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Triathlon

Gedopter Agegroup-Athlet mit 4 Jahren Sperre belegt

Triaguide - vor 1 Stunde 24 Minuten

Der Fall um den Altersklassen-Athleten Alexander Pölzlbauer, der im Rahmen des Pöttschinger Triathlons im letzten Jahr eine positive Dopingprobe abgab, hat in den sozialen Medien hohe Wellen geschlagen. Nun wurde er nach einem sich länger hinziehenden Verfahren (noch nicht rechtskräftig) für 4 Jahre gesperrt. Wie in diesen Fällen üblich werden dem gesperrten Athleten auch die Verfahrenskosten auferlegt.

Die Pressemitteilung des ÖADR im Wortlaut

Die gemäß § 4a Abs. 1 Anti-Doping Bundesgesetz eingerichtete Österreichische Anti-Doping Rechtskommission (ÖADR) erstattet nachstehende Pressemitteilung über ein bei der ÖADR anhängiges Anti-Doping-Verfahren:

gegen      Alexander PÖLZLBAUER (Triathlon)

wegen      Verstoß gegen die Anti-Doping Bestimmungen;
Art. 2.1 ITU Anti-Doping Rules 2015, Vorhandensein des verbotenen Wirkstoffes
Ephedrin (S6. Stimulanzien)

 

Entscheidung

Verhängung einer 4-jährigen Sperre ab dem 14.08.2016 (Ende 13.08.2020 um 24:00 Uhr)

Als Unabhängige Dopingkontrolleinrichtung iSd § 4 iVm 14a Anti-Doping Bundesgesetz idF BGBl I 93/2014 (ADBG) hat die NADA Austria gegen Alexander PÖLZLBAUER einen Antrag betreffend die Verhängung von Disziplinarmaßnahmen gemäß den Regelungen des zuständigen (internationalen) Sportfachverbandes eingebracht.

Das von der ÖADR durchgeführte Verfahren ergab unter Berücksichtigung der vorgelegten Beweise, der durchgeführten mündlichen Verhandlungen, eingeholter Gutachten und der Stellungnahmen des Athleten, dass Alexander PÖLZLBAUER des Verstoßes gegen die Anti-Doping Bestimmungen schuldig zu sprechen war. Dies, da er im Rahmen einer am 14.08.2016 durchgeführten In-Competition-Control (IC) in Pöttsching eine Urinprobe abgegeben hat. Die Analyse dieser Probe ergab das Vorhandensein einer verbotenen Substanz, nämlich Ephedrin (S6. Stimulanzien).

Die Sperre beginnt mit dem Tag der Dopingkontrolle am 14.08.2016 und endet am 13.08.2020 um 24:00 Uhr.

Alexander PÖLZLBAUER wurde weiters zum Ersatz der Kosten des Verfahrens verpflichtet und es wurden alle von ihm nach dem 14.08.2016 bei Wettkämpfen erzielten Ergebnisse annulliert.

Die Entscheidung der ÖADR ist noch nicht rechtskräftig, da den Verfahrensparteien innerhalb einer 4-wöchigen Frist ab dem 25.03.2017 noch die Erhebung eines Rechtsmittels offen steht.

Quelle: https://www.oeadr.at/de/intern:33/pressemitteilungen-2017?utm_source=rss&utm_medium=rss

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Gesperrte Doper an der Startlinie – zeigt wenigstens JETZT Respekt!

Triaguide - Mo, 2017-03-27 17:02

Die Doping-Problematik ist nicht nur in unserem Sport seit Jahren allgegenwärtig. In einer vernetzten Welt verbreiten sich Nachrichten heutzutage deutlich schneller als das noch vor 10-15 Jahren der Fall war. In Zeiten des Internets, in der, egal, ob im Sport, in der Politik oder in der Wirtschaft keine „Schweinerei“ mehr dauerhaft unentdeckt bleibt, fragt man sich schon, wie es sein kann, dass sich des Dopings überführte und aktuell gesperrte Athleten Woche für Woche bei Wettkämpfen an die Startlinie stellen und denken, sie würden damit durch kommen.

Anfang März berichtete das Online-Magazin 303 Triathlon etwa, dass eine 46-jährige, des Testosterondopings überführte Altersklassen-Athletin trotz ihrer Sperre beim Start eines 50-Meilen Ultra-Laufs an den Start gegangen war. Sie ging dabei einfach unter ihrem Mädchennamen an den Start, doch auch das blieb nicht unentdeckt. In der ähnlichen Gegend fand sich übrigens auch ein gewisser Lance Armstrong an der Startlinie eines 24-Stunden-MTB-Rennens, bei dem er, trotz lebenslanger Sperre, teilnahm. Da diese beiden Bewerbe aber offiziell nicht unter die Sanktionierung einer offiziellen Dopinginstitution fallen (wie es gerade in den Vereinigten Staaten leider öfters der Fall ist), dürften die Starts in diesem Fall wohl rechtlich erlaubt sein, moralisch sollte sich jeder selbst seine Meinung darüber bilden.

Während andere zumindest versuchen, ihren mangelnden Respekt vor einer Dopingsperre mittels Verwendung eines anderen Namens wenigstens zu kaschieren, interessieren sich andere noch deutlich weniger für die Außenwirkung und den erneuten Regelverstoß, den sie mit Starts während einer Dopingsperre begehen. Denn grundsätzlich gilt eine Dopingsperre für alle Sportarten und Wettkämpfe, die dem WADA-Code unterliegen.

Etwa beim Fall eines 47-jährigen Kärntner Amateursportlers, dessen positiver Dopingtest beim Trumer Triathlon 2015 auf mehrere Substanzen im Hinblick auf dessen sportliche Ergebnisse mehr für Belustigung als für ernsthafte Empörung sorgte. Dass es sich beim Fall des besagten Wolfgang F. wohl nicht um die versehentliche Einnahme eines Hustensaftes gehandelt haben dürfte, beweist die vierjährige Sperre, die F. für sein Vergehen ausgefasst hat. Dies hinderte ihn jedoch nicht daran (aus rechtlichen Gründen sagen wir noch ‚mutmaßlich‘) sich während dieser Sperre bei einem Skimarathon in Tschechien an den Start zu stellen und dort den Gesamt-52. um seinen wohlverdienten und ehrlich erkämpften 51. Platz zu bringen. Doch den Augen der wachsamen Community entging auch das nicht und dank aufmerksamen Kräften wie dem österreichischen Anti-Doping-Hardliner Wilhelm Lilge finden solche Aktionen auch bei einem breiten Sportpublikum Gehör.

Der nächste Fall ereignete sich gestern bei den Österreichischen Staatsmeisterschaften im Halbmarathon. Ein im letzten Jahr bei einem Hobby-Einzelzeitfahren gesperrter Masters-Fahrer aus Slowenien fand sich gestern auf der Start- und Ergebnisliste wieder. Der Fall sorgte im letzten Jahr für Aufsehen, weil Igor K. das Rennen rund um den Attersee gewann, wohl nicht damit gerechnet hat, dass es auch bei Hobby-Veranstaltungen Dopingkontrollen geben kann, die Dopingkontrolle (wohlwissend, wie das Ergebnis aussehen würde) verweigerte und dennoch danach zur Siegerehrung schlenderte, um sich als Sieger feiern zu lassen. Es mag wohl wenig überraschend sein, dass ein solcher Athlet auch wenige Monate später Attribute wie Anstand und Respekt weiterhin nur vom Hörensagen kennen dürfte,  denn anders können wir uns nicht erklären, warum er schlichtweg auf die von der slowenischen Anti-Doping-Agentur ausgesprochenen 4-Jahres-Sperre „gepfiffen“ und den Halbmarathon (ähm.. mutmaßlich) mit einer Endzeit von 1:19:10 als immerhin 75. des Gesamtklassements beendet hat.

Dass ein Antreten bei solchen Bewerben erhebliche Konsequenzen nach sich zieht, scheint den gesperrten Dopern entweder nicht bewusst oder gänzlich egal zu sein. Wir haben vor kurzem bei der NADA Österreich nachgefragt und folgende Antwort erhalten: „Falls es einen Verdacht darauf gibt, dass eine Sportlerin oder ein Sportler während ihrer / seiner Sperre bei einem Wettbewerb teilnimmt, prüfen wir den Sachverhalt und stellen gegebenenfalls einen Prüfantrag an die unabhängige Anti-Doping Rechtskommission (ÖADR). Der Sanktionsrahmen geht bis zur Neuauferlegung der Sperre (z.B. wieder zwei oder vier Jahre ab dem Zeitpunkt des Wettbewerbes). Genau geprüft werden muss allerdings, ob der Wettbewerb, an dem teilgenommen wurde, auch den Anti-Doping Bestimmungen unterliegt, d.h. das der Veranstalter dies z.B. in der Ausschreibung drinnen hat oder ähnliches.“

Ebenfalls haben wir auch von der slowenischen Anti-Doping-Agentur nachgefragt, wo man sich dankbar für unsere Information über Igor K. zeigte: „Vielen Dank für diese Information. SLOADO wird eine Untersuchung gemäß des WADC (Welt Anti Doping Code Anm.) starten“ durften wir als rasche Antwort an einem Sonntagnachmittag erhalten. Wir freuen uns, dass man seitens der österreichischen und slowenischen Doping-Agenturen diese Angelegenheiten ernst zu nehmen scheint.

Eine Frage bleibt jedoch. Warum schafft es ein gesperrter Sportler überhaupt an die Startlinie eines Bewerbes? Hat ein Veranstalter nicht die Pflicht, zu kontrollieren, wer aktuell gesperrt ist? Grundsätzlich sollte man das annehmen, jedoch wird es den Veranstaltern nicht überall gleich einfach gemacht. Tausende Starter durchzugehen erfordert für Organisatoren einen nicht unerheblichen Zeitaufwand, der nicht zu unterschätzen ist. Erschwerend kommt hinzu, dass man nicht in allen Ländern die Klarnamen aktuell (!) gesperrter Sportler veröffentlicht, wie es zum Beispiel auf der Webseite der Österreichischen Anti Doping Rechtskommission der Fall ist. Die deutsche NADA weigert sich bis heute, die Klarnamen zu veröffentlichen und erklärte sich uns gegenüber mit Datenschutzrichtlinien. Auf unsere Nachfrage, wie Veranstalter dann wissen sollten, welche Sportler aktuell gesperrt wurde, antwortete man uns auf der Facebook-Seite der NADA-Deutschland: „Weiterhin müssen wir uns an in Deutschland geltendes Recht halten, sodass man bzgl. der Online-Veröffentlichung schwer Vergleiche auf internationaler Ebene ziehen kann. In anderen Ländern wird es bspw. noch restriktiver gehandhabt. Darüber hinaus geht es hier um die Veröffentlichung des vollständigen Namens im Internet – Verbände & Veranstalter haben jederzeit die Möglichkeit uns bezüglich möglich gesperrter Athleten zu kontaktieren. Diese Möglichkeit haben auch bereits einige Sportveranstalter in Anspruch genommen“.

Im Hinblick auf eine ernsthafte und umfassende Kontrolle der Einhaltung von Dopingsperren ist diese unterschiedliche Handhabung der nationalen Agenturen ein Schuss ins Knie für den sauberen Sport. Obwohl wir niemandem das Bemühen um den Kampf gegen die Dopingproblematik absprechen wollen, hier gibt es definitiv Verbesserungsbedarf.

In Richtung der gesperrten Sportler wollen wir nur noch eines loswerden: zeigt wenigstens jetzt Respekt und akzeptiert die Dauer euer Sperre. Nach Ablauf eurer Sperre seid ihr wieder berechtigt, Wettkampfsport zu machen, davor habt ihr an der Startlinie nichts verloren!

 

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Mirinda Carfrae wird Mutter

Triaguide - Do, 2017-03-23 22:42

2017 dürfte offenbar eine neue Generation an Triathlon-Champions das Licht der Welt erblicken. Nach den beiden Olympiasiegerinnen Gwen Jorgensen und Nicola Spirig hat nun auch die dreifache Hawaii-Siegerin heute bekannt gegeben, im August ihr erstes Kind zu erwarten. Wir gratulieren der amtierenden IRONMAN-Austria-Siegerin und ihren Lebensgefährten Tim O‘ Donnell herzlich und wünschen ihr alles Gute für diesen neuen Lebensabschnitt.

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Challenge Race Tipp der Woche – THECHAMPIONSHIP

Triaguide - Do, 2017-03-23 21:49

THECHAMPIONSHIP, im Vorjahr als „Weltmeisterschaft“ der CHALLENGEFAMILY vorgestellt, möchte mit dem Event einen neuen Standard im Triathlon setzen. Das Halbdistanz-Rennen wird am 3. Juni 2017 in der wunderschönen x-bionic® sphere in Samorin, Slowakei, seine Premiere feiern. Für Profi-Athleten geht es um nicht weniger als € 150.000 Preisgeld. Mit einem einzigartigen Qualifikationssystem lockt man einerseits die besten Athleten verschiedenster Distanzen an die Startlinie, vergisst dabei aber auch nicht die Grundwerte der CHALLENGEFAMILY. Age group Athleten hatten (und haben noch) die Möglichkeit, sich mit einem Top-6-Platz in der Altersklasse das Ticket für THECHAMPIONSHIP, zu holen. Auch Staffeln haben die Möglichkeit, sich zu qualifizieren – die Top-3 (männlich, weiblich, mixed) in jedem Challenge-Family-Rennen sichern sich ihr Ticket. Für treue Challenge-Family-Starter, die im Qualifikations-Zeitraum zumindest drei Challenge-Events absolviert haben, gibt es insgesamt 300 „Loyalty Slots“. THECHAMPIONSHIP wird ein jährliches CHALLENGEFAMILY event. 2017 and 2019 wird THECHAMPIONSHIP in der x-bionic® sphere im slowakischen Samorin, nahe Bratislava stattfinden. Der Austragungsort für das Rennen 2018 wird noch bekannt gegeben.

Der Austragungsort

Samorin ist eine kleine Stadt an der Donau mit 800 Jahren Geschichte und einer reichen Sporttradition. Es ist ein großartiger Ort, um Ausflüge in die Westslowakei, Österreich oder Ungarn – mit dem Fahrrad, Pferd, Boot oder Auto zu unternehmen. Die x-bionic®-Sphere ist ein einzigartiger Mehrzweckkomplex mit einer Fläche von über 100 Hektar und bietet hervorragende Bedingungen für Profi- und Amateursport, Erholung, Unterhaltung und Kongresstourismus. Es ist eine der bemerkenswertesten Einrichtungen seiner Art in Europa und der ganzen Welt. Ein neues Hotel, Restaurants, Parks und Sportstätten inklusive 50m Außen- und 25m Hallenbäder, 3 Pools für Kinder, 4 Wasserrutschen, Wellness, Reitsport, Fitnessstudio, Leichtathletikstadion, multifunktionale Hallenhalle, Gymnastikhalle … Es ist der ideale Ort für fantastische Sportaufführungen, exklusive Events und aktive Erholung.

Für ein faires Rennen – 20 Meter Windschattenregel

Bei THECHAMPIONSHIP wird es erstmals eine 20-Meter-Drafting-Zone sowohl für Profis als auch für Agegroup-Athleten geben. Eine große Anzahl von Kampfrichtern, optische Markierungen an der Strecke sowie lang gezogene Startwellen nach Altersklassen sollen allen Athleten ein absolut faires Rennen garantieren.

Zibi Szlufcik, CEO of CHALLENGEFAMILY: “The Championship ist unser Vorzeigerennen und wir fühlen uns verpflichtet, allen Athleten, ob Profis oder Agegroupern, ein faires Rennen zu bieten, das ihre Anstrengungen belohnt. Mit mindestens € 150.000 Preisgeld geht es bei den Profis um sehr viel. Es ist zwingend erforderlich, dass wir für alle ein gleiches Spielfeld bieten. Die Drafting-Regel war eines der kritischsten Themen bei den Pro-Athleten und für ein faires Rennen ist es uns zwingend notwendig, dass die 20-Meter-Regel für die Meisterschaft 2017 umgesetzt wird. „

 

Weltklasse-Starterfeld

Auch wenn der Qualifikationsprozess noch nicht ganz beendet ist, kann sich die Starterliste bereits mehr als sehen lassen: Sebastian Kienle, Richard Murray, Andreas Dreitz, Andi Böcherer, Maurice Clavel, Will Clarke, Massimo Cigana, Anja Beranek, Linsey Corbin, Jodie Cunnama, Alessandro Degasperri, Stephen Bayliss, Markus Fachbach, Helle Frederiksen, Brad Kahlefeldt, Manuel Küng, Kaisa Lehtonen, Giulio Molinari, Laura Philipp, Jan Raphael, Horst Reichel, Ellie Salthouse, Thomas Steger, Yvonne van Vlerken, Per Bittner, Ruedi Wild – und einige große Namen werden wohl noch folgen.

Mehr Infos über THECHAMPIONSHIP gibt es unter www.thechampionship2017.com?utm_source=rss&utm_medium=rss

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15 Fragen an… ANDREAS NIEDRIG

Triaguide - Do, 2017-03-23 14:52

In unserer brandneuen Serie „15 Fragen an…“ fühlen wir den Profis und auch so manchem Agegrouper künftig mal so richtig auf den Zahn. Die selben 15 Fragen bedeuten mit Sicherheit nicht immer die 15 selben Antworten. Wenn ihr schon immer mal wissen wollt, welche Trainingseinheiten Sportler lieben und welche sie hassen, welches Material sie benützen und was sie zu Lance Armstrong sagen würden, wenn der plötzlich neben ihnen an der Startlinie stehen würde – all die Antworten bekommt ihr jetzt! Auf die heutigen Antworten freuen wir uns besonders, denn Andreas Niedrig ist eine der faszinierendsten Persönlichkeiten, die wir in unserem Sport haben. Seine düstere Vergangenheit samt Drogensucht schaffte es sogar auf die Kinoleinwände, sein „Comeback“ im Leben als gefeierter Triathlonprofi folgte. Mit 49 Jahren brennt bei Andreas Niedrig immer noch das Feuer, er ist nach wie vor als Profi (!) am Start und beweist Jahr für Jahr, dass Alter nicht mehr als nur eine Zahl ist.

Training

1. Was ist deine liebste/stärkste Disziplin und warum?
Schwimmen. Warum? Es ist so schön meditativ, nur ich und das Wasser. Auch tut es nach dem Training nicht so weh

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Runde 8 für den Trumer Triathlon

Triaguide - Do, 2017-03-23 11:10

Bereits zum 8. Mal findet in diesem Jahr der Trumer Triathlon im schönen Salzburger Seenland statt. Vom 21. bis 23. Juli werden vom Seecrossing bis zur Mitteldistanz 7 verschiedene Bewerbe angeboten, bei denen die Ausdauersportler voll auf ihre Kosten kommen.

Verbesserungen aus dem Vorjahr umgesetzt

Um dem Teilnehmerandrang gerecht zu werden, wurde die Altersklasse von 30 bis 39 Jahre eingeführt. Somit beträgt der Klassensprung in allen Altersgruppen maximal 10 Jahre. Um mehr Platz auf der Schwimm- und Radstrecke zu sorgen, erfolgt erstmals der Start bei den Männern in 3 Startwellen. Die Zuteilung erfolgt nach Altersklassen, somit können sich die Athleten mit den Gleichaltrigen „matchen“. Die Verbotszonen für Aerolenker- und Überholverbot wurden überarbeitet und vereinfacht. Im Sinne der Sicherheit bitten die Veranstalter, diese Verbote dringend einzuhalten. Die aktuellen Infos findet ihr auf der Website beim jeweiligen Bewerb.

Zeitplan minimal adaptiert

Auch beim Zeitplan gibt es geringfügige Änderungen. So gönnt sich das Wettkampfbüro am Samstag zu Mittag eine kurze Verschnaufpause, dafür können die Startnummern länger abgeholt werden. Der Kindertriathlon wird in einer Wechselzone abgewickelt, somit entfällt der Check Out und Check In zwischen den Altersgruppen. Das Teilnehmerlimit wurde auf 160 TeilnehmerInnen reduziert.

Friday-Wertung mit dem „Mehrwert“

Im Rahmen der Freitagsbewerbe sollen die SportlerInnen in das Trumer Triathlon Wochenende eintauchen. Dazu bieten sich das Seecrossing und der Ladies Run perfekt an. Die Kombination aus beiden Bewerben, die Friday-Wertung, kann wie folgt absolviert werden:

  • er schwimmt, sie läuft – mixed
  • sie schwimmt und läuft – single
  • sie schwimmt und sie läuft – double
Weitere Überraschungen in der „Pipeline“

Das Organisationsteam macht sich wie jedes Jahr besonders viel Mühe. In den nächsten Wochen erwarten wir Informationen zu:

  • dem wirklich genialen Startgeschenk
  • den wohl weltweit sinnvollsten Pokalen
  • der im neuen Design erscheinenden Website

„Stay tuned“ und bis dahin gibt es weitere Informationen zur Veranstaltung auf der Website www.trumer-triathlon.at?utm_source=rss&utm_medium=rss zu finden.

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15 Fragen an… THOMAS STEGER

Triaguide - Mi, 2017-03-22 17:10

In unserer brandneuen Serie „15 Fragen an…“ fühlen wir den Profis und auch so manchem Agegrouper künftig mal so richtig auf den Zahn. Die selben 15 Fragen bedeuten mit Sicherheit nicht immer die 15 selben Antworten. Wenn ihr schon immer mal wissen wollt, welche Trainingseinheiten Sportler lieben und welche sie hassen, welches Material sie benützen und was sie zu Lance Armstrong sagen würden, wenn der plötzlich neben ihnen an der Startlinie stehen würde – all die Antworten bekommt ihr jetzt! Heute haben wir den jungen Österreicher Thomas Steger vom pewag racing team im „Kreuzverhör“.

Training

1. Was ist deine liebste/stärkste Disziplin und warum?
Radfahren, weil ich es am meisten trainiere.

2. Trainierst du lieber alleine oder in der Gruppe?
In der Gruppe, weil es viel kurzweiliger ist.

3. Gibt es eine spezielle Einheit, die du besonders gerne machst und welche ist das?
Freiwasserschwimmen

4. Welche Einheit würdest du am liebsten aus deinem Trainingsplan streichen?
lange Läufe

5. Auf wie viele Trainingsstunden kommst du in einer durchschnittlichen Trainingswoche und im Jahr?
30

Material

1. Was ist dir lieber – Rennrad oder TT-Bike?
Rennrad

2. Tubular oder Clincher?
Fürs Rennen Tubular. Im Training lieber Clincher

3. Deine Meinung zu Disc Brakes?
Vielleicht beim Mountainbike, aber im Triathlon unnötig.

4. Welches Material benützt du in dieser Saison?

Rad: Storck Aero2
Schaltgruppe: Shimano Ultegra
Laufräder: 3t(60/80/Scheibe)
Helm: Ekoi
Sattel: Prologo
Pulsuhr: Garmin Forerunner920
Wattmess-System: Garmin Vector
Laufschuhe: New Balance
Neoprenanzug: Sailfish G-Range

5. Was glaubst du, in welchem Bereich des Materials (Disziplin egal) liegt noch am meisten Entwicklungspotential für Triathleten?
Das Rad in Bezug auf Aerodynamik und Gewicht.

Persönliches

1. Wenn du mal nicht trainierst oder bei Rennen unterwegs bist, was machst du am liebsten?
Im Bett liegen, lesen, Videos schauen, essen

2. Wenn du krank bist und 3 Tage nicht trainieren darfst, womit schlägst du die Zeit tot?
Im Bett liegen, lesen, Videos schauen.

3. Gibt es eine Person, die dich besonders inspiriert oder dir ein Vorbild ist?
Meine Eltern, meine Schwester

4. Wenn Lance Armstrong beim nächsten Rennen neben dir an der Startlinie stehen würde, was würdest du zu ihm sagen?
Nichts, Ich würde mein Rad auschecken und nicht starten.

5. Wenn du nicht Triathlet(in) geworden wärst, wo würden wir dich jetzt sehen?
In einem Gymnasium beim Unterrichten und in der Freizeit Laufen, Radfahren und Skibergsteigen.

Mehr Infos zu Thomas Steger findet ihr auf seiner Website und auf der Homepage des pewag racing team

Fotos: (c) Ingo Kutsche, Getty Images for IRONMAN, pewag racing team triaguide, Transvorarlberg Triathlon

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75 WM-Slots beim IRONMAN 70.3 Zell am See

Triaguide - Mi, 2017-03-22 16:24

Am 27. August fällt beim IRONMAN 70.3 Zell am See-Kaprun der Startschuss für mehr als 2.000 Athleten zu einem der schönsten IRONMAN 70.3-Rennen Europas: 1,9 Kilometer Schwimmen im kristallklaren Zeller See, 90,1 Kilometer Radfahren vor traumhafter Gletscher-Kulisse und ein abschließender Halbmarathon bilden die Strecke des spektakulären Triathlons im Herzen Österreichs.

Jetzt gibt es für die Athleten und Veranstalter einen weiteren Grund zur Freude: Als eines von nur zwei Rennen Europas erhält der IRONMAN 70.3 Zell am See-Kaprun 25 zusätzliche Qualifikationsplätze für die IRONMAN 70.3-Weltmeisterschaft 2018, die in Port Elizabeth, Südafrika stattfinden wird.

Möglich wurden die zusätzlichen WM-Slots durch die Absage des IRONMAN 70.3 Budapest. Insgesamt verfügt der IRONMAN 70.3 Zell am See-Kaprun damit über 75 Qualifikationsplätze, die am 27. August an die besten Altersklassen-Athleten vergeben werden. Für die von der Absage betroffenen ungarischen Athleten könnte die traumhafte Kulisse von Zell am See-Kaprun also damit zum Glück im Unglück werden: „Wir möchten sehr herzlich alle Gäste aus Ungarn nach Zell am See-Kaprun einladen und werden sie mit offenen Armen empfangen,“ freut Mag. Renate Ecker, Geschäftsführerin der Zell am See-Kaprun Tourismus GmbH.

„Wir sind mit den aktuellen Anmeldezahlen sehr zufrieden. 25 zusätzliche WM-Slots sind natürlich großartige Neuigkeiten für unsere Veranstaltung. Die Strecke ist spätestens seit der WM 2015 in der gesamten Triathlon-Welt bekannt und wir freuen uns auf ein spektakuläres Rennen“, fügt Renndirektor Patrick Schörkmayer hinzu.

Die Anmeldung für das Rennen ist unter www.ironman.com/salzburg70.3?utm_source=rss&utm_medium=rss

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15 Fragen an… NILS FROMMHOLD

Triaguide - Di, 2017-03-21 11:54

In unserer brandneuen Serie „15 Fragen an…“ fühlen wir den Profis und auch so manchem Agegrouper künftig mal so richtig auf den Zahn. Die selben 15 Fragen bedeuten mit Sicherheit nicht immer die 15 selben Antworten. Wenn ihr schon immer mal wissen wollt, welche Trainingseinheiten Sportler lieben und welche sie hassen, welches Material sie benützen und was sie zu Lance Armstrong sagen würden, wenn der plötzlich neben ihnen an der Startlinie stehen würde – all die Antworten bekommt ihr jetzt!

Training

1. Was ist deine liebste/stärkste Disziplin und warum?
Positiv beschrieben würde ich sagen, dass ich sehr ausgeglichen bin und dementsprechend habe ich keine richtige Schwäche. Negativ gesagt, aber auch keine ausschließliche Stärke

2. Trainierst du lieber alleine oder in der Gruppe?
Kommt auf die Einheit an. Lockerers trainiere ich lieber in der Gruppe. Wenn es jedoch ins Eingemachte geht und ich exakte „Pacing-“ Vorgaben von meinem Trainer habe, fällt es mir leichter diese Einheiten alleine durchzuziehen.

3. Gibt es eine spezielle Einheit, die du besonders gerne machst und welche ist das?
Mein derzeitiger Favorit ist ein „Doppel- Koppel“. 2x (1h Radfahren alle 5min Tempo/ Watt erhöhen-> Koppellauf 5km Ironman 70.3 Pace und direkt zur zweiten Runde aufs Rad). Hart, aber effektiv und sehr abwechslungsreich

4. Welche Einheit würdest du am liebsten aus deinem Trainingsplan streichen?
Kurze und vor allem hochintensive Einheiten sind nicht unbedingt mein Favorit. Das gilt für alle drei Disziplinen

5. Auf wie viele Trainingsstunden kommst du in einer durchschnittlichen Trainingswoche und im Jahr?
In der durchschnittlichen Woche ungefähr 30h. Maximal vielleicht 35h und in regenerativen Phasen ca. 20h. Wenn ich mal eine Saisonpause von vier Wochen rausrechne, komme ich damit im Jahr auf 48x30h= 1.440h

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Formel 1 Legende Alessandro Zanardi startet bei IRONMAN Austria-Klagenfurt 

Triaguide - Di, 2017-03-21 11:09

Der IRONMAN Austria-Kärnten am 2. Juli 2017 hat seinen ersten prominenten Athleten. Der 50jährige italienische Ex-Formel 1 Star ist bereits „Sieger über das Schicksal“ und möchte sich beim IRONMAN Austria-Kärnten für die IRONMAN World Championship vorbereiten.

Zanardi ist ein Kämpfer. 2001 verlor der Italiener bei einem schrecklichen Unfall mit dem Champ-Car beide Beine und musste sieben mal wiederbelebt werden. Knapp dem Tode entronnen wollte er sich nicht seinem Schicksal beugen. Neben einem Comeback in der Motorsport Szene arbeitete Zanardi an einer zweiten Karriere im Radsport. Bei den Olympischen Spielen in London 2012 gewann der sympathische Italiener zwei Goldmedaillen im Einzelzeitfahren und im Straßenrennen sowie eine Silbermedaille. 2016 bei den Paralympics in Rio de Janeiro gewann Zanardi Gold Medaillen im Einzelzeitfahren sowie mit dem Team in der Staffel. Im olympischen Strassenrennen gewann der Italiener Silber. Erfahrungen im Triathlon konnte Zanardi bereits sammeln. 2014 und 2015 startete er bei den IRONMAN World Championship und erreichte dort mit einer Zeit von 09:40 Stunden eine beachtliche Leistung. Ein IRONMAN – 3,8 Kilometer schwimmen, 180 Kilometer Rad fahren und 42,2 Kilometer laufen – ohne Beine in unter 10 Stunden! Der 50-jährige Italiener wird die wunderschöne Radstrecke mit seinem Handrad absolvieren und den Marathon mit dem olympischen Rollstuhl in Angriff nehmen.

„Die Vorfreude auf den IRONMAN Austria-Kärnten steigt mit jedem Tag. Der IRONMAN Austria-Kärnten ist einer der schönsten und besten Wettkämpfe weltweit und ich möchte hier meine persönliche Bestzeit aufstellen und weiter Erfahrungen sammeln,“ so Zanardi im Gespräch mit Renndirektor Patrick Schörkmayer, der auch von der Leistung dem dem Willen von Zanardi angetan ist: „Er ist ein grandioses Vorbild für alle Athleten und für all Jene, die gesundheitliche Rückschläge zu verzeichnen haben. Wir sind sehr stolz, dass Alessandro heuer am 2. Juli beim IRONMAN Austria-Kärnten an den Start gehen wird. Die Strecke in Kärnten ist wunderschön, aber nicht einfach – vor allem, wenn man sich 226 Kilometer nur mit den Händen fortbewegen kann.“

Warum sich Zanardi die Strapazen der Vorbereitung und des Wettkampfes antut? „Ich will damit andere nicht inspirieren das zu tun was ich tue. Das ist nicht meine Art. Ich möchte nur anderen mitteilen, dass man weiter gehen kann als man denkt. Dass man über Grenzen gehen kann, von denen man glaubt, weiter geht’s nicht. Viele mögen sich fragen: ‚Warum macht er das, warum will er den Berg besteigen? Dann sage ich: ‚Weil er in meinem Weg steht.“

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Kategorien: Triathlon

DTU-Leistungstest in Potsdam – Lindemann und Lührs überzeugend

Triaguide - Mo, 2017-03-20 19:05

Mit souveränen Siegen von Laura Lindemann (Potsdam) und Lasse Lührs (Potsdam/ Alicante) ging am vergangenen Samstag am DTU-Bundesstützpunkt Potsdam die zentrale Leistungsüberprüfung des Verbands zu Ende. Die Olympiateilnehmerin und U23-Triathlon-Weltmeisterin von 2016 setzte sich nach 800 Metern Schwimmen und einem vom Winde verwehten 5.000-Meter-Lauf in einer Gesamtzeit von 27:32,8 Minuten klar gegen Anja Knapp (Dettingen, 28:13,9 Min.) und Ursula Trützschler (Biberach, 28:52,0 Min.) durch. Lührs, 2015 Junioren-Europameister, gewann in der All-Time-Bestzeit von 24:05,2 Minuten vor dem amtierenden DTU Deutschen Meister, Justus Nieschlag (Lehrte, 24:17,8 Min.), und Linus Stimmel (Worms, 24:31,4 Min.). Die B-Kaderathleten Lindemann und Lührs sicherten sich damit auch die beiden ersten von der DTU ausgelobten Tickets für die Heim-EM über die Triathlon-Sprint-Distanz am 24./25. Juni in Düsseldorf.

Im Nachwuchsbereich hatten auf den gleichen Strecken ebenfalls zwei Potsdamer Triathleten die Nase vorn. Bei den jungen Damen siegte die 16-jährige Marie Horn mit neuem Schwimmrekord (9:33,4 Min) und insgesamt 27:55,4 Minuten deutlich vor Julie Jungblut (Potsdam) und Nina Eim (Itzehoe). Horns Bruder Moritz (Potsdam, 24:20,8 Min.) setzte sich beim männlichen DTU-Nachwuchs gegen 25 Konkurrenten durch. Auf den Plätzen zwei und drei landeten Simon Henseleit (Schongau, 24:46,5 Min.) und Peer Sönksen (Neubrandenburg, 25:08,3 Min.). Marie und Moritz Horn vertreten die DTU damit auch bei den Triathlon-Europameisterschaften der Junioren am 18. Juni in Kitzbühel (Österreich).

DTU-Sportdirektor Jörg Bügner: „Wissen jetzt, wo wir stehen“

Insgesamt 70 Triathletinnen und Triathleten stellten sich der zentralen Leistungsüberprüfung, die eine wichtige Säule im neuen Leistungssportkonzept des Verbands darstellt. Auch aus diesem Grund wurde der bisher nur für den Nachwuchs angewandte Test im Jahr nach den Olympischen Spielen in Rio erstmals auf den U23- und Elitebereich ausgeweitet. „Wir wissen jetzt, wo wir stehen“, stellte der neue DTU-Sportdirektor Dr. Jörg Bügner nach dem Test fest. Der offenbarte vor allem im Schwimmen deutliche Defizite. Hier blieben viele Athletinnen und Athleten hinter den Erwartungen und den vom DTU-Leistungssport festgelegten Normzeiten zurück. Sie verpassten damit zunächst auch die Möglichkeit, sich für internationale Starts in der World Triathlon Series, dem Welt- und Europacup zu qualifizieren.

Aus Sicht des Verbands wurden die Normzeiten so angesetzt, um international konkurrenzfähig und in den Wettkämpfen möglichst weit vorn dabei sein zu können. Im U23- und Elitebereich erfüllten die Vorgaben am Ende lediglich acht Athletinnen und Athleten. „Der Grundgedanke unsere neues Konzepts ist, langfristig wieder Siegleistungen zu produzieren“, erläutert Bügner weiter. „Wir möchten Athleten, die bereits in jungen Jahren das Siegen lernen und später im Hochleistungsalter die Weltspitze mitbestimmen. Dauerhaft im Mittelfeld der ITU World Triathlon Series Punkte einzusammeln, ist nicht unser Anspruch.“

Internationaler Einstieg weiter möglich

Entgegen anderenslautender Äußerungen bietet die DTU auch Athletinnen und Athleten, die am Samstag – zum Beispiel aus Verletzungsgründen – nicht teilnehmen konnten, die Möglichkeit, sich für internationale Starts zu qualifizieren. Der Einstieg erfolgt dann ab Juni über die Rennen der 1. Bitburger 0,0% Triathlon-Bundesliga, die in diesem Jahr damit noch ein besonderes Spannungsmoment erhalten.

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Kategorien: Triathlon

Keszthely Triathlon – alle Infos zum heurigen Rennen

Triaguide - Mo, 2017-03-20 18:44

Die Keszthely Triathlon (10.-11. Juni 2017) hat sich in den letzten Jahren stetig weiter entwickelt und wirkt nicht so, damit aufhören zu wollen. Das Team ist hochmotiviert, den „perfekten Triathlon“ zu schaffen und dementsprechend agiert man auch. Selbstzufriedenheit ist für das Organistionsteam ein Fremdwort. Eine komplett für den Verkehr gesperrte Straße, bestausgestattete High5-Labestationen, die ständige Anwesenheit von Kampfrichtern auf der Radstrecke – alles kleine Teile auf dem Weg, für den Athleten noch besser zu werden. Doch auch darüber hinaus macht man sich Gedanken. Im letzten Jahr zum Beispiel wurde die Wechselzone so gestaltet, dass die Räder nicht zerkratzt, falsch abgestellt oder umstürzen können. Jahr für Jahr finden mehr Profi-Athleten den Weg an den Plattensee (im Moment 9 Athleten, die bei IRONMAN-Veranstaltungen vorne mitmischen, 6 davon bereits als Sieger) und noch einige weitere sollen in diesem Jahr folgen. Ziel ist es, Athleten mit einem hochklassigen Starterfeld ein besseres Wettkampferlebnis zu bescheren.

Wettkampf Informationen 2017

Beim Schwimmen werden neben der Polizei-Sicherung 6-8 Helfer (SUP) dabei sein, die helfend eingreifen, wenn es notwendig sein sollte. Beim Schwimmen gibt es zwei „Drehbücher“. Eines für normales Wetter, dann wird es eine 1,9 km lange Runde geben. Das andere gilt für stürmischen Wind und sehr starke Wellen, wo man sich schon vorab einen Plan B zurecht gelegt hat und es eine 1,9 km lange Runde ganz dicht neben dem Ufer gegeben wird, um den Wettkämpfern auch in den schlechten Wetterbedingungenein sicheres Schwimmen zu sichern.

Die Radstrecke hat sich zum letzten Jahr geändert. In diesem Jahr erwartet die Teilnehmer eine 90 km Strecke auf einer Runde mit ausgezeichnetem Asphalt. Dabei wird eine zweispurige Autostraße komplett für den Verkehr gesperrt und man kommt in den Genuss einer exzellenten Straßenqualität. Auf der Radstrecke sind 612 Höhenmeter zu bewältigen, was den starken Radfahrern zu Gute kommen wird.

Die abschließende 21 Kilometer lange Laufstrecke geht über vier Runden und führt durch die frequentiertesten Stellen der Stadt. Die Strecke wartet auf jeder Runde mit einem rund 1km langen Anstieg auf (3-4% Steigung), als „Belohnung“ wartet dann aber das Laufen durch den Garten des Schloss Festetics. Am höchsten Punkt der Strecke wird auch die Stimmung am Höhepunkt sein – dieses Erlebnis wird sowohl für Sportler, als auch für die Anhänger unvergesslich werden. Auch der Starterbag wird sehr umfangreich sein, aber hier lässt sich der Veranstalter noch nicht in die Karten blicken: „es ist noch eine Überraschung“, doch das Lächeln des Veranstalters macht uns neugierig.

Die Anmeldegebühr des Wettkampfes:

  • Mittel Distanz: 120 Euro
  • Sprint Distanz: 35 Euro

(Es wird keine Staffel veranstaltet.)

Partnerunterkünfte:

  • Keszthely: Hotel Hunguest Helikon, Hotel Kristály, Hotel Admirál, Hotel Bacchus, Tokajker Wellness
  • Hévíz: Hotel CE Quelle, Hotel Hunguest Forrás, Hotel Hunguset Panoráma, Hotel Europa Fit
  •  Vonyarcvashegy: Hotel Zenit
  • Kehidakustány: Batthyány Kastélyszálló, Batthyány Kúria Golf Resort

Weitere Angebote für Nächtigungen findet ihr hier: www.booking.ilovebalatonsport.hu/en/?utm_source=rss&utm_medium=rss

Nach dem Wettkampf können sich die Finisher im „Athletes-Garden“ regenerieren, die Schönheiten des Plattensee-Ufers und das abwechslungsreiche Angebot der Imbissbuden genießen. Am Sonntag wird es mit der Sprint Distanz für die Zuschauer noch ein zusätzliches Highlight geben, die auch den Begleitern und Betreuern die Möglichkeit gibt, an diesem Wochenende ebenfalls an einem Bewerb teilnehmen und die Reise nach Ungarn zu einem gemeinsamen Erlebnis werden zu lassen. Die Veranstalter freuen sich schon jetzt auf den Bewerb: „Hoffentlich können wir an diesem Wochenende noch mehr Menschen zeigen, dass man auch hier am Plattensee in Ungarn einen Wettkampf auf sehr hohem Niveau veranstalten kann. Wir erwarten alle herzlich!“

David Plese über seinen Start im Jahr 2016: „Dieser Wettkampf ist perfekt, es hat mir sehr gefallen. Das Schwimmen ist mir sehr gut gegangen, ich denke, ich hatte nur wenig Rückstand von den Ersten. Aber am Rad war ich allein. Dort waren 3 Burschen vor mir. Ich versuchte sie einzuholen aber das Fahren in der Gruppe hat ihnen das Radfahren viel leichter gemacht. Ich habe hart in die Pedale getreten, um sie einzuholen, deshalb habe ich dann beim Laufen gelitten. Aber der zweite Platz, nach einer harten Saison hinter mir, ist perfekt. Die Laufstrecke war faszinierend, aber auch schwer. Die Menschen hier sind unglaublich! Ohne die vielen Anhänger – die mir dabei sehr geholfen haben – wäre es noch schwerer gewesen.“

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Kategorien: Triathlon

Neue Triathloncamps im Hotel Sandwirth

Triaguide - Mo, 2017-03-20 13:13

Das triathlon-verrückte Hotel Sandwirth, passenderweise inmitten der triathlonverrückten Stadt Klagenfurt gelegen, bietet nicht nur in seinem generellen Hotelbetrieb alles, was der Triathlet braucht, sondern veranstaltet auch regelmäßige mehr als interessante Camps. In diesem Frühjahr werden gleich drei verschiedene angeboten:

Schwimm & Lauf Camp

Dieses verlängerte Sportwochenende richtet sich an Einsteiger und Fortgeschrittene und wird von Sportwissenschafter Mag. Helmut Wolf geleitet. Ziel ist es, die Bewegungsabläufe beim Laufen und Schwimmen durch Analysen und spezifischem Techniktraining zu verbessern. Helmut Wolf wird mit Dir gezielt an Deiner Athletik arbeiten und die zur Abschwächung und Verkürzung neigende Muskulatur ins Visier nehmen. In diesen 3 Tagen legen wir den Grundstein für noch mehr Spaß mit Schwimmbrille und Laufschuhen!

Das genaue Programm, alle Leistungen und Buchungsmöglichkeiten findest du hier

Triathlon-Camp

Über das verlängerte Wochende Christi Himmelfahrt lädt das Hotel Sandwirth Hobbytriathleten aller Leistungsstufen ins Triathlon-Camp, das gemeinsam mit SPORTaktiv, dem größten Aktivsport Magazin Österreichs, veranstaltet wird. Perfekt für Triathleten (alle Distanzen), die sich gezielt auf die Saison  vorbereiten möchten und speziell auch für Starter beim IRONMAN Austria. Das Camp wird von Trainer MARIO KAPLER geleitet. Er ist staatlich geprüfter und selbständiger Triathlontrainer, war Bundestrainer des Österreichischen Triathlonverbands, Landestrainer des  Kärntner Triathlonverbands sowie Trainer der Firma Triangle (vorm. IRONMAN Austria Veranstalter in Klagenfurt). Weiteres Highlight: Yoga Training mit Ashtanga Yoga Lehrerin ELLA SCHWAIGER-FLECKL Die Ashtanga Yogi (Ausbildung bei Rosi Wagner in Wien) verfügt weiters über die Qi Gong und Yang Shi Tai Chi Lehrerausbildung an der TCM Akademie in Wien und im Shaolin Kloster in Kerepes und unterrichtet im renommierten Lotus Zentrum in Klagenfurt.

Das genaue Programm, alle Leistungen und Buchungsmöglichkeiten findest du hier

Triathlon Camp „Bring your Family“

Über das verlängerte Wochende Fronleichnam lädt der Sandwirth Hobbytriathleten aller Leistungsstufen ins Camp, das unter dem Motto „Bring Your Family“ steht. Es ist perfekt für erfahrene Triathleten und Einsteiger bis zur Mitteldistanz, die sich gezielt auf die Saison vorbereiten möchten und  gleichzeitig mit ihrer Familie qualitätsvolle Urlaubstage rund um den Wörthersee verbringen möchten! Wer kennt das nicht? Endlich freie Tage, endlich Zeit für Training und mehr Sport – aber was machen währenddessen die Kinder und der Partner?! Beides unter einen Hut zu bringen kann gelingen, wenn entsprechend geplant und vorbereitet wird. Diese Herausforderung haben die Hotel Eigentümer, Robert und Helvig Kanduth, mit ihren 4 Kindern, viel Sport und IRONMAN Teilnahmen mehrfach selbst erlebt und deshalb ist ihnen diese Balance von Sport & Familie ein besonderes Anliegen. Für die Familie werden Ausflüge und Kinderbetreuung organisiert. Das Training ist ausgewogen konzipiert, so dass stressfreies Training und gemeinsame Zeit für alle gegeben ist.

Das genaue Programm, alle Leistungen und Buchungsmöglichkeiten findest du hier

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Kategorien: Triathlon

Murray gewinnt Super League Triathlon

Triaguide - So, 2017-03-19 19:39

Am dritten und letzten Tag des „Super League Triathlon“ stand zum Abschluss der „Eliminator“ auf dem Programm. Drei Kurztriathlons á 300m Schwimmen, 6km Radfahren und 2km Laufen – dazwischen nur 10 Minuten Pause. Lediglich 15 der 23 Starter durften in das zweite Rennen starten, den Abschlussbewerb erlebten nur noch 10. Während der Olympiasieger Alistair Brownlee, der schon auf den ersten beiden Tagen seiner Form hinterherlief, krankheitsbedingt nicht am Start war, kämpfte der Südafrikaner Richard Murray um den mit 100.000 Dollar dotierten Siegespot.  Vor dem Abschlusstag führte Murray mit der Maximalpunktzahl von 40 Zählern vor  Mario Mola ( 31) und Richard Varga ( 30) an. Mit diesem Vorsprung genügte Murray ein solides Ergebnis – das gelang ihm mit dem 3. Platz beim Eliminator-Bewerb schließlich auch. Den Tagessieg beim Eliminator-Bewerb holte sich der Australier Jake Birtwhistle. Seht oben noch einmal die Highlights im Video.

POS ATHLETE NO COUNTRY PTS 1 RichardMurray 07   ZAF 56 2 MarioMola Diaz 03   ESP 49 3 JakeBirtwhistle 44   AUS 48 4 RichardVarga 12   SVK 40 5 JavierGomez Noya 01   ESP 40 6 RyanBailie 39   AUS 38 7 RyanFisher 10   AUS 36 8 KristianBlummenfelt 02   NOR 32 9 IgorPolyanskiy 11   RUS 30 10 AndreaSalvisberg 69   CHE 26 11 HenriSchoeman 04   ZAF 25 12 AlessandroFabian 88   ITA 24 13 MatthewHauser 33   AUS 21 14 CrisantoGrajales Valencia 06   MEX 15 15 Jorikvan Egdom 21   NLD 9 16 BrentMcMahon 83   CAN 8 17 BenShaw 73   IRL 6 18 JoshAmberger 27   AUS 6 19 CameronDye 08   USA 3 20 DanielHoy 22   NZL 2 21 AlistairBrownlee 23   GBR 2 22 DmitryPolyanskiy 77   RUS 2 23 TerenzoBozzone 13   NZL 1 24 Sigurdur OrnRagnarsson 57   ISL 1

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Kategorien: Triathlon

Schlagbauer und Slavinec neue Wintertriathlon-Staatsmeister

Triaguide - So, 2017-03-19 18:36

Christoph Schlagbauer und Romana Slavinec krönten sich heute zu den neuen Staatsmeistern im Wintertriathlon. Nachdem die ursprünglich geplante Veranstaltung des ATUS Judenburg aufgrund von Schneemangel abgesagt werden musste, erklärte sich das Team vom HSV Triathlon Kärnten bereit, den vor 10 Jahren zuletzt ausgetragenen „ICEMAN“ wieder zu beleben. Als Austragungsort wurde die „Alpenarena Villach“ gefunden, die bis zum heutigen Tag mit Kunstschnee betrieben wird.

Die frühlingshaften Temperaturen mit Spitzen von bis zu 19°C in der Vorwoche des Rennens stellten die Veranstalter allerdings noch vor zusätzlich große Herausforderungen. Mit einem gemeinschaftlichen Kraftakt konnte man letztlich doch noch eine mehr als anspruchsvolle Strecke auf die Beine stellen. Lediglich 60 Meter des Langlaufkurses waren nicht mehr „zu retten“. Hier musste abgeschnallt, ein kurzes Stück gelaufen, und danach wieder angeschnallt werden. Zudem sorgte der weiche Schnee vor allem auf der MTB-Strecke für einige Stürze, die aber allesamt harmlos verliefen.

Sportlich lagen die Staatsmeisterschaften fest in steirischer Hand. Der Weizer Christoph Schlagbauer bestimmte das Rennen von Beginn an und konnte sich bereits auf der Laufstrecke mit einem Mitstreiter absetzen. Am Mountainbike konnte er seinen Vorsprung noch knapp halten, doch der große Favorit Silvio Wieltschnig war ihm dicht auf den Fersen. Doch Schlagbauer konnte seine Stärke auf der Abschlussdisziplin eindrucksvoll ausspielen und siegte mit knapp zwei Minuten Vorsprung auf Wieltschnig und dessen Teamkollegen Robert Stark.

Bei den Damen war das Rennen eine klare Angelegenheit für die Vize-Europameisterin Romana Slavinec. Sie sicherte sich den Titel mit 6 Minuten Vorsprung auf Martina Donner, Bronze holte Marlies Penker.

Ergebnis

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Kategorien: Triathlon

Super League Triathlon – Murray auch am 2. Tag vorne

Triaguide - Sa, 2017-03-18 18:09

Richard Murray ist auch am zweiten Tag des Super League Triathlon auf Hamilton Island (Australien) der bestimmende Mann. Murray triumphierte beim „Equalizer“, einem Triathlon über 300 m Schwimmen, 2 km Laufen, 300 m Schwimmen, 6 km Laufen und 2 km Laufen mit sechs Sekunden Vorsprung auf den Australier Jack Birthwhistle. Der Spanier Mario Mola landete gleich dahinter auf Rang 3.

Vor dem „Equalizer“-Bewerb hatten die Athleten zu früher Stunde, um 6 Uhr morgens, ein Bergzeitfahren über 6 Kilometer zu absolvieren. Die daraus entstandenen Abstände dienten als Basis für die Startintervalle beim „Equalizer“, der als Jagdrennen gestartet wurde. Der „One Tree Hill“ hatte es in sich – eine Maximalsteigung von 24,4 Prozent sind für Triathleten nicht alltäglich. Der Amerikaner Cameron Dye legte die Tagesbestzeit vor, was ihn in die „Pole-Position“ für den zweiten Bewerb des Tages brachte.

Doch die Abstände beim Bergzeitfahren sollten noch keine Vorentscheidung bringen. Schon beim Schwimmen musste Dye seine knappe Führung an die die beiden Australier Birthwistle und Fisher abgeben. Murray hielt sich zu Beginn des Wettkampfes noch etwas zurück. Durch das hohe Niveau des Feldes und die kurze Strecke konnten keine entscheidenden Vorsprünge heraus gefahren werden und so setzte sich beim abschließenden 2km-Lauf die läuferische Klasse des Gesamtführenden durch.

 

Vor dem Abschlusstag führt Murray mit der Höchstpunktzahl von 40 Punkten. Zweiter ist der ITU-Weltmeister Mario Mola (31 Pkt), knapp vor Richard Varga (30 Pkt.). Obwohl er sich heute etwas stärker zeigte, hat der Olympiasieger Alistar Brownlee weiterhin die „Rote Laterne“.

Morgen geht die Premiere des Super League Triathlon mit dem Eliminator-Bewerb zu Ende. Bei diesem Bewerb gibt es ähnlich wie beim ersten Tag wieder drei Mini-Triathlons zu absolvieren – mit 10 Minuten Pause – doch auf jeder Runde scheiden Athleten aus.

Super League Triathlon Hamilton Island Ergebnisse Tag 2:

Equalizer Stage 1

Equalizer Stage 2

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Kategorien: Triathlon

Super League Hamilton Island – Murray holt den Auftaktsieg

Triaguide - Fr, 2017-03-17 16:25

Vor einigen Wochen erregte die Vorstellung der neuen „Super League Triathlon“-Serie, gegründet vom zweifachen Kona-Champion Chris McCormack einiges an Aufmerksamkeit. Mit innovativen Rennformaten und einem vertraglich gesicherten Weltklasse-Feld wollte man neue Wege im Triathlonsport gehen. Heute fand der erste Tag der Premierenveranstaltung auf der australischen Insel Hamilton Island statt, wo sich mit Richard Murray einer der Topfavoriten die Gesamtführung sichern konnte.

Als erster Bewerb stand das „Triple Mix“-Format auf dem Programm. Drei Mini-Triathlons, jeder davon in unterschiedlicher Disziplinenfolge mit 10 Minuten Pause zwischen den Etappen. Ein kurzes Schwimmen über 300 Meter, ein knackiger Radkurs über mehrere Runden mit einer knackigen Rampe und ein Lauf über 2 Kilometer sorgten streckentechnisch für große Spannung.

Der erste Bewerb fand klassisch mit Swim-Bike-Run statt. Murray beendete das Teilstück auf dem 3. Rang, indem er sich am Rad zurück hielt und beim Laufen noch Zeit nach vorne gut machte. Das Schwimmen bestimmte Richard Varga, der schließlich dann auch seine große Stärke im zweiten Bewerb, der in der Reihenfolge Run-Bike-Swim ausgetragen wurde, ausspielen konnte. Das Ende der zweiten Etappe sah den Slowaken mit der #12 als Sieger.

Die dritte Etappe wurde „neutralisiert“ hinter dem als Tempomacher agierenden Ex-Radprofi Robbie McEwen gestartet. Er war es, der das Rennen durch eine Tempoverschärfung am Berg offiziell eröffnete – wann er dies tat, oblag alleine seiner Entscheidung. Beim dritten Teilstück, wo die Reihenfolge Bike-Swim-Run lautete, konnte man trotz der kurzen Renndauer bereits die Müdigkeit einiger Teilnehmer deutlich im Gesicht sehen. Dieses Format verlangt den Teilnehmern alles ab – maximale Intensität und gute Erholungsfähigkeit ist gefragt. Am Rad war es vor allem der Australier Josh Amberger und der Schweizer Andrea Salvisberg, die für Furore sorgten.

Sie setzten sich vom Feld ab und brachten einen kleinen Vorsprung in die Wechselzone. Doch als es ins Wasser ging, war es wieder Richard Varga, der das Zepter in die Hand nahm. Beim abschließenden Lauf zeigte sich Murray bärenstark und sicherte sich nicht nur den Etappensieg, sondern auch den Gesamtsieg des ersten Bewerbs. Nicht so gut lief es hingegen für den Olympiasieger Alistair Brownlee. Von Beginn an spielte der Engländer keine Rolle, wirkte angeschlagen und nur auf „Halbgas“ laufend. Der traurige Höhepunkt war die Überrundung durch Murray auf der letzten Etappe. 

Bereits heute Abend europäischer Zeit geht das zweite Teilstück, der „Eliminator“ weiter. Gestartet wird dieser Bewerb mit einem Zeitfahren über 6 Kilometer, anschließend wartet dann ein „Swim-Run-Swim-Bike-Run“-Rennen, in das die Athleten im Jagdstart mit den Zeitabständen aus dem Zeitfahren starten.

Mehr Infos gibt es auf superleaguetriathlon.com

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Kategorien: Triathlon

Verena Bentele wird Schirmherrin über Gehörlosen-DM und Paratriathlon beim Chiemsee Triathlon

Triaguide - Fr, 2017-03-17 10:57

Die zwölffache Paralympics-Siegerin Verena Bentele wird Schirmherrin über die Behinderten-Sportwettbewerbe beim 6. Chiemsee Triathlon. Dazu zählen die 3. Deutsche Gehörlosen Meisterschaft im Triathlon und die Paratriathlon-Wertungen über die Volks- die Kurz und die Mitteldistanz. Die Meisterschaft wird über die Kurzdistanz (1,5km Schwimmen, 40km Radfahren, 10km Laufen) ausgetragen. „Genau das ist Inklusion“, lobt Bentele die verstärkte Ausrichtung des zweitägigen Tri-Festivals am Chiemsee als „Triathlon für alle“.

„Es geht auch darum, dass unterschiedliche Sportlerinnen und Sportler starten, und die Leistungen der anderen erleben. Olympische, paralympische und gehörlose Athletinnen werden ihr Können zeigen“, sagt Bentele, die Behindertenbeaufragte der Bundesregierung und zwölfmalige Gewinnerin paralympischen Golds, in ihrem Grußwort. „Wir freuen uns ganz besonders, mit Verena Bentele eine erfolgreiche Parasportlerin und eine Expertin für die Bereiche Sport und Inklusion als Schirmherrin gewonnen zu haben,“ so Chiemsee-Triathlon-Organisator Sven Hindl.

Die von Geburt an blinde Bentele war zwischen 1995 bis 2011 im Langlauf- und Biathlonsport erfolgreich. Dabei holte sie unter anderem zwölf paralympische Goldmedaillen. Seit Januar 2014 ist Bentele Behindertenbeauftragte der Bundesregierung.
Im Juni, wenn es in und um Chieming im Wettkampf um persönliche Bestzeiten geht, plant die gebürtige Bayerin auch am Rand zu stehen und die besondere Chiemsee-Triathlon- Stimmung zu erleben.

Der Chiemsee Triathlon wird damit noch mehr zum zweitägigen Tri-Festival mit dem Motto „Triathlon für alle“. Neben der Mittel und der Kurzdistanz am 25. Juni (Sonntag) wird am Samstag (24. Juni) mit der Volksdistanz auch ein Jedermann-Wettkampf angeboten. Über alle Distanzen können Paratriathleten starten. „Im Triathlon gibt es einfach keine Berührungsängste. Da stehen Profis neben Amateuren oder Behinderten – wir sind alle gleich“, bringt es Volker Marks, Initiator der Deutschen Gehörlosen Meisterschaft im Triathlon, auf den Punkt.

Weiterer Schirmherr neben Bentele ist Skilanglauf-Star Tobias Angerer. Mehr Informationen zum 6. Chiemsee Triathlon allgemein und zur 3. Deutschen Gehörlosen Meisterschaft gibt es unter www.chiemsee-triathlon.com

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Kategorien: Triathlon

Challenge Race-Tipp der Woche – Challenge Regensburg

Triaguide - Do, 2017-03-16 18:29

Eine der ältesten und wohl schönsten Städte Deutschlands wird am 13. August 2017 erneut Schauplatz der Challenge Regensburg. Dabei bietet die UNESCO-Weltkulturerbe-Stadt Langdistanz-Triathleten aus aller Welt eine spektakuläre Bühne: Schwimmen im Naherholungsgebiet Guggenberger See, Rad fahren durch die eindrucksvolle Landschaft des Naturparks Bayerischer Wald und ein Marathon entlang der Donau und historischen Baudenkmälern inmitten der UNESCO Weltkulturerbe-Stadt Regensburg. Dann, wenn am imposanten Domplatz in der pulsierenden Altstadt Regensburgs hunderte Sportler durch den Zielbogen laufen und tausende Zuschauer eine einmalige Atmosphäre schaffen, ist Gänsehautstimmung garantiert.

Deine CHALLENGE

Der Auftakt zur Challenge Regensburg erfolgt im Guggenberger See. Im rund zwölf Kilometer außerhalb Regensburg gelegenen, beliebten Naherholungsgebiet, werden die 3,8 Schwimmkilometer absolviert. Gute Stimmung ist hier schon am Morgen sicher. Besonders Zuschauer profitieren von der guten Übersicht und der Nähe zu den Sportlern.

Die anschließend zu fahrenden 180 Radkilometer führen 2017 über drei Runden. Langeweile kommt bei den Sportlern nicht auf, denn der mit rund 600 Höhenmetern versehene Kurs überzeugt durch seine abwechslungsreiche Strecke, überwältigende Ausblicke und tolles Publikum.

Menschenmassen werden sich auch entlang der vierründigen Laufstrecke im Herzen Regensburgs ansammeln. Entlang der Donau und durch historische Gassen bewältigen die Sportler 42,2 Kilometer, bevor sie im Schatten des Doms St. Peter durch den Zielbogen laufen.

Distanz

3,8 Kilometer Schwimmen, 180 Kilometer Rad fahren, 42,2 Kilometer Laufen

Datum

13. August 2017

Kategorien

Einzelstart, Staffel, ChallengeForTwo

Rahmenprogramm

Purendure Frauenlauf, Purendure Kinderlauf, Mittelbayerische Einsteiger-Triathlon

NEU – Challenge For Two

Was ist eine Challenge for Two?

Ein Mal durch den Zielbogen unter der beeindruckenden Kulisse des Regensburger Domes laufen. Ein Mal Gänsehautgefühl auf der Schwimm-, Rad- und Laufstrecke haben. Ein Mal durch den Zielbogen unter der beeindruckenden Kulisse des Regensburger Domes laufen. Ein Mal Gänsehautgefühl auf der Schwimm-, Rad- und Laufstrecke haben. Das will die Challenge Regensburg nun auch denjenigen ermöglichen, die sich noch nicht an eine vollständige Langdistanz heranwagen, für die eine Mitteldistanz besser in den Saisonplan passt, oder die ein besonderes Team-Erlebnis suchen. Das neue Team-Format CHALLENGEFORTWO soll unter dem Motto „Halbe Distanz, ganze Challenge“ Sportlern das volle Triathlon-Erlebnis bei geteilter Distanz geben.

Ausführliche Informationen gibt es hier.

Video 2016

Zur Anmeldung zur Challenge Regensburg geht es hier

Mehr Infos zur Challenge Challenge Regensburg gibt es auf der Website

Mehr Infos über THECHAMPIONSHIP gibt es unter www.thechampionship2017.com

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Kategorien: Triathlon