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Triathlon

Giglmayr startet beim Trumer Triathlon

Triaguide - Mi, 2017-07-19 17:21

„Mit der Startzusage des Lokalmatadors Andreas Giglmayr vom Trumer Tri Team erwarten wir über die Mitteldistanz einen heißen Titelkampf, sowohl wettkampfmäßig als auch temperaturmäßig!“, freut sich der Veranstalter, Franz Federspieler (Tourismusverband Obertrum am See). In Abwesenheit des dreifachen Titelverteidigers Thomas Steger gehört zu den lokalen Kontrahenten des frisch gebackenen Physiotherapeuten der letztjährige Zweite Stefan Hehenwarter (ebenfalls Tri Team Hallein). Das starke Starterfeld der Athleten aus deutschen Athleten wird angeführt vom Ironman Schweden Sieger von 2014 Horst Reichel, weiters am Start sind die beiden deutschen Shootingstars Philipp Mock und Thomas Bosch, der Sieger von 2012, Markus Liebelt, steht ebenfalls auf der Startliste, sowie der Drittplatzierte von der Premiere in Obertrum 2010, Alexander Bonauer.

Giglmayr freut sich auf seine Mitteldistanz-Premiere in Obertrum

„Nach dem Abschluss von meinem Studium kann ich mich wieder voll auf das Training konzentrieren! Die Mitteldistanz ist meine erste Standortbestimmung und mit der Unterstützung meiner Familie und meiner Fans, werde ich den Streckenrekord von unter 4 Stunden anpeilen!“, freut sich der Neumarkter Andreas Giglmayr. Der Salzburger Triathlet hat 2013 den Österreichischen Staatsmeistertitel über die Olympische Distanz in Obertrum gewonnen und kehrt nun nach 4 Jahren wieder an den Ort des Erfolges zurück. Der sympathische Flachgauer läutet mit der Mitteldistanz in Obertrum seine Vorbereitungen für die Ironman-Hawaii-Qualifikation 2018 ein.

Spannung verspricht der Titelkampf bei den Damen

Der Wettkampf bei den Damen ist ebenfalls sehr spannend, denn das Starterfeld ist auch hier sehr interessant und wird von der 6-fachen Ironman-Hawaii-Siegerin Natascha Badmann (Schweiz) angeführt. Die „grande dame“ des Triathlonsports freut sich auf ihren zweiten Start in Obertrum und will ihr Ergebnis von 2015 mit einem 5. Platz definitiv verbessern. Das starke österreichische Damenfeld wird angeführt von der Vorjahressiegerin Romana Slavinec, der Zweitplatzierten Simone Fürnkranz sowie den jungen Athletinnen Lisa-Maria Dornauer und Sylvia Gehnböck. Das deutsche Nachwuchstalent Laura Zimmermann ist ebenfalls voll motiviert und will um den Sieg mitreden

Teilnehmerrekord in Obertrum am See

Derzeit sind über 1.700 TeilnehmerInnen zu den Bewerben am Wochenende gemeldet. „Wenn die 250 Nachmeldungen ausgeschöpft werden, dann werden knapp 2.000 StarterInnen Obertrum zum Triathlonmekka Mitteleuropas machen!“, freut sich OK-Chef Josef Gruber. Auch der Vereinspräsident vom TrumerTriTeam, Andreas Wallner, ist motiviert: „Dank unserer knapp 600 HelferInnen können wir allen ein tolles Triathlonfest bereiten. Ich selbst starte wieder über die Mitteldistanz und freue mich jetzt schon auf die sensationelle Stimmung auf der Strecke!“

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Kategorien: Triathlon

WTS Hamburg – Laura Lindemann mit erstem Podium

Triaguide - Sa, 2017-07-15 18:17

Laura Lindemann hat der Deutschen Triathlon Union (DTU) nach drei Jahren wieder einen Podestplatz in der ITU World Triathlon Series beschert. Die 21-Jährige zeigte sich beim Heimrennen in Hamburg vom Start bis ins Ziel hellwach und wurde in einem packenden Finale auf dem Hamburger Rathausmarkt nach 59:40 Minuten Dritte. Der Sieg ging an Flora Duffy (Bermudas), die sich auf den 21 Radkilometern allein absetzte und nach 58:59 Minuten zum ersten Mal in Hamburg gewann. Zweite wurde die Australierin Ashley Gentle (59:30 Min.) „Ich habe 100 Prozent gegeben, mehr ging nicht. Ich bin einfach überwältigt“, sagte Lindemann im Ziel überglücklich. Die Stimmung und der Jubel der Zuschauer habe sie über die gesamte Strecke getragen, so die DTU-Athletin weiter.

Bei Temperaturen um 20 Grad erwischte Lindemann in der Binnenalster einen guten Start. Nach etwas mehr neun Minuten stiegen die ersten der 62 Athletinnen aus dem Wasser. Die 21-Jährige hatte als 14. nur wenige Sekunden Rückstand auf die Spitze und lag damit im Soll. Im weiteren Rennverlauf übernahm die Deutsche in der Verfolgung eines Führungstrios um Weltmeisterin Flora Duffy beim Radfahren immer wieder Verantwortung, indem sie Tempoarbeit machte. So entging die Sprint-Europameisterin von Düsseldorf auch einem Sturz nach der dritten Radrunde. Dennoch konnte sie nicht verhindern, dass Duffy in einer Soloflucht fast eine Minute Vorsprung auf ihre Verfolgerinnen herausfuhr. Dieses Polster reichte für den ersten Hamburg-Sieg der 29-Jährigen. Dahinter entwickelte sich ein spannendes Rennen um die Plätze zwei und drei – mit dem besten Ende für Ashley Gentle und Laura Lindemann, die nach den Rängen sieben (2015) und neun (2016) nun auch das Podium von Hamburg erklommen hat. Im Herrenrennen konnte Justus Nieschlag mit dem 15. Gesamtrang ein weiteres gutes Ergebnis für die DTU-Mannschaft sichern. 

Zwei Mal Top-20 für Österreich

Österreichs Athleten konnten in Hamburg mit Lisa Perterer (18. Platz) und im Herrenrennen mit Lukas Hollaus (19. Platz) zwei Top 20-Plätze holen. Die weiteren Platzierungen der ÖTRV-Athleten:

24. Sara Vilic (Schwimmaktivclub Klagenfurt, K), 1:01:25 h
DNF Julia Hauser (Triathlonclub Kagran, W)
27. Alois Knabl (Raika Tri Telfs, T), 55:32 min
38. Thomas Springer (Union LTU Linz, ÖO), 56:08 min
49. Lukas Pertl (TRI TEAM Hallein, S), 57:54 min

Die Gesamtergebnisse gibt es hier: Damen / Herren

 

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Kategorien: Triathlon

DTU schickt junges Trio in den ITU World Triathlon Hamburg

Triaguide - Do, 2017-07-13 17:15

Die Deutsche Triathlon Union (DTU) und ihre Top-Athleten fiebern dem Hamburg Wasser World Triathlon 2017 entgegen. Ein schlagkräftiges Trio hat das Trainerteam für die Einzelwettkämpfe am kommenden Samstag (15. Juli) nominiert. Wie bereits in den vergangenen Jahren muss beim vierten Rennen der ITU World Triathlon Series eine Sprint-Distanz über 750 Meter Schwimmen, 21 Kilometer Radfahren und 5 Kilometer Laufen absolviert werden. Angeführt wird die junge Mannschaft von Laura Lindemann (Potsdam). Dazu haben sich Lasse Lührs (Alicante/ESP) und Justus Nieschlag (Saarbrücken) für das bisher bestbesetzte Rennen der diesjährigen Weltserie qualifiziert. Bei den Damen (Samstag, ab 14:00 Uhr live im ZDF) haben sich acht der aktuellen Top Ten im WTS-Ranking angekündigt. Bei den Herren (ab 16:00 Uhr live im ZDF) fehlt gar nur einer der zehn besten der Weltrangliste. Den sportlichen Stellenwert des Flaggschiff-Events an der Alster beschreibt DTU-Sportdirektor Dr. Jörg Bügner so: „Für unsere Athleten ist das Heimrennen von Hamburg einer von drei Jahreshöhepunkten (neben der EM in Düsseldorf und dem Grand Final in Rotterdam). Wir betrachten die Wettkämpfe hier sowohl national als auch international als wichtige Standortbestimmung.“

 Lindemann mit Rückenwind, Nieschlag motiviert

Mit dem EM-Gold von Düsseldorf und viel Selbstvertrauen im Gepäck geht Laura Lindemann am Samstagnachmittag ins Rennen. Die 60 besten Kurz-Distanz-Athletinnen der Welt werden dann mit ihr auf dem Ponton an der Binnenalster stehen. „Ich möchte übermorgen die bestmögliche Leistung abrufen und wenn es dann wieder für die Top Ten reicht, wäre das perfekt für mich“, so Lindemann heute auf der Pressekonferenz zu ihren sportlichen Ambitionen. Bei ihren zwei bisherigen Starts wurde die 21-Jährige Siebte (2015) und Neunte (2016), im vergangenen Jahr gewann sie mit der DTU-Mixed-Staffel die Bronzemedaille. Auch Justus Nieschlag schaffte in Hamburg schon einmal den Sprung unter die Top Ten (2015). Entsprechend motiviert geht auch er ins Heimspiel der Deutschen Triathlon Union. „Nach dem Auf und ab in der bisherigen Saison ist jetzt der richtige Zeitpunkt, ein gutes Rennen hinzulegen“, so Nieschlag zwei Tage vor seinem dritten Start in Hamburg. Komplettiert wird das Trio durch Lasse Lührs, der im vergangenen Jahr als einer der jüngsten Athleten im Feld ein gutes Hamburg-Debüt feierte. Der gebürtige Niedersachse sicherte sich beim Leistungstest der DTU im März das Ticket für die ITU World Triathlon Series.

 Mixed Relay am Sonntag als krönender Abschluss

Bereits zum fünften Mal in Folge ist Hamburg am Sonntag (ab 15:03 Uhr live in der ARD) Gastgeber der Triathlon Mixed Relay World Championships. 2020 in Tokio wird das spektakuläre Staffelformat mit zwei Damen und zwei Herren erstmals Teil des olympischen Programms sein. In Hamburg wird die Deutsche Triathlon Union erneut ein junges, hungriges Quartett ins Rennen schicken. Wer für das Team nominiert wird, gibt der Verband am Samstagabend (15. Juli) bekannt.

Startzeiten

Samstag, 15. Juli 2017 (live auf ZDF)

  • 14:10 Uhr Elite Damen 
  • 16:00 Uhr Elite Herren

Sonntag, 16. Juli 2017 (live auf ARD)

  • 14:54 Uhr Mixed Team Triathlon Weltmeisterschaft (300 m Schwimmen, 7 km Radfahren und 1,6 km Laufen pro Triathlet)

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Kategorien: Triathlon

Sieben ÖTRV-Athleten WM-Serienrennen und Team-WM in Hamburg

Triaguide - Do, 2017-07-13 17:04

Während Österreichs Nachwuchshoffnungen bei der Jugend EM in Panevezys (LIT) um Medaillen kämpfen, werden sich am Wochenende Lisa Perterer, Sara Vilic, Julia Hauser, Alois Knabl, Lukas Hollaus, Lukas Pertl und Thomas Springer mit den weltbesten Triathleten in Hamburg messen. Die Eliterennen (Sprintdistanz) beim WM-Serienbewerb in der Hamburger Innenstadt werden am Samstag abgehalten. Die Weltmeisterschaft im neuen actiongeladenen olympischen Triathlonbewerb, der Mixed Team Staffel, folgt am Sonntag. Alle drei Rennen der weltweit größten Triathlonveranstaltung können live im TV verfolgt werden.

ITU Triathlon WM-Serie Hamburg (GER)

Sprintdistanz (750 m Schwimmen, 21 km Radfahren, 5 km Laufen)

ÖTRV-Starter

  • Lisa Perterer (HSV Triathlon Kärnten, K), Startnummer 14
  • Sara Vilic (Schwimmaktiv Klagenfurt, K), Startnummer 20
  • Julia Hauser (Triathlonclub Kagran, W), Startnummer 52
  • Alois Knabl (Raika Tri Telfs, T), Startnummer 28
  • Lukas Hollaus (TV Zell/See, S), Startnummer 39
  • Lukas Pertl (TRI TEAM Hallein, S), Startnummer 41
  • Thomas Springer (Union LTU Linz, OÖ), Startnummer 57

Die Startlisten gibt e hier: Damen / Herren 

Startzeiten

Samstag, 15. Juli 2017 (live auf ZDF)

  • 14:10 Uhr Elite Damen 
  • 16:00 Uhr Elite Herren

Sonntag, 16. Juli 2017 (live auf ARD)

  • 14:54 Uhr Mixed Team Triathlon Weltmeisterschaft (300 m Schwimmen, 7 km Radfahren und 1,6 km Laufen pro Triathlet)

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Kategorien: Triathlon

Challenge Davos – das Triathlon-Festival in der Schweiz

Triaguide - Mi, 2017-07-12 14:23

Die CHALLENGE FAMILY hat kürzlich ein neues Event der Challenge-Family vorgestellt. Das Challenge Davos Festival wird am Wochendende vom 16./17. September 2017 zu einem Saisonhöhepunkt der Schweizer Triathlon- und Multisportsaison und soll gleichzeitig auch deren glanzvollen Abschluss bilden. Die Bewerbe punkten durch die einzigartige sportliche Herausforderung am Flüelapass, vielseitigen Startmöglichkeiten auf abgesperrten und somit sicheren Strecken sowie einem attraktiven Rahmenprogramm für Zuschauer und Gäste. Angeboten werden verschiedenste Distanzen!

Davos liegt im Herzen von Graubünden (Schweiz) auf 1560 Meter ü.M. und ist damit die höchstgelegene Stadt Europas.

Mitteldistanz (1,9/50/21) Schwimmen 1.9 km

Geschwommen im Davosersee. Start und Ziel befinden sich im Strandbad unmittelbar bei der Wechselzone.

Radfahren 50 km

Auf dem Radabschnitt wird der Flüelapass je einmal von beiden Passseiten bezwungen (Wendepunkt in Susch im Engadin). Damit werden insgesamt rund 1770 Höhenmeter bezwungen, was das Rennen in der Dauer vergleichbar mit einer üblichen Mitteldistanz mit 90 km Radfahren macht.  Die komplett abgesperrte, übersichtliche Passstrasse garantiert bestmögliche Sicherheit für die Athletinnen und Athleten. Durch das Höhenprofil ist die bei vielen Wettkämpfen lästig gewordene Windschattenproblematik so gut wie inexistent.

Laufen 21,1km

Die Laufdistanz beträgt einen Halbmarathon. Gelaufen in vier Runden um den Davosersee. Die Strecke ist fast vollständig flach und bietet den AthletInnen genügend Platz.

Flüela Challenge

Die Flüela Challenge umfasst ein Einzelzeitfahren den Flüelapass hinauf für Breitensportler bis Profis. Die 12 km lange Strecke mit 815 Höhenmetern kann per Rad, Rollski, Inline-Skates oder laufend zurückgelegt werden. Für den Transport talwärts werden Busse zur Verfügung gestellt. Die Ranglisten werden nach Disziplinen erstellt, jedoch gibt es zusätzlich eine Gesamtrangliste für den spaßorientierten Vergleich über die Ausdauersportarten hinweg. Zudem ist eine Teamwertung geplant. Wie viele Läufer sind schneller als ein durchschnittlicher Radfahrer oder Inliner? Wie nahe kommst du an die Zeiten der Profis heran? Finde es heraus!

Wettkampfstrecke

Der Start erfolgt auf der Flüela-Passstrasse auf der Höhe Einbiegung Bedraweg (Flüelastrasse 21). Das Ziel befindet sich auf der Passhöhe (Hospiz).

Bei der Anmeldung sind die Teilnehmenden gebeten, eine realistische Einschätzung ihres Leistungsniveaus in der gewählten Sportdisziplin vorzunehmen:

  • Genuss-Sportler: Erlebnisorientiert, gemütliches Tempo, geringeres Leistungsniveau
  • Breitensportler: Regelmässiges Training oder Wettkämpfe in der gewählten Disziplin
  • Leistungssportler: Ambitionierte Amateure bis Elite-/Kaderathleten

Diese Einteilung wird für die Festlegung der individuellen Startzeiten der AthletInnen verwendet. Insbesondere den GenusssporterInnen soll möglichst viel Zeit für die Bewältigung der Strecke eingeräumt werden. Zudem können auf diesem Wege die Wartezeiten im Ziel reduziert werden. Herzlichen Dank für die Mitwirkung!

TRI Circuit (olympische Distanz)

TRI Circuit ist die nationale Triathlonserie für BreitensportlerInnen in der Schweiz. Die olympische Distanz in Davos ist das Saisonfinale der Serie. Es wird entsprechend gefeiert! Mehr Informationen zur Serie: www.tricircuit.ch?utm_source=rss&utm_medium=rss

Die olympische Distanz in Davos mit verkürzter Radstrecke infolge den Höhenmetern kann als EinzelathletIn (TRI Circuit Competition, lizenzpflichtig) oder in der Staffel (TRI Circuit Team) absolviert werden. Der Startschuss erfolgt ab 10:40 Uhr in voraussichtlich verschiedenen Startwellen.

Schwimmen 1.5 km

Geschwommen im Davosersee. Start und Ziel befinden sich im Strandbad unmittelbar bei der Wechselzone. Die Details werden im Athlete’s Guide, der bis Mitte Juni vorliegen wird, genauer beschrieben. Ziel ist es, mit der Route möglichst nahe an den Ufern zu schwimmen (Sicherheit, Fansupport!).

Radfahren 25 km

Der Radpart führt die Flüela Passstrasse hoch bis zum Hospiz (ca. 12km, 820 Höhenmeter) und zurück. Die komplett abgesperrte, übersichtliche Passstrasse garantiert bestmögliche Sicherheit für die Athletinnen und Athleten. Durch das Höhenprofil ist die bei vielen Wettkämpfen lästig gewordene Windschattenproblematik so gut wie inexistent. Obwohl die Radstrecke nur 25 km aufweist, dürfte die Wettkampfdauer sehr ähnlich einer olympischen Distanz im Flachland ausfallen.

Im generellen Plan unten ist der Wendepunkt der olympischen Distanz ersichtlich.

Challenge Teens

Für den Triathlon-Nachwuchs bestehen in Davos verschiedene altersgerechte Startmöglichkeiten. Die Anmeldung ist bereits möglich!

Samstag, 16. September 2017: Triathlon!

Angebot Jahrgänge Startzeit Distanzen Jugend 14-15 2003, 2002 ab 11:00  0.3 / 8.0 / 2.0

250 Höhenmeter Jugend 16-17 2001, 2000 ab 11:00 Schüler 8-9 2009, 2008 ab 11:30  0.05 / 2.0 / 0.5 Schüler 10-11 2007, 2006 ab 11:30  0.1 / 2.0 / 1.0 Schüler 12-13 2005, 2004 ab 11:30  0.1 / 4.0 / 1.0 Die Jugendkategorien fahren voraussichtlich mit dem Rad auf der Flüela-Passstrasse bis zum Restaurant Alpenrose und zurück. Für die Eltern besteht eine Transportmöglichkeit bis zum Wendepunkt. Sonntag, 17. September 2017: Kids Fun Run

Während die Mitteldistanzathleten unterwegs sind, sorgen die Kids und Teens mit einem Fun Run für gute Stimmung auf dem Eventgelände. Eine vorherige Anmeldung ist nicht notwendig. Mehr Informationen dazu folgen.

Weitere Infos

Mehr Infos zu CHALLENGE Davos Festival gibt es auf der Website

Mehr Infos zur Challenge Family gibt es auf der Website

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Kategorien: Triathlon

Mentalcoach Wolfgang Seidl: „Erfolgreiche führen andere Gespräche“

Triaguide - Mi, 2017-07-12 11:42

Mit wem sprichst du am häufigsten? Ich würde sagen – mit dir selbst. Selbstgespräche zu führen, ist vollkommen normal. Dein innerer Dialog kann dich dabei unterstützen, deine Leistung und dein Wohlbefinden zu steigern.

Meist werden dir deine inneren Dialoge aber erst bewusst, wenn du in herausfordernde Situationen kommst oder wenn du etwas Neues ausprobierst, wo deine volle Konzentration verlangt wird. Die Intensität deiner Selbstgespräche nimmt in der Regel mit deiner erlebten Beanspruchung zu. Bei extremer Beanspruchung fängt man sogar oft laut mit sich selbst zu sprechen an.

SIEGER FÜHREN ANDERE GESPRÄCHE

Es ist immer wieder interessant, welche Art von Selbstgespräche erfolgreiche und weniger erfolgreiche Athleten führen. Aus meiner Erfahrung als Mentalcoach weiß ich, dass weniger erfolgreiche oft Selbstzweifel und Angst vor dem Versagen thematisieren, während sich erfolgreiche Sportler mit zuversichtlichen und vertrauensvollen Gedanken beschäftigen. Als ich selbst 2011 bei einem der weltweit härtesten Mitteldistanz Triathlons, AXTRI in Norwegen nach dem Radfahren auf die Laufstrecke wechselte, war es nur mein Kopf und meine aufbauenden Selbstgespräche, die mich dabei unterstützten, die ärgsten Krämpfe und Schmerzen auszublenden, weiterzulaufen und schlussendlich die Ziellinie als Sieger zu überqueren. Ohne mentale Vorbereitung hätte ich das Rennen ganz sicher aufgegeben und wäre mit einem DNF nach Hause gefahren.

DER KOPF GIBT IMMER ZUERST AUF

Es besteht eine enge Verflechtung zwischen deinen inneren Dialogen und deinem Handeln. Du hast in schwierigen Situationen sicherlich schon sehr oft erlebt, dass zuerst dein Selbstgespräch ins Negative umschlägt (z.B. „Ich schaffe das nicht“) bevor du körperlich einen Gang zurückschaltest oder sogar aufgibst. Die negative Wendung findet also zuerst IMMER in deinem Kopf statt. Erst dann folgen die entsprechenden Handlungen.

Destruktive Selbstgespräche können sich zu regelrechten negativen Gedankenkreisläufen entwickeln. Ein negativer Gedanke führt zum nächsten und die negative Gedankenspirale nach unten ist voll im Laufen. Diese Spirale nach unten hat vielen Sportlern oft schon einen Strich durch die Rechnung gemacht. Negative Gedanken, wie einen schlechten Film einfach abzuschalten, ist gar nicht so einfach und muss über längere Zeit regelmäßig trainiert werden. Dazu ist es zuerst notwendig sich die störenden Selbstgespräche bewusst zu werden, danach diese zu stoppen und schlussendlich, diese in förderliche Selbstgespräche zu ändern. Hier biete ich dir als Mentalcoach meine Unterstützung an, damit du durch zweckmäßig geführte Selbstgespräche deine Optionen erweiterst und nicht einschränkst.

ACHTE AUF DEINE FORMULIERUNGEN

Typische Fehler sind oft negative Formulierungen, die dann große Auswirkungen haben können. Wenn du dir z.B. beim Radfahren die Anweisung gibst „hoffentlich stürze ich nicht“, so bleibt im Kopf nur der Begriff „stürzen“ übrig, weil unser Gehirn in Bildern denkt und ein „nicht“ nicht abbilden kann. Und dann passiert oft genau das, was du eigentlich vermeiden willst, nämlich zu stürzen. Vermeide also Wörter wie „nicht“ oder „kein“. Verwerfe Formulierungen, die dir bis dato nicht weitergeholfen haben. Die neuen Formulierungen musst du einige Zeit bewusst trainieren, bis du sie automatisiert hast.

SELBSTGESPRÄCHE IN DREI BEREICHEN

In deinem sportlichen Alltag kannst du Selbstgespräche unter anderem in drei Bereichen einsetzen:
(Abgeändertes Model von Hans Eberspächer)

  1. Zur Veränderung oder Stabilisierung deiner Befindlichkeit:

Deine Befindlichkeit, also die Art und Weise wie du dich fühlst, ist eine Eigenleistung und hängt stark davon ab, welche Melodie von Selbstgespräch du anschlägst. Steht am Trainingsplan eine harte Intervalleinheit, kannst du innerlich klagen und jammern („das ist so hart, das tut so weh“) oder du siehst es als Herausforderung und begrüßt die Einheit mit deinen inneren Worten „ich freue mich“ oder „diese Intervalle machen mich schneller“.

  1. Zur Motivations-Steigerung:

Deine Motivation wird ebenso stark durch deine Selbstgespräche reguliert, wie deine Befindlichkeit. Wenn z.B. im Marathon bei Kilometer 37 der Mann mit dem Hammer kommt, sind es deine unterstützenden und motivierenden Selbstgespräche die dich ins Ziel bringen. WICHTIG!!! Denke dran, es ist wichtig dass du diese Formulierungen regelmäßig im Vorfeld übst damit du sie in schwierigen Situationen abrufbereit hast!

  1. Selbstgespräche zur Handlungsorientierung:

Deine Handlungen unterstützen dich auf deinem Weg zu deinen Ergebnissen und Leistungen. Wenn du dir mittels Selbstgesprächen immer wieder deine notwendigen Handlungsschritte vorsprichst, dann führst du diese Handlungen nicht nur exakter und effizienter aus, sondern bist mit deiner Aufmerksamkeit auch im Hier und Jetzt.

Beim Lauf kannst du dir z.B. immer wieder die Anweisung geben auf deine Körperhaltung, auf deinen Armschwung, etc. zu achten.
Hier unterstütze ich SportlerInnen in meiner Arbeit, dass sie sich auf die richtigen Handlungen, anstatt nur auf ihre Ergebnisse/Zeitziele konzentrieren.

Wie du vielleicht selbst bemerkt hast, Selbstgespräche sind das A&O für deinen persönlichen Erfolg. Daher solltest du deine Selbstgespräche systematisch und regelmäßig trainieren. Sie sollten Bestandteil deines täglichen Lebens werden, nicht nur im Sport sondern auch in deinem Job und im Alltag.

Das nachfolgende Zitat bringt es auf den Punkt. Es liegt in deinen Händen und in deiner Verantwortung, dein „Schicksal“ zu bestimmen!

„Achte auf deine Gedanken, denn sie werden deine Worte.
Achte auf deine Worte, denn sie werden deine Gefühle.
Achte auf deine Gefühle, denn sie werden dein Verhalten.
Achte auf deine Verhaltensweisen, denn sie werden deine Gewohnheiten.
Achte auf deine Gewohnheiten, denn sie werden dein Charakter.
Achte auf deinen Charakter, denn er wird dein Schicksal.“

Be strong,

Wolfgang

Am Mo. 24. Juli gibt es in der KEIKI FARM in Bierbaum bei Bad Blumau von Johann Wünscher eine Buchpräsentation und Multimedia-Show „ALTER SCHÜTZT VOR LEISTUNG NICHT„.

Teilnahme nur mit verbindlicher Anmeldung unter http://keiki-farm.at/veranstaltungen/?utm_source=rss&utm_medium=rss

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Challenge Roth 2017 – Race Video

Triaguide - Di, 2017-07-11 00:25

Nachdem die triaguide-TV-Produktionen von der Challenge Roth seit letzter Woche Platz 1 und 2 (Rennen 2017 + Rennen 2012) der meistgesehenen Roth-Videos auf YouTube ever belegen, legen wir natürlich wieder ein Schäufchen nach. Unsere 15-minütige Dokumentation vom Renngeschehen hält für euch tolle und actionreiche Bilder von der Stimmung und der neuen Laufstrecke bereit – enjoy!

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Kategorien: Triathlon

Erfolgreiche vierte und letzte Auflage des SOCIALMAN Extreme Triathlon

Triaguide - Mo, 2017-07-10 08:24

Die vierte Auflage des SOCIALMAN, ein gemeinnütziger Extreme Triathlon (5-185-25km mit 4.900 Höhenmetern) für Athleten mit und ohne Behinderung, hat am Samstag, den 8. Juli 2017 Christian Bruckner für sich entschieden. Er hat den SOCIALMAN der Challenge Roth vorgezogen und sich damit bewusst für einen Triathlon abseits des Mainstreams entschieden.

Seine Tränen im Ziel haben ganz klar gezeigt, dass auch ein kleiner Triathlon unglaubliche Emotionen wecken kann. Er hat in 11:15 h gefinished, gefolgt vom Franzosen Vivien Roussez und Michael Strasser.

Nicht minder emotional und tränenreich war die Zielankunft der ersten Frau (12:53 h): Dominique Lothaller. Als absolute Kennerin der Szene und Ironman Hawaii Finisherin waren ihre Worte bei der Zielankunft am Hochtor ganz ähnlich wie bei vielen anderen Starterinnen und Startern an diesem Tag: „So etwas hartes habe ich noch nie in meinem Leben gemacht, es war so unfassbar geil – Danke an alle, die heute hier dabei waren!“ Ihr folgten die Schweizerin Nicole Hofer und Christina Herbst auf den Plätzen zwei und drei.

Die insgesamt schnellste Zeit mit 10:50 Stunden erreichte die Staffel des Sportverein Magistrat Linz, bei der Matthias Steiner kurzfristig als Läufer eingesprungen war, dicht gefolgt vom Team SOCIALMAN rund um den zweifachen Einzelsieger Horst Langmaier (10:59 h).

Die teilnehmenden Para-Athleten demonstrierten an diesem Tag mit ihren inspirierenden Leistungen, was trotz körperlicher Einschränkungen möglich ist und setzten an diesem Tag der Emotionen den Leistungen aller Teilnehmer und Teilnehmerinnen noch eine Krone auf.

Herausragend war die Leistung von Oliver Dreier, Para-Triathlon Weltmeister und Ironman Finisher. Er absolvierte als erster Para-Athlet die anspruchsvolle Strecke, finishte in 13:05 h und lies somit viele weitere Athleten hinter sich. Auch die Para-Staffel mit Christina Schuhmann als Schwimmerin, Martin Würz und Andreas Kurz am Rad sowie Daniel Kontsch und Lukas Huber auf der Laufstrecke zeigte eine beeindruckende Leistung. Sie erreichten das Hochtor nach 13:09 h.

Bei der stimmungsvollen Abschlussveranstaltung gab die Rennleitung um Klaus Vondra und Juergen Morak-Kohl am Sonntag sehr emotional bekannt, dass es 2018 keinen weiteren SOCIALMAN Triathlon in dieser Form geben wird. Vor dem Hintergrund von rechtlichen Unsicherheiten und zunehmend schwierigeren Rahmenbedingungen ist der notwendige Aufwand, um eine solche professionelle Veranstaltung auf die Beine zu stellen, dem ehrenamtlich arbeitenden Verein und den vielen Helferinnen und Helfern nicht mehr zuzumuten.

Der Verein SOCIALMAN hilft! bedankt sich in ihrer Aussendung abschließend bei den vielen mitwirkenden Personen, ohne die in den letzten Jahren kein Rennen möglich gewesen wäre.

Ergebnis Socialman 2017

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Kategorien: Triathlon

Aernouts und Ryf gewinnen Challenge Roth

Triaguide - So, 2017-07-09 18:23

Der Sieger des Challenge Roth 2017 kommt aus Belgien! Bart Aernouts konnte an einem Tag mit schwierigen Bedingungen als einziger Athlet die magische 8-Stunden-Marke unterbieten und setzte sich nach einem spannenden Duell beim Marathon gegen den Briten Joe Skipper und seinen deutschen BMC-Ettix-Teamkollegen Maurice Clavel durch.

Frommhold im Pech

Doch das Rennen bestimmte über lange Zeit ein anderer. Nils Frommhold, der neben Timo Bracht als Top-Favorit ins Rennen ging, bestimmte das Rennen lange Zeit über auf der Radstrecke. Seine solide Führung büßte der Roth-Sieger des Jahres 2015 leider durch einen Sturz ein. Die Verletzungen waren zum Glück nicht schwer, doch sein Lenker war durch den Sturz so in Mitleidenschaft gezogen, dass Frommhold das Rennen vorzeitig aufgeben musste. So sah sich plötzlich ein anderer Athlet in der Rolle des Gejagten – eine Rolle, die er bisher noch nicht kannte. Debütant Maurice Clavel sah sich plötzlich als Führender auf die Laufstrecke gehend und wer weiß, was der junge Deutsche über die 70.3-Distanz auf der Laufstrecke zeigt, der durfte schon erwartungsvoll mit der Zunge schnalzen.

Timo Bracht war der erste Verfolger auf der Laufstrecke, doch der ehemalige Roth-Sieger verlor bei seinem letzten Rennen kontinuierlich an Boden und beendet das Rennen letztlich auf dem 4. Endrang. Doch von hinten drohte andere Gefahr. Der Brite Joe Skipper hat im letzten Jahr schon die beste Laufzeit zu Buche stehen, sogar schneller als ein gewisser Jan Frodeno. Stück für Stück arbeitete er sich an Clavel heran. Der einzige, der noch schneller unterwegs war als Skipper war der spätere Sieger Bart Aernouts. Der ehemalige Duathlon-Spezialist kam mit mehr als Viereinhalb Minuten Rückstand auf die Spitze aus dem Wasser und konnte sich im Laufe des Rennens mehr und mehr nach vorne arbeiten. Schließlich übernahm er die Führung von seinem bereits etwas strauchelnden Teamkollegen und lief mit einer Endzeit von 7 Stunden, 57 Minuten und 7 Sekunden als Erster über die Ziellinie, knapp 4 Minuten vor Skipper und weiteren zwei vor Clavel, der in Roth ein beeindruckendes Langdistanz-Debut feierte.

1 Aernouts, Bart (BEL) 07:59:07 00:52:55 04:19:02 02:44:10 07:59:07 2 Dr. Skipper, Joe (GBR) 08:03:00 00:53:07 04:19:53 02:46:44 08:03:00 3 Clavel, Maurice (GER) 08:04:53 00:48:29 04:16:42 02:56:30 08:04:53 4 Bracht, Timo (GER) 08:07:01 00:48:42 04:18:42 02:56:37 08:07:01 5 Bozzone, Terenzo (NZL) 08:11:34 00:48:35 04:21:39 02:58:39 08:11:34 6 Kahlefeldt, Brad (AUS) 08:12:55 00:48:34 04:29:50 02:51:32 08:12:55 7 Allan, Dougal (NZL) 08:14:43 00:55:23 04:17:41 02:58:57 08:14:43 8 Deisenhofer, Roman (GER) 08:16:29 00:52:06 04:21:22 03:00:22 08:16:29 9 Bittner, Per (GER) 08:17:15 00:48:54 04:26:56 02:58:41 08:17:15 10 Hörmann, Markus (GER) 08:23:25 00:52:50 04:28:06 02:59:36 08:23:25 Ryf gewinnt, die Weltbestzeit blieb aus

Als Daniela Ryf im letzten Jahr bei ihrem Sieg nur knapp an der Fabelzeit von Chrissie Wellington vorbei schrammte, dachten viele, inklusive Ryf selbst, daran, in diesem Jahr den großen Angriff auf den Rekord zu starten. Doch die zweifache Hawaii-Siegerin plagten in der Vorbereitung Rückenprobleme und so war dieses Vorhaben von Beginn an als nicht realistisch zu bezeichnen. Doch den Sieg beim größten Langdistanz-Triathlon der Welt ließ sich die Schweizerin dann trotzdem nicht nehmen. Nach einem beeindruckenden Radplit ging sie als überlegen Führende auf den abschließenden Marathon. Lediglich die Britin Laura Siddal konnte beim Marathon ihre Pace mitgehen. Doch der Vorsprung war zu groß, auch wenn Ryf am Ende kämpfen musste und etwas an Boden verlor, der Sieg war zu keiner Zeit in Frage gestellt. Nach 8 Stunden und 40 Minuten überquerte „Angry Bird“ die Ziellinie in ihrem typischen tänzelnden Stil. Mehr als 11 Minuten betrug der Rückstand von Siddal am Ende. Das Podium komplettierte die Amerikanerin Lisa Roberts, die mit einem Fabellauf noch an Yvonne van Vlerken vorbei laufen konnte.

Neue Laufstrecke anspruchsvoller

Die neu gestaltete Laufstrecke stellte sich zwar aufgrund der zwei Runden als kurzweiliger, aber auch als anspruchsvoller heraus. Einige Höhenmeter waren dabei zusätzlich für die Teilnehmer zu bewältigen, was ihnen allerdings mit den neuen Stimmungsnestern, die aus allen Nähten zu platzen schienen, wieder etwas leichter gemacht wurde.

1 Ryf, Daniela (SUI) 08:40:03 00:52:34 04:37:34 03:06:46 08:40:03 2 Siddal, Laura (GBR) 08:51:38 00:58:16 04:44:59 03:05:40 08:51:38 3 Roberts, Lisa (USA) 08:57:14 01:01:31 04:55:20 02:56:35 08:57:14 4 Van Vlerken, Yvonne (NED) 09:07:40 00:58:15 04:45:51 03:20:09 09:07:40 5 Hengartner, Corina (SUI) 09:25:28 01:01:20 04:57:45 03:23:21 09:25:28 6 Hansom, Jane (GBR) 09:33:15 01:01:17 05:03:26 03:25:16 09:33:15 7 Gadient, Georgina (SUI) 09:42:36 01:09:17 04:57:03 03:30:34 09:42:36 8 Jansen, Steffi (GER) 09:43:02 01:10:57 05:08:39 03:19:09 09:43:02 9 Von Gruenigen, Julie (SUI) 09:46:05 01:07:28 04:54:26 03:39:51 09:46:05 10 Vinther, Sasja (DEN) 09:46:44 01:02:42 05:07:45 03:31:43 09:46:44

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Kategorien: Triathlon

Kienle und Crowley gewinnen IRONMAN European Championship

Triaguide - So, 2017-07-09 17:38

Der Druck war dem Titelverteidiger Sebastian Kienle noch am Donnerstag auf der offiziellen Pressekonferenz eigentlich nicht anzumerken. Nach 7 Stunden, 41 Minuten und 42 Sekunden fiel am Sonntagnachmittag dann aber doch eine immense Last vom neuen und alten IRONMAN-Europameister ab: „Ich muss mich jetzt erst einmal hinlegen“, gestand der 33-jährige Kienle unmittelbar nach dem Zieleinlauf. „Die Angst vor Andi Böcherer und Patrick Lange hat mich beim Laufen angetrieben. Ich habe immer probiert, früh Tatsachen zu schaffen. Aber es wurde den ganzen Tag über nicht einfacher.“ 

Der IRONMAN European Champion von 2014 und 2016 überquerte als erster Athlet die Ziellinie auf dem Frankfurter Römer und fand nach kurzer Verschnaufpause auf dem Zielteppich dann doch seine gewohnte Lockerheit wieder: „Die Gefühle sind jetzt noch frisch, aber ich muss sagen, dass der dritte Sieg hier der beste war.“

Nach einer mäßigen Performance auf der Schwimmstrecke im Langener Waldsee, die vom starken Schwimmer Lukasz Wojt dominiert wurde, lieferte sich Kienle auf dem Rad ein spektakuläres Duell mit Konkurrent und Trainingspartner Andi Böcherer.

Die beiden Deutschen wechselten wie schon im Vorjahr nahezu zeitgleich auf die Marathon-Laufstrecke, wo Kienle seiner Linie treu blieb und dem Verfolger Böcherer zunehmend davonlief. Nach einer konstant starken Laufleistung machte der Vorjahressieger seinen dritten Sieg in Frankfurt in einer Zeit von 07:41:42 perfekt.

„Der Sebi ist halt der Sebi – der ist ein Büffel. Das Rennen war auf der Laufstrecke früh entschieden. Das macht es so schwer. Du musst die Strecke meistern, ohne dass dich jemand an deiner Seite pusht“, attestierte Andi Böcherer direkt nach Zieleinlauf. Von Unzufriedenheit konnte bei Böcherer aber keine Spur sein: „Die Finishline ist der Hammer. Das gibt einem nochmal einen wahnsinnigen Kick.“ Den dritten Platz hinter Böcherer (07:46:07) sicherte sich der Schwede Patrik Nilsson in 07:50:16.

Patrick Lange kam bei seinem Heimspiel als Sechster unter Schmerzen ins Ziel. „Ich bin froh, dass ich im Ziel bin. Nach den ersten 20 Kilometern auf der Laufstrecke habe ich nicht geglaubt, dass ich es schaffe. Ich hatte Schmerzen, bin jetzt aber einfach stolz.“

IRONMAN Frankfurt Top 10 Herren 1 Kienle, Sebastian (GER) 07:41:42 00:50:11 04:02:22 02:45:09 07:41:42 2 Boecherer, Andi (GER) 07:46:07 00:47:21 04:04:56 02:49:48 07:46:07 3 Nilsson, Patrik (SWE) 07:50:16 00:47:15 04:17:41 02:40:58 07:50:16 4 Cunnama, James (RSA) 07:51:02 00:48:54 04:09:25 02:48:49 07:51:02 5 Tutukin, Ivan (RUS) 07:51:56 00:48:58 04:15:41 02:42:40 07:51:56 6 Lange, Patrick (GER) 07:52:06 00:47:12 04:11:32 02:49:40 07:52:06 7 Albert, Marko (EST) 08:04:08 00:47:08 04:17:59 02:55:06 08:04:08 8 Scheltinga, Evert (NED) 08:05:13 00:50:03 04:15:21 02:55:47 08:05:13 9 Molinari, Giulio (ITA) 08:12:53 00:48:56 04:16:08 03:03:23 08:12:53 10 Koutny, Philipp (SUI) 08:16:43 00:50:10 04:15:09 03:07:10 08:16:43 IRONMAN Frankfurt Top 10 Damen

Ein packendes Duell gab es auch im Damenrennen. Die amtierende IRONMAN Asia-Pacific-Meisterin Sarah Crowley konnte am Ende auch die Europameisterschaft in 8:47:58 Stunden für sich entscheiden: „Das war ein verrücktes Rennen. Ich bin sprachlos. Es war wirklich ein perfekter Tag für mich, sonst gewinnt man vier Wochen nach einem IRONMAN-Sieg nicht gleich das nächste Rennen. Kompliment auch an Lucy, sie hat mich wirklich bis an meine Grenzen gebracht.“

Die erst 23-jährige Lucy Charles hatte das Frauenfeld nach starker Leistung auf Schwimm- und Radstrecke bis Kilometer 22 auf dem Laufkurs angeführt, dann aber die Führung an die laufstarke Australierin Crowley abgeben müssen.

Für Charles reichte es dennoch am Ende für einen eindrucksvollen zweiten Platz. Den dritten Platz auf dem Podium sicherte sich die Belgierin Alexandra Tondeur. Erfreulich aus österreichischer Sicht ist der 5. Platz von Michi Herlbauer, die sich nach ihrem bitteren DNF in Klagenfurt hier in Frankfurt das Hawaii-Ticket sichern konnte. Ebenfalls das Hawaii-Ticket fix in der Tasche hat Sonja Tajsich, die das Rennen auf dem 6. Endrang beenden konnte. Mit Anja Beranek schaffte es eine weitere Deutsche in die Top 10.

Insgesamt gingen 2.850 Athletinnen und Athleten bei 31 Grad Außen- und 24 Grad Wassertemperatur am Langener Waldsee an den Start. Rund 250.000 Zuschauer verfolgten das Rennen. 

Björn Steinmetz, Managing Director IRONMAN Germany, zog ein positives Fazit: „Ich ziehe meinen Hut vor den Leistungen der Athleten bei diesen Temperaturen. Für uns als Team ist es eine Ehre, so ein Rennen ausrichten zu dürfen. Es war ein spannender Wettbewerb für Athleten und Zuschauer. Unser besonderer Dank gilt den tausenden freiwilligen Helfern. Das Rennen war erneut eine starke Visitenkarte für die Stadt und so etwas motiviert ungemein für die 17. Ausgabe im Sommer 2018.“

1 Crowley, Sarah (AUS) 08:47:58 00:56:17 04:40:32 03:05:12 08:47:58 2 Charles, Lucy (GBR) 08:51:50 00:48:29 04:45:08 03:13:18 08:51:50 3 Tondeur, Alexandra (BEL) 08:59:55 00:59:25 04:49:48 03:04:47 08:59:55 4 Lyles, Liz (USA) 09:01:59 00:57:12 04:52:11 03:07:53 09:01:59 5 Herlbauer, MIchaela (AUT) 09:05:09 00:56:19 04:52:55 03:10:58 09:05:09 6 Tajsich, Sonja (GER) 09:07:51 01:05:31 04:49:48 03:07:05 09:07:51 7 Duke, Dimity-Lee (AUS) 09:08:54 00:59:48 04:48:57 03:14:37 09:08:54 8 Rowatt, Alison (GBR) 09:20:39 01:04:06 04:53:53 03:16:11 09:20:39 9 Beranek, Anja (GER) 09:27:43 00:53:10 04:49:16 03:40:49 09:27:43 10 Amtkjaer, Katrine (DEN) 09:32:41 01:07:09 05:00:24 03:19:09 09:32:41

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Amberger und Hütthaler gewinnen IRONMAN 70.3 Jönköping

Triaguide - So, 2017-07-09 16:49

Der Australier Josh Amberger und die Österreicherin Lisa Hütthaler konnten sich heute beim IRONMAN 70.3 Jönköping (Schweden) den Sieg sichern. Während sich Amberger mit knapp 3 Minuten Vorsprung auf den Schweizer Adrian Haller durchsetzen konnte, gelang Hütthaler ein überlegener Sieg. Knapp 7 Minuten betrug der Vorsprung der Niederösterreicherin auf die Dänin Camilla Pedersen. Das Podium komplettierte die Britin Kimberly Morrison. Im Herrenrennen konnten sich die deutschen Triathleten über Rang 3 durch Marcus Herbst und Rang 4 für Markus Fachbach freuen.

1 Amberger, Josh (AUS) 03:51:29 2 Haller, Adrian (SUI) 03:54:38 3 Herbst, Markus (GER) 03:59:44 4 Fachbach, Marcus (GER) 04:01:33 5 Badar, Gergo (HUN) 04:04:33 6 Vold, Lars Christian (NOR) 04:05:46 7 Goldovskii, Kirill (RUS) 04:08:20 8 Holmberg, Erik (SWE) 04:08:44 9 Lamberty, Philippe (LUX) 04:11:57 10 Moonen, Hans (BEL) 04:12:17

 

1 Huetthaler, Lisa (AUT) 04:17:14 2 Pedersen, Camilla (DEN) 04:24:03 3 Morrison, Kimberley (GBR) 04:24:24 4 Lewis, Sarah (GBR) 04:26:59 5 Lundström, Åsa (SWE) 04:27:45 6 Seymour, Natalie (GBR) 04:28:35 7 Purbrook, Ruth (GBR) 04:34:35 8 Luoma, Aino (FIN) 04:38:58 9 Fastesson, Tina (SWE) 04:50:34 10 Hermansson, Lisa (SWE) 04:55:16

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Kategorien: Triathlon

Challenge Roth – jetzt live!

Triaguide - So, 2017-07-09 11:14
Kategorien: Triathlon

IRONMAN Austria im ORF

Triaguide - Sa, 2017-07-08 19:47

Am morgigen 9. Juli können es sich alle, die nicht live bei einem Bewerb dabei sind, eigentlich auf dem Sofa gemütlich machen. Morgen gibt es Triathlon satt im Fernsehen. Die IRONMAN European Championship werden live im Hessen-Rundfunk (HR) übertragen. Vom Challenge Roth gibt es Ausschnitte im Bayrischen Rundfunk (BR).

Wer nach diesen beiden Triathlon-Giganten-Rennen immer noch nicht genug hat, der kann sich um 18:54 in ORF 1 die Highlight-Show des IRONMAN Austria ansehen.

Einen kleinen Vorgeschmack auf den IRONMAN Austria gibt es in unserem selbst produzierten Race Video. Wir sind auch morgen in Roth mit dabei und werden die Highlights in gewohnter Qualität in einem Rennbericht zusammen fassen.

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Kategorien: Triathlon

IRONMAN European Championships – Organisatoren auf Hitze vorbereitet

Triaguide - Sa, 2017-07-08 15:44

Die morgigen IRONMAN European Championship in Frankfurt scheinen nicht nur aufgrund des hochkarätigen Starterfeldes ein heißes Rennen zu werden. Für den Renntag werden, wie schon 2015, hohe Temperaturen prognostiziert – bis zu 32 Grad sind möglich. Die Organisatoren rund um Renndirektor Pascal Morillon haben bereits reagiert und ihre Vorräte aufgestockt: „Wir haben natürlich Erfahrungswerte durch die Rekordhitze am Renntag 2015 gesammelt und insgesamt 10 Tonnen Eis geordert. Auch steht an den Verpflegungen ausreichend Flüssigkeit zur Verfügung. Wichtig ist, dass die Athleten auch Mineralstoffe, sei es durch Mineralwasser oder Elektrolytgetränke, zu sich nehmen. Wir bieten auch Salz an, das regelmäßig eingenommen werden sollte.“

Auch das medizinische Team der Mainova IRONMAN European Championship hat sich auf einen sprichwörtlich heißen Tag vorbereitet: „Sofern sich Athleten und Zuseher an gewissen Regeln halten, sind selbst hohe Temperaturen zu bewältigen. Wir sind mit mehr als 350 ehrenamtlichen Einsatzkräften im Sanitäts-, Rettungs- und Notarztdienst nach derzeitigen Erkenntnissen bestens für den Sonntag gerüstet“, sagt Dr. Michael Sroka, ärztlicher Leiter des Frankfurter Roten Kreuzes.

Tipps für Athleten 

  • Ausreichende Flüssigkeitsaufnahme vor, während und nach dem Wettkampf
  • Unbedingt Mineralwasser und Elektrolytgetränke konsumieren
  • Exponierte Stellen regelmäßig mit Sonnencreme schützen
  • Kopfbedeckungen beim Laufen mit Eis auffüllen und aufsetzen
  • Gels und Flüssigkeiten vor fester Nahrung
  • Wasserflasche aus letzter Radstrecken-Verpflegung mitnehmen und mit Wasser füllen. Damit Kopf und Nacken auf der Laufstrecke kühlen
  • Salz konsumieren: Es wird empfohlen, ein Gramm Salz pro Stunde zuzuführen
  • Körper kühlen: Nasse Schwämme und Eiswürfel bei den Verpflegungen mitnehmen
  • Schwämme können unter das Top/Trikot gesteckt werden, 2 bis 4 Eiswürfel in die Hose bzw. an die Leiste
  • Sonne auch vor dem Renntag meiden

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Kategorien: Triathlon

Sebastian Kienle will ein „unglaublich langweiliges Rennen“

Triaguide - Do, 2017-07-06 19:03

Dass Sebastian Kienle bei Pressekonferenzen niemals um einen markigen Spruch verlegen ist, ist schon hinlänglich bekannt. Die Frage nach seinem Plan für die Mainova IRONMAN European Championship am kommenden Sonntag beantwortete der IRONMAN-Weltmeister 2014 mit einem Sager, der wieder mal das Zeug für die Geschichtsbücher hat: „Ich will ein unglaublich langweiliges Rennen.” Ein Start-Ziel-Sieg also? Das saß. Weil bei Kienle aber immer noch was kommt, kam auch was. Woran er denn im Winter besonders gearbeitet hätte, wollte Till Schenk, Moderator der Auftakt-Pressekonferenz, sichtlich bemüht wissen. Ein Handzeichen von Kienle: „An meinem rechten Bein. Und an meinem linken Bein.” Danke, keine weiteren Fragen.

Doch Kienle sprach nur aus, was alle wissen. Der König von Frankfurt ist zurück und mit ihm auch das souveräne Selbstbewusstsein eines Mannes, der den Titel als Minimalziel sehen dürfte. „Gänsehautstimmung schon vor dem Rennen”, attestierte dann auch Andreas Böcherer. Der Vorjahreszweite fühlt sich „gut in Form, nachdem ich ja letztes Jahr schon am Titel schnuppern durfte.” Dass man sich einen Trainer teilt, dürfte wohl zum Kampf mit offenem Visier beitragen.

Mehr als nur ein Wort mitreden wird wohl auch Patrick Lange, der dritte Deutsche im Bunde, der seinen Durchbruch bei der IRONMAN-WM 2016 feierte und ebenfalls bereit ist, den Turbo zu zünden: „Ich weiß jetzt schon, wie sehr der Tag danach weh tun wird. Da braucht man dann eine Minuten, um aus dem Sessel aufzukommen.”

Patrik Nilsson, Schwedens Beitrag zum Kreis der Titelanwärter und doppelter IRONMAN-Sieger des Vorjahres, fühlte sich wohl von den unterhaltsamen Beiträgen des deutschen Duos inspiriert und legte nach: „Vielleicht gehe ich ja angesichts der beiden zumindest als Leading Woman im Rennen durch.” Die Anspielung betraf natürlich die auffällige Langhaar-Frisur, die den Kopf des IRONMAN Copenhagen- und IRONMAN Barcelona-Champions von 2016 aktuell schmückt.

Schnelle Doppel-Mama

Sonja Tajsich strahlte und das nicht ohne Gund. Die zweifache Mama befindet sich in bestechender Form, was zuletzt in Brasilien evident wurde. Ein zweiter Platz und eine 8:57er-Zeit geben viel Selbstvertrauen für Frankfurt: „Meine Tochter meinte zwar, dass es ihr reicht, wenn ich das Rennen einfach finishe. Aber ich will natürlich ein wenig mehr.”

Zurückhaltend gab sich Anja Beranek: „Ich bin ein bisschen auf der Stelle getreten und musste eine Wettkampfpause einlegen, um Frankfurt zu schaffen. Die Kurve habe ich bekommen, jetzt kann ich auch wieder lächeln.  2012 ist schon eine Weile her, als ich Zweite wurde. Ich verbinde mit diesem Ort viele positive Erinnerungen, hier fand auch der Start meiner Profikarriere statt. Von daher ist es immer wieder toll in Frankfurt an den Start zu gehen.

„Mit meiner Frisur kann ich zumindest drauf hoffen, als Leading Woman durchzugehen.“  – Patrik Nilsson

„Die Mainova IRONMAN European Championship ist ein Aushängeschild für Frankfurt und Rhein-Main. Das Rennen ist ein Leuchtturm des Breitensports. Es verbindet die gesamte Metropolregion, führt durch das Herz unserer Heimat und ist tief darin verwurzelt. Als regionaler Energieversorger identifizieren wir uns mit diesem sportlichen Highlight und der Leistung der Athleten“, bekräftigte Mainova Vorstand Dr. Constantin Alsheimer.

„Das Rennen ist einer der ganz großen Termine in unserem Sportkalender. Dieser Tag bietet uns die Möglichkeit, die Region um Frankfurt zusammenzubinden. Alle sollen sich die Mühe geben, damit die Entscheidung nicht zu früh fällt”, fügte Frankfurts Sportdezernent Markus Frank augenzwinkernd hinzu. 

Björn Steinmetz, Geschäftsführer von IRONMAN Deutschland, strich das Gemeinsame hervor: „Der IRONMAN ist nicht nur ein Rennen. Er ist ein Gemeinschaftsprojekt, das wirklich von allen mitgetragen wird. Dementsprechend möchten wir uns mit einer perfekt umgesetzten Veranstaltung für das Vertrauen aller Beteiligter bedanken.“

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Kategorien: Triathlon

Neo-Verbot bei den IRONMAN European Championship?

Triaguide - Do, 2017-07-06 10:14

Die Mainova IRONMAN European Championship 2017 könnte nicht nur wegen der Top-Athleten, sondern vor allem aufgrund der Wetterprognose ein heißer Tanz werden. Zuletzt gab es ähnliche Temperaturen am Renntag im Jahr 2015. Damals kletterte das Thermometer allerdings deutlich über 35 Grad, was für das kommende Wochenende als ausgeschlossen gilt.

„Wir sind auf jeden Fall auf ein sprichwörtlich heißes Rennen vorbereitet. Viel wichtiger ist aber, dass sich die Athleten bei hohen Temperaturen verantwortungsvoll verhalten. Wir raten dazu, ausreichend Sonnencreme zu verwenden, regelmäßig Elektrolyt-Flüssigkeit zu sich zu nehmen und sich auch vor dem Rennen nicht lange in der Sonne aufzuhalten“, bekräftigt Renndirektor Pascal Morillon. 

Neopren-Verbot steht im Raum

Aktuell 22 Grad Wassertemperatur werden am Langener Waldsee gemessen, was genau jener Grenze entspricht bei der die IRONMAN-Profis auf den Wetsuits verzichten müssen. Bei den Altersklasse-Athleten ist dies aber erst ab 24,6 Grad Wassertemperatur der Fall.

„Wir haben schon einige Anfragen wegen der Wassertemperatur bekommen. Auf das Wetter und die Bedingungen am Renntag können wir als Veranstalter allerdings noch keinen Einfluss nehmen.“  Schwimmstrecken-Chef Lukas Pfaff

Seit 2015 hat IRONMAN das Regelwerk der Internationalen Triathlon Union (ITU) übernommen, in dem auch die Grenzwerte festgelegt sind. Zuletzt waren die Profis 2016 ohne Neopren gestartet. Damals sorgte allerdings die kalte Lufttemperatur für ein Wechselbad der Gefühle.

Inzwischen wurde das Regelwerk angepasst, unter bestimmen Umständen kann jetzt auch bei einer Temperatur von über 22 Grad das Schwimmen bei den Profis mit Wetsuits über die Bühne gehen.

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Kategorien: Triathlon

Race Video IRONMAN Austria

Triaguide - Di, 2017-07-04 15:08
Kategorien: Triathlon

Andreas Raelert gewinnt IRONMAN 70.3 Edinburgh

Triaguide - Mo, 2017-07-03 08:54

Mit einer gelungenen Performance hat Andreas Raelert die Premiere des IRONMAN 70.3 Edinburgh gewonnen. Dabei setzte er sich frühzeitig von seinen Verfolgern ab und feierte einen klaren Sieg. In 3:55:21 Stunden entschied er den Wettkampf bei widrigen äußeren Bedingungen vor dem Italiener Alessandro Degasperi für sich, der in 4:02:15 Stunden vor dem Franzosen Yvan Jarrige (4:02:58 Stunden) Rang zwei belegte. „Es war alles andere als ein einfaches Rennen heute, aber ich bin sehr zufrieden“, sagte Andreas Raelert, „das Wetter und der Kurs haben den Wettkampf sehr anspruchsvoll gemacht.“

Starker Wind sorgte bereits am Morgen dafür, dass die Schwimmstrecke deutlich verkürzt werden musste. Statt der geplanten 1900 Meter wurden 950 Meter im offenen Meer absolviert, die Andreas Raelert in 13:53 Minuten bewältigte. „Das Schwimmen bei hohem Wellengang war eine Herausforderung“, erklärte der Rostocker, „die Bedingungen waren sehr schwer. Ich habe mich deshalb auch auf meinen eigenen Rhythmus konzentriert.“ Der Brite Elliot Smales führte das Profifeld nach 13:08 Minuten als Führender aus dem Wasser, Andreas Raelert lag auf Rang neun.

Auf dem Rad setzte sich Andreas Raelert schnell an die Spitze. „Ich habe ganz bewusst sofort ein hohes Tempo angeschlagen, um den Rückstand nach vorne aufzuholen“, sagte Andreas Raelert, „der Kurs war gerade technisch sehr anspruchsvoll.“ Er absolvierte die 90 Kilometer lange Strecke in 2:22:18 Stunden und hatte beim Erreichen der zweiten Wechselzone bereits einen Vorsprung von mehr als fünf Minuten. „Mit meiner Leistung auf dem Rad kann ich wirklich sehr zufrieden sein“, erklärte er.

Trotz des deutlichen Vorsprungs schlug Andreas Raelert im abschließenden Halbmarathon ein hohes Tempo an. In 1:15:11 Stunden erreichte er auch hier die tagesschnellste Zeit und vergrößerte seine Führung bis ins Ziel. „Auf den letzten Metern habe ich die tolle Atmosphäre aufgesaugt und den Zieleinlauf wirklich genossen“, sagte Andreas Raelert, „es war vom Start bis zum Ziel ein überaus hartes Rennen auf einem herausfordernden Kurs. Umso intensiver habe ich den Zieleinlauf erlebt.“

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Kategorien: Triathlon

Frodeno und Wutti gewinnen IRONMAN Austria

Triaguide - So, 2017-07-02 16:57

Jan Frodeno und Eva Wutti sind die neuen Champions des IRONMAN Austria. Bei für Triathlon optimalen äußeren Bedingungen der zweifache Hawaii-Champion seiner absoluten Favoritenrolle gerecht werden und sich auf überlegene Art und Weise den Sieg sichern. Dass aus der von viele  erwarteten Streckenrekordjagd nichts wurde, ist möglicherweise auch auf den zurück liegenden Virus zurück zu führen, der Frodeno vor dem Rennen plagte (siehe Interview). Nichts desto trotz war der Sieg des Weltbestzeithalters mehr als überlegen. Mit einer Endzeit von 7 Stunden und 57 Minuten musste der im Ziel völlig ausgepumpte Sieger mehr als 15 Minuten auf den zweitplatzierten Spanier Eneko Llanos warten. Das Podium komplettierte ein alter Bekannter. Nach seinem zweiten Platz im Vorjahr gelang dem „Klagenfurt-Evergreen“ Viktor Zyemtsev mit Platz 3 ein weiteres Mal der Sprung auf das Podium.

Weiss bester Österreicher

Einmal mehr konnte sich der Niederösterreicher Michael Weiss den inoffiziellen Titel des besten Österreichers holen. Nach seiner schweren Schulterverletzung im Frühjahr (Schlüsselbeinbruch und Bänderriss Anm.) konnte der Gumpoldskirchner lediglich zwei Wochen Schwimmtraining vorweisen. Dementsprechend groß war der Rückstand im Wasser. Doch dank der zweitbesten Radzeit und einem soliden Marathon überquerte Weiss die Ziellinie als zufriedener Fünfter. Als zweitbester Österreicher kam Christian Birngruber (pewag racing team) auf den 9. Gesamtrang (8. Profi). Daniel Niederreiter konnte auch mit dem IRONMAN Austria Frieden schließen und beendete das Rennen ebenfalls in den Top 10.

Name Country Div Rank Gender Rank Overall Rank Swim Bike Run Finish Points Frodeno, Jan DEU 1 1 1 00:46:29 04:19:45 02:46:09 07:57:20 — Llanos, Eneko ESP 2 2 2 00:50:37 04:28:58 02:47:52 08:12:43 — Zyemtsev, Viktor UKR 3 3 3 00:53:06 04:31:16 02:47:57 08:17:05 — Plese, David SVN 4 4 4 00:52:56 04:30:49 02:50:04 08:19:13 — Weiss, Michael AUT 5 5 5 00:57:08 04:27:53 02:51:23 08:22:42 — Blokhin, Anton BLR 6 6 6 00:53:11 04:31:15 02:55:57 08:25:07 — Stormo, Lars Petter NOR 1 7 7 00:54:49 04:44:06 02:51:24 08:36:25 — Burton, Matt AUS 7 8 8 00:55:33 04:37:13 03:00:11 08:39:08 — Birngruber, Christian AUT 8 9 9 00:53:04 04:39:25 03:06:07 08:43:39 — Niederreiter, Daniel AUT 9 10 10 00:53:02 04:44:16 03:03:24 08:45:40 — Wutti gewinnt packenden Dreikampf

Im Damenrennen ging es dagegen deutlich knapper zur Sache. Zu Beginn war es die Kanadierin Michelle Vesterby, die das Geschehen im Rennen bestimmte. Sie war als Schnellste aus dem Wasser und gab auch auf der Radstrecke das Tempo an. Auch ein Sturz konnte sie nicht aus dem Tritt bringen. Dahinter bliesen die Österreicher zur Jagd. Angeführt von Bianca Steurer folgten in der ersten Runde auch knapp dahinter Michi Herlbauer und Eva Wutti, die im Schwimmen nicht ihren besten Tag erwischte. Während Michi Herlbauer offensichtlich nicht den besten Tag erwischte und unter Tränen vorzeitig aussteigen musste, kämpfte sich Eva Wutti immer näher an Vesterby heran.

Auf der Laufstrecke schmolz der Vorsprung der Kanadierin dahin, doch von hinten drohte weitere Gefahr. Die Britin Corinne Abraham, die für das pewag racing team am Start steht, ließ ihre Laufstärke für sich sprechen und lief ebenfalls nach vorne. Am Ende sollte es ein spannender Zweikampf zwischen Wutti, die inzwischen die Führung übernommen hatte, und Abraham werden. Zwischendurch war der Abstand der beiden auf unter 30 Sekunden geschrumpft. Am Ende war es aber die von der Babypause zurück gekehrte Eva Wutti, die sich nach 9 Stunden und 6 Minuten über ihren zweiten Sieg beim IRONMAN Austria freuen durfte. Etwas mehr als eineinhalb Minuten später feierte Corinne Abraham ihr zweites IRONMAN-Podium binnen weniger Wochen. Beim IRONMAN Lanzarote feirte sie Ende Mai ihr Comeback nach langer Verletzungspause. Platz 3 ging an die lange Zeit führende Michelle Vesterby. Österreich durfte sich mit Bianca Steurer zusätzich noch über einen vierten Gesamtrang freuen.

Name Country Div Rank Gender Rank Overall Rank Swim Bike Run Finish Points Wutti, Eva AUT 1 1 24 00:58:23 05:04:39 02:57:43 09:06:25 — Abraham, Corinne GBR 2 2 26 00:59:44 05:00:12 03:03:14 09:08:03 — Vesterby, Michelle DNK 3 3 49 00:53:52 05:00:11 03:17:19 09:16:44 — Steurer, Bianca AUT 4 5 101 00:57:27 05:10:41 03:19:14 09:33:00 — Fillnow, Kelly USA 5 8 188 01:06:13 05:16:02 03:20:40 09:49:15 — Polak, Kamila AUT 6 9 223 00:59:47 05:18:22 03:30:44 09:55:33 — Kowalska, Olga POL 7 11 264 01:03:18 05:25:31 — 09:59:26 —

Vollständiges Ergebnis: http://eu.ironman.com/triathlon/coverage/athlete-tracker.aspx#ixzz4lgbtzFDI?utm_source=rss&utm_medium=rss

Tragischer Zwischenfall mit Todesfolge

Leider gab es beim IRONMAN Austria nicht nur Jubelgeschichten zu erzählen. Wie der Veranstalter mitteilte, gb es auf der Strecke leider auch einen tragischen Zwischenfall. „Wir bedauern zutiefst, den Tod eines Athleten im Rahmen des IRONMAN Austria mitteilen zu müssen. Der Athlet wurde auf der Radstrecke medizinisch versorgt und anschließend per Hubschrauber in ein Krankenhaus transportiert. Unsere Gedanken sind bei der Familie und den Freunden des Verstorbenen, denen wir unsere vollste Unterstützung zugesichert haben“.

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