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Triathlon

Historisches deutsches Double beim World Triathlon Hamburg

Triaguide - Sa, 2021-09-18 22:26

Historischer deutscher Doppelsieg bei Hamburg Wasser World Triathlon

Laura Lindemann und Tim Hellwig haben beide heute beim Hamburg Wasser World Triathlon ihren Premierensieg in der World Triathlon Championships Series gefeiert und damit den ersten deutschen Doppelsieg in der Serie perfekt gemacht. Lindemann siegte bei den Frauen vor Nicole Van Der Kaay aus Neuseeland und Summer Rappaport aus den USA. Hellwig sicherte sich den Sieg in einem packenden Zielsprint vor den Franzosen Paul Georgenthum und Leo Bergere. Die Rennen wurden über die Sprintdistanz (750 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Radfahren, 5 Kilometer Laufen) ausgetragen.

„Ich bin einfach super glücklich und freu mich wahnsinnig über diesen Sieg. Es war das perfekte Rennen für mich. Das Schwimmen lief sehr gut, auf dem Rad lief es gut und ich hab mich beim Laufen richtig gut gefühlt, vor allem auf der zweiten Runde. Da wusste ich, dass ich es heute schaffen kann“, freute sich Lindemann im Ziel.

„Es gibt keinen besseren Ort auf der Welt als hier in Hamburg, um mein erstes WTCS-Rennen zu gewinnen. Es ist so ein besonderes Gefühl, mit den ganzen Zuschauern, die heute gekommen sind. Es fühlt sich einfach großartig an. Ich hatte gestern noch das Sprintfinish von 2019 hier in Hamburg angeschaut und hab mir am Ende gesagt, sprinte nicht zu früh. Und ich denke, ich hab es perfekt getimt“, sagt Hellwig beim Siegerinterview.

Priester wird Vierter, Gomez-Islinger auf Platz 6

Neben Lindemann und Hellwig gab es weitere deutsche Top-Platzierungen. Nach seinem ersten Weltcup-Sieg in der vergangenen Woche, zeigte Lasse Priester bei seinem Debut in der WTCS erneut eine starke Leistung und verpasste das Podium als Vierter nur ganz knapp.

„Im ersten Moment ist man schon etwas enttäuscht, wenn man so knapp am Podium vorbeischrammt. Aber es ist alles gut, heute Abend kann ich mich dann bestimmt auch richtig darüber freuen und ich weiß, was es bedeutet. Das gesamte deutsche Team hat heute geliefert. Wir haben vorher gesagt, wir wollen einen guten Eindruck hinterlassen und ich denke, das hat gut geklappt“, sagt Priester.

Bei den Frauen überzeugte Marlene Gomez-Islinger erneut nach ihrem fünften Platz im Weltcup vergangene Woche. Nach einem starken Schwimmen hielt sie sich permanent in der Führungsgruppe auf und sicherte durch eine starke Laufleistung den sechsten Platz ab.

Alle weiteren deutsche Starterinnen schafften den Sprung unter die Top-20: Anabel Knoll als Elfte, Nina Eim als 16., Lisa Tertsch als 17., Lena Meißner als 19. und Annika Koch als 20.

Auch die Männer zeigten eine beeindruckende Mannschaftsleistung: Lasse Lührs erreichte den 13. Rang, Jonas Breinlinger wurde 15., Jonas Schomburg 26., Valentin Wernz 27. und Johannes Vogel 34.

Österreicher Top-25.

Die österreichischen Herren konnten sich mit Luis Knabl (22.) und Leon Pauger (23.) über gute Ergebnisse freuen, bei den Damen landete Julia Hauser auf Rang 25.

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Kategorien: Triathlon

Iden und Charles-Barclay neue IRONMAN 70.3-Weltmeister

Triaguide - Sa, 2021-09-18 22:13

Lucy Charles-Barkley (GBR) und Gustav Iden (NOR) triumpfierten heute bei den IRONMAN 70.3 World Championship in Utah/St. George. Während sich der Norweger als Titelverteidiger an den Start stellte und in beeindruckender Manier gewann, war es für seine britische Kollegin der erste WM-Triumph.

Bei den Herren war Iden neben seinem Landsmann, dem Olympiasieger Kristian Blummenfelt, als absoluter Topfavorit an den Start gegangen. In diesem Stile agierte der Norweger auch im Rennen, wo er sich bereits auf der Radstrecke absetzen konnte und fortan nicht den leisesten Zweifel daran ließ, wer an diesem Tag als Sieger die Ziellinie überqueren sollte. Fast 4 Minuten betrug am Ende der Vorsprung auf den Vizeweltmeister Sam Long, der abermals zeigte, dass Utah ein guter Boden für ihn ist. Das Podium komplettierte der Däne Daniel Baekkegard, der sich gemeinsam mit seinem Landsmann Miki Tagholt, der für das pewag racing team startet, über dessen vierten Platz freuen konnte.

Bei den Frauen wurde im Vorfeld viel über die Form der Titelverteidigerin Daniela Ryf spekuliert. In der Szene schlich sich ein Gefühl ein, dass die Schweizerin, die jahrelang als unschlagbar galt, nicht mehr die Dominanz früherer Jahre haben könnte. Letztlich war es dann auch so, denn an Lucy Charles Barclay führte an diesem Tag kein Weg vorbei. Auch nicht für die als Geheimtipp geltende Taynor Knibb, die lange Zeit die erste Verfolgerin der Britin war. Letztlich war es Charles Barclay, die ihren ersten WM-Titel mit einem beeindruckenden Start-Ziel-Sieg eintüten konnte. Knibb lag lange auf dem Kurs auf Platz 2, musste sich aber am Ende noch der Südafrikanerin Jeanni Metzler geschlagen geben. Daniela Ryf lag lange Zeit in Schlagdistanz, letztlich fiel sie aber zurück und beendete das Rennen auf dem 11. Platz.

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Kategorien: Triathlon

Warum Hintergrundgeschichten beim Online Gaming so wichtig für Spieler sind

Triaguide - Di, 2021-09-07 19:22

Wer heutzutage Online Games spielt, der begegnet immer mehr ausgefeilten Hintergrundgeschichten. Der Begriff bezeichnet die direkte Übersetzung aus dem englischen Wort “backstory”. Damit ist jedoch bei Computerspielen weit mehr gemeint als nur die Kulisse eines Spiels. Eine Hintergrundgeschichte ist auch weit mehr als nur die backstory einer Heldin, das allgemeine Thema oder eine Motivation für eine Schießerei.

Hintergrundgeschichten sind in der Online Gamingwelt so wichtig geworden wie das Drehbuch eines Hollywoodfilms. Sie sind Unique-Selling-Point, Grundstruktur, Leitfaden, Motivation und Wendepunkte in einem. Sie haben also keine kleine Aufgabe, weshalb gerade in letzter Zeit einer guten Ausarbeitung der Hintergrundgeschichten in Spielen immer mehr Aufmerksamkeit gewidmet wird. Wir wollen hier beleuchten, warum das so viel Gewicht bekommen hat und was die Vorteile von intelligenten Hintergrundgeschichten sind, besonders für die Spielerschaft.

Ein Blick zurück

Wer sich an die Anfänge der ersten Computerspiele zurückerinnert, wird vielleicht zunächst nur Geschicklichkeitsspiele oder gar reine Glücksspiele vor Augen haben. Tatsächlich kann man bei den Anfängen der Spiele wohl kaum von Geschichten sprechen. Hier gab es weder Handlungen, geschweige denn sogar Figuren. Man denke nur an das Computerspiel Pong von 1972, in dem zwei Striche mehr oder weniger Tennis miteinander gespielt haben. Viel Geschichte brauchte es damals noch nicht, um die Massen zu begeistern.

Doch je mehr Menschen Zugang zu Spielen hatten, umso mehr Spiele kamen auf den Markt und umso mehr Einfälle brauchten die Entwicklerteams. Wer hierbei auffallen wollte, musste sich etwas mehr ausdenken.

Selbst bei Slots, den Spielautomaten im Glücksspielbereich, wurden die Themen schillernder. Drehte man zunächst bei Online Games in Spielhallen nur an Walzen, kamen bald spezielle Zusatzfunktionen hinzu. Man tauchte schließlich selbst hier in andere Welten ab, wie zum Beispiel mit an Indiana Jones erinnernden Figuren in das ferne Ägypten. Entwicklungen, die man noch heute in bekannten Spielautomaten von Novoline kostenlos nachempfinden kann.

Schon bald nach den handlungsarmen Anfängen kamen komplexer programmierte Spiele auf den Markt. Die ersten Spiele für den Commodore 64 wie The Great Giana Sisters, ein Jump ‘n’ Run Game, oder etwa Maniac Mansion (beide 1987) zeigen schon deutlich spürbar, wohin der Trend danach ging. Die Entwicklerinnen und Entwickler dachten sich nicht nur komplizierte Welten aus, sondern gaben den Figuren auch Gründe, weshalb sie durch diese Welten hindurch mussten.

Bei Giana Sisters war dieser Grund ein Alptraum der kleinen Schwester Gianna, die in dem Traum durch 32 düstere Keller hindurch Juwelen einsammeln und Gegner besiegen muss, damit sie schließlich von der großen Schwester Maria geweckt werden kann. Ein bisschen wie die Handlung von The Wizard of Oz, nur als Computerspiel mit einer Hintergrundgeschichte, die den Rahmen für das Spiel liefert.

Bei Maniac Mansion müssen die Hauptfigur und seine Freunde eine Freundin von ihrem Kidnapper, dem von einem radioaktiven Meteor beeinflussten Dr. Fred, befreien. In dem Point-and-Click-Adventure haben alle Figuren eigene Hintergrundgeschichten und Ziele, die Einfluss auf das Spiel haben können.

Schon hier zeigte sich, dass die Fantasie der Entwicklerinnen und Entwickler nicht beim reinen Gameplay aufhört. Sie erfanden schon damals komplexe Hintergrundgeschichten, die Grund für das Vorankommen-Müssen der Hauptfiguren waren und auch bei den Nebenfiguren Nebenhandlungen auslösten, die wiederum auf das Spielgeschehen Auswirkungen hatten.

Neue Technik, komplexere Geschichten

Hintergrundgeschichten von kleinen Nebenfiguren stören so gut wie nie. Schließlich bereichern sie im schlechtesten Fall einfach nur die Fantasie der Spielerinnen und Spieler oder sind für die eigentliche Handlung nur Wissen, das nicht gebraucht wird. Im besten Fall allerdings können sie sogar Schlüssel zu riskanten Szenen und Wendepunkten oder sogar dem großen Finale einer Geschichte liefern. Man denke nur an Silent Hill 2, bei dem die Hintergrundgeschichte der Hauptfigur schließlich zum großen Plottwist am Ende führt, der alles bisher erlebte in ein anderes Licht rückt.

Gerade neuere Computerspiele bedienen sich hierbei Mitteln, die man sonst nur aus Filmen kennt. Es werden Informationen an Stellen gesetzt, die erst später in der Handlung wichtig werden. So kann ein beiläufig aufgegriffener Zettel mit einer Zahl später der Schlüssel für ein Zahlenschloss sein. Spielerinnen und Spieler werden damit gezwungen, das Game sehr aufmerksam zu spielen und mehr Hintergrundwissen zu sammeln. Das kann nämlich nicht mehr nur unnützes Wissen sein, sondern wird in manchen Fällen als wichtiges Wissen zum Gewinnen des Games verwendet.

Die Schwierigkeit für die Entwicklerinnen und Entwickler, die dieses Werkzeug für ihre Idee benutzen, ist dabei jedoch, die beiläufig erwähnten Informationen nicht zu sehr mit Bedeutung aufzuladen, um den Wendepunkt nicht zu früh zu verraten. Je komplexer die Geschichten bei Games werden, desto erfinderischer müssen die Entwicklerteams sein. Denn das Mittel, schon früh kleine Hinweise im Gameplay zu verstecken, die erst später zu großen Wendepunkten führen, ist nicht neu.

Dieses dramaturgische Mittel ist Teil des Geschichtenerzählens. Man nehme nur zum Beispiel einen der besten Filme aller Zeiten Citizen Kane von 1941. Hier liefert ein weggeworfener Schlitten die Antwort auf die brennende dramaturgische Frage des Films, was sich hinter dem Wort “Rosebud” versteckt. Es gibt eine Reihe von Computerspielen, in denen vermeintliche Hintergrundgeschichten erfolgreich für große Wendepunkte verwendet werden, aber auch einige Games, die daran gescheitert sind. Denn ähnlich wie bei Filmen ist auch das Schreiben von Geschichten für Computerspiele weitaus schwieriger, als viele Menschen denken.

Easter Eggs

Ein kleines Subgenre von Hintergrundgeschichten für Computerspiele und Filme ist mittlerweile zu einem eigenen Spiel geworden, die Jagd nach sogenannten Easter Eggs. Hierbei hat man es mit kleinen, schön verpackten Informationen zu tun, die man zwischendurch in Filmen oder Computerspielen am Rand der Handlung finden kann. Oftmals handelt es sich dabei um crossmediale Referenzen und kleine Witze, die nur eingefleischte Fans verstehen können wie zum Beispiel ein Foto an einer Wand, das die Erfinder des Spiels zeigt oder Figuren aus einem anderen Spiel, die plötzlich auftauchen.

Bekannte Easter Eggs kennt man auch aus dem Marvel-Universum oder von Pixar, die sogar so weit gehen, dass sie Hinweise auf neue Projekte der Produzenten geben. Informationen, die sehr streng gehütet werden, aber ein Zugeständnis für eingefleischte Fans sind. So sind bei Pixar häufig kleine Hinweise eingebaut, die zum Beispiel zeigen, woran das Studio als Nächstes arbeitet.

Da liegt dann schon einmal ein Clown-Fisch-Spielzeug (Hinweis auf den damals nächsten Film Nemo) in einem Kinderzimmer des Films Monster AG. Manchmal werden diese kleinen Hinweise erst im Nachhinein, also Jahre später als Easter Eggs enthüllt. So können kleine Hintergrundinformationen sogar außerhalb der Geschichte ganz neue Bedeutung erhalten.

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Kategorien: Triathlon

Haug, Lange und Kienle beim Challenge Roth am Start

Triaguide - Do, 2021-09-02 21:06

Erst bei der Pressekonferenz am heutigen Donnerstag wurde das Top-Starterfeld des diesjährigen DATEV Challenge Roth powered by hep bekannt gegeben, der am kommenden Sonntag, den 5. September, in der Triathlon-Metropole Roth über die Bühne geht – unter Corona-Bedingungen und kleinerem Starterfeld, aber gewohnter Begeisterung und Herzlichkeit. 1.490 Einzelstarter und 290 Staffeln gehen nach aktuellstem Stand diesmal an den Start, wie Veranstalter Felix Walchshöfer bekannt geben konnte. Sichtlich bewegt, richtete er seinen überaus herzlichen Dank an die Landkreisbehörden, die die legendäre Triathlonveranstaltung mit strengem Hygienekonzept möglich gemacht hatten.

„Vorhang auf“ hieß es dann für die vorher noch geheim gehaltenen Top-Starter. Die Überraschung gelang: Das Feld dürfte wohl das stärkste der Saison sein. Und so nahmen keine Geringeren als die Hawaii-Sieger Anne Haug, Sebastian Kienle und Patrick Lange auf dem Podium in der Kulturfabrik Platz. Auch Titelverteidiger Andi Dreitz ist wieder am Start, des Weiteren die deutschen Asse Nils Frommhold (Roth-Sieger 2015), Franz Löschke, Ruben Zepuntke und nicht zuletzt der Neuseeländer Braden Currie. Das Frauenfeld verstärken die Britin Laura Siddall, die Kanadierin Rach McBride und Sarah Crowley aus Australien

Anders als sonst gab es bei der Pressekonferenz von den Tops kaum markige Kampfansagen zu hören, dafür aber fast unisono große Dankbarkeit und die Freude, überhaupt wieder bei einem der ganz großen Triathlon-Events starten zu können. „The biggest Race of the Year“ nannte es „Purple Tiger“ Rach McBride so treffend und sprach damit den anderen Tops auf dem Podium aus dem Herzen.

Anne Haug, die amtierende Hawaii-Siegerin von 2019 (2020 fand das Rennen nicht statt), war regelrecht euphorisch, jetzt endlich mit einem Jahr Verspätung ihr Heimrennen in Roth machen zu dürfen. „Ich wohne ja nur eine Stude weg von hier und dieses Rennen ist ein Traum, der jetzt endlich für mich wahr wird“. Seit ihrem Sieg auf Hawaii 2019 konnte sie pandemiebedingt keine Langdistanz mehr machen und weiß aktuell nicht so genau, wo sie leistungsmäßig steht – das trifft auch auf die meisten anderen Tops zu. Haug: „Ich hoffe auf einen starken Marathon und werde einfach einen Schritt nach dem anderen machen“.

Von der außergewöhnlich herzlichen Stimmung in Roth schwärmten nahezu alle, vor allem der mehrfache Ironman-Sieger Braden Currie aus Neuseeland, der zum zweiten Mal in Roth startet und auf ein schnelles Schwimmen hofft. 

„Ich muss es einfach nochmal machen“, sagte der Sieger von 2015 Nils Frommhold – von seinem Triumphrennen kann er sich nur noch an wenige Momente erinnern. Die Strecke liegt ihm sehr, er geht optimistisch an den Start und sorgte für Lacher mit seinem Wunsch, im Ziel „mal wieder mit Champagner rumzuspritzen“. Auch Andi Dreitz, der als Titelverteidiger mit Startnummer 1 ins Rennen geht, sagte wie Frommhold: „Ich muss das nochmal erleben“. Er will sich ganz auf sein eigenes Rennen konzentrieren und einfach „schauen, was geht“.

Sebastian „Sebi“ Kienle ist als Roth-Champion und mehrfacher Starter des DATEV Challenge Roth powered by hep mit der Strecke bestens vertraut, wenn auch der Radkurs – Kienles Paradedisziplin – diesmal anders sein wird. Kienle, der sehr gut trainiert hat, aber zuletzt auch Probleme mit der Achillessehne hatte, will nicht von Sieg sprechen, „dazu hab ich im Moment nicht genug Selbstvertrauen“, will aber seine Chancen „aggressiv nutzen“.

Das will definitiv auch Weltmeister Patrick Lange, der zum ersten Mal in Roth antritt und sich „mega freut, endlich Teil der Community zu werden“. Er „kann es kaum erwarten“ und hat sich nach der Hawaii-Absage sofort in Roth gemeldet, um einen Startplatz zu bekommen. Roth als „Ursprungsort des Triathlon in Deutschland“ (O-Ton Lange) sei für ihn schon lange ein Bucket List Race. Am Sonntag geht es für ihn darum, „an der Startlinie zu stehen, die Stimmung aufzusaugen und mein Bestes zu geben“. Es wird sich zeigen, wie gut sein Bestes ist.

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Kategorien: Triathlon

Ratasepp und Zechmeister gewinnen DOUBLE ULTRA TRIATHLON Bad Radkersburg

Triaguide - Mo, 2021-08-30 13:43

Wer den Zieleinlauf des Gewinners des 1. Double Ultra Triathlon Bad Radkersburg live verfolgen hat wollen, der musste früh aufstehen oder lange wach bleiben. Um exakt 5:12 konnte sich der Top-Favorit Rait Ratasepp (Estland) nach hartem Fight als Sieger feiern lassen. Ratasepp, einer der Superstars der Triathlonszene, beendete den Bewerb, der über die doppelte Ironman-Distanz (7,6km Schwimmen, 360km Radfahren, 84km Laufen) führte, in einer Zeit von 20 Stunden und 11 Minuten. Sein eigentliches Ziel, den Bewerb unter 20 Stunden zu finishen, verhinderte vor allem das Wetter. Dieses war zwar entgegen der Prognosen besser als erwartet, dennoch wurde auch Bad Radkersburg an diesem Wochenende nicht komplett vom Schlechtwetter verschont. Gegen 21 Uhr, die Favoriten waren bereits auf den letzten Radrunden, kam sintflutartiger Regen, der die Körper und Kleidung der Sportler durchnässte. Der nötige Bekleidungswechsel vor dem Lauf kostete mehr Zeit als geplant und so ließ sich die 20-Stunden-Marke nicht mehr realisieren.

Dies schmälerte die Freude des Esten aber nicht im Geringsten. Er freute sich über den großartigen Zweikampf mit dem Deutschen Thorsten Eckert. Eckert dominierte den Radpart und wechselte als erster Athlet in die Laufschuhe. Doch Ratasepp, nicht nur in der Ultratriathlonszene für seine Laufstärke bekannt, ließ wenige Zweifel daran, dass er am Ende die Ziellinie als Erster überqueren würde. Am Ende war es ein Vorsprung von einer Stunde und zwei Minuten, die Ratasepp auf seinen härtesten Konkurrenten heraus laufen konnte. Dieser konnte sich über Platz 2 ebenso freuen wie der Trofaiacher Harald Zechner, der sich nach 25 Stunden und 44 Minuten als Dritter und bester Österreicher über einen Podiumsplatz freuen konnte. Der mehrfache Weltcupsieger Norbert Lüftenegger beendete den Bewerb auf dem 5. Gesamtrang.

Beatrix Zechmeister siegt bei Double-Premiere

Beatrix Zechmeister gewinnt ihre Double-Premiere – Bilder: insmallworld

Während der Sieger im Herrenrennen bereits über große Ultra-Erfahrung verfügte, war es bei den Damen ein Ultra-Rookie, die am Ende vom höchsten Treppchen des Siegerpodests jubeln konnte. Die Niederösterreicherin Beatrix Zechmeister. Sie konnte sich mit einer Endzeit von 29 Stunden, 44 Minuten und 26 Sekunden als Siegerin feiern lassen. Den zweiten Platz erkämpfte sich Claudia Müller, das Podium komplettierte die Schweizerin Eleo Leonard.

Ergebnisse

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Kategorien: Triathlon

Heiße Triathlon Show im September in Podersdorf

Triaguide - Mo, 2021-08-30 13:31

Auch dieses Jahr findet einer der größten Triathlonbewerbe des Jahres in Podersdorf zum bereits 34. Mal statt. Dabei kommt es zur Neuauflage des Duells auf der Halb-Distanz zwischen Österreichs Michi WEISS, der sich 2019 dem Ungarn Dávid HANKÓ knapp geschlagen geben musste. WEISS, der den Streckenrekord in Podersdorf auf der Langdistanz hält und dabei eine der schnellsten je gefahrenen Zeiten über 180km (04:01:00h) in den Asphalt gebrannt hat, brennt auch auf Revanche. Getreu dem Motto

„Fast, Hard, Legendary“ hat nicht nur die Zeit von Michi WEISS Wellen geschlagen.

„Podersdorf ist immer für eine Überraschung gut, ob Wind, Hitze oder wechselnde Bedingungen, hier ist alles möglich“ spielt Organisator Daniel Döller auf das harte und spektakuläre Rennen an.

Bei der 34. Auflage des legendären AUSTRIA TRIATHLON in Podersdorf vom 3. bis 5. September werden wieder über 2.000 Athletinnen und Athleten am Start sein. Routiniers und Anfänger, Amateure und Profis. Über alle Distanzen vom Kids Aquathlon bis hin zur Lang- Distanz, in familiärer Atmosphäre und professionellem Umfeld.

Eines der Highlights dieses Jahr ist das bunte Starterfeld. Neben dem angesprochenen Duell auf der Halb-Distanz hat auch eine Olympistarterin ihre Teilnahme auf der Sprint-Distanz zugesagt. Die Wienerin Julia HAUSER sucht Wiedergutmachung nach dem verpatzten Olympiaauftritt und blickt in die Zukunft:Natürlich war dieses frühe Ausscheiden hart für mich bei Olympia und ich habe einige Tage gebraucht, um das wegzustecken. Nun gilt es aber sich neue Ziele zu setzen und positiv in die Zukunft zu blicken!“ freut sich Hauser auf ihre Teilnahme. Bereits 2020 konnte sie ja schon die Strecke im Rahmen des OMNi-BiOTiC Jagdrennens mit dem aktuellen Olympiasieger Kristian BLUMMENFELT in Podersdorf kennenlernen.

Auf der traditionellen Lang-Distanz hat sich der Deutsche Marc UNGER angekündigt, der sich dieses Jahr vor allem österreichischen Herausforderern gegenübersieht. Der mit Veranstaltungen dicht gedrängte Herbst sowie die teilweise noch immer bestehenden Reisebeschränkungen bedingen dieses Jahr ein reduziertes Profifeld.

Hier wird sich für die kommenden Jahre einiges ändern, so Organisator Daniel Döller:„Unsere bereits dieses Jahr gestartete Kooperation mit der PTO (Professional Triathletes Organisation) stellt die Weichen für die kommenden Jahre! So werden wir in Podersdorf PTO-points vergeben und damit wird auch eine Aufstockung des Preisgeldes einhergehen. Dadurch werden wir für Profis natürlich umso attraktiver, gilt es doch durch Punkte das eigene PTO-Ranking zu verbessern und so am Ende des Jahres am neu gegründeten The Collins Cup teilzunehmen.“

Neu ist dieses Jahr auch die Live-Übertragung im ORF Sport+: Am 4.9.2021 startet die Übertragung über die Mittel-Distanz um 09:45 Uhr mit 5 Livekameras aus dem Seewinkel und dauert bis 15:00 Uhr. Moderiert von Michael Guttmann und Chris Nindl werden die Zuseher neben dem Renngeschehen auch allerlei Background-Info zum Triathlonsport im allgemeinen bekommen.

PROGRAMM 34. AUSTRIA TRIATHLON IN PODERSDORF:

Freitag, 3. September

  • ab 15:00   KIDS AQUATHLON
  • ab 18:00   TRIWomen Bewerb

Samstag, 4. September

  • 07:00        Start Lang-/Ironman-Distanz
  • 10:00        Start Halb-Distanz
  • ca. 14:00 Zieleinlauf erste Finisher Halb-Distanz
  • ca. 15:00 Zieleinlauf erste Finisher Ironman-Distanz

Sonntag, 5. September

  • 08:30        Start Sprint-Distanz
  • 10:30        Olympische Distanz

START: beim Leuchtturm.

ZIELBEREICH: Auf der Promenade in Podersdorf am See („Platz der Champions“)

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Kategorien: Triathlon

Timo Schaffeld und Luisa Moroff gewinnen das Premierenrennen des IRONMAN 70.3 Duisburg

Triaguide - Mo, 2021-08-30 13:20

Mit einem Sprung ins kühle Nass eröffneten rund 1.500 Athleten das Premierenrennen des IRONMAN 70.3 Duisburg an diesem Sonntagmorgen. Bei der Veranstaltung im ‚Stahlherzen von Europa‘ standen Altersklassen-Athleten unter anderem aus Deutschland, Belgien und den Niederlanden an der Startlinie. Als erste Disziplin absolvierten die Teilnehmer die 1,9km lange Schwimmstrecke auf der Regattastrecke des ‚Sportparks Duisburg‘. Dabei wurden sie von Zuschauern auf den Rängen der Regattastrecke angefeuert – sowohl für Athleten, Zuschauer und alle an dem Rennen beteiligten Personen galt die 3G-Regel sowie eine Maskenpflicht auf dem Eventgelände. Die Maske durfte nur von den Athleten während des Rennen abgenommen werden.

Nach einem kurzen Stopp in der Wechselzone ging es auf die 90,1km lange Radstrecke, die die Athleten durch Teile der Stadt Duisburg, über die historische ‚Brücke der Solidarität‘ und anschließend am Rhein in Richtung Moers führte. Nachdem die Runde ein zweites Mal gefahren wurde, kehrte die Strecke in den ‚Sportpark Duisburg‘ zurück, wo sich die Athleten in der Wechselzone auf die Laufstrecke vorbereiteten. Auf der 21,1 Kilometer langen Laufstrecke (3 Runden) im ‚Sportpark Duisburg‘ passierten die Athleten die Schwimmstrecke und verschiedene Seen in der parkähnlichen Landschaft. Wo sonst der Ball rollt, befand sich die beeindruckende Finishline. In der Schauinsland-Reisen-Arena und mit einer beeindruckenden Finishline wurden die Athleten für ihre mentale und physische Ausdauer belohnt.

Timo Schaffeld aus Oberhausen war der schnellste Altersklassen-Athlet und überquerte die Ziellinie in einer Zeit von 3 Stunden 50 Minuten und 42 Sekunden. Die schnellste Altersklassen-Athletin Luisa Moroff absolvierte den Mitteldistanz-Triathlon in einer Zeit von 4 Stunden, 28 Minuten und 32 Sekunden. Mit einer Zeit von 2:22:39 war sie die schnellste Frau auf der flachen und schnellen Radstrecke. Die schnellste Laufzeit beim Halbmarathon mit 1:13:17 stellte der Gewinner Timo Schaffeld auf.  


Top 3 Männer       
Timo Schaffeld     Swim – 27:04     Bike – 2:06:18     Run – 1:13:17     Gesamt – 03:50:42
Niklas Löbner     Swim – 29:40     Bike – 2:09:10     Run – 1:19:06     Gesamt – 04:02:58
Gijs van Ranst     Swim – 27:35     Bike – 2:12:28     Run – 1:22:03     Gesamt – 04:07:19

Top 3 Frauen
Luisa Moroff     Swim – 29:51     Bike – 2:22:39     Run – 1:31:09     Gesamt – 04:28:32
Kyra Meulenberg     Swim – 35:21     Bike – 2:27:03     Run – 1:28:15     Gesamt – 04:36:03
Mareike Eißmann     Swim – 37:58     Bike – 2:33:10     Run – 1:27:30     Gesamt – 04:46:01

Die komplette Ergebnisliste ist unter www.ironman.com/im703-duisburg-results verfügbar.

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Kategorien: Triathlon

Deutscher Doppelerfolg beim IRONMAN 70.3 Zell am See-Kaprun

Triaguide - Mo, 2021-08-30 13:17

Laura Philipp zeigte bei der 9. Ausgabe des IRONMAN 70.3 Zell am See-Kaprun einmal mehr, dass sie zu den besten Triathletinnen auf der Welt gehört und sichert sich überlegen den Sieg. Bei den Männern feiert Jan Stratmann seinen ersten IRONMAN 70.3-Sieg. Neben den beiden überlegenen Deutschen überzeugten auch die Österreicher mit starken Leistungen.

Bloß 15 Tage nach ihrem Erfolg beim IRONMAN Finland steht Laura Philipp bereits wieder zuoberst auf dem Treppchen. Nach dem Schwimmen im Zeller See noch knapp hinter der Italienerin Margie Santimaria liegend, wechselte Philipp am schnellsten und stieg als Erste aufs Rad. Auf den 90.1 Kilometern spielte die 34-jährige Deutsche ihre Qualitäten voll aus und ließ bis ins Ziel nichts mehr anbrennen. Philipp siegte in 04:21:49 und damit mit über zehn Minuten Vorsprung auf ihre Landsfrau Anne Reischmann.
Reischmann ihrerseits kam als Elfte aus dem Wasser und steigerte sich mit fortwährender Dauer des Rennens kontinuierlich. Nach 15 Kilometern auf dem Rad konnte sich Reischmann bereits auf Platz drei vorkämpfen, bevor sie kurz vor Kilometer 58 auch an der Estin Kaidi Kivioja vorbeiziehen konnte. Anschliessend gab sie den zweiten Platz nicht mehr aus der Hand und setzt damit ihre starke Saison auch im Pinzgau fort. Kivioja liess sich vom Überholmanöver Reischmanns nicht beirren und zog ihr Tempo bis zum Ende durch, womit sie sich vor Simone Kumhofer den 3. Platz sichern konnte. Die amtierende Staatsmeisterin auf der Kurz- und Mitteldistanz zeigte speziell auf dem Rad eine starke Leistung, doch am Ende reichte die Kraft nicht, um die Estin noch abzufangen.

Start-Ziel-Sieg für Stratmann

Nach mehreren Podestplätzen in dieser Saison konnte sich Jan Stratmann beim IRONMAN 70.3 Zell am See-Kaprun den ersten IRONMAN 70.3-Sieg seiner Karriere holen – und das in überzeugender Manier. Stratmann kam bereits als erster aus dem Wasser und gab seine Führung bis ins Ziel nicht mehr ab. Nach 3:59:42 überquerte der 26-jährige Deutsche die Ziellinie und durfte sich nach einer starken Leistung zurecht feiern lassen.
Knapp fünfeinhalb Minuten später wurde es nochmals richtig laut im Ziel – Lokalmatador und Olympiateilnehmer Lukas Hollaus holte sich nach einem beherzten Rennen den zweiten Rang. Nach dem Radfahren noch auf Platz vier liegend, legte Hollaus beim Laufen nochmals eine Schippe drauf und konnte seine Landsmänner Paul Ruttmann & Georg Enzenberger noch überholen. Während Ruttmann das Rennen nicht beenden konnte, sicherte sich Enzenberger den 3. Rang.

Positives Zwischenfazit

Währenddem das Rennen für einige Age Group Athleten weiterhin in vollem Gange ist, kann trotz anspruchsvollen Wetterbedingungen bereits ein positives Zwischenfazit gezogen werden. Bei der 9. Ausgabe des IRONMAN 70.3 Zell am See-Kaprun zeigte sich einmal mehr, dass das Event zu den absoluten Top-Veranstaltungen auf der IRONMAN 70.3-Tour gehört. „Der IRONMAN 70.3 Zell am See-Kaprun ist ein Triathlon-Wochenende der Superlative in unserer Region. Die vielen Ahtletinnen und Athleten aus aller Welt zeigen ihre Begeisterung für diesen Event immer wieder. Dank einem umfangreichen Sicherheitskonzept konnten wir diesen sportlichen Saison-Höhepunkt erfolgreich durchführen“, resümiert Tourismusdirektorin Mag. Renate Ecker und ergänzt: ,,Zell am See-Kaprun hat sich wieder als top internationale Triathlondestination gezeigt. Mit der Veranstaltung wird eine Wertschöpfung in der Höhe von etwa 4,5 Millionen Euro generiert. Ein ganz besonderer Dank gilt den vielen freiwilligen Helfern. Gemeinsam mit den Nachbargemeinden freuen wir uns, den IRONMAN 70.3 auch noch bis 2024 in unserer Region begrüßen zu können.“

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Kategorien: Triathlon

IRONMAN Hawaii erneut verschoben

Triaguide - Do, 2021-08-19 22:47

2021 wird es keine IRONMAN World Championship geben – Verschiebung auf 5. Februar 2022

IRONMAN hat heute in Zusammenarbeit mit den lokalen Behörden von Hawaii bekannt gegeben, dass die Supersapiens IRONMAN® World Championship 2021 aufgrund der anhaltenden Auswirkungen der globalen Pandemie COVID-19 auf die Insel Hawaii von ihrem ursprünglich geplanten Renntermin am 9. Oktober 2021 auf den 5. Februar 2022 verschoben wurde. Wie 1982 wird es auch 2022 voraussichtlich zwei Ausgaben der IRONMAN-Weltmeisterschaft geben (Februar und Oktober).

„Das Wiederaufleben des Virus und der neue Delta-Stamm haben erhebliche Auswirkungen auf die Inselgemeinschaft von Hawai`i. In Verbindung mit den umfangreichen Grenzschließungen und Reisebeschränkungen für qualifizierte Athleten gibt es im Oktober keine praktikable Möglichkeit, die IRONMAN-Weltmeisterschaft auszurichten“, sagte Andrew Messick, Präsident und Chief Executive Officer der IRONMAN Group. „Nach ausführlichen Beratungen mit Regierungs- und Gemeindevertretern auf Hawaii glauben wir, dass die beste Lösung darin besteht, die Veranstaltung auf Februar 2022 zu verschieben.“

„Wir haben eng mit den lokalen und bundesstaatlichen Behörden von Hawaii und anderen wichtigen Akteuren der Veranstaltung zusammengearbeitet und sind uns einig, dass wir unsere lokale Gemeinschaft schützen müssen, indem wir die Planung auf einen Februartermin verschieben“, sagte Diana Bertsch, Senior Vice President, World Championship Events bei The IRONMAN Group. „Unsere lokale Gemeinschaft, Athleten, Partner, Freiwillige und alle anderen Mitglieder unserer ohana - die unsere hawaiianischen Wurzeln und unsere Geschichte repräsentieren - fühlen Stolz und Vertrauen in diese schwierige Entscheidung. Wir werden darauf hinarbeiten, unsere Athleten im Februar mit dem Rennerlebnis, für das die IRONMAN World Championship berühmt ist, wieder auf der Insel Hawaii willkommen zu heißen.“

„Wir fühlen uns geehrt, mit dem fantastischen IRONMAN-Team zusammenzuarbeiten, um inmitten einer globalen Pandemie eine gerechte Lösung zu finden, die sicherstellt, dass das wichtigste Sportereignis auf unserer Insel zu einem späteren Zeitpunkt fortgesetzt werden kann“, sagte der Bürgermeister von Hawai`i County, Mitch Roth. „Seit dem ersten Rennen im Jahr 1978 ist die Veranstaltung zu einem integralen Bestandteil der globalen Identität unseres Countys geworden, und wir freuen uns darauf, die Athleten und Zuschauer aus aller Welt wieder an unseren Ufern willkommen zu heißen, wenn es sicher ist.“

„Die IRONMAN World Championship ist ein fester Bestandteil unserer Gemeinde und Geschichte auf Hawaii. Seit über 40 Jahren unterstützt unsere Gemeinde IRONMAN und feuert die Teilnehmer aus aller Welt an. Im Gegenzug hat IRONMAN unsere Gemeinde auch in diesen schwierigen Zeiten unterstützt. Ich bin zutiefst dankbar für die Zusage von IRONMAN in Höhe von 1.000.000 Dollar, unsere bedürftigen Einwohner in den Jahren 2020 und 2021 mit ihrem Kahiau Together-Programm zu versorgen. Da IRONMAN weiterhin mālama ist und sich wirklich um unsere Inselgemeinschaft kümmert, freuen wir uns darauf, die IRONMAN World Championship im Jahr 2022 mit unserer vollen Unterstützung wieder willkommen zu heißen“, sagte Staatssenatorin Dru Mamo Kanuha.

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Kategorien: Triathlon

Änderungen bei IRONMAN 70.3-WM 2021 und 2022

Triaguide - Do, 2021-08-19 17:46

IRONMAN hat heute Änderungen für die IRONMAN® 70.3® World Championship 2021 und 2022 bekannt gegeben, die auf den anhaltenden globalen Auswirkungen der COVID-19-Pandemie basieren. Es wird erwartet, dass aufgrund von Reise- und Grenzbeschränkungen nicht einmal die Hälfte des Athletenfeldes an der Intermountain Healthcare IRONMAN 70.3 World Championship 2021 presented by Utah Sports Commission in St. George, Utah, teilnehmen kann. Daher wird das Rennen zu einem Eintagesrennen umgewandelt, bei dem sowohl Männer als auch Frauen am Samstag, den 18. September, an den Start gehen. Außerdem wird die IRONMAN 70.3-Weltmeisterschaft 2022, die ursprünglich in Taupō, Neuseeland, stattfinden sollte, nun ebenfalls in St. George, Utah, ausgetragen, so dass Athleten mit eingeschränkter Mobilität die Möglichkeit haben, vom 28. bis 29. Oktober 2022 in einem zweitägigen Format im „Land der Ausdauer“ zu starten.

„Wir haben die Grenz- und Reisebeschränkungen weiterhin genau beobachtet, und es wird immer deutlicher, dass diese Beschränkungen wahrscheinlich nicht rechtzeitig gelockert werden, damit die meisten internationalen Athleten in St. George an den Start gehen können“, sagte Andrew Messick, President & Chief Executive Officer von The IRONMAN Group. „Wir haben in St. George und den umliegenden Gemeinden einen besonderen Gastgeber, und wir freuen uns darauf, im Jahr 2022 ein komplettes internationales Zwei-Tages-Rennen ausrichten zu können.“

„Es war entmutigend, die Wendungen einer globalen Pandemie zu meistern, aber unsere Community hat es immer wieder geschafft, um die Ecke zu schauen und einen positiven Weg zu einem helleren Horizont zu finden“, sagte Kevin Lewis, Direktor des Greater Zion Convention & Tourism Office. „Der Einsatz und das Engagement des IRONMAN-Teams für den Erfolg sind inspirierend. Gemeinsam haben wir in diesem September eine fantastische Weltmeisterschaft auf die Beine gestellt, und wir freuen uns sehr über die Möglichkeit, die Weltmeisterschaft 2022 erneut hier auszurichten.“

Neuseeland ist nach wie vor ein geschichtsträchtiges und besonderes Reiseziel für Veranstaltungen der IRONMAN-Gruppe, und trotz der aktuellen Unsicherheiten im Zusammenhang mit Grenz- und Reisebeschränkungen sind sowohl Neuseeland als auch die IRONMAN-Verantwortlichen entschlossen, darüber zu diskutieren, wie die IRONMAN 70.3-Weltmeisterschaft in einem zukünftigen Jahr nach Taupō gebracht werden kann, um den Top-Athleten der Welt die Möglichkeit zu geben, eine Weltmeisterschaftserfahrung in diesem einzigartigen Reiseziel zu genießen, das seit mehr als 35 Jahren Veranstaltungen der IRONMAN-Gruppe beherbergt.

„Ich denke, es ist wichtig, den großen Einfluss des COVID-19 auf der ganzen Welt zu betrachten – insbesondere mit der neuen Delta-Variante – und zu verstehen, dass eine längere Vorlaufzeit es uns ermöglichen wird, mehr Athleten aufzunehmen. Da sich die Welt in den nächsten Jahren öffnet, werden die Athleten mehr Veranstaltungen auf der ganzen Welt haben, um sich für die Weltmeisterschaft zu qualifizieren“, sagte der Bürgermeister von Taupō, David Trewavas. „Wir arbeiten eng mit unseren Interessengruppen und IRONMAN zusammen, um so schnell wie möglich einen neuen Termin zu finden. Das ist ein riesiges Ereignis für uns – und wir freuen uns sehr darauf, unseren Bezirk endlich der Welt präsentieren zu können und die Früchte zu ernten, die diese internationale Veranstaltung für uns hier haben wird.“

Die bereits für 2023 angekündigte IRONMAN 70.3-Weltmeisterschaft in Lahti, Finnland, wird wie geplant stattfinden.

Interessant ist in diesem Hinblick die Tatsache, dass Athleten am Vortag dieser Verlautbarung noch einen Invitationlink für die WM in Neuseeland bekommen haben – hier ist die Kommunikation verbesserungswürdig.

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Kategorien: Triathlon

IRONMAN 70.3 Graz feiert seine Premiere

Triaguide - Mi, 2021-08-11 10:10

Bereits im Oktober 2019 wurde er präsentiert, am kommenden Sonntag um 8 Uhr feiert er endlich Premiere – der IRONMAN 70.3 Graz. Rund 1500 Starter werden beim ersten Triathlon der IRONMAN 70.3-Serie in der steirischen Landeshauptstadt erwartet. Das Rennen besteht aus 1,9 Kilometer Schwimmen, 90,1 Kilometer Radfahren und einem abschließenden 21,1 Kilometer Halbmarathon. Die Summe der Distanzen ergibt in US-Meilen die Zahl 70.3, daher auch der Namen der Serie. 

Die schnellsten Athleten bewältigen  die Strecke unter 4 Stunden. Die Fabelzeit des amtierenden Triathlon-Olympiasiegers Kristian Blummenfelt (NOR), der 2018 die IRONMAN 70.3 Middle East Championship in Bahrain mit 3:29:04 Stunden gewann, wird in der Steiermark vermutlich allerdings nicht zu knacken sein. 

Gestartet wird beim Schwarzlsee, wo die Athleten erst nach Norden und dann über den östlichen Teil des Sees bis zum Aussichtsturm schwimmen. Dort befindet sich auch nach kurzem Lauf die „Transition Zone“, in der die Athleten die Neoprenanzüge abstreifen und auf das Rad wechseln. Spätestens 1:10 Stunden nach ihrem Start müssen alle Athleten die Schwimmstrecke bezwungen haben, sonst droht der „Cut-off“.

Die Zeit beginnt aber natürlich erst zu ticken, wenn die Athleten mit ihrem Chip die Zeitnehmung am Start auslösen. Deshalb spricht man bei IRONMAN auch nicht mehr von einem Massenstart, sondern einem „Rolling Start“ bei dem die Athleten über einen Zeitraum von rund 45-60 Minuten ihr Rennen beginnen können. 

„Das Sportland Steiermark freut sich auf die Premiere des IRONMAN 70.3 in und rund um die Landeshauptstadt Graz am kommenden Sonntag. Ich wünsche allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern einen erfolgreichen Wettkampf und hoffe, dass die Athletinnen und Athleten von vielen Fans zu Höchstleistungen angefeuert werden“, sagt Sportlandesrat Christopher Drexler. 

„Im Sportjahr 2021 steht ganz Graz im Zeichen des Sports. Unter dem Motto ‚Let’s Go Graz“ versetzen wir die Stadt in Bewegung. Es könnte daher kein besseres Jahr für die Premiere des IRONMAN 70.3 in unserer Stadt geben. Neben zahlreichen Mitmachangeboten braucht es gerade diese Sportgroßveranstaltungen, um möglichst viele für Sport und Bewegung zu begeistern. Der IRONMAN 70.3 versprüht dabei eine ganz besondere Faszination. Und weil diese auch mich gepackt hat, werde ich am Sonntag auch selbst im Teambewerb am Start sein“, fiebert Sportstadtrat Kurt Hohensinner, der in einer Staffel mit Jördis Steinegger (Schwimmen) und Peter Stöckler (Radfahren) startet, dem Event entgegen.

„Es ist eine große Ehre und Auszeichnung, dass wir eine der härtesten und faszinierendsten Triathlon- Sportwettbewerbe in der Steiermark begrüßen dürfen. Wir wünschen allen Athletinnen und Athleten einen eisernen Willen, Durchhaltevermögen und viel Erfolg. Willkommen in der Steiermark und alles Gute!“, fügt Erich Neuhold, Geschäftsführer Steiermark Tourismus, hinzu.

„Neben Kultur und Kulinarik bietet natürlich auch der Sport eine tolle Möglichkeit, das vielfältige Grazer Veranstaltungsangebot abzurunden. Gerade in diesen schwierigen Zeiten, ist der IRONMAN 70.3 ein tolles Signal“, sagt Hubert G. Pferzinger vom Tourismusverband der Stadt Graz.

Monatelange Vorbereitung
„Mit unserem ,Safe Return to Racing‘-Konzept haben wir uns jetzt monatelang auf das Rennen vorbereitet. Für uns als Veranstalter gibt es kein schöneres Geschenk als wieder Athleten bei einem Rennen begrüßen zu dürfen und die Vorbereitungsarbeiten laufen auf Hochtouren. Für uns stehen die Gesundheit und die Sicherheit aller Athletinnen und Athleten sowie unser Helferinnen und Helfer an erster Stelle“, sagt IRONMAN Austria Operations Director Thorben Lange.  

Vom kühlen Nass geht es auf die Radstrecke, die durch die grüne Mark führt und bereits jetzt das Zeug zum Klassiker hat: Nach dem Start beim Schwarzlsee geht es über Werndorf, Weitendorf, Lieboch, Hitzendorf und mit einem Anstieg vor St. Oswald bis nach Peggau, wo die Athleten wieder Richtung Süden abbiegen und über Andritz in die Grazer Innenstadt gelangen. Insgesamt 490 Höhenmeter müssen dabei bezwungen werden. 5:30 Stunden nach dem individuellen Start müssen all Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Schwimm- & Bikestrecke absolviert haben. 

Als „Belohnung“ wartet der Halbmarathon durch die Grazer Innenstadt und das historische Stadtzentrum. Entlang der Mur geht es zur Finishline am Kameliterplatz. Maximal 8:30 Stunden bleiben den Startern um die gesamte Strecke geschwommen, geradelt und gelaufen hinter sich gebracht zu haben. Die ersten Athleten werden gegen 11:45 Uhr im Ziel erwartet. Den vollständigen Zeitplan des IRONAN 70.3 Graz gibt es hier.

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Kategorien: Triathlon

Haas und Aichner gewinnen joglerHERO-Premiere

Triaguide - Sa, 2021-08-07 19:47

Bei besten Bedingungen fand heute die Premiere des 1. joglerHERO Triathlon auf den Hochwechsel statt. Angenehm warme Temperaturen erwartete das mit 120 Einzel- und knapp 20 Staffeln ausverkaufte Starterfeld beim Mönichwalder Badesee.

Doch die Teilnehmer wussten, dass eine große Herausforderung auf sie wartete. 350 Meter Schwimmen, 21 Kilometer Radfahren mit 1100 Höhenmetern und zum Abschluss ein 5 Kilometer langer Berglauf mit 500 Höhenmetern auf den Gipfel des Hochwechsels.

Die Favoriten waren alte Bekannte der Bergtriathlon-Szene und sie ließen sich nicht lange bitten. Die Dreifach-Sieger des Schwesternbewerbs, des schöcklHERO Triathlon, Christian Haas und Lena-Maria Aichner gingen das Rennen von Beginn an offensiv an.

Haas startete als Erster im Rolling-Start-Modus in den Bewerb und ließ sich in der Folge auch vom starken Verfolgerfeld nicht mehr einholen. Nicht einmal ein leichter Sturz auf der Radstrecke konnte Haas den Sieg streitig machen.

Mit einer Endzeit von einer Stunde und 29 Minuten sicherte sich Haas den Titel des joglerHERO 2021 mit knapp 2 Minuten Vorsprung auf Niklas Podhraski und einer weiteren Minute vor Christian Weißenbacher.

Bei den Damen setzte sich Lena-Maria Aichner mit einer Endzeit von einer Stunde und 38 Minuten an die Spitze des Feldes. Sie teilte das Podium mit Marlies Penker, die sich Platz 2 sicherte. Nathalie Birli komplettierte das Damenpodium.

Alle Ergenisse gibt es unter https://www.jogler-hero.at/ergebnisse

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Kategorien: Triathlon

Flora Duffy holt Olympiagsieg

Triaguide - Di, 2021-07-27 07:07

Flora Duffy holt den Olympiasieg für die Bermudas. Am Dienstagmorgen in Tokio 2020 zeigte die als Topfaforitin geltende Flora Duffy die Leistung eines wahren Champions, indem sie sich durch schwierige Bedingungen auf dem Rad durchkämpfte und dann auf dem 10-km-Lauf mit Nachdruck davonzog, um das ersehnte olympische Gold zu gewinnen, das sie so sehr verdient hatte. Nach einem 45. Platz in London 2012 und einem 8. Platz in Rio im selben Jahr, in dem sie ihren ersten Weltmeistertitel gewann, stand sie heute in Tokio 2020 ganz oben auf dem Podium mit einem der besten Rennen, das Sie wahrscheinlich sehen werden.

Die Britin Georgia Taylor-Brown gewann tapfer Silber, nachdem sie das Pech eines Reifenschadens am Ende der Radstrecke hatte, der sie 20 Sekunden hinter die Spitze zurückwarf, und kämpfte sich zurück ins Rennen. Die US-Amerikanerin Katie Zaferes gewann die Bronzemedaille und ein ebenso hart verdientes Podium an einem harten Tag in Tokio.

„Olympiasiegerin zu werden, war mein Traum, seit ich ein kleines Mädchen war und meinen ersten Triathlon gemacht habe“, sagte Duffy. „Ich schätze, mir ging ein bisschen Erleichterung durch den Kopf, denn wenn man als einer der Favoriten zu den Olympischen Spielen kommt, gibt es eine Menge Druck und Erwartungen. Ich schätze, ich wusste auch, dass ich Bermudas erste Medaillenhoffnung seit vielen, vielen Jahren war und etwas, das ich für mich selbst, aber auch für mein Land erreichen wollte. Ich war definitiv überwältigt, ich wusste nicht, was ich tun und denken sollte. Es war ein ganz besonderer Moment.“


Es war 06.45 Uhr Ortszeit am Dienstagmorgen in der Odaiba-Bucht, als die 54 Frauen an die Startlinie gingen, um ihre Chance zu nutzen, Olympiasiegerin von Tokio 2020 zu werden. Der starke Regen in den Stunden vor dem Rennen hatte nachgelassen, aber der Nieselregen – wie auch die bevorstehende Herausforderung – blieb. Der Druck des größten Rennens ihres Lebens, die Hitze und Luftfeuchtigkeit des Tokioter Sommers und die fünfjährige Wartezeit auf ihre Chance kamen zusammen, um etwas wirklich Besonderes zu schaffen.

Sobald sie losgelegt hatten, ließ die Action nicht nach. Von den ersten Zügen des Schwimmens an war es Jessica Learmonth (GBR), die das Tempo vorgab, und mit mehr Wellengang im Wasser als beim Rennen der Männer am Vortag zogen die stärkeren Schwimmer in der ersten Runde schnell weg.

Diese Spitzengruppe legte schon früh ein hohes Tempo vor und so waren es Katie Zaferes (USA), Summer Rappaport (USA), Vittoria Lopes (BRA), Laura Lindemann (GER) und Georgia Taylor-Brown (GBR) und eine großartige erste Runde von Duffy ließ sie nur 10 Sekunden hinter der Spitze zurück. Vicky Holland (GBR) lag 27 Sekunden hinter ihrer Teamkollegin, Maya Kingma (NED) 30 Sekunden und Nicola Spirig (SUI) 48 Sekunden zurück, während Taylor Knibb aus den USA bereits eine Minute Rückstand auf die Spitze hatte.

In der zweiten Runde ließ Learmonth nicht locker und versuchte, den Spielplan einzuhalten und eine deutliche Spitzengruppe zu bilden, die sich auf dem Rad noch weiter absetzen konnte. Nach den sieben Führenden war Emma Jeffcoat (AUS) mit 42 Sekunden Rückstand die nächste, Kingma hatte nun fast eine Minute Rückstand, Nicola Spirig und Cassandre Beaugrand lagen 70 Sekunden zurück.

Duffy verschwendete keine Zeit damit, Gas zu geben, und schon bald fanden die Führenden ihren gewohnten Rhythmus, während hinter ihnen die glitschigen Bedingungen die Rennen von Ainsley Thorpe (NZL) und Anastasia Gorbunova (ROC) leider schon früh auf dem Rad beendeten. Der Regen ließ zwar nach, hörte aber selten lange genug auf, um die Bedingungen zu verbessern.

Am Ende der ersten Runde hatten die sieben Führenden 60 Sekunden Vorsprung auf die von Spirig angeführten Verfolgerinnen. Rachel Klamer (NED) und die Bronzemedaillengewinnerin von Rio 2016, Holland, waren Teil einer 14-köpfigen Gruppe, die versuchte, sich zu organisieren und den Abstand nicht weiter anwachsen zu lassen.

Die Verfolgergruppe war nach zwei Runden 12 Mann stark – Spirig, Kingma, Valerie Barthelemy (BEL), Alice Betto (ITA), Yuko Takahashi (JPN), Klamer, Jeffcoat, Leonie Periault, Zsanett Bragmayer (HUN) und Simone Ackerman (RSA), die hofften, gemeinsam Zeit gutmachen zu können.

Spirig leistete ganze Arbeit, um sie im Rennen zu halten, und bald gesellte sich auch Rappaport zu ihnen, der in Runde 4 von den Führenden abgehängt wurde. An der 20-km-Marke betrug der Rückstand auf die ersten Verfolgerinnen immer noch etwas mehr als eine Minute und auf Lotte Miller (NOR), Taylor Knibb und Holland nur noch etwas mehr als zwei Minuten, doch für die letzten Runden setzte der Regen wieder ein.

Vittoria Lopes begann dann den Anschluss zu verlieren, während Duffy und Co. zwei Runden vor Schluss das Tempo nicht mehr verringerten, und es begann, wie ein Kampf zwischen den fünf großen Kanonen um das Podium auszusehen. Pech in Form eines platten Reifens für Georgia Taylor Brown direkt am Ende des Rades ließ sie im denkbar ungünstigsten Moment 20 Sekunden verlieren, als die restlichen vier der Gruppe auf den blauen Teppich strömten.

Nachdem die Räder gepackt, die Schuhe angezogen und die Wechselzone zum letzten Mal ohne Probleme passiert worden waren, lagen nur noch 10 km zwischen diesen Frauen und dem olympischen Ruhm. Was sich dann abspielte, war nichts weniger als eine Meisterleistung von Duffy.

Sie schien von den ersten Schritten an alles unter Kontrolle zu haben, setzte sich innerhalb der ersten 1 km ab und ließ sich nicht mehr abschütteln. Hinter ihr hielt sich Zaferes, und Learmonth – ihre Herausforderung schien vorbei zu sein – sah, wie Taylor-Brown an ihr vorbeizog und sich wieder in die Verfolgung einschaltete, um die Medaillen zu holen.

Mit der Amerikanerin in Sichtweite wurde es ein taktisches Spiel um die Silbermedaille, während Duffy sich weiter in Richtung ihres olympischen Horizonts streckte. 5 km vor dem Ziel hatte Duffy 47 Sekunden Vorsprung auf Zaferes, Taylor-Brown war ihr nun auf den Fersen, Lindemann und Learmonth wurden von Leuten wie Periault, Klamer und natürlich Nicola Spirig eingeholt.

Duffy hatte Zeit, die Freude über den Sieg zu genießen und ihren Namen in die Unsterblichkeit des Triathlonsports einzutragen, als sie auf der Schlussrutsche zu Boden fiel, als die Emotionen sich entluden. Taylor-Brown war an Zaferes vorbeigezogen und sicherte sich mit einem beherzten Antritt Silber, die Amerikanerin strahlte auf dem Weg zu Bronze.

Rachel Klamer wurde erschöpft Vierte, nachdem sie sich mit einem exzellenten Lauf an die Spitze der Podiumsplätze geschoben hatte, gefolgt von Leonie Periault. Nicola Spirig lief auf den sechsten Platz, Alice Betto aus Italien schob sich an Laura Lindemann vorbei auf den siebten Platz. Jess Learmonth und Valerie Barthelemy rundeten die Top 10 der Olympischen Spiele von Tokio 2020 ab.

„Der Reifenschaden war nicht ideal, ich hörte ihn buchstäblich 2 km vor dem Ziel, als wir aus dem Park kamen“, sagte Georgia Taylor-Brown. „Ich dachte, es wären meine Bremsen, aber dann wurde mein Rad sehr holprig. Ich war in der Nähe einer Radstation, entschied mich aber, nicht anzuhalten, weil ich dann noch mehr Zeit verloren hätte. Also bin ich einfach auf dem Flat gefahren. Ich schaffte es, auf der Geraden wieder auf die Mädels aufzuspringen, als ich unter der Brücke durchfuhr, aber dann waren es die Kurven, ich konnte es nicht. Ich geriet in Panik, das ganze Rennen über war ich vorne und habe es ein paar Kilometer vor dem Ziel verloren. Ich musste einfach einen kühlen Kopf bewahren, nicht durch den Wechsel hetzen und versuchen, alles richtig zu machen. Ich bin auf der ersten Runde des Laufs definitiv ziemlich hart rausgegangen, aber ich denke, es hat sich ausgezahlt, weil ich wieder ins Rennen gekommen bin und es hat mich aggressiver gemacht, wieder im Rennen zu sein und nicht von hinten zu kämpfen.“

„Ich wusste, wenn ich sechs Wochen hartes Training habe, kann ich mich in eine gute Position bringen“, sagte Katie Zaferes. Mein Vater ist im April verstorben und ich hatte zwei wirklich harte Rennen, also das Selbstvertrauen zu haben, das heute umzusetzen und auf dem Podium zu stehen, macht mich sehr stolz.“

Nicht nach Wunsch hingegen lief es für das ÖTRV-Duo. Julia Hauser musste das Rennen nach einem Schlag auf den Kopf bereits beim Schwimmen beenden. Lisa Perterer fand an diesem regnerischen Tag leider nicht die erhofften Hitzebedingungen, die ihr so liegen, vor und konnte um die Entscheidung um die Top-Ten-Plätze nicht eingreifen. Sie beendete das Rennen auf dem 27. Endrang.

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Kategorien: Triathlon

Die Startpositionen im olympischen Damenrennen

Triaguide - Mo, 2021-07-26 08:51

Zwei Tage vor dem Olympischen Triathlon der Frauen wurde die Auslosung der Pontonpositionen der Athleten an der Startlinie vorgenommen. Wie bei der Auslosung der Männer 24 Stunden zuvor, war die Möglichkeit, die geradeste Linie zur ersten Boje zu wählen oder neben einigen der stärksten Schwimmer im Feld zu starten, der erste strategische Moment vor den Rennen. Und genau wie bei der Auslosung der Männer gab es viele frühe Gesprächsthemen.

Die ersten zehn Athleten wählen ihre Position anonym, der Rest des Feldes wird live für den Briefingraum aktualisiert. Nachdem alle übrigen Athleten ihren Startplatz gewählt hatten, wurden die ersten zehn bekannt gegeben.

Die sieben bestplatzierten Athletinnen in Tokio wählten alle ihren Startplatz am äußersten Ende des Pontons nahe der Brücke, so dass Katie Zaferes (USA), Georgia Taylor-Brown (GBR), Jessica Learmonth (GBR), Vicky Holland (GBR), Summer Rappaport (USA), Laura Lindemann (GER) und Rachel Klamer (NED) am Dienstagmorgen Schulter an Schulter antreten werden.

Die US-Amerikanerin Taylor Knibb war die erste, die sich für die Position nahe des Übergangs entschied. Ihr werden sich einige ebenso starke Schwimmerinnen anschließen, darunter Maya Kingma (NED) und Valerie Barthelemy (BEL). Vittoria Lopes (BRA) und Cassandre Beaugrand (FRA) sind normalerweise zwei der Stärksten im Wasser, die zur Mitte der Strecke starten werden, Flora Duffy (BER) und Nicola Spirig (SUI) auf den Positionen 15 bzw. 12.

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Kategorien: Triathlon

Kristian Blummenfelt ist Olympiasieger

Triaguide - Mo, 2021-07-26 06:13

Nach mehr als einem Jahrzehnt akribischer Planung mit seinem Team war es der Norweger Kristian Blummenfelt, der am Montagmorgen in der Odaiba-Bucht zum Triathlon-Olympiasieger der Männer für Tokio 2020 gekrönt wurde. Er lieferte einen der mutigsten Läufe, die möglich waren, um das Band am Ende eines wahrhaft epischen Kampfes des Willens mit Gebrüll entgegenzunehmen.

Über weite Strecken des Laufs sah es so aus, als ob der Brite Alex Yee seinen bemerkenswerten Aufstieg an die Spitze der Triathlonwelt fortsetzen könnte, doch dann setzte der unnachahmliche Norweger zu einem letzten und letztlich entscheidenden Angriff an, und der 23-jährige Neuseeländer Hayden Wilde blieb hartnäckig und sicherte sich die verdiente Bronze.

„Das ist ein Moment, von dem ich seit so vielen Jahren geträumt habe“, sagte ein begeisterter Blummenfelt. „Es an diesem Tag geschafft zu haben, darauf bin ich wirklich stolz. Es ist ein komisches Gefühl, auf die letzten 100 Meter zu kommen und zu wissen, dass ich den Sieg habe. Es war eine ganz ähnliche Taktik wie in Yokohama vor acht Wochen und auch in Lissabon. Ich habe nicht wirklich die Geschwindigkeit in den Beinen, wenn wir mit Alex und Hayden auf den blauen Teppich kommen, also wusste ich, dass ich versuchen musste, fünf Minuten lang richtig hart zu laufen, und hoffentlich würde das reichen, um sie zu brechen. Es war so ein gutes Gefühl, als ich eine kleine Lücke bekam und ich musste nur sicherstellen, dass sie groß genug war, auch für die letzten paar hundert Meter.“

Mit Luft- und Wassertemperaturen in den hohen 20ern und der Anspannung vor dem Rennen auf dem Ponton, noch bevor ein ungültiger Start die Athleten zurückrief, begann das Rennen mit dem Chilenen Diego Moya an der Seite von Jonas Schomburg (GER), der die ersten Züge anführte.

Am Ende der ersten Runde bot sich jedoch der vertraute Anblick des amtierenden Weltmeisters Vincent Luis (FRA), der das klare Wasser an der Spitze genoss. Tayler Reid (NZL), Henri Schoeman (RSA) und Jonathan Brownlee (GBR) sowie der jüngste Mann im Feld, Oscar Coggins (HKG), belegten den zehnten Platz, als die Athleten wieder auf den Ponton stiegen und für die kürzere, 550 m lange zweite Runde eintauchten.

Morgan Pearson (USA) lag zu diesem Zeitpunkt 20 Sekunden zurück, verpasste aber beim Wechsel auf das Rad seinen Wechselkasten mit der Badekappe und musste am Ende des Laufs eine 15-Sekunden-Strafe absitzen. Yee lag nach einer tollen Schwimmleistung 22 Sekunden zurück, Hayden Wilde (NZL) 38 Sekunden, Javier Gomez Noya und Mario Mola (ESP) trennte nur eine Minute vom gesamten Feld.

Auf der ersten Radrunde waren es jedoch Luis, Schomburg, Schoeman sowie Casper Stornes (NOR) und Dmitry Polyanskiy (ROC), die das Tempo anzogen.

Zuerst überbrückte Marten Van Riel (BEL) den Anschluss und es bildete sich eine Neunergruppe, in der auch Jonathan Brownlee (GBR), Kenji Nener (JPN) und der Kanadier Tyler Mislawchuk gut dabei waren.

Blummenfelt hatte bereits nach der ersten von acht Runden einen Rückstand von 15 Sekunden zu überbrücken, Hayden Wilde in einer Gruppe mit Gomez, Mola, Max Studer (SUI) und dem Syrer Mohamad Maso hatte weitere 25 Sekunden Rückstand.

Nach drei Runden begannen die Gruppen zusammenzukommen, Bence Bicsak (HUN), Leo Bergere (FRA) und Jacob Birtwhistle (AUS) arbeiteten daran, zu den Führenden aufzuschließen, und als sie zur Hälfte der Runde zusammenkamen, war der Luxemburger Stefan Zachäus der erste Mann, der die Würfel rollen ließ.

Es dauerte nicht lange, und als Zachäus eingeholt war, lagen nur noch 10 Sekunden zwischen den ersten 39, nachdem Schomburg zurückgefallen war. In dieser Gruppe befanden sich die imposanten Gestalten des kompletten spanischen Trios Mola, Gomez und Fernando Alarza, die Norweger Stornes, Blummenfelt und Gustav Iden, die Kanadier Tyler Mislawchuk und Matthew Sharpe sowie die Australier Matthew Hauser, Aaron Royle und Birtwhistle.

Das Tempo wurde langsamer und der Schweizer Andrea Salvisberg nahm das Rennen auf, so dass er bei der Glocke 20 Sekunden Vorsprung auf die Meute hatte. Dieser Vorsprung verringerte sich jedoch nach T2 auf 14 Sekunden, und schon bald waren Stornes und Reid, Brownlee und Yee, Kevin McDowell aus den USA und der Japaner Nener dicht auf den Fersen.

Salvisberg wurde schnell von Yee eingeholt, der seinerseits Wilde und Blummenfelt auf seiner Schulter hatte und einen weiteren Schweizer, Max Studer, direkt bei sich. Der Brite fuhr die erste Runde an der Spitze mit Wilde auf der Schulter, genau wie bei der WTCS Leeds, bevor Dorian Coninx (FRA) kurzzeitig die Pole-Position übernahm. Blummenfelt und Brownlee, van Riel und McDowell waren dabei, während Mislawchuk ein paar Meter zurückfiel und sich Luis und Nener anschloss.

Coninx wurde als nächster abgeschüttelt, als sie nach der Hälfte des Rennens durch den Zielbereich zurückkamen. Mislawchuk hatte nun 13 Sekunden Rückstand auf das Podium, Mola lief gut, lag aber 27 Sekunden hinter Birtwhistle und Iden.

Als die Glocke ertönte, war es Wilde, der von den sechs Athleten am ruhigsten lief, während Stornes vom Tempo abfiel, dann machte Blummenfelt seinen ersten Schritt, und der Neuseeländer war der nächste, der aus dem Rennen um die Goldmedaille geworfen wurde. Yee reagierte sofort und übernahm wieder die Führung, um den Norweger zu bremsen, aber dies war der Moment, auf den Blummenfelt die letzten 12 Jahre hingearbeitet hatte.

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Kategorien: Triathlon

Tipps & Tricks für Live-Wetten, die jeder kennen sollte

Triaguide - Mo, 2021-07-26 00:25

Live-Wetten sorgen für einen Nervenkitzel, den man von sogenannten Pre-Match-Wetten nicht kennt. Bei einer Live-Wette kann das Schicksal des Wettschein innerhalb von Sekunden entschieden werden, was die ganze Geschichte so aufregend macht. Doch gibt es Tipps und Tricks, die dabei helfen mehr Live-Wetten zu gewinnen? Finde die Antwort in unserem kleinen Live-Wetten-Guide!

Finde den besten Live Wetten Anbieter

Die Suche nach dem besten Live Wetten Anbieter kann schwierig sein – muss sie aber nicht. Es gibt einige Dinge, die einen guten Buchmacher ausmachen, wenn es um Echtzeit-Wetten geht.

Zum einen sollte der Anbieter ein breites Angebot an Wettmärkten für Live-Wetten bieten. Zum anderen sollten ausführliche Statistiken und Übersichten angeboten werden, damit man nicht blind tippt, sondern seine Entscheidung auf Daten stützen kann. Wenn ein Online Wettanbieter einen Live-Stream anbietet, ist das natürlich noch besser.

Verfolge den Spielverlauf aufmerksam

Die goldene Regel beim Livewetten ist den Spielverlauf aufmerksam zu verfolgen und somit vorhersagen zu können, was demnächst passiert. In vielen Sportarten zeichnet sich langsam ab, welcher Spieler oder welche Mannschaft am längeren Hebel sitzt und den nächsten Treffer erzielen wird.

In einigen Sportarten gibt es immer wiederkehrende Spielverläufe. Beispielsweise im Tennis gewinnt oftmals der Favorit den ersten Satz, im zweiten Satz kämpft sich aber der Außenseiter wieder heran.

Anhand der Spielverläufe lässt sich also erkennen, welches Team schwächelt oder müde wirkt. Genau das ist der Zeitpunkt, indem es eine Wette zu platzieren gilt.

Kenne dich mit dem Sport aus

Viele Wett-Freunde begehen einen fatalen Fehler – auf Sportarten zu wetten, von denen Sie absolut keine Ahnung haben. Wie gerade bereits erwähnt gibt es in Sportarten wie Tennis oder Volleyball immer wiederkehrende Muster. Viele Wettstrategien aus dem Internet stützen sich genau auf diese Spielverläufe.

Es bringt nichts, eine Wette blind auf ein Ereignis zu platzieren, ohne sich mit dem Sport auszukennen, weil man die Eintrittswahrscheinlichkeit nicht einschätzen kann.

Verstehe Live Wetten Strategien, bevor du sie anwendest

Im Internet kursieren zahlreiche Wettstrategien für Live-Wetten. Bevor diese Strategien angewendet werden, sollten sie zunächst zu 100 % verstanden werden. Einige dieser Tricks sind wirklich gute Ideen, andere eben nicht.

Wird eine Strategie nicht komplett verstanden, kann es zu Fehlern beim Platzieren der Wette kommen, was dann zu einem Verlust des Einsatzes führen kann. Es handelt sich zwar um Glücksspiel, jedoch kann dem Glück mithilfe von Strategien auf die Sprünge geholfen werden.

Außerdem empfehlen wir diese Strategien zunächst einmal mit geringer Einsätzen zu testen, bevor man viel Geld auf diese Wetten setzt.

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Kategorien: Triathlon

Die Zukunft der Online Sportwetten

Triaguide - Mo, 2021-07-26 00:15

Gerade in den vergangenen Jahren hat sich die Welt der Online Sportwetten deutlich verändert. Es gibt unzählig viele neue Anbieter, die neue Kunden mit immer besseren Bonusangeboten, größeren Auswahlen an Wettmärkten und vielen Sportarten locken wollen. Dieser Buchmacher Vergleich verspricht auch viele Neuerungen für die Zukunft der Online Sportwetten im, doch wie wird diese aussehen?

Die Zukunft der Bonusangebote

In dem Bereich der Bonusangebote hat sich bereits viel getan, denn neben einem Willkommensbonus für Neukunden gibt es auch viele Boni für Bestandskunden. Buchmacher können es sich nicht mehr erlauben, nur neue Kunden zu gewinnen, denn diese würden ohne weitere Angebote einfach zum nächsten Anbieter wechseln. Somit wird diesen Kunden eine ganze Bandbreite an Boni angeboten, damit sie dem Online Wettanbieter auch weiterhin als Kunden erhalten bleiben.

In der Zukunft darf man sich aufgrund der immensen Konkurrenz also auf immer höhere Bonussummen, neue Angebote, spezielle Bonusangebote für bestimmte Events, verbesserte Bonusbedingungen und Treuepunkte-Programme freuen.

Die Zukunft des Wettangebots

Genau wie im Bereich der Bonusangebote, wird es auch im Bereich des Wettangebots zu immer ausgefalleneren Märkten kommen. Momentan bieten einige Wettanbieter weit über 150 Wettmärkte für Fußballspiele an, was in der Zukunft wohl zu Normalität werden dürfte.

Hier gibt es alles von herkömmlichen Märkten bis hin zu VAR-Specials und weiteren Spezialwetten. Um die Kunden bei Laune zu halten und reichlich Abwechslung zu bieten, werden sich die Buchmacher weitere Wettmärkte einfallen lassen, oder die „Bet Builder-Funktion“ als Standard einführen. Hier können eigene Wettmärkte kreiert werden.

Die Zukunft der Plattformen

Auch bei den Plattformen und den Angeboten, die auf diesen Plattformen zu finden sind, wird es einen Wandel geben.

Auf die Dauer wird es mehr Anbieter mit Live-Streams geben, da diese bei Kunden besonders beliebt sind. Die Anbieter, die bereits einen Live-Stream anbieten werden ihr Angebot weiter ausbauen, indem sie mehre Events anbieten und die Qualität anbieten.

Technologien wie VR (Virtual Reality) und AR (Augmented Reality) sind auf dem Vormarsch und werden auch von Buchmachern in die Zukunftsplanung mit aufgenommen. Hier sollen die Kunden mit Hilfe der virtuellen Realität noch mehr Spielspaß geboten bekommen, indem sie „im Stadion“ sein können. So bekommen Live Wetten eine ganz andere Bedeutung, denn statt auf dem Bildschirm des Computers wird man das Spiel live aus dem Stadion sehen können. Hierzu wird dann jedoch eine VR-Brille vorausgesetzt, was einige Spieler von diesem Erlebnis ausschließen wird. Jedoch versprechen sich die Buchmacher ein riesiges Wachstumspotential mit dieser Idee.

Wer weiß, was sich die Online Wettanbieter noch alles einfallen lassen werden, aber die aktuellen Entwicklungen spielen den Kunden sehr gut in die Karten. Hier gibt es einige spannende Dinge, auf die man sich als Sport-Fan freuen darf.

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Kategorien: Triathlon

Die am häufigsten gestellten Fragen zu Online-Sportwetten

Triaguide - Mo, 2021-07-26 00:04

Für viele sind Sportwetten ein bekanntes Thema, denn viele haben sich schon selbst daran versucht. Sportwettenanbieter sponsoren große Mannschaften und sind beispielsweise beim Fußballschauen aufgrund der Werbung unumgänglich. Doch für Neulinge kann diese Welt ein Dschungel aus fremden Begrifflichkeiten und verwirrenden Plattformen sein. Hier geht es zu den ausführlichen Antworten der am häufigsten gestellten Fragen zum Thema Online Sportwetten. Eine kurze Zusammenfassung könnt ihr aber auch in unserem Artikel finden.

  1. Welche Arten von Wetten gibt es?

Es gibt eine Vielzahl an verschiedensten Arten von Wetten. Die gängigsten Wettarten sind die Einzelwette, die Systemwette und die Kombiwette. Je nach Buchmacher gibt es noch weitere Varianten wie die die Trixie- oder die Kettenwette, auf die wir in diesem Artikel nicht eingehen.

Die Einzelwette erklärt sich fast von selbst, denn hier wird lediglich auf ein einzelnes Event gewettet. Beispielsweise Team A gewinnt gegen Team B.

Bei der Kombiwette handelt es sich um eine Kombination aus zwei oder mehreren Events, bei denen die Wettquoten miteinander multipliziert werden. So können schnell hohe Gewinne zustande kommen. Hier müssen alle Tipps aufgehen, damit der Wettschein gewonnen wird. Wurde beispielsweise eine Wette mit drei Events gewählt, doch es sind nur zwei richtig, so ist die Wette verloren.

Genau das ist der Unterschied zur Systemwette, denn hier gewinnst du auch, wenn nur ein Teil deiner Tipps gewinnt.

  • Auf welche Events kann ich wetten?

Die verschiedenen Wetten werden Wettmärkte genannt. Ein Wettmarkt ist also ein Ereignis, welches in einer Partie auftreten kann. Hier gibt es je nach Anbieter teilweise weit über 100 verschiedenen Optionen für nur ein Fußballspiel. Die klassischen Wettmärkte sind die Siegerwette (wer gewinnt das Spiel), Über/Unter-Wetten (gibt es über/unter x Tore, Fouls, Ecken, Einwürfe, …), Handicap (ein Team startet mit einem gedanklichen Vorsprung) und genaues Ergebnis (wie lautet das Ergebnis am Ende des Spiels? – 1:0, 1:1, 2:0, usw.)

  • Was ist eine Live-Wette?

Bei einer Live-Wette handelt es sich um eine Echtzeit-Wette auf eine laufende Partie. Hier kann beispielsweise gewettet werden, welches Team das nächste Tor schießt, ob eine gelbe Karte innerhalb der nächsten fünf Minuten vergeben wird und vieles mehr. Hier gibt es viel Nervenkitzel, aber hier sollte auch viel Vorsicht geboten werden, denn eine Wette kann innerhalb von Sekunden verloren werden.

  • Wie funktionieren Ein- und Auszahlungen?

Jeder Online Buchmacher bietet verschiedene Zahlungsmittel für die Ein- und Auszahlungen an, doch die klassischen Methoden sind Kreditkarten, e-Wallets wie Skrill, Neteller oder PayPal, die Banküberweisung oder die Paysafecard. Einzahlungen sind meist ab 10 € und Auszahlungen zwischen 10 und 20 € möglich. Bei jedem Anbieter können die genauen Zahlungsbedingungen eingesehen werden.

Weitere Fragen und Antworten lesen werden unter dem oben hinterlegten Link erwähnt. Dort gibt es detaillierter Antworten auf viele weitere Fragen, die allen Sportwetten-Fans unter den Nägel brennen.

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Kategorien: Triathlon

Die Startpositionen beim Olympischen Männerrennen

Triaguide - So, 2021-07-25 21:46

Nach dem zweiten Tag des Trainings und der Eingewöhnung vor dem Olympischen Triathlon der Männer am Montag (06:30 Uhr Ortszeit) erfolgte die Auslosung der Pontonpositionen an der Startlinie. Die Möglichkeit, die geradeste Linie zur ersten Boje zu wählen oder neben einigen der stärksten Schwimmer des Feldes zu starten, ist der erste strategische Moment vor dem Rennen und offenbarte einige interessante Vorgeschichten vor der Jagd, im vorderen Feld aus dem Wasser zu kommen.

Die Positionen wurden in der Reihenfolge des aktuellen olympischen Rankings der Athleten gewählt, wobei nur die ersten zehn ihre Position anonym wählten, während die Plätze des restlichen Feldes live für den Briefingraum aktualisiert wurden. Nachdem alle Athleten ihre Wahl getroffen hatten, wurden die ersten zehn bekannt gegeben.

Die beiden bestplatzierten Athleten und Trainingspartner Mario Mola (ESP) und Vincent Luis (FRA) wählten die beiden Plätze, die am weitesten in die Bucht hineinreichen, während die renommierten Schwimmer Henri Schoeman (RSA), Jonathan Brownlee (GBR), Morgan Pearson (USA) und Javier Gomez Noya (ESP) die ersten vier Positionen in der Nähe des Übergangs besetzen werden. Zusammen mit den Polyanskiy-Brüdern, die sich in der Mitte des Pontons platzierten, waren Brownlee und Schoeman zwei der Schnellsten über die 1,5 km Schwimmen in Rio 2016.

Zwischen Gustav Iden und den norwegischen Teamkollegen Kristian Blummenfelt und Casper Stornes stehen fünf Athleten: Jonas Schomburg (GER), Bence Bicsak (HUN), Alex Yee (GBR), Alois Knabl (AUT) und Hayden Wilde (NZL). Der Kanadier Tyler Mislawchuk und der Australier Jacob Birtwhistle werden ebenfalls versuchen, klares Wasser in der Nähe von Luis zu finden, der wahrscheinlich einer der Schnellsten im Wasser sein wird.

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Kategorien: Triathlon

Kumhofer und Ruttmann neue Kurzdistanz-Staatsmeister

Triaguide - Sa, 2021-07-24 21:26

Nach den Sprint-Staatsmeisterschaften im Vorjahr, bot der Mositman in Wallsee/NÖ heuer einen würdigen Rahmen für die Österreichischen (Staats-) Meisterschaften auf der Olympischen Distanz (Kurzdistanz). Nur eine Woche nach dem Titel auf der Mitteldistanz sicherte sich Simone Kumhofer bei den Damen souverän auch den Staatsmeistertitel über 1,5km Schwimmen/38km Radfahren/10km Laufen. Bei den Herren war Paul Ruttmann das Maß aller Dinge.

Sowohl bei den Damen als auch bei den Herren konnten sich heute die Favoriten um den Titel durchsetzen. Nach Staatsmeisterschaftsgold über die Mitteldistanz vor einer Woche bei Regenwetter konnte sich Simone Kumhofer erstmals auch den Titel über diese Distanz sichern. Als einzige Dame blieb sie bei heißem sommerlichen Bedingungen auf der 38km langen Radstrecke unter einer Stunde und auch beim Laufen zeigte sie mit der schnellsten Zeit auf. Knapper gestaltete sich das Rennen um Platz zwei. Lemula Wutz konnte dieses aber mit schnelleren Beinen auf dem Rad bzw. beim Laufen um 23 Sekunden vor Yasmin Rieger für sich entscheiden.

Ähnlich auch der Verlauf des Herrenrennens: Paul Ruttmann feierte souverän nach zwei Langdistanz-Titeln seinen ersten Staatsmeistertitel auf der Olympischen Distanz. Sowohl am Rad als auch auf den abschließenden 10km ließ der Oberösterreicher nichts anbrennen. Platz zwei sicherte sich Daniel Niederreiter vor seinem jungen Salzburger Landsmann Oliver Jenny.

Ergebnis ÖSTM Triathlon Olympische Distanz, Mostiman, Damen
1.500m Schwimmen, 38km Radfahren, 10km Laufen

1. Simone Kumhofer (OMNI BIOTIC POWERTEAM Sportverein, STMK), 2:04:56h
2. Lemuela Wutz (HSV Triathlon Kärnten, K), 2:12:07h
3. Yasmin Rieger (TRI X Kufstein, T), 2:12:30h

Ergebnis ÖSTM Triathlon Olympische Distanz, Mostiman, Herren
1.500m Schwimmen, 38km Radfahren, 10km Laufen

1. Paul Rottmann (PSV Tri Linz, OÖ), 1:48:25h
2. Daniel Niederreiter (Tri Unlimited, S), 1:56:37h
3. Oliver Janny (TrumerTriTeam, S), 1:57:20h

Gesamtergebnis

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