cigana, Maurice Clavel, Alessandro Degasperri, Anja Beranek, Terenzo Bozzone, Timo Bracht und Stephen Bayliss.

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Böcherer und Philipp wollen Titelverteidigung in St. Pölten

Triaguide - Fr, 2017-05-19 12:19

Zum Auftakt des IRONMAN 70.3-Rennwochenendes in St. Pölten war bei der offiziellen Pressekonferenz das nahezu komplette Favoritenfeld bei der Pressekonferenz anwesend und stellte sich den Fragen der Favoriten.

Mit dabei waren auch die beiden Titelverteidiger Andi Böcherer und Laura Philipp. Nachdem in den früheren Jahren vor allem der Tscheche Filip Ospaly der Dominator des ersten österreichischen IRONMAN 70.3-Bewerbs war, sind es in den letzten Jahren vor allem Athleten aus Deutschland, die das Wettkampfgeschehen bestimmen. Dennoch fragen wir uns – klappt es heuer mit dem ersten Österreichischen IRONMAN 70.3 Sieg in Österreich? Hoffnung auf einen österreichischen Triumph geben vor allem die beiden für das pewag racing team startenden Lokalmatadoren Thomas Steger und Christian Birngruber.

Steger mischte heuer beim Challenge Rimini über die Mitteldistanz um den Sieg mit und feierte auf Mallorca bereits einen Sieg. Christian Birngruber ist der aktuelle Staatsmeister über die Mitteldistanz und freut sich auf sein Saisondebüt in St. Pölten.

Böcherer heiß auf Titelverteidigung

Gekommen um zu Siegen ist Andi Böcherer. Der Vorjahressieger möchte seinen Triumph wiederholen. Zwei Siege fehlen dem Deutschen noch zu seinem persönlichen Ziel in St. Pölten. Er möchte Filip Ospaly als Seriensieger ablösen. „Ich bin richtig heiß auf das Rennen und hoffe sehr, dass ich meinen dritten Sieg in Folge beim ältesten IRONMAN 70.3 Rennen Europas einfahren kann. Damit hätte ich genauso viele Siege wie der Tscheche Filip Ospaly, was dessen Landsmann und meinen Trainer Lubos Bilek sicher sehr freuen würde,“ lacht Böcherer. Kein einfaches Unterfangen bei der namhaften Konkurrenz.

Ruedi Wild – Kreißsaal oder Podium?

Böcherer trifft auf den Vorjahreszweiten Ruedi Wild aus der Schweiz. Wild startet allerdings „auf Abruf“. Seine Aufmerksamkeit gilt dabei dem Smartphone. Läutet dieses und ist am anderen Ende der Leitung seine Frau, geht es für den Schweizer sofort ab nach Hause „Notfalls vom Rad ins Auto“. Wild erwartet gemeinsam mit seiner Lebenspartnerin am kommenden Dienstag sein erstes Kind und möchte die Geburt auf keinen Fall verpassen.

Nils Frommhold zählt zu den stärksten deutschen Langdistanz-Athleten. Mit der drittschnellsten Langdistanz-Zeit eines Deutschen darf man Frommhold immer zu den Favoriten zählen. „Ich versuche das Rennen so schnell wie möglich zu machen. Gemeinsam mit Maurice Clavel und Andi Böcherer kommen wir aus der gleichen Stadt. Wir tragen also unsere Stadtmeisterschaften in St. Pölten aus,“. Weitere Favoriten sind der amtierende Euroameister Guilio Molinari aus Italien und der Südafrikaner James Cunnama.

Phililipp vs. Gajer vs. van Vlerken

Vorjahressiegerin Laura Philipp (GER)  möchte natürlich ihren Erfolg aus dem Vorjahr wiederholen. Erst vergangenes Wochenende gewann sie den IRONMAN 70.3 Mallorca. Konkurrenz droht ihr mit Julia Gajer aus dem eigenen Land. Gegen einen deutschen Doppelsieg wird Yvonne Van-Vlerken ankämpfen. Die Wahl-Österreicherin hat nur gute Erinnerungen an St. Pölten – das Sprint-Finish gegen Erica Csomor ist allen noch in Erinnerung.

Die österreichischen Fahnen wehen vor allem füt Bianca Steurer,  Michaela Rudolf und Lisa-Maria Dornauer.

Heute CHIN MIN FUNTRIATHLON und St. Pölten FIRMEN TRIATHLON

Für all diejenigen, die sich die 1,9 Kilometer Schwimmen, 90 Kilometer Rad fahren und 20 Kilometer Laufen (noch) nicht zutrauen, bietet heute der Chin Min Funtriathlon sowie der St. Pölten FIRMEN TRIATHLON  die perfekte Alternative. Die anstehenden 250 Meter Schwimmen, die 15 Kilometer am Rad und die abschließend zu laufenden 3 Kilometer können mit jeder Menge Spaß und einer sportlichen Portion Ehrgeiz alleine oder im Team absolviert werden.

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Kategorien: Triathlon

Daniel Herlbauer beim IRONMAN Lanzarote – das Ziel ist das Ziel

Triaguide - Do, 2017-05-18 20:19

Nach dem erfolgreichen Saisonauftakt von Michi Herlbauer geht die Saison für die zweite Hälfte des schnellsten österreichischen Triathlon-Ehepaars nun auch richtig los. Daniel Herlbauer startet am kommenden Sonntag beim IRONMAN Lanzarote. Das Schwimmen wird im rauen Atlantik absolviert, die Radstrecke führt über die ganze Insel und mehr als 2500 Höhenmetern – hinzukommen unberechenbare Wind- und Wetterverhältnisse. Daniel Herlbauer hat dort 2015 mit einem sechsten Platz den bisher größten Erfolg seiner sportlichen Karriere gefeiert.

Lanzarote „zweite Heimat“

Lanzarote ist für das Pro-Triathlon Couple Daniel und Michi Herlbauer im Laufe der Jahre zu ihrer zweiten Heimat geworden. Und genau hier – „auf unserer Insel, die ein extremer Kraftplatz für uns ist und so viel positive Energie ausstrahlt“ will der Salzburger am Sonntag sein persönliches Comeback feiern. „Im Vordergrund steht dabei nicht die Platzierung oder die Zeit“, so Herlbauer, der in den letzten zwei Jahren mit massiven gesundheitlichen Problemen, chronischen Schmerzen und Rückschlägen zu kämpfen hatte, „mein Ziel ist das Ziel. Für mich geht es primär darum, ins Renngeschehen zurückzufinden und wieder Vertrauen in mich und meinen Körper aufzubauen.“

Die Vorzeichen stehen gut – Herlbauer: „Seit März zeigt meine Formkurve wieder stark nach oben, ich konnte endlich wieder schmerzfrei trainieren und mich gut auf den Start vorbereiten.“ Bestmögliche Unterstützung beim Rennen und in der Vorbereitung bekommt er dabei nicht nur von seinem Couch Alun Woodward, sondern vor allem auch von Ehefrau Michi Herlbauer, die durch ihren sensationellen zweiten Platz beim Ironman Texas der Hawaii-Qualifikation schon sehr nahe ist und Dani am Sonntag als Betreuerin zur Seite stehen wird.

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Kategorien: Triathlon

Frodeno vs. Brownlee beim IRONMAN 70.3 Barcelona?

Triaguide - Do, 2017-05-18 15:23

Bereits früh in der Saison könnte es zu einem ersten Showdown zwischen den beiden wohl interessantesten und schnellsten Triathleten auf diesem Planeten. Nach dem vielbeachteten Einstieg vom zweifachen Olympiasieger Alistair Brownlee fragte sich die Szene, wie ein Duell mit dem amtierenden Hawaii-Champion Jan Frodeno ausgehen würde. Schon früher als erwartet, nämlich bereits an diesem Wochenende, könnte dieses Duell Wirklichkeit werden. Die beiden Champions befinden sich auf der Startliste des IRONMAN 70.3 Barcelona. Frodeno wird mit Startnummer 1 ins Rennen gehen, Brownlee hat durch seine späte Nennung die etwas unauffälligere Nummer 30. Doch eines scheint sicher – Brownlee wird in Barcelona nicht unauffällig agieren – sofern der Brite am Start steht. Bereits letztes Wochenende stand er auf der Startliste des IRONMAN 70.3 Mallorca, stand aber nicht an der Startlinie. Eines ist aber sicher – wenn Brownlee am Start ist, dann wird es ein kräftiger Schlagabtausch.

Nach seinen beiden Siegen beim Challenge Mogan Gran Canaria und seinem Triumph beim IRONMAN 70.3 St. George, wo er unter anderem Lionel Sanders und Sebastian Kienle das Hinterrad zeigte, weiß man, dass der Brite auf der Mitteldistanz angekommen ist.

Auch Jan Frodeno hat bereits zwei Siege auf Mitteldistanzen im Jahr 2017 zu Buche stehen, auch wenn die Konkurrenz beim Chia Sardinia Triathlon sowie bei der Challenge Taiwan als überschaubar bezeichnet werden kann und den zweifachen Hawaii-Champion nicht richtig forderte.

Patrik Nilson Herausforder Nr. 1

Doch auch abseits der beiden großen Namen kann sich das Starterfeld im spanischen Frühjahresaufakt sehen lassen. Vor allem der Schwede Patrik Nilsson, der im letzten Oktober in Barcelona das IRONMAN-Langdistanzrennen eindrucksvoll gewinnen konnte, dürfte in der Lage sein, den beiden großen Namen in die Suppe zu spucken.

Eva Wutti mit Comeback

Bei den Damen kehrt Eva Wutti nach ihrer Babypause auf die internationale Bühne zurück. Bevor sie beim IRONMAN Austria ihr Heimrennen bestreiten wird, folgt die Generalprobe in ihrer Wahlheimat im spanischen Calella.

1 Frodeno Jan MPRO DEU (GERMANY)
2 Nilsson Patrik MPRO SWE (SWEDEN)
3 Raña Ivan MPRO ESP (SPAIN)
4 Van Lierde Frederik MPRO BEL (BELGIUM)
5 Zyemtsev Viktor MPRO UKR (UKRAINE)
6 Ciavatella Jonathan MPRO ITA (ITALY)
7 Olsson Martin MPRO SWE (SWEDEN)
8 Vila Aguilar Lluis MPRO ESP (SPAIN)
9 Wielinga Remmert MPRO NLD (NETHERLANDS)
10 Kastelein Nick MPRO AUS (AUSTRALIA)
11 Sapunov Daniil MPRO UKR (UKRAINE)
12 Chikin Alexander MPRO RUS (RUSSIAN FEDERATION)
13 Godoy Francesc MPRO ESP (SPAIN)
14 Thewes Kevin MPRO DEU (GERMANY)
15 Callebaut Hannes MPRO BEL (BELGIUM)
16 Brierley Simon MPRO SYC (SEYCHELLES)
17 Seidel Peter MPRO DEU (GERMANY)
18 Swolfs Sanne MPRO BEL (BELGIUM)
19 Thibault-Lopez Pacome MPRO FRA (FRANCE)
20 Pochon Cyril MPRO FRA (FRANCE)
21 Amirault Lucas MPRO FRA (FRANCE)
22 Rhyner Patrick MPRO CHE (SWITZERLAND)
23 Vandendriessche Kenneth MPRO BEL (BELGIUM)
24 Riba Ochoa Albert MPRO ESP (SPAIN)
25 Pasteur Robin MPRO FRA (FRANCE)
26 Müller Urs MPRO CHE (SWITZERLAND)
27 Garcia Frédéric MPRO FRA (FRANCE)
28 Polizzi Alexander MPRO AUS (AUSTRALIA)
29 De Bruin Gerhard MPRO ZAF (SOUTH AFRICA)
30 Brownlee Alistair MPRO GBR (UNITED KINGDOM)
31 Diemunsch Etienne MPRO FRA (FRANCE)
32 Morel Jeremy MPRO FRA (FRANCE)
33 Billard Bertrand MPRO FRA (FRANCE)
34 Tutukin Ivan MPRO RUS (RUSSIAN FEDERATION)
35 Jarrige Yvan MPRO FRA (FRANCE)
36 Rubio Gomez Ignacio MPRO ESP (SPAIN)

61 Wutti Eva FPRO AUT (AUSTRIA)
63 Pallant Emma FPRO GBR (UNITED KINGDOM)
65 Jameson Catherine FPRO GBR (UNITED KINGDOM)
66 Seymour Natalie FPRO GBR (UNITED KINGDOM)
67 Gehnböck Sylvia FPRO AUT (AUSTRIA)
68 Jerzyk Agnieszka FPRO POL (POLAND)
69 Watkinson Amelia FPRO NZL (NEW ZEALAND)
70 Stephan Julie FPRO FRA (FRANCE)
71 Noguera Anna FPRO ESP (SPAIN)
72 Tusell Merce FPRO ESP (SPAIN)
73 Donat Camille FPRO FRA (FRANCE)
74 Pedersen Camilla FPRO DNK (DENMARK)
75 Deckers Tine FPRO BEL (BELGIUM)
76 Herrero Gómez Helena FPRO ESP (SPAIN)
77 Morel Charlotte FPRO FRA (FRANCE)
78 Loehr Muñoz Sara FPRO ESP (SPAIN)

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Julia Viellehner beim Trainingsunfall schwer verletzt

Triaguide - Mi, 2017-05-17 15:16

Schreckliche Nachrichten erreichen uns aus Italien. Die deutsche Profi-Triathletin Julia Viellehner wurde bei einer Trainingsausfahrt in der Region Emilia Romana in einen schweren Trainingsunfall verwickelt. Laut einer Meldung der „Passauer Neue Presse“ dürfte die 31-jährige Challenge Regensburg-Siegerin von einem Lastwagen erfasst worden sein. Sie soll sich dabei lebensgefährliche Verletzungen zugezogen haben und mit dem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus in Cesena gebracht worden sein, wo sie ins künstliche Koma versetzt wurde.

Wir wünschen der sympathischen und stets mit einem Lächeln durchs Leben laufenden Julia alle Kraft und hoffen auf eine Genesung!

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Das waren die Zoot Tri Days 2017

Triaguide - Mi, 2017-05-17 08:15

Am vergangenen Wochenende fand im Hotel Mohrenwirt am Fuschlsee das jährliche Treffen des Team Zoot Tri Europe statt. Die Team-Mitglieder waren sehr begeistert und hatten ein abwechslungsreiches, intensives Programm mit unterschiedlichen Einheiten. Im Team Zoot Tri Europe sind 15 verschiedene Länder aus Europa vertreten.

50 Athleten nahmen bei den Team Days teil, insgesamt waren es 60 Teilnehmer vor Ort im Hotel Mohrenwirt am Fuschlsee. Die Team Zoot Tri Europe Mitglieder kamen für das Trainingslager aus Deutschland, Österreich, Italien, der Schweiz und aus der UK.  Die Trainingseinheiten wurden von Trainern und auch den Athleten Giulio Molinari, Lukas Krämer und Eva Wutti unterstützt. Vorträge und Schulungen am Abend haben das Programm abgerundet.

 

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Video Klosterneuburg Triathlon

Triaguide - Mi, 2017-05-17 07:56

Wir waren für euch bei der Premiere des Klosterneuburg-Triathlon mit dabei und durften das offizielle Race-Video drehen.

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Austria eXtreme Triathlon – Ausfälle im Vorfeld – die Kehrseite des Trainings!

Triaguide - Mi, 2017-05-17 07:52

In knapp sechs Wochen werden sich zum dritten Mal  über 100 Sportler aus 27 Nationen der Herausforderung des Austria eXtreme Triathlon stellen – zum Auftakt in der Morgendämmerung 3,8 km Flussschwimmen, gefolgt von 5.800 Höhenmetern auf der 188 km langen Rad- und der 44 km langen Laufstrecke.

Viele werden sich angesichts dieser Anforderungen fragen, wie viele davon finishen und damit das Ziel am Fuße des Dachstein sehen. Ein Drittel, die Hälfte? Nein, 85% aller Starter und Starterinnen finishen den Austria eXtreme Triathlon! Eine beeindruckende Quote, welche natürlich die exzellente physische Vorbereitung der Teilnehmer wiederspiegelt, insbesondere aber auch ihre psychische Stärke. Letzteres ist besonders am letzten Abschnitt der Laufstrecke gefordert, wenn es in steiles alpines Gelände geht, oft schon im Dunkeln und mit der Cutoff-Zeit um Mitternacht vor Augen.

Diese intensive Vorbereitung der hat aber auch eine Kehrseite: Etwa 20% der Gemeldeten verletzen sich während des Trainings und müssen absagen. Mehr Ausfälle im Training als in einem extremen Triathlon! Ein klare Botschaft der Veranstalter, die Sicherheit im Training immer hochzuhalten. „Wir wollen euch schließlich im Rennen sehen“, so die OK-Chefin Maria Schwarz.

Der 3. Austria eXtreme Triathlon findet am 24.6.2017 statt, www.autxtri.com?utm_source=rss&utm_medium=rss.

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Kategorien: Triathlon

Mentalcoach Wolfgang Seidl: Grenzen im Kopf

Triaguide - Mo, 2017-05-15 09:26

In einem Lied von Andre Heller heißt es „Die wahren Abenteuer sind im Kopf“. Ähnlich ist es mit unseren persönlichen Grenzen. Viele existieren nur in unseren Gedanken und Überzeugungen. Die meisten dieser Überzeugungen haben wir von außen, z.B. von unseren Eltern, Bezugspersonen der Vorbildern, unbewusst übernommen.

Ich möchte heute einige Exempel von bekannten SportlerInnen bringen, die ihre persönlichen Grenzen sprengten und dadurch in neue Dimensionen vorgedrungen sind.

Die Limitierung ist vor allem mental

Am Beginn möchte ich auf das Marathon-Projekt «Breaking 2» eingehen. In einem Interview mit der NZZ sagte Eliud Kipchoge vor seinem Marathon folgendes: „Es geht darum, zu zeigen, wozu wir Menschen fähig sind. Dass die Limitierung vor allem mental ist. Dass wir Grenzen verschieben können, nicht nur im Sport, sondern auch im täglichen Leben. Ich möchte mit diesem Rekordlauf Türöffner sein und die Menschen dazu bringen, an die eigenen Möglichkeiten zu glauben. Es ist der Geist, der über den Körper befiehlt.“

Heute wissen wir, Eliud Kipchoge hat die 2h Marke zwar knapp nicht unterboten, jedoch eine unfassbare Leistung erbracht. Noch nie zuvor ist ein Mensch einen Marathon schneller gelaufen als er. Ich bin überzeugt, sobald der erste Athlet die 2 Stunden unterbietet, werden weitere folgen. Warum das so sein wird, möchte ich im nächsten Beispiel aufzeigen.

Grenzen im Kopf sprengen und Dinge erreichen, die viele für unmöglich halten!

Roger Bannister hatte sich zu seiner Zeit vorgenommen, als erster Mensch die Meile (=1,609km) unter vier Minuten zu laufen. Jedoch mit seiner Idee stand er alleine da.

Seit Jahrzehnten wurde mit allen Mitteln versucht diese Hürde zu schaffen, aber immer wieder scheiterten die Läufer. Man fand sich damit ab, dass der menschliche Körper niemals in der Lage sein würde, diese magische Hürde zu unterbieten. Roger Bannister ließ sich davon nicht beirren und bereitete sich auf diese Herausforderung vor. Er entwickelte seine eigenen Trainingsmethoden, mit kurzen intensiven Intervallen und Tempoläufen. Aber er trainierte auch seinen Geist. Immer wieder visualisierte er den Erfolg im Kopf, wie er die 4min Hürde knackt und wie es sich anfühlt über die Ziellinie zu laufen. Alle negativen und abfälligen Kommentare von Kritikern blendete er so gut es ging aus und er konzentrierte sich nur auf sich.

Am Tag des Wettkampfs, im Jahr 1954, waren die Wetterbedingungen alles andere als optimal, Regen und Wind erschwerten es Roger Bannister. Trotz dieser äußeren Umstände, blieb er positiv und glaubte an sich und sein Ziel. Und siehe da, Bannister durchbrach diese Barriere. Das Spannende an dieser Geschichte ist, dass in den darauffolgenden Jahren viele weitere Leichtathleten die Meile unter vier Minuten liefen. Jemand durchbricht eine scheinbar imaginäre Grenze und öffnet danach andere Athleten in ihren Köpfen die Tür, dieses ebenfalls zu schaffen.

50 IRONMAN in 50 Tagen

Im Jahr 2015 erreichte James Lawrence etwas, über das selbst Extremsportler noch immer staunen. 50 IRONMAN an 50 Tagen in allen 50 Staaten der USA, mit dem Zweck, Geld für die Bekämpfung von Fettleibigkeit bei Kindern zu sammeln. Entgegen der Meinung aller Experten, die dieses Projekt als unmöglich hielten, vertraute James Lawrence auf seine Fähigkeiten und belehrte all seine Kritiker eines Besseren. Trotz eines Radsturzes mit Verletzung am 19ten Tag, trotz Krämpfen beim Schwimmen und trotz oft schlechter äußerer Bedingungen vollbrachte James Lawrence diese physische und psychische Meisterleistung.

100 IRONMAN 70.3 in 100 Tagen

Debi Hazelden, finishte am 7. Mai den Ironman Australia in 11h16min, was Gesamtrang 19 in der Damenwertung bedeutete. Das Besondere jedoch ist, dass sie die 99 Tage zuvor (28. Januar bis 06. Mai 2017) täglich eine Ironman 70.3 Distanz zurücklegte und Spenden für das Australische Rote Kreuz sammelte. Debi durchlebte während dieser 100 Tage Hochs und Tiefs mit Verletzungen, Krankheiten, wochenlangen Regen und zeitweise Temperaturen bis 40°C. Davon ließ sie sich jedoch nicht abhalten. Auf die Frage, wie viel davon ist physisch bzw. mental, sagte ihr Coach: „Ab einem gewissen Punkt gewöhnt sich der Körper an die Belastung und alles ist nur mehr mental.“

Unmöglich ist es nur in deiner eigenen Vorstellung!

Ich könnte hier unzählige, weitere Rekorde aufzählen. Was jeder dieser SportlerInnen besitzt um solche außergewöhnlichen Leistungen zu erbringen, ist eine entsprechende körperliche und mentale Verfassung und der Glaube an das Ziel. Erst dann ist es möglich, Grenzen zu sprengen und in andere Dimensionen vorzudringen.

Deine eigenen Grenzen zu überschreiten kostet Mut. Um diesen Schritt zu wagen, musst du dir deiner persönlichen Fähigkeiten jederzeit bewusst sein. Darüber hinaus brauchst du eine klare Zielsetzung und die Entschlossenheit diese Ziele auch an schlechten Tagen zu verfolgen. Nur wenn du die mentalen Fähigkeiten besitzt, ist es möglich es zu schaffen.

Meine Aufgabe als Mentalcoach ist es, diese Fähigkeiten in dir zu aktivieren und zu stärken.

In diesem Sinne, sprenge deine persönlichen Grenzen!

Be strong,

Wolfgang

Wolfgang Seidl, MBA
Akademischer Mentalcoach
Dipl. Lebens- und Sozialberater
HeartMath Coach®
mind@mana4you.at
www.mana4you.at?utm_source=rss&utm_medium=rss
Mentalcoach von IRONMAN Austria und der Austrian Trail Running Assoziation – ATRA

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Kategorien: Triathlon

Billard gewinnt IRONMAN 70.3 Pays d’aix, Herbst Fünfter

Triaguide - So, 2017-05-14 17:27

Der Franzose Bertrand Billard konnte sich bei seinem Heimrennen einen großen Triump einfahren. In einem Fotofinish konnte er sich dabei gegen seinen Landsmann Denis Chevrot durchsetzen. Nur eine Sekunde sollte die beiden letztlich trennen. Die beiden Franzosen waren die bestimmenden Athleten des Rennens. Der starke Radfahrer Billard konnte dem Rennen in seiner Lieblingsdisziplin den Stempel aufdrücken und mit überlegener Radbestzeit als Führender auf die Laufstrecke gehen. Doch Chevrot packte seine Laufbeine aus und flog beim Halbmarathon praktisch an Billard heran. Mehr als 6 Minuten sollte er letztlich aufholen, exakt eine zu wenig. Dass die beiden in einer eigenen Liga spielten, zeigt der Respektabstand, den der Ex-Hawaii-Champion Frederik van Lierde aufwies. Mit mehr als 4 Minuten Verspätung komplettiert der Belgier das Podium. Ein erfreuliches Ergebnis aus deutscher Sicht lieferte der Leipziger Marcus Herbst, der das Rennen auf dem 5. Gesamtrang beenden konnte.

Name Country Div Rank Gender Rank Overall Rank Swim Bike Run Finish Points Billard, Bertrand FRA 1 1 1 00:22:59 02:10:55 01:16:38 03:55:18 — Chevrot, Denis FRA 2 2 2 00:23:00 02:17:41 01:10:02 03:55:19 — Van Lierde, Frederik BEL 3 3 3 00:23:49 02:17:44 01:13:02 03:59:39 — Maurel, Kevin FRA 4 4 4 00:24:41 02:16:01 01:14:50 04:00:16 — Herbst, Marcus DEU 5 5 5 00:24:45 02:15:50 01:15:25 04:00:50 — Van Berkel, Jan CHE 6 6 6 00:23:50 02:17:22 01:15:55 04:02:06 — Jarrige, Yvan FRA 7 7 7 00:23:03 02:18:25 01:16:44 04:02:50 — Moreno Molins, Albert ESP 8 8 8 00:24:38 02:21:24 01:14:01 04:05:06 — Pousson, Julien FRA 9 9 9 00:22:57 02:18:46 01:18:21 04:05:28 — Pannier, Anthony FRA 10 10 10 00:23:52 02:17:26 01:19:27 04:05:51 Top-10 für Sylvia Gehnböck

Die Österreicher können sich über eine Top-10-Platzierung von Sylvia Gehnböck freuen. Als Achte Profi-Dame landet sie insgesamt auf dem 10. Rang in der Gesamtwertung.

Name Country Div Rank Gender Rank Overall Rank Swim Bike Run Finish Points Bilham, Emma CHE 1 1 48 00:26:05 02:36:34 01:21:52 04:29:36 — Czesnik, Maria POL 2 2 57 00:26:09 02:35:19 01:24:37 04:31:40 — Seymour, Natalie GBR 3 3 72 00:27:48 02:35:34 01:25:09 04:34:03 — Lundstrom, Asa SWE 4 4 79 00:28:30 02:35:26 01:25:22 04:35:20 — Genêt, Manon FRA 5 5 84 00:27:25 02:37:12 01:26:17 04:37:20 — Frades, Gurutze ESP 6 6 86 00:29:55 02:41:24 01:19:45 04:37:24 — Collonge, Jeanne FRA 7 7 96 00:28:31 02:39:35 01:24:41 04:39:09 — Gehnböck, Sylvia AUT 8 11 136 00:29:51 02:38:36 01:31:01 04:45:45 — Graaf, Emma SWE 9 42 525 00:29:53 03:04:42 01:38:44 05:20:58 —

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Kategorien: Triathlon

Laura Philipp und David McNamee gewinnen IRONMAN 70.3 Mallorca

Triaguide - So, 2017-05-14 17:13

Dass der IRONMAN 70.3 Mallorca alleine schon aufgrund der Beliebtheit der Insel bei den deutschen Urlaubern seit Jahren eine deutsche Angelegenheit ist, ist inhaltlich keine Überraschung. Mallorca liegt den deutschen Triathleten und das hat sich auch im Jahr 2017 nicht geändert – zumindest nicht komplett. Bei den Männern konnte Andreas Dreitz seinen Vorjahrestitel nicht verteidigen, er musste sich trotz Radbestzeit dem Briten Damid McNamme knapp geschlagen geben. Rund eine Minute betrug der Rückstand des zweifachen IRONMAN 70.3-Mallorca Siegers am Ende. Das Podium komplettierte der Spanier Miquel Blanchart. Mit Markus Fachbach (6.) und Tobias Drachler (8.) landeten zwei weitere Deutsche in den Top-10.

Name Country Div Rank Gender Rank Overall Rank Swim Bike Run Finish Points McNamee, David GBR 1 1 1 00:22:58 02:16:37 01:13:41 03:56:49 — Dreitz, Andreas DEU 2 2 2 00:24:31 02:13:03 01:16:06 03:57:50 — Blanchart Tinto, Miquel ESP 3 4 4 00:24:35 02:22:25 01:13:57 04:04:30 — Clarke, Will GBR 4 5 5 00:23:08 02:21:56 01:18:26 04:07:23 — Ciavatella, Jonathan ITA 5 6 6 00:23:02 02:23:40 01:19:21 04:10:15 — Fachbach, Markus DEU 6 7 7 00:24:33 02:22:07 01:20:30 04:11:06 — Nadal Clar, Joan ESP 7 8 8 00:25:54 02:23:19 01:18:07 04:11:12 — Drachler, Tobias DEU 8 9 9 00:24:34 02:22:10 01:21:27 04:11:51 — Swolfs, Sanne BEL 9 10 10 00:24:33 02:22:03 01:21:38 04:11:57 — Strijk, Erik-Simon NLD 10 11 11 00:24:35 02:22:22 01:22:04 04:13:06 — Laura Philipp wieder eine Klasse für sich

Bei den Damen konnte sich die Titelverteidigerin Laura Philipp einen überlegenen Sieg sichern. Wie bereits im letzten Jahr legte sie dabei den Grundstein dazu mit einem beeindruckenden Radplit. Als einzige Athletin blieb sie auf dem selektiven Kurs unter zweieinhalb Stunden und lief mit einer Zeit von 01:22:09 auch einen mehr als soliden Halbmarathon. Am Ende sollte der Vorsprung der 30-jährigen mehr als 5 Minuten betragen. Auf dem zweiten Rang landete die Britin Emma Pallant vor der Neuseeländerin Amelia Watkinson. Mit Jenny Schulz (5.), Lena Berlinger (6.) und Mareen Hufe (8.) landeten drei weitere deutsche Athletinnen in den Top.10 der Gesamtwertung.

Name Country Div Rank Gender Rank Overall Rank Swim Bike Run Finish Points Philipp, Laura DEU 1 1 23 00:25:55 02:29:31 01:22:09 04:21:41 — Pallant, Emma GBR 2 2 29 00:26:01 02:36:43 01:20:09 04:26:51 — Watkinson, Amelia NZL 3 3 44 00:25:57 02:33:03 01:30:03 04:33:03 — Jerzyk, Agnieszka POL 4 4 62 00:25:55 02:42:12 01:24:34 04:36:50 — Schulz, Jenny DEU 5 5 76 00:28:48 02:43:15 01:24:59 04:41:19 — Berlinger, Lena DEU 6 6 95 00:28:39 02:43:01 01:28:49 04:44:35 — Norden, Lisa SWE 7 7 103 00:24:38 02:46:47 01:30:11 04:45:53 — Hufe, Mareen DEU 8 10 182 00:28:50 02:45:22 01:34:26 04:53:30 — Font Balduque, Leonor ESP 9 15 292 00:32:39 02:57:12 01:28:33 05:03:25 — Andresen, Julie NOR 10 21 384 00:30:46 02:48:26 01:45:44 05:09:48

 

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Kategorien: Triathlon

Wihlidal und Kallina gewinnen Klosterneuburg-Premiere

Triaguide - So, 2017-05-14 16:54

Bei strahlendem Sonnenschein und Temperaturen von deutlich über 20°C stand einer erfolgreichen Premiere des Klosterneuburg-Triathlon nichts im Wege. Mit rund 350 Startern war der Bewerb bereits beim ersten Mal fast ausverkauft. Auch das mit rund 16,5°C doch recht frische Wasser konnte die Freude der Teilnehmer nicht trüben. Ein Starterfeld, das man ansonsten in Österreich maximal bei den Sprint-Staatsmeisterschaften findet, war das Tüpfelchen auf dem „I“ der Veranstaltung.

Bei den Herren stieg der Deutsche Felix Ostendorf als schnellster Schwimmer aus dem Wasser, gefolgt von Vizestaatsmeister Lukas Gstaltner. Dieser übernahm rasch die Führung, war allerdings mit dem Straßenrad auf den 20 schnellen Radkilometern benachteiligt. Das Heft des Handelns übernahm rasch der Top-Favorit Niko Wihlidal, der seine Radstärke optimal ausnützen konnte. Sein erster Verfolger war der Steirer Christoph Leitner, der sich auf der Radstrecke an Gstaltner vorbeischieben konnte. Beim abschließenden 5-Kilometer-Lauf gab Wihlidal die Führung nicht mehr aus der Hand. Gstaltner konnte auf der Laufstrecke noch an Leitner vorbei gehen, aber zu Wihlidal war der Abstand zu groß. Somit sicherte sich Niko Wihlidal mit lautem Jubelschrei die erste „Krone“ in Klosterneuburg und gewann mit 33 Sekunden Vorsprung auf Lukas Gstaltner, das Podium komplettierte Christoph Leitner.

Klosterneuburg-Triathlon 2017 Herren 1 Wihlidal Nikolaus Top Team Tri Niederösterreich 00:09:11 00:28:34 00:16:33 00:57:23.00 2 Gstaltner Lukas                 Triathlonclub Kagran 00:08:28 00:30:29 00:16:14 00:57:56.90 3 Leitner Christoph               trigonomic aut 00:09:06 00:29:21 00:17:26 00:58:57.80 4 Czerny Sebastian               Top Team Tri Niederösterreich 00:10:14 00:30:04 00:16:03 00:59:18.20 5 Bründl Alexander               TRI Swimmers WELS 00:09:24 00:31:02 00:15:54 00:59:30.70 6 Szymoniuk Michael         Nora Racing Team 00:10:11 00:30:05 00:16:55 01:00:18.80 7 Schlagbauer Christoph     RC TRI RUN ATUS Weiz 00:09:31 00:30:05 00:17:51 01:00:38.30 8 Ostendorf Felix                   Nora Racing Team NÖ 00:08:25 00:31:57 00:17:16 01:00:40.00 9 Höllmüller Julian                 TRV Krems 00:08:57 00:31:14 00:17:16 01:00:51.20 10 Straussberger Niklaus       NORA RACING TEAM Niederöster 00:08:30 00:31:49 00:17:46 01:01:20.00 Jacqueline Kallina „Königin“ von Klosterneuburg

Auch im Damenrennen kämpfte ein qualitativ und quantitativ hochwertiges Starterfeld um den prestigeträchtigen Titel der Premieren-Siegerin. Während für die große Favoritin Tanja Stroschneider das Rennen schon früh zu Ende war, konnte sich die Mitfavoritin Jacqueline Kallina am Ende mit mehr als zweieinhalb Minuten Vorsprung den Sieg sichern. Dahinter landete Kamila Polak auf dem zweiten Rang, Dritte wurde Elke Innerebner.

Klosterneuburg-Triathlon 2017 Damen 1 Kallina Jacqueline Team Ausdauercoach 00:09:48 00:33:37 00:19:02 01:06:28.70 2 Polak Kamila Team milliSports 00:10:43 00:34:40 00:19:53 01:09:08.60 3 Innerebner Elke NORA RACING TEAM 00:11:27 00:36:02 00:19:29 01:10:35.80 4 Kaspareth Kathrin TriPower Wimberger Haus Freistadt 00:11:38 00:35:18 00:20:18 01:11:33.30 5 Schleinzer Victoria Tri Klosterneuburg 00:10:20 00:36:45 00:20:36 01:12:00.20 6 Österreicher Rosa- Lisa TEAM GDT 00:09:52 00:38:30 00:20:07 01:12:14.80 7 Priglinger Johanna Veletage – GDT 00:11:48 00:36:13 00:21:13 01:13:25.80 8 Pernold Lena NCB Triteam 00:09:59 00:37:59 00:21:12 01:13:30.40 9 Frühwirth Verena URC Sparkasse Renner Langenlois 00:13:10 00:38:36 00:18:36 01:14:42.20 10 Pauer Gabriele Team milliSports 00:12:20 00:36:40 00:22:15 01:15:56.30

Doch nicht nur die Sieger wurden geehrt, ganz nach dem Motto „Get your crown“ erhielt jeder Finisher des Rennens seine eigene Krone aufgesetzt. Die größte Krone gebührt allerdings der Veranstaltung selbst. Was Veranstalter Philipp Kennedy hier mit seinem Team auf die Beine gestellt hat, kann man schlicht als großartig bezeichnen. Das Eventgelände im kurz vor der Eröffnung stehenden Barracuda Resort bietet alles, was das Triathlonherz begehrt. Dazu eine für den Verkehr komplett gesperrte Radstrecke und ein hochklassiges Starterfeld machen den runden Gesamteindruck komplett. 350 Teilnehmer erlebten heute die Premiere einer Veranstaltung, die das Zeug zum Klassiker hat.

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Kategorien: Triathlon

Yokohama im Regen – Perterer in den Top-20

Triaguide - Sa, 2017-05-13 19:32

Fünf Österreicher gingen heute beim hochkarätig besetzten Triathlon WM-Rennen in Yokohama (JPN) an den Start. Bei regnerischen Bedingungen erkämpfte sich Lisa Perterer mit dem 19. Platz ein Top-20-Ergebnis. Bei den Herren wurde Alois Knabl als 21. bester Österreicher. Die Siege gingen an die amtierenden Weltmeister Flory Duffy (BER) und Mario Mola (ESP).

Perterer mit Aufholjagd

Regnerische Bedingungen machten es den Athleten beim dritten WM-Serienrennen 2017 in Yokohama (JPN) nicht einfacher. Auf der flachen und technisch anspruchsvollen Radstrecke kam es immer wieder zu Stürzen. Dem Damenrennen dominierte die amtierende Weltmeisterin Flory Duffy (BER) von Beginn an, gab das Tempo vor und holte ungefährdet mit einem für ein WM-Rennen beeindruckenden 1:51 min Vorsprung den Sieg.

Auch wenn es so gar nicht ihre Bedingungen waren, so konnte ÖTRV-Athletin Lisa Perterer nach dem Schwimmen mit der elftbesten Laufzeit auf den abschließenden 10 km noch den 19. Platz erkämpfen. Die zweite Österreicherin im Feld, Sara Vilic, musste das Rennen in der zweiten Radrunde frühzeitig beenden.

Ergebnis 2017 Triathlon WM-Serie Yokohama (JPN), Damen

1. Flora Duffy (BER), 1:56:18 h

2. Katie Zaferes (USA), 1:58:09 h

3. Kirsten Kaspar (USA), 1:58:17 h

19. Lisa Perterer (HSV Triathlon Kärnten, K), 2:00:34 h

DNF Sara Vilic (Schwimmaktivclub Klagenfurt, K)

Das Gesamtergebnis gibt es hier

Es waren insgesamt 55 Athletinnen aus 23 Nationen am Start.

Knabl wird als 21. bester Österreicher

Bei den Herren fiel die Entscheidung wesentlich knapper aus. Einmal mehr zeigte Alois Knabl, dass er zu den schnellsten Schwimmern im olympischen Triathlonsport zählt. Er stieg hinter dem Briten Jonathan Brownlee als Zweiter aus dem Wasser und absolvierte die anschließenden 40 Radkilometer in der ersten Radgruppe. Am Ende überquerte er die Ziellinie auf Platz 21. Lukas Hollaus, der sich am Rad nach vorne arbeiten konnte, kam zu Sturz und beendete das Rennen auf Rang 30. Lukas Pertl kam auf Platz 34 ins Ziel.

Den Sieg holte sich der amtierende Weltmeister und Sieger des Vorjahres Mario Mola vor seinem spanischen Landsmann Fernando Alarza, der auf der letzten Runde noch aufs Podium lief. 

Ergebnis 2017 Triathlon WM-Serie Yokohama (JPN), Herren

1. Mario Mola (ESP), 1:48:15 h

2. Fernando Alarza (ESP), 1:48:23 h

3. Kristian Blummenfelt (NOR), 1:48:26 h

21. Alois Knabl (Raika Tri Telfs, T), 1:50:48 h

30. Lukas Hollaus (TV Zell/See, S), 1:51:39 h

34. Lukas Pertl (TRI TEAM Hallein, S),1:52:37 h

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Kategorien: Triathlon

Neuer IRONMAN 70.3-Bewerb in Spanien

Triaguide - Fr, 2017-05-12 13:22

IRONMAN hat heute ein neues Rennen in Spanien bekannt gegeben. Den IRONMAN 70.3 Marbella wird 2018, genauer gesagt am 29. April 2018, seine Premiere feiern.

Der neue Mitteldistanz-Bewerb findet direkt in Marbella statt, das sich an Spaniens Costa de Sol befindet. Die Küstenstadt liegt in der autonomen Region Andalusien und ist Heimat von 140.000 Einwohnern. “Unsere gesamte Stadt freut sich schon darauf, IRONMAN bei uns begrüßen zu dürfen. Für uns ist es eine großartige Möglichkeit, tausende Athleten aus der ganzen Welt nach Marbella zu bringen und ihnen unsere Gastfreundschaft zu beweisen”, sagt Marbellas Bürgermeister José Bernal. 

Marbella liegt am Mittelmeer und gilt als eine der wichtigsten Tourismusdestinationen an der Costa de Sol. Die Stadt ist vor allem für ihre makellosen Strände, das milde Klima und die günstige Lage zwischen Málaga und der Straße von Gibraltar bekannt. Spätestens seit den 1970er-Jahren gehört Marbella zu den beliebtesten Urlaubszielen Europas. 

Der IRONMAN 70.3 Marbella ist das vierte IRONMAN 70.3 Rennen in Spanien – nach dem Nirvana IRONMAN 70.3 Mallorca, dem Club La Santa IRONMAN 70.3 Lanzarote und dem IRONMAN 70.3 Barcelona.

 Das Rennen beginnt mit einer 1,9 km langen Schwimmstrecke im Mittelmeer. Der Schwimmausstieg befindet sich am berühmte Levante-Strand von Puerto Banús. Die 90 Kilometer lange Radstrecke startet dann auf der berühmten “Golden Mile” und führt durch das Stadtzentrum Marbellas, bevor es dann durch Monda, Coín und Cartama geht. Die Wechselzone ist wiederum in Puerto Banús. Der über zwei Runden führende Laufkurs erstreckt sich entlang der Uderpromenade von Marbella bis zur Finish Line am Strand von Puerto Banús.

“Marbella ist eine wunderschöne Location und ein in ganz Europa bekannter Name. Wir freuen uns wirklich, hier ein Rennen veranstalten zu dürfen. Stadt und Region bieten eine perfekte touristische Infrastruktur und sind verkehrstechnisch ideal erschlossen”, sagt Hans-Peter Zurbruegg, Managing Director von IRONMAN Europe, Middle East and Africa. “Bereits heute starten tausende Athleten aus Spanien bei unseren Rennen, jetzt gibt es für heimische und internationale Sportler eine weitere Möglichkeit, Spanien von seiner besten Seite kennenzulernen.”

50 WM-Slots

Der IRONMAN 70.3 Marbella bietet 50 Age-Group-Slots für die IRONMAN 70.3-Weltmeisterschaft 2018 in Port Elizabeth, Nelson Mandela Bay, Südafrika. Die Registrierung für das Rennen öffnet am Donnerstag, 8. Juni 2017, um 14 Uhr Lokalzeit auf www.ironman.com/marbella70.3?utm_source=rss&utm_medium=rss. Athleten werden gebeten, sich mit etwaigen Fragen an marbella70.3@ironman.com zu wenden.

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Kategorien: Triathlon

Nur noch ein Monat bis zum Salzburger Firmen Triathlon

Triaguide - Di, 2017-05-09 12:23

Die Anmeldungen für den Salzburger Firmentriathlon am 9. Juni 2017 laufen bereits auf Hochtouren und es sind nur noch 50 Staffelplätze frei. Mit dabei auch prominente Sportler. Die beiden Ex-Skirennläuferinnen Andrea Fischbacher und Brigitte Kliment-Obermoser werden den Salzburger Firmen Triathlon als Schwimmerin bzw. Läuferin in Angriff nehmen.

Nur mehr wenige Plätze verfügbar!

Die Veranstalter und Organisatoren des Salzburger Firmen Triathlons freuen sich auf ein ausverkauftes Startkontingent. Mit den 150 erfolgten Team-Anmeldungen sind nur mehr für 50 Teams Startplätze verfügbar. Erfreulich ist auch die starke internationale Beteiligung, denn inzwischen setzt sich das Teilnehmerfeld aus 13 Nationen zusammen.

Fischbacher und Kliment-Obermoser in Promi-Staffel!

Der Veranstalter freut sich, dass mit Startnummer 1 ein prominentes Team mit Ex-Skifahrerinnen an den Start gehen wird. Die Olympiasiegerin von 2010 sowie Abfahrt- und Super-G-Spezialistin Andrea Fischbacher wird als Schwimmerin die Auftaktdisziplin für ihr Team übernehmen. Die dreifache Weltcupsiegerin Brigitte Kliment-Obermoser wird die die abschließende Laufstrecke über 3,6 Kilometer in Angriff nehmen.

Das soll aber nicht heißen, dass nur „Leistungssportler“ mitmachen sollen/können. Vielmehr unterstreicht es, dass jede und jeder sich die persönliche Lieblingssportart aussuchen und mit seinem Team mitmachen kann! Andrea und Brigitte werden mit dem Leiter des WKS-Gründerservice, Dr. Hans-Joachim Pichler, der auf dem Rad fahren wird, sicherlich eine tolle Zeit schaffen!

 Mehr Infos und Anmeldemöglichkeiten gibt es unter www.firmen-triathlon.eu?utm_source=rss&utm_medium=rss

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Kategorien: Triathlon

Beranek und Molinari gewinnen Challenge Rimini, Steger und Schmid am Podium

Triaguide - So, 2017-05-07 19:01

Für das pewag racing team hat sich der Auftritt bei der Challenge Rimini ausgezahlt. Die erste große Mitteldistanz auf europäischem Boden war im Männerrennen zwar eine recht eindeutige Sache für den Lokalmatator Giulio Molinari, dahinter konnten sich die deutschsprachigen Athleten aber sehr gut behaupten. Thomas Steger konnte bei seinem zweiten Saisonrennen erneut auf das Podium klettern und landete mit knapp 4 Minuten Rückstand auf Molinari auf Rang 2. Nicht einmal eine Minute langsamer war Stegers Teamkollege Stefan Schmid, der das Podest komplettieren konnte. Mit Lukas Krämer auf Platz 6 und Per Bittner auf Rang 8 konnten sich zwei weitere Deutsche in den Top-10 platzieren.

Beranek am Rad überlegen

Im Damenrennen ging Anja Beranek als große Favoritin ins Ziel und wurde diesem Status auch mehr als gerecht. Vor allem auf der anspruchsvollen Radstrecke war sie eine Klasse für sich und konnte das Rennen mit knapp 5 Minuten Vorsprung für sich entscheiden. Auf Platz zwei landete die Spanierin Judith Vaquera Corachan, Dritte wurde die Italienierin Sara Dossena. Yvonne van Vlerken, die als härteste Konkurrentin von Beranek gehandelt wurde, erwischte nach eigenen Angaben keinen guten Tag und beendete das Rennen auf Rang 5.  Bianca Steurer vom Skinfit Racing Team konnte sich als Siebte ebenfalls in den Top-10 klassieren.

Ergebnis Challenge Rimini 2017 Herren 1 1 Molinari Giulio
 C.S.CARABINIERI EL 1 00:23:08.24 02:22:05.00 01:18:14.80 04:03:28.30   2 24 Steger Thomas
 AUT- EL 2 00:25:10.95 02:25:56.20 01:16:09.60 04:07:17.50 03:49 3 Schmid Stefan
 GER- EL 3 00:25:21.92 02:27:27.20 01:15:20.30 04:08:10.20 04:41 4 23 Smales Elliot
 GBR- EL 4 00:23:08.65 02:30:08.20 01:15:54.70 04:09:12.00 05:43 5 31 Baldellou Inaki
 ESP- EL 5 00:23:06.57 02:30:11.40 01:16:24.20 04:09:42.50 06:14 6 18 Lukas Kramer
 GER- EL 6 00:26:03.45 02:29:13.60 01:17:22.50 04:12:40.20 09:11 7 25 Svarc Premysl
 T.D. RIMINI EL 7 00:24:02.91 02:32:24.80 01:17:11.50 04:13:39.80 10:11 8 3  Bittner Per
 GER- EL 8 00:25:02.76 02:30:18.40 01:18:19.30 04:13:40.70 10:12 9 10 Incardona Federico Gregorio
 NLF EL 9 00:26:22.05 02:31:56.60 01:17:03.20 04:15:22.00 11:53 10 27   Volar Jan
 CZE- EL 10 00:24:54.29 02:28:57.30 01:23:01.20 04:16:52.80 13:24 Ergebnis Challenge Rimini 2017 Damen 1 40  Beranek Anja
 GER- EL 1 00:26:22.33 02:41:49.50 01:26:37.90 04:34:50.50   2 41  Corachan Vaquera Judith
 ESP- EL 2 00:27:18.29 02:47:51.10 01:24:16.90 04:39:26.30 04:35 3 35  Dossena Sara
 RASCHIANI TRI PAVESE EL 3 00:28:26.77 02:55:24.70 01:16:10.60 04:40:02.60 05:12 4 42  Derron Nina
 SUI- EL 4 00:27:38.64 02:45:19.20 01:30:04.40 04:43:03.00 08:12 5 34  Van Vlerken Yvonne
 NED- EL 5 00:29:37.90 02:45:58.90 01:27:56.00 04:43:33.50 08:43 6 36  Bernardi Marta
 TRI EVOLUTION EL 6 00:28:25.73 02:46:41.90 01:32:07.30 04:47:15.50 12:25 7 46  Steurer Bianca
 AUT- EL 7 00:28:55.29 02:48:41.90 01:32:27.50 04:50:05.10 15:14 8 45  Skevin Sonja
 CRO- EL 8 00:26:23.16 02:58:47.30 01:29:55.60 04:55:06.10 20:15 9 39 Baumann Sara
 GER- EL 9 00:28:19.80 02:56:40.80 01:31:34.00 04:56:34.90 21:44 10 44 Krivankova Simona
 CZE- EL 10 00:33:44.60 02:55:46.80 01:27:32.00 04:57:04.10 22:13

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